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Schleppender Impfstart wegen mangelnder Verfügbarkeit – ab Februar beginnen die Impfungen der Über-80-Jährigen

Das Impfzentrum auf Phoenix-West ist seit Dezember startklar. Los geht es aber erst am 1. Februar. Foto: Karsten Wickern

Nach den Impfungen in den Pflegeheimen gibt es nun Post für Menschen über 80 Jahre in Dortmund, die noch in den eigenen vier Wänden wohnen: In 23.000 Haushalten sollen am 23. Januar Schreiben landen, in denen Stadt und Land über den Impfstart für diese Personengruppe ab dem 1. Februar 2021 informieren werden. Wer bis Ende Januar sein 80. Lebensjahr vollendet hat, kann sich im Impfzentrum auf Phoenix-West impfen lassen. Allerdings müssen sich die Menschen dafür vorab online oder telefonisch um einen Termin bekümmern- möglich ist das ab dem 25. Januar. Andere Bevölkerungsgruppen müssen sich entsprechend gedulden: Auch nach Zulassung eines zweiten Impfstoffs ist nicht damit zu rechnen, dass zeitnah größere Teile der Bevölkerung geimpft werden können. Die Impfstoffe sind vor Ort einfach nicht verfügbar.

Ab Februar sollen die Impfungen der Über-80-Jährigen im Impfzentrum beginnen

Das Impfzentrum Dortmund in der Warsteiner Music Hall auf Phoenix-West ist betriebsbereit. Foto: Karsten Wickern

Das Impfzentrum Dortmund in der Warsteiner Music Hall auf Phoenix-West ist betriebsbereit. Foto: Karsten Wickern

Die nächsten Wochen und Monate sind entscheidende Monate für den Umgang mit der Pandemie. Natürlich schwingt immer ein Stück Hoffnung mit, wenn wir sehen, wie sich das Impfen fortentwickelt, so dass wir die Hoffnung haben, dass wir uns nach dem Sommer aus der Pandemie herausgearbeitet haben“, skizziert Dortmunds OB Thomas Westphal die Herausforderung. 

Daher sei es weiterhin wichtig, auf die Einhaltung der Corona-Regeln zu achten: „Wir alle müssen unseren Beitrag leisten und unnötige Kontakte unterlassen, seien sie noch so schön. Ist nicht der richtige Zeitpunkt, so reizvoll eine Winterlandschaft ist“, betont Westphal. Weite Teile der Bevölkerung hätten Verständnis und wollten das, damit man Fortschritte sehe. „Die, die das nicht ernst nehmen, sind in der deutlichen Minderheit und bekommen dafür auch kein Verständnis von der Mehrheit“, so der OB.

Bei aller Zuversicht: Auch bei Menschen über 80 wird es nicht zügig gehen. Wegen der knappen Verfügbarkeit des Impfstoffs wird es rund zehn Wochen dauern, bis alle diese hochbetagten Personen – wenn sie es denn wollen – geimpft werden. In den Heimen hatte die Stadt Dortmund bereits kurz vor dem Jahreswechsel mit den Impfungen begonnen – sie sollen noch in diesem Monat abgeschlossen werden.

„In Dortmund sind 38.934 Menschen gemeldet, die 80 Jahre oder älter sind“, berichtet Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner. Der überwiegende Teil von ihnen wohnt noch in den eigenen vier Wänden. Denn in den 56 stationären Pflegeeinrichtungen gibt es nur 5686 Plätze. Dazu kommen noch die 41 Wohngemeinschaften mit zusammen 480 Plätzen, wo die Impfung über mobile Teams erfolgt ist oder erfolgen wird. 

Sterblichkeit hat wegen der Infektionen in Heimen stark zugenommen

Dr. Frank Renken ist Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes.

Dr. Frank Renken ist Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes.

Den Impfungen in Heimen galt die oberste Priorität: Nachdem Dortmund bis Oktober vergleichsweise glimpflich mit Infektionen in Heimen davongekommen war, nahmen die Infektionen dort zwischen Oktober und Dezember massiv zu. Über die Gründe wollte Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken jetzt nicht spekulieren. 

Doch dass dort vor allem die besonders stark gefährdeten Menschen leben, zeigt die Entwicklung der Todeszahlen in Verbindung mit Corona. Während von Februar bis Oktober 100 Menschen starben, hat sich die Zahl der Infektionen mit tödlichem Ausgang mehr als verdreifacht. Ein Grund sind die Infektionen in den Heimen, wo die Menschen teils nach sehr kurzer Krankheitsdauer an oder in Zusammenhang mit Covid-19 starben und sterben.

Mit einer Sorge räumte Renken nach gründlicher Prüfung und Klärung allerdings auf: Denn es hatte viele Fragen gegeben, ob man Menschen, die positiv auf Corona getestet wurden, trotzdem impfen soll. Die Sorge war, dass dies den Zustand der Menschen verschlimmern könnte. Dem ist nicht so: „Ich kann etwas Hoffnung sähen. Wir schädigen niemanden, wenn wir in einen solchen Ausbruch hineinimpfen“, so Renken.

Dies sei sogar positiv für die Entwicklung des Imunschutzes. Der neue Biontech-Impfstoff verhalte sich da wie andere bekannte Impfstoffe. „Es ist sogar von Vorteil, weil er einen Corona-Schutz aufbaut und schwere Verläufe abgemildert werden. Der Impfschutz überholt die Infektion“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes. Allerdings erfolge die Impfung nur, wenn die Menschen sich gesund fühlten und nicht-symptomatisch seien. „Wenn jemand Fieber hat, werde ich nicht impfen – egal, weswegen“, so der Mediziner.

Leicht sinkende Zahlen geben Anlass zur Hoffnung – aber keine schnelle Impfung

Hoffnung machen die aktuell leicht sinkenden Zahlen: Die Sieben-Tage-Inzidenz in NRW lag am Montag bei 148,6 –  in Dortmund mit 148,1 sogar leicht darunter. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den Infektions-Zahlen von Dienstag sogar nur noch 137,7 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich. 

Doch ob dies ein belastbarer Trend sei, müssten die nächsten Tage zeigen. Dann seien auch die Ereignisse rund um Silvester in der Statistik ablesbar. Birgit Zoerner bedauert, dass die Impfungen nicht schneller gehen können: „Es ist eine Frage der Verfügbarkeit des Impfstoffs, nicht der Kapazität des Impfzentrums. Wir könnten 2300 pro Tag allein im Zentrum impfen, haben aber nicht genug Impfstoff dafür.“

Daher werde man das Impfzentrum ab 1. Februar auch nicht mit voller Kapazität öffnen. Ob man die Öffnungszeiten oder die Zahl der Impfstraßen als Stellschraube nehme, sei noch offen. Vielmehr Sorge bereitet der Gesundheitsdezernentin, wie viel Impfstoff zu welchem Zeitpunkt verfügbar ist. 

Denn das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung müssten ja wissen, wie viele Termine man vergeben könne. Zoerner will auf jeden Fall vermeiden, dass Menschen, die einen Termin haben, mangels Impfstoff abgewiesen werden müssen. Dies war in einigen Bundesländern bereits der Fall.

Logistische Herausforderungen im Umgang mit dem Impfstoff – Dortmund ist pragmatisch

Zum Impfstart in Dortmund steht der Impfstoff von Biotech zur Verfügung - aber nur in kleinen Mengen. Foto: Stadt Dortmund

Zum Impfstart steht der Impfstoff von Biotech zur Verfügung – aber nur in kleinen Mengen. Foto: Stadt Dortmund

Auch die Frage, welcher der Impfstoffe zur Verfügung stehe, sei wichtig zu wissen. Denn die Menschen müssen ja zweimal geimpft werden – dafür muss natürlich im Abstand von drei Wochen jeweils derselbe Impfstoff verfügbar sein. Außerdem entscheiden sich die Impfstoffe vom Handling – wobei die Unterschiede zwischen den Vaccinen von Biontech und Moderna nicht so gravierend sind. Erst der Impfstoff von Astra-Zeneca sorge für deutliche Veränderungen, weil dieser nicht so kühl gelagert werden muss und auch in Arztpraxen verimpft werden könnte. 

Probleme wie in manch anderen Städten mit nicht-verimpftem Biontech-Impfstoff gab es in Dortmund nicht: Hier wurde pragmatisch gehandelt. Denn wenn bei Impfterminen in Heimen noch Impfstoff übrig blieb – fast immer ließen sich sechs statt fünf Spitzen aus den Fläschchen ziehen, außerdem nahmen nicht immer alle angemeldeten Personen an der Impfung teil -, wurden die verschlossenen Fläschchen am Abend in Krankenhäusern verimpft. 

Medizinisches Personal in Bereichen, wo Corona-Patient*innen betreut werden, stehen ebenfalls ganz oben auf der Prioritätenliste. Und wenn aufgezogene Spritzen übrig blieben – sie dürfen nicht mehr transportiert werden – wurden Beschäftigte des Rettungsdienstes in die Heime bestellt. Sie wurden dann vor Ort geimpft. Im Impfzentrum gäbe es solche Probleme nicht: Dort würde der Impfstoff einfach am kommenden Tag verbraucht.


UPDATE:

Impfstart für Senior*innen verschiebt sich auf den 8. Februar 

Die Stadt Dortmund hat in dieser Woche die Briefe an die Dortmunder*innen verschickt, die bis zum 30. Januar ihr achtzigstes Lebensjahr erreicht haben oder noch erreichen. Die Briefe sind bereits gedruckt und in den Versand gegeben worden, bevor die Verzögerung bei den Impfungen von der Landesregierung mitgeteilt wurde.

Wie alle anderen Impfzentren in NRW wird auch das Impfzentrum PHOENIX-West nun erst am 8. Februar und damit eine Woche später als ursprünglich vorgesehen starten. Die Terminvergabe für alle Bürger*innen ab 80 Jahre beginnt jedoch ungeachtet dessen am kommenden Montag (25. Januar, 8 Uhr). Diese Informationen konnten nicht mehr in die Anschreiben an die Dortmunder Senior*innen mit aufgenommen werden.

Die Briefe an die Über-80-jährigen enthalten:
– ein Anschreiben der Stadt Dortmund,
– eine Anfahrtsbeschreibung (PKW + öffentlicher Nahverkehr),
– ein Infoblatt mit ergänzenden Hinweisen bei Mobilitätsproblemen
– sowie das Anschreiben des Landesgesundheitsministeriums.

Die Seniorenbüros in Dortmund haben einen zusätzlichen Handzettel mit Informationen zur Impfung entwickelt, der in den Stadtteilen kommende Woche verteilt wird.

 


Notbetreuung in Kitas und Schulen: Elternbeiträge für Januar werden erstattet

Homeschooling - für tausende Familien Alltag und schwierige Realität. Foto: privat

Homeschooling – für tausende Familien erneut Alltag und schwierige Realität. Foto: privat

Wegen des Infektionsgeschehens hat am Montag – anders als zunächst vom Land angekündigt –  der Schulunterricht „regelhaft im Distanzunterricht“ begonnen. Lediglich betreuungsbedürftige Kinder der Klassen 1 bis 6 wurden an den Schulen würden betreut, berichtete Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. Bisher lag die Quote der Notbetreuung bei 10 bis 15 Prozent, wobei die Zahl der zu betreuenden Schüler*innen von Schule zu Schule stark variiert. 

Betreuungspersonal gab es genügend, anders als Server-Kapazitäten. Auch in Dortmund gab es – wie in vielen Teilen des Landes – Probleme mit ihnen für die Lernplattformen. Die damit beauftragten Anbieter mussten daher nachsteuern und zusätzliche Kapazitäten zuschalten, so dass dann ab Montag zwischen 10 und 11 Uhr die Arbeit weitergehen konnte. 

Deutlich höher als in den Schulen war die Zahl der Kinder in der Notbetreuung der Kitas. 1700 Kinder wurden allein bei FABIDO zur Betreuung gebracht. Der städtische Eigenbetrieb hält 7200 Kitaplätze vor. Hinzukommen die Plätze bei freien Trägern, wovon die Stadt noch keine aktuellen Zahlen vorliegen hat. 

Die gute Nachricht für Eltern: Im Januar werden keine Elternbeiträge für Kita und OGS erhoben. Das ist das Ergebnis einer Einigung von Land und Spitzenverbänden. Land und Kommunen teilen sich die Einnahmeausfälle. Für die Stadt Dortmund bedeutet dies einen Minderertrag von 900.000 Euro. 


Bundeswehr unterstützt Senioreneinrichtungen
v.l: Jörg Süshardt (Leiter des Sozialamtes), Sigrun Hüther (Leiterin des LWL Pflegezentrums Am Apfelbach), Gabriele Reimer (Leiterin des INTEGRA Seniorenpflegezentrums), Joanna Kara (Verwaltungsleiterin des INTEGRA Seniorenpflegezentrums), Gabriele Borchmann (Regionalleiterin der AWO, Bezirk Westliches Westfalen) sowie die Unterstützungskräfte des Lufttransportgeschwaders 62. Foto: Bundeswehr.

Stadt und Einrichtungen begrüßten die Unterstützungskräfte. Foto: Bundeswehr

Zusätzlich zu der seit Mitte Oktober laufenden Unterstützung im Bereich der Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützen seit heute 33 Soldat*innen fünf Senioreneinrichtungen. Ihre Aufgabe ist es, mit ihrer administrativen Arbeit außerhalb der Pflege die Pflegekräfte zu entlasten. In ihrer täglichen Arbeit als Teil der Teams werden sie auch Kontakt zu den Bewohner*innen und Angehörigen haben. Der jetzige Einsatz ist zunächst bis zum 19. Februar geplant. Der Zeitraum kann verlängert werden.

Jörg Süshardt, Leiter des Sozialamtes, begrüßte heute die 18- bis 30-jährigen Soldat*innen der Luftwaffe unter Leitung von Hauptmann Thomas Wenzel auf dem Gelände des Sozialamtes am Entenpoth in Hörde. Er bedankte sich beim Leiter des Kreisverbindungskommandos Dortmund, Oberstleutnant Detlev Lachmann, für die rasche und professionelle Umsetzung des Hilfeleistungsantrags vom 18. Dezember.

Im Dienstalltag sind die Soldat*innen des Lufttransportgeschwaders 62 am Flugplatz Wunstorf für den Flugbetrieb, die Ausbildung und die Organisation rund um das Transportflugzeug A 400 M zuständig. Nach der Begrüßung haben Vertreter*innen der drei Träger der fünf Einrichtungen die Einweisung und Erklärung der nächsten Schritte übernommen. Rasch ging es dann zu den neuen Einsatzstellen. Stadt und Bundeswehr wollen mit allen Akteur*innen Kontakt halten, um zu erfahren, wie das Angebot angenommen wird, welche persönlichen Eindrücke und Erfahrungen gemacht werden.

Sie kommen im INTEGRA Seniorenpflegezentrum Dortmund-Schüren, im LWL-Pflegezentrum Dortmund Am Apfelbach sowie in drei Einrichtungen der AWO Westliches Westfalen e.V. (Erna-David-Seniorenzentrum, Seniorenzentrum Rodenberg, Karola-Zorwald-Seniorenzentrum) zum Einsatz.

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22 Gedanken über “Schleppender Impfstart wegen mangelnder Verfügbarkeit – ab Februar beginnen die Impfungen der Über-80-Jährigen

  1. Die soziale Gerechtigkeit und die Bildung gehen flöten

    Die soziale Gerechtigkeit und die Bildung gehen flöten

    Seit Monaten hat das Schulministerium in NRW es versäumt, durch geeignete Maßnahmen das Infektionsgeschehen an unseren Schulen wirksam zu minimieren; nun zwingt die pandemische Lage dazu, den Distanzunterricht unter Aufhebung der Präsenzpflicht anzuordnen. Als Elternverbände wollen wir die Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder, der Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule und all ihrer Familien, nach den Vorschriften des RKI gewährleistet wissen.

    Leider ist die Landesregierung von den vereinbarten Maßnahmen mit den Verbänden in einem wesentlichen Punkt abgewichen: Es fehlt die vereinbarte Einrichtung von Studyhalls. Dort sollten Schülerinnen und Schüler, die Zuhause keine geeignete Lernumgebungen haben, in den Schulen unter Beachtung der RKI-Regeln die Möglichkeit haben, ihren Unterrichtsverpflichtungen nachzukommen. Diese Räume mit einer Beaufsichtigung waren zugesagt und sind nicht Teil der Maßnahmen.

    Insofern müssen kurzfristig die Bedingungen für die Inanspruchnahme der Betreuung für besonders gefährdete Schulkinder nachgebessert und von den jeweiligen Schulen vorgegeben werden:

    ● Wenn nur Schülerinnen und Schüler bis zur 6. Klasse eine Möglichkeit zur Betreuung und nur Eltern mit Kindern unter 12 Jahren den Anspruch auf ein Kinderkrankengeld haben, ist zum Beispiel eine Betreuung und Beaufsichtigung von 13jährigen nicht gewährleistet.

    ● Bei Inanspruchnahme einer Betreuung müsste zuerst eine Kindeswohlgefährdung dem Jugendamt angezeigt werden, damit diese Schulkinder in der Schule betreut werden können. Gerade in dieser prekären Situation bedarf es eines niedrigschwelligen und schnellen Handelns, um den Betroffenen eine geeignete räumliche Umgebung zu bieten. Die Schulen wissen in der Regel, welche Schülerinnen und Schüler Bedarf haben und einen Lernplatz benötigen.

    ● Grundschulkinder, deren Grundlagen für das weitere Lernen gelegt werden, brauchen dringend, wenn auch der Pandemie geschuldet, geringere Sozialkontakte in kleinen Gruppen sowie Austausch und Anleitung durch Fach- und Klassenlehrkräfte.

    ● Kinder mit Behinderungen, mit geistigen Behinderung oder Kinder in Schulen des gemeinsamen Lernens mit Sonderpädagogischen Förderbedarf können nicht durch sonstiges Personal aufgefangen werden.
    Für diese begrenzten Ausnahmen müssen den Schulen kurzfristig die Möglichkeit gegeben werden, eigenständig gute Konzepte umsetzen zu dürfen, die von allen Beteiligten unter strenger Beachtung der pandemischen Lage und des Hygieneschutzes getragen werden.

    Wir erwarten schul-individuelle angepasste Lösungen und geeignete Einzelmaßnahmen, um die geltende Regel des Distanzunterrichts nicht zu gefährden. Außerdem erwarten wir dauerhafte und längerfristige Lösungsansätze nach dem 31.01.2021.

    Ralf Radke (Vorsitzender) Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW e.V. (LEiS-NRW)
    Erol Çelik (Vorsitzender) Elternnetzwerk NRW. Integration miteinander e.V.
    Behrend Heeren (Vorsitzender) GGG – Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens e.V. LV NRW
    Bernd Kochanek (Vorsitzender) Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen NRW e.V.
    Andrea Honecker (Vorsitzende) Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) e.V. LV NRW
    Eva-Maria Thoms (Vorsitzende) mittendrin e.V.
    Anke Staar (Vorsitzende) Landeselternkonferenz NRW
    Sebastian Sdrenka Landeselternschaft Grundschulen NW e.V.
    Tanja Speckenbach (Vorsitzende) Landeselternschaft der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung e.V. Jutta Löchner (Vorsitzende) Landeselternschaft der Gymnasien e.V.

  2. Coronavirus: 164 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Mittwoch – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 135 – fünf weitere Todesfälle (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 164 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Mittwoch – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 135 – fünf weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Heute sind 164 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen Neuinfektionen sind 40 Fälle 19 Familien zuzuordnen. Aktuell befinden sich 2213 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.471 positive Tests vor. 13.717 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1553 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 135 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 129 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 22 intensivmedizinisch, davon wiederum 14 mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute fünf weitere Todesfälle gemeldet.
    Eine 92-jährige Frau, ein 94-jähriger Mann, ein 93-jähriger Mann und ein 78-jähriger Mann starben nach stationärem Aufenthalt ursächlich an Covid-19. Ein 75-jähriger Mann starb nicht ursächlich an Covid-19.

    In Dortmund verstarben bislang 132 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 69 mit Corona infizierte Menschen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter corona-inzidenz.dortmund.de.

  3. Schnelltesten, vulnerable Gruppen schützen, Kontakte ermöglichen - Wohlfahrtspflege dankt den Hilfsorganisationen für Unterstützung bei den Testungen an Weihnachten und Silvester (PM Freie Wohlfahrtspflege NRW)

    Schnelltesten, vulnerable Gruppen schützen, Kontakte ermöglichen – Wohlfahrtspflege dankt den Hilfsorganisationen für Unterstützung bei den Testungen an Weihnachten und Silvester

    Die Freie Wohlfahrtspflege NRW hat den Hilfsorganisationen für ihre Unterstützung bei den Schnelltests in Pflegeeinrichtungen über Weihnachten gedankt. „Das große Engagement der Hilfsorganisationen ermutigt, ihre Unterstützung bei systematischen Schnelltests auch in weiteren Situationen zu nutzen“, sagt Dr. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW. Regelhafte und systematisch unterstützte Schnelltestungen vor Ort wären sicher auch für die stationäre Jugendhilfe, Kindertageseinrichtungen und Schulen sehr hilfreich, so Hensel.

    Zwischen dem 23. Dezember und dem 6. Januar hatten die anerkannten Hilfsorganisationen in NRW (Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser und Arbeiter-Samariter-Bund) die stationären Pflegeeinrichtungen bei der Durchführung von Schnelltestungen bei Besucherinnen und Besuchern unterstützt. In knapp 800 Pflegeeinrichtungen kamen die Helferinnen und Helfer zum Einsatz, rund 50.000 Testungen wurden durchgeführt. Im Namen der Einrichtungsträger dankte der LAG-Vorsitzende den Hilfsorganisationen für ihren kurzfristigen Einsatz sowie dem Land Nordrhein-Westfalen für die Initiative und die Finanzierung der Aktion. „Für viele Heime war die Unterstützung segensreich, weil die Pflegekräfte die zusätzlichen Besuchertestungen nicht mehr schaffen konnten“, sagt Hensel. „Die Einsatzbereitschaft der Hilfsorganisationen gerade an Weihnachten und Silvester war ein großes Signal der Solidarität mit alten Menschen und ihren Angehörigen“, lobt Hensel. Auch wenn die Impfkampagne inzwischen deutlich an Fahrt aufgenommen habe, müssten regelmäßige Schnelltests bei Besuchern und Personal in Einrichtungen den Infektionsschutz gewährleisten. Um die Pflege zu entlasten, ist eine Fortsetzung solcher Unterstützungsangebote wichtig. Regelmäßige Schnelltests schützten vulnerable Gruppen und ermöglichten trotzdem Kontakte.

    Die Wohlfahrtspflege regt weiter an, Konzepte vorzulegen, um auch in anderen Berufsfeldern systematisch zu testen. „Wir können es nicht dem Zufall überlassen, wann Infektionen entdeckt werden“, sagt Hensel. Beschäftigte in Schulen und Kitas, aber beispielsweise auch in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe bräuchten dringend einen besseren Infektionsschutz. Schnelltests könnten dabei ein Baustein sein. „Warum sollen nicht Hilfsorganisationen und die Bundeswehr diese Tests systematisch und regelmäßiger ermöglichen“ fragt Hensel.

  4. Coronavirus: 102 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Donnerstag– Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 126,5 – zwei weitere Todesfälle (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 102 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Donnerstag– Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 126,5 – zwei weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Heute sind 102 positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon lassen sich 21 Fälle auf neun Familien zurückführen. Insgesamt befinden 2348 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.573 positive Tests vor. 13.900 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1470 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 126,5 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 132 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 23 intensivmedizinisch, davon wiederum elf mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute zwei weitere Todesfälle gemeldet. Es handelt sich dabei um einen Mann im Alter von 64 Jahren und eine Frau im Alter von 93 Jahren. Beide Personen sind nicht ursächlich an COVID-19 verstorben. In Dortmund verstarben bislang 132 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 71 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona-kvwl.de/impfbericht

  5. Coronavirus: 136 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Freitag – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 130,6 – vier weitere Todesfälle (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 136 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Freitag – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 130,6 – vier weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Heute sind 136 positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon lassen sich 20 Fälle 9 Familien zuordnen. Insgesamt befinden 2270 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.709 positive Tests vor. 13.939 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1563 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 130,6 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 142 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum neun mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute vier weitere Todesfälle gemeldet. Es handelt sich um drei Frauen und einen Mann. Alle vier Personen sind mit COVID-19 (nicht ursächlich) verstorben.

    Die Verstorbenen waren 82 bis 92 Jahre alt. Zwei der Patient*innen lebten zuvor in Pflegeheimen, drei der Patient*innen Patienten verstarben im Krankenhaus.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona-kvwl.de/impfbericht

  6. Coronavirus: 161 weitere positive Testergebnisse am Samstag in Dortmund – Der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 135,7 – zwei weitere Todesfälle (PM)

    Coronavirus: 161 weitere positive Testergebnisse am Samstag in Dortmund –
    Der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 135,7 – zwei weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 161 positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon lassen sich zwölf Fälle acht Familien zuordnen.
    Insgesamt befinden 2188 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.870 positive Tests vor. 13.978 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1683 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 135,7 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 137 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum zehn mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute zwei weitere Todesfälle gemeldet. Ein 88-jähriger und ein 89-jähriger Mann sind ursächlich an Covid-19 im Krankenhaus verstorben.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter:
    http://www.corona-kvwl.de/impfbericht

  7. 28 weitere positive Testergebnisse am Sonntag in Dortmund – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 133,1 (PM)

    28 weitere positive Testergebnisse am Sonntag in Dortmund – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 133,1

    Am Sonntag, 17. Januar, sind 28 positive Testergebnisse hinzugekommen. Davon lassen sich 15 Fälle sieben Familien zuordnen. Aktuell befinden sich 2.105 Personen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.898 positive Tests vor. 14.033 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.656 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Zurzeit werden in Dortmund 136 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 21 intensivmedizinisch, davon wiederum zehn mit Beatmung.

    Heute wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 133,1 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    In Dortmund haben 6.245 Personen die Erst-Impfung erhalten (Stand 14. Januar 2021). Die Zahl erhebt die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) und wird werktäglich aktualisiert. Weitere Informationen unter http://www.corona-kvwl.de/impfbericht

  8. Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete: „Die NRW-Landesregierung drückt der Stadt Dortmund über 32 Mio. Euro Schulden aufs Auge“ (PM)

    Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete: „Die NRW-Landesregierung
    drückt der Stadt Dortmund über 32 Mio. Euro Schulden aufs Auge“

    Einbrechende Steuereinnahmen bei Bund und Land durch die Corona-Pandemie wirken sich auch auf die Finanzmittel für die 396 Städte und Gemeinden in NRW aus. Um diese Einbrüche bei Städten und Gemeinden auszugleichen, hat der Landtag beschlossen, die fehlende Summe aufzustocken. Allerdings hat die CDU/FDP-Landesregierung das sogenannte Gemeindefinanzierungsgesetz 2021 lediglich um ein Kreditvolumen in Höhe von rund 943 Mio. Euro erhöht.

    Diese Summe haben die Städte und Gemeinden somit zukünftig dem Land zurückzuzahlen. „Leider haben sich CDU und FDP dafür entschieden, den Kommunen ein vergiftetes Geschenk zu machen“, beschreibt Volkan Baran die Entscheidung des Landtags. „Anstatt den Kommunen die Steuerausfälle aus dem NRW-Rettungsschirm auszugleichen, bekommen sie lediglich neue Schulden aufgebürdet“, so Nadja Lüders weiter.

    „Konkret drücken CDU und FDP Dortmund insgesamt 32.190.752 Euro neue zusätzliche Schulden aufs Auge. Als SPD-Fraktion haben wir uns für echte Finanzhilfen und nicht für weitere Schulden ausgesprochen,“ erläutert Armin Jahl. Der Rettungsschirm des Landes bietet dafür die rechtliche Grundlage und Möglichkeit. Die Landesregierung und die CDU/FDP-Mehrheit betätigen sich hingegen lieber als Schuldentreiber unserer Kommunen“, kommentiert Anja Butschkau das Vorgehen.

    Hintergrund:

    Die Kommunen in NRW (Städte, Gemeinden, Kreise und die beiden Landschaftsverbände) werden zu 23% an den Einnahmen aus den sogenannten Verbundsteuern beteiligt. Die Verteilung dieses 23-prozentigen Anteils auf die 396 Städte und Gemeinden und 31 Kreise wird über das sogenannte Gemeindefinanzierungsgesetz jedes Jahr geregelt. Corona-bedingt sinken die Einnahmen aus den Verbundsteuern. Somit sinkt auch der 23-prozentige Anteil der Kommunen. Diesen Ausfall stockt die Landesregierung mit einem Kredit in Höhe von insgesamt gut 942 Mio. Euro auf.

    Die Kreditsumme der Städte und Gemeinden sowie des Kreises verteilt sich wie folgt:
    • Stadt Essen: 32.213.908 Euro
    • Stadt Duisburg: 26.181.564 Euro
    • Kreis Unna: 2.590.181 Euro

  9. Die Stadt informiert am Mittwoch im Live-Stream zu Corona-Impfungen in Dortmund - Bürger*innen können Fragen stellen

    Die Stadt informiert am Mittwoch im Live-Stream zu Corona-Impfungen in Dortmund – Bürger*innen können Fragen stellen

    Die Impfungen gegen Covid-19 haben in Seniorenheimen begonnen. Doch wie geht es weiter, wenn das Impfzentrum öffnet? Das erklärt Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes, am Mittwoch, 20. Januar, in einem Live-Stream. Vor und während der Übertragung können Bürger*innen Fragen einreichen.

    Ende Dezember war es soweit: Die ersten Impfdosen gegen Covid-19 kamen in den Kommunen an. Landesweit waren die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen in Seniorenheimen die ersten, die Impfungen erhalten haben – auch in Dortmund. Während die Impfungen in den Einrichtungen weitergehen, laufen die Planungen für den Start im Impfzentrum. In Dortmund ist es in der Warsteiner Music Hall auf Phoenix West angesiedelt und seit rund einem Monat betriebsbereit. Im Februar soll es mit den Impfungen vor Ort losgehen.

    Online-Format mit Informationen zur Impf-Situation

    Das Thema Impfen wirft viele Fragen auf: Woran liegt es, dass das Impfzentrum nicht schon geöffnet ist? Welche Zuständigkeiten liegen bei der Stadtverwaltung und wie erfahren die älteren Bürger*innen, dass sie sich impfen lassen können? Um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen und die Prozesse transparent zu erklären, bietet die Stadt Dortmund ein digitales Frage-Format mit Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken an. Am Mittwoch, 20. Januar, um 18:00 Uhr, startet der knapp einstündige Live-Stream. Die Übertragung wird auf mehreren Seiten zu sehen sein: unter dortmund.de/live, direkt auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dortmund, auf dem Facebook-Profil der Stadt Dortmund sowie auf Twitter.

    Online Fragen einbringen

    Während der Stream läuft, haben Nutzer*innen die Möglichkeit, ihre Fragen zur Impf-Situation in Dortmund einzusenden. Diese können über die Kommentar-Funktion direkt unter dem Video im jeweiligen sozialen Netzwerk gestellt werden. Alternativ können Bürger*innen ihre Frage per E-Mail mit dem Betreff „Frage Live-Stream“ an corona-live@dortmund.de senden. E-Mails können nicht nur während des Live-Streams, sondern bereits im Vorfeld verschickt werden. Nach dem Ende der Übertragung steht das Postfach nicht mehr zur Verfügung. Der Moderator gibt die Fragen im Interview an Dr. Renken weiter. Je nach Anzahl der Einsendungen können jedoch nicht alle beantwortet werden.

    Live oder im Nachhinein ansehen

    Übergeordnete Themen werden sein: die aktuelle Corona-Lage in Dortmund, der bisherige Verlauf der Impfungen, Rahmenbedingungen für die Impfung, Anmeldung zum Impftermin sowie die Vorbereitung für diesen und Informationen zu den Abläufen vor Ort. Nach Beendigung des Live-Streams wird das Video weiterhin abrufbar sein, sodass Interessierte es sich auch im Nachhinein ansehen können.

    Wo ist der Live-Stream zu sehen?
    Auf diesen Seiten wird das Online-Format am 20. Januar, ab 18:00 Uhr, zu sehen sein:
    -> dortmund.de/live
    -> youtube.com/StadtDortmund
    -> facebook.com/dortmund.de
    -> twitter.com/stadtdortmund

    Weitere Informationen
    Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Dortmund gibt der täglich aktualisierte News-Ticker. Detaillierte Informationen rund um das Coronavirus, die Situation in Dortmund, geltende Regeln sowie Verhaltenshinweise sind unter dortmund.de/corona zu finden.
    -> dortmund.de/corona

  10. Coronavirus: 40 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Montag– Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 135,1 – drei weitere Todesfälle (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 40 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Montag– Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 135,1 – drei weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:
    Heute sind 40 positive Testergebnisse hinzugekommen. Keiner dieser Fälle weist nach aktueller Information einen familiären Zusammenhang auf. Derzeit befinden sich 2.044 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 15.938 positive Tests vor. 14.111 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.615 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 135,1 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 148 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 24 intensivmedizinisch, davon wiederum 12 mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute drei weitere Todesfälle gemeldet:

    Eine 90-jährige Frau aus einer stationären Pflegeeinrichtung, Klinik-Aufenthalt vom 30.12.21 – 16.01.21, verstorben am 16.01.21, nicht ursächlich an Covid-19.

    Ein 60-jähriger Mann, Klinik-Aufenthalt vom 15.12.20 – 15.01.21, verstorben am 15.01.21, ursächlich an Covid-19.

    Ein 75-jähriger Mann, Klinik-Aufenthalt vom 07.01. – 15.01.21, verstorben am 15.01.21, ursächlich an Covid-19.

    In Dortmund verstarben bislang 136 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 76 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen. Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

  11. Coronavirus: 99 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Dienstag – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 124,1 – zwei weitere Todesfälle (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 99 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Dienstag – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 124,1 – zwei weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:
    Heute sind 99 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können 18 dieser Fälle 10 Familien zugeordnet werden. Derzeit befinden sich 1.914 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.037 positive Tests vor. 14.325 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.498 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 124,1 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 147 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 29 intensivmedizinisch, davon wiederum 15 mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute zwei weitere Todesfälle gemeldet: Zwei Frauen im Alter von 78 und 92 Jahren sind während ihres Klinik-Aufenthalts ursächlich an COVID-19 verstorben. Beide Frauen haben nicht in Pflegeeinrichtungen gelebt.

    In Dortmund verstarben bislang 138 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 76 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona-kvwl.de/impfbericht.

  12. Live-Fragerunde auf „Clubhouse“: Corona-Impfung und Co.: Klinikum Dortmund bietet Audio-Talk auf neuer Social-Media-App an (PM)

    Live-Fragerunde auf „Clubhouse“: Corona-Impfung und Co.:
    Klinikum Dortmund bietet Audio-Talk auf neuer Social-Media-App an

    Der Kanal ist erst seit wenigen Tagen richtig in Deutschland angekommen – und schon jetzt ein großer Hype: Auch das Klinikum Dortmund wird am Donnerstag, 21.01.2021, um 17 Uhr auf der neuen Social-Media-App „Clubhouse“ einen ersten Audio-Talk anbieten. Unter dem Titel „DocClub: Fragt Corona-Experten zu Impfung & Co.“ werden Experten auf die „virtuelle Bühne“ kommen und dort Fragen aus dem Zuschauerbereich zu Impfung, Corona & Co. beantworten.

    „Über das Thema kann man gar nicht genug aufklären! Da es ja keine wirkliche öffentliche Aufklärungskampagne gibt, sind wir seit einiger Zeit als Klinikum schon recht aktiv in den sozialen Medien und informieren rund um die Impfung. Da lag es nahe, dies nun auch auf Clubhouse zu tun“, sagt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund. Der Kanal habe beson- deren Charme, da er ausschließlich per Audio funktioniert und einen leichten, niederschwefligen Zugang zu neuen Zielgruppen bietet. Bereits jetzt nutzen den Kanal viele Politiker in Deutschland, aber auch Showgrößen wie Thomas Gott- schalk, um dort mit jedermann/-frau ins Gespräch zu kommen.

    Als bereits feststehende Gäste im Talk gibt es zum einen Prof. Dr. Carsten Watzl, Immunologe am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung der TU Dortmund und Gene- ralsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Er hat bereits auf Youtube und Instagram zahlreiche Aufklärungsvideos veröffentlicht, die einige zehn- tausendmal angeschaut wurden. Zudem wird PD Dr. Bernhard Schaaf auf dem virtuellen Podium sein; er ist Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektiologie im Klinikum Dortmund und gibt auch regelmäßig in sozialen Kanälen Einschät- zungen über die aktuelle Corona-Lage. Moderiert wird der Talk von Marc Raschke.

    „Clubhouse“ befindet sich noch in der Beta-Version, hat aber bereits jetzt einen großen Hype in Deutschland ausgelöst. In der App bewegt man sich frei durch virtuelle Tagungsräume, in denen Podiumsdiskussionen abgehalten werden – ganz ohne Kamera, quasi wie bei einem Live-Podcast. Das Besondere: Jede*r Nutzer*in kann sich für die „Bühne“ melden und so aktiv an der Diskussion teilnehmen – oder gleich selbstständig einen Raum zu einem beliebigen Thema eröffnen. Derzeit ist die App ausschließlich für iOS-Nutzer verfügbar.

  13. Coronavirus: 91 weitere positive Testergebnisse am Mittwoch in Dortmund – der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 111,7 – drei weitere Todesfälle (PM)

    Coronavirus: 91 weitere positive Testergebnisse am Mittwoch in Dortmund –
    der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 111,7 – drei weitere Todesfälle

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 91 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können 13 dieser Fälle fünf Familien zugeordnet werden. Derzeit befinden sich 1.965 Personen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.128 positive Tests vor. 14.501 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.410 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 111,7 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 147 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 25 intensivmedizinisch, davon wiederum zwölf mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute drei weitere Todesfälle gemeldet: Es handelt sich um einen Mann und zwei Frauen im Alter von 75 bis 99 Jahren. Eine 84-jährige Frau starb am 19. Januar und eine 99-jährige Frau starb am 20. Januar (beide nicht ursächlich an COVID-19 und beide starben in Pflegeheimen). Ein 75-jähriger Mann, der am 15. Januar im Krankenhaus aufgenommen wurde, starb am 19. Januar ursächlich an COVID-19. Der Mann lebte nicht in einer Pflegeeinrichtung. In Dortmund verstarben bislang 139 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 78 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona- kvwl.de/impfbericht.

  14. GRÜNE fordern kostenlose FFP2-Masken für einkommensschwache Menschen (PM)

    GRÜNE fordern kostenlose FFP2-Masken für einkommensschwache Menschen

    Die GRÜNEN im Rat fordern die schnellstmögliche Versorgung einkommens-schwacher Menschen in Dortmund mit medizinischen Masken. Die Ministerpräsident*innen der Länder hatten sich am Dienstag mit der Bundesregierung darauf geeinigt, eine bundesweite Pflicht von FFP2- oder OP-Masken einzuführen, um das Corona-Virus noch effektiver zu bekämpfen und die Ansteckungsgefahr weiter zu reduzieren.

    „Wir halten diese Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und Geschäften für sinnvoll, um das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen. Infektionsschutz darf aber keine Frage des Geldbeutels sein. Menschen mit geringem Einkommen leiden schon jetzt besonders unter der Krise. Sie können sich FFP2- oder auch OP-Masken einfach nicht leisten – schon gar nicht über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten. Jetzt rächt sich, dass es nicht längst einen krisenbedingten Aufschlag auf das Arbeitslosengeld II und ähnliche Leistungen gibt. Im Hartz-IV-Satz beispielsweise sind im Monat nur 2,50 € für rezeptfreie medizinische Produkte vorgesehen. Damit lässt man die Einkommensschwächsten an dieser Stelle mit dem Virus allein und schließt sie faktisch von der Nutzung von Bussen und Bahnen aus. Und selbst das Einkaufen wird schwierig bis unmöglich. Ob Bezieher*innen von Arbeitslosengeld II, ob Familien und Alleinstehende mit geringem Einkommen oder einer geringen Rente oder auch wohnungslose Menschen – sie alle brauchen kostenlose Masken“, kritisiert der Fraktionssprecher der GRÜNEN, Ulrich Langhorst.

    „Es ist ein Versagen der Bundesregierung, das Tragen der medizinischen Masken zur Pflicht zu machen, ohne rechtzeitig dafür zu sorgen, dass auch wirklich alle die Chance auf eine Maske haben. Wir erwarten, dass dieser Fehler schnellstmöglich korrigiert wird. Dabei steht auch die Landesregierung in der Pflicht, hier für Abhilfe zu sorgen. Sie hat dieser – richtigen – Maßnahme ja auch zugestimmt.“

    Ziel muss es deshalb sein, kurzfristig die betroffenen Personengruppen mit kostenlosen Masken zu versorgen. Obdachlose Menschen können und werden teilweise über die noch vorhandenen Angebote des Dortmunder Hilfesystems mit gespendeten Masken ausgestattet. Ob das reicht, ist unklar. Für Bezieher*innen von ALG II könnte es eine ähnlich unkomplizierte Lösung geben, wie es sie bereits seit einigen Tagen für Risikopatient*innen gibt. Sie erhalten postalisch Berechtigungs-scheine für FFP2-Masken von den Krankenkassen und -versicherungen. Hier wäre über die Daten des JobCenters ein ähnlicher Versand möglich.

    „Die Frage ist auch, was die Stadt zusätzlich für die Betroffenen tun kann. Als Vorsitzender des Sozialausschusses werde ich darüber kurzfristig mit der Verwaltung sprechen“, so Ulrich Langhorst abschließend.

  15. Coronavirus: 134 weitere positive Testergebnisse am Donnerstag in Dortmund – der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 117,1 – drei weitere Todesfälle (PM)

    Coronavirus: 134 weitere positive Testergebnisse am Donnerstag in Dortmund –
    der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 117,1 – drei weitere Todesfälle

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 134 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können 19 dieser Fälle sechs Familien zugeordnet werden. Bei einem der Fälle handelt es sich um eine*n Reiserückkehrer*in. Derzeit befinden sich 2.046 Personen in Quarantäne.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.262 positive Tests vor. 14.652 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.390 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 117,1 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 144 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 24 intensivmedizinisch, davon wiederum dreizehn mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute drei weitere Todesfälle gemeldet – alle drei starben ursächlich an COVID-19.
     Ein 82-jähriger Mann war vom 14. bis 21. Januar in einer Klinik und starb am 21. Januar.
     Ein 88 Jahre alter Mann (Heimbewohner) war vom 19. bis 20. Januar in einer Klinik und verstarb am 20. Januar.
     Eine 88-jährige (Heimbewohnerin) verstarb ebenfalls am 20. Januar. Ihr Klinik-Aufenthalt dauerte vom 16. bis zum 20. Januar.

    In Dortmund verstarben bislang 142 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 78 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.
    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona- kvwl.de/impfbericht.

  16. Stellungnahme der BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.: Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus: Hier sind Nachbesserungen notwendig (PM)

    Stellungnahme der BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.:
    Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus: Hier sind Nachbesserungen notwendig

    Impfen ist eine weltweit bewährte Methode, vorbeugend die Gefahr von schweren und oft tödlichen Krankheiten zu vermeiden. Der Impfschutz ist für Millionen Menschen lebensrettend. Das galt und gilt z.B. für Pocken, Masern, Mumps und Grippe. Umso größer war das Erschrecken, als bei Ausbruch der Corona-Pandemie 2020 die Hoffnung auf einen wirksamen Impfstoff weit weg schien.

    Nun ist es bereits Ende 2020 gelungen. Das ist gut und verdient Anerkennung. Damit wird ein entscheidender Schritt zur Eindäm- mung der Pandemie möglich. Bei allem, was verantwortungsbewusste, qualifizierte und bewährte Fachleute dazu sagen können, ist diese Impfung sinnvoll, verträglich und wirksam.

    Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen unterstützt diesen Weg zur Eindämmung des Corona- Virus und hofft, dass viele Menschen auch in Deutschland die Chance der Impfung nutzen. Ein kleiner Piks – ein wichtiger Schutz!

    Nun dreht sich die Debatte und es wird die unzureichende Produktionsmenge und die Verteilung kritisiert. Das ist auch positiv zu werten, denn es zeigt das Interesse, die Chance des Impfens zu nutzen. Andererseits ist klar, dass nicht gleichzeitig Hunderte Mil- lionen Impfdosen auf die Schnelle verfügbar sein können. Wir müssen realistisch sein, aber doch drängen und zur Eile mahnen. Deshalb appelliert die BAGSO an alle, die dazu beitragen können: Machen Sie voran mit dem guten, sicheren Impfstoff.
    Die BAGSO begrüßt die Fortschritte bei den Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus. Sie weist aber auch darauf hin, dass es an zahl- reichen Stellen noch Nachbesserungen im Verfahren braucht.

    Priorisierung

    Aufgrund der derzeit noch eingeschränkten Verfügbarkeit des Impfstoffes sind Priorisie- rungen zunächst unvermeidbar. Die BAGSO stellt fest, dass in Deutschland über die Reihenfolge der Impfungen nach ethischen Grundsätzen, geprägt von den Werten unse- res Grundgesetzes, entschieden wurde, und nicht – wie in einzelnen autoritären Regi- men – nach bloßen volkswirtschaftlichen Nützlichkeitserwägungen. In diesem Sinne ist die in der Corona-Impfverordnung fest- gelegte Reihenfolge im Grundsatz richtig.

    Zu wenig berücksichtigt wurde allerdings die Situation der häuslichen Pflege, obwohl diese seit Beginn der Pandemie extremen Belastungen ausgesetzt ist. Hier sind Nach- justierungen erforderlich: Zum einen müs- sen zu Hause lebende Pflegebedürftige, die nicht oder nur schwer mobilisiert werden können, als erste ein Impfangebot erhalten, sobald solche Impfungen in der Häuslichkeit möglich sind. Das gilt in besonderer Weise auch für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Demenz-Wohngemeinschaften. Zum anderen muss die Impfung von pfle- genden Angehörigen unabhängig von ihrem Alter höchste Priorität haben, denn sie kön- nen den noch nicht immunisierten Pflege- bedürftigen jederzeit infizieren und müssen deshalb den professionellen Pflegekräften gleichgestellt werden.

    Eine weitere Gruppe, die mehr beachtet werden sollte, sind auch die Mitarbeitenden in ambulanten Pflegediensten, die eine zu- sätzliche Infektionsgefahr für in ihrer eige- nen Häuslichkeit lebende Pflegebedürftige darstellen. Ebenso wie den übrigen Pflege kräften sollte auch ihnen umgehend ein Impfangebot gemacht werden.

    Ein besonderes Augenmerk sollte zudem auf eine rasche Impfung der großen Anzahl der sog. 24-Stunden-Kräfte gelegt werden. Häufig handelt es sich um Frauen aus Mit- tel- und Osteuropa. Sie dürfen nicht auf Impfungen in ihrem Heimatland verwiesen werden. Sie müssen zudem sicher sein kön- nen, dass sie keine negativen Konsequenzen in Bezug auf ihre Tätigkeit befürchten müs- sen, die häufig in einem rechtlichen Grau- bereich stattfindet.

    Zu den engen Kontaktpersonen älterer Men- schen sowie von Menschen mit Demenz, die mit zweithöchster Priorität geimpft werden sollen, müssen auch Ehrenamtliche gehö- ren, die Besuchs-, Begleitungs- und Ent- lastungsaufgaben im stationären und häus- lichen Bereich übernehmen.

    Impfbereitschaft und Freiwilligkeit

    Zur Stärkung der Impfbereitschaft braucht es dringend eine zentral koordinierte, bundes- weite Kampagne zur Aufklärung der Bevöl- kerung über Wirkweise und mögliche Ne- benwirkungen der zugelassenen Impfstoffe.
    In Zeiten der schnellen Verbreitung von Ver- schwörungstheorien und Falschinformatio- nen („Fake news“) ist es noch viel wichtiger geworden, dass die Menschen zuverlässig informiert werden. Die BAGSO fordert, dass Informationen über die Impfung leicht und barrierefrei zugänglich sind, insbesondere auch für Menschen mit Sehbehinderungen. Sie müssen verständlich aufbereitet und somit auch für die große Gruppe funktiona- ler Analphabeten erfassbar sein. Dabei sollte auf häufig gestellte Fragen eingegangen werden. Auch die positiven Wirkungen für den Einzelnen und die ganze Gesellschaft sollten beschrieben werden. Das Ziel muss sein, dass jeder Mensch vor der Impfung umfassend aufgeklärt ist und eine infor- mierte Entscheidung treffen kann.
    Um alle Bevölkerungs- und Altersgruppen zu erreichen, sollen die verschiedenen Medien genutzt werden (Fernsehen, Hörfunk, Print- medien, soziale Medien). Mit Blick auf die immense gesellschaftliche Bedeutung einer hohen Impfbereitschaft scheinen tägliche Werbeblöcke zur besten Sendezeit, also z.B. vor den Abendnachrichten, angemessen.

    Die bundesweite Aufklärungskampagne soll- te – auf Landes- oder auf regionaler Ebene – ergänzt werden durch Hinweise zum Ab- lauf des Impfverfahrens (Zeitraum der Imp- fung der verschiedenen Gruppen, Verfahren der Terminvergabe, Hilfen im Verfahren, Mobilitätshilfen etc.).

    Auch wenn wir uns gerade von den in der Pflege und Versorgung Tätigen wünschen, dass sie sich möglichst schnell impfen las- sen, um sich und andere vor einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus zu schützen, sieht die BAGSO die Einführung einer Impfpflicht derzeit als kontraproduktiv an. Stattdessen sollten Pflegekräfte transparent informiert werden und die Gelegenheit erhalten, Fra- gen zu stellen. Dies kann beispielsweise im Rahmen von Kurzschulungen in Pflegehei- men erfolgen.

    Organisation des Impfgeschehens

    Das Verfahren zur Terminvergabe sollte mög- lichst einfach gestaltet sein. Die aus unserer Sicht beste Lösung ist, die Impfberechtigten per Brief einzuladen. Dies kann mit einem – lediglich zu bestätigenden – Terminvor- schlag verbunden sein oder mit der Auffor- derung, unter einer bestimmten Durchwahl einen solchen Termin zu verabreden. Für viele hochaltrige Menschen stellen digitale Anmeldeverfahren oder die schnelle Be- antwortung von Fragen in einem automati- sierten Telefonsystem eine unüberwindbare Hürde dar oder sie verursachen ein unnöti- ges Stressgefühl. Digitale Anmeldeverfahren bergen zudem die Gefahr, Zielgruppen aus- zuschließen, die keinen Zugang zu digitalen Technologien haben.

    Für Personen, die darauf angewiesen sind, müssen Fahrgelegenheiten kostenlos bereit- gestellt werden (z.B. in Form von Taxi-Gut- scheinen). Das gilt in besonderem Maße für den ländlichen Raum, aber auch in Städten sind Impfzentren z.T. weit entfernt oder können nicht eigenständig von den Impf- berechtigten aufgesucht werden.

    Eine Abfra- ge, ob eine Fahrgelegenheit benötigt wird, sollte bereits bei der Einladung zur Impfung erfolgen.
    Im Einladungsschreiben sollte über wichtige Details informiert werden. Neben allgemei- nen Hinweisen zum Impfstoff sollte auf den Ablauf der Impfung in dem Impfzentrum eingegangen werden (z.B. Ansprechperso- nen, Fahrgelegenheiten, Begleitung durch Angehörige, voraussichtliche Dauer des Aufenthalts im Impfzentrum, Verfahren zur Vergabe des zweiten Impftermins etc.). In den Impfzentren selbst müssen die be- sonderen Bedürfnisse alter und hochaltriger Menschen berücksichtigt werden. So sollten bereits am Eingang zum Gelände Begleit- personen und Gehhilfen verfügbar sein.

    Schlussbemerkung

    Eine erfolgreiche Impfkampagne wird, so hoffen wir alle, zu einer weitgehenden Eindämmung des Infektionsgeschehens führen. In einem ersten Schritt wird dabei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen und den dort tätigen Pflegekräften ein Impfangebot ge- macht. Dies muss dazu führen, dass die Einschränkungen, von denen das Leben in der stationären Pflege in den vergangenen zehn Monaten geprägt war, der Vergangen- heit angehören. So muss man Menschen mit Demenz, die einen vollständigen Impfschutz haben, nicht mehr mit Maske begegnen.

    Bis alle geimpft wurden, die sich dafür ent- schieden haben, müssen die Schutzmaß- nahmen konsequent umgesetzt werden, ohne dass dies erneut zu einer Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen führen darf. Wir be- grüßen deshalb ausdrücklich die Initiative der Bundesregierung, zunächst Angehörige der Bundeswehr einzusetzen (die später durch Freiwillige ersetzt werden sollen), die die Einrichtungen bei der Durchführung von Schnelltests unterstützen.

    Die Corona-Pandemie hat die Probleme in der Altenpflege deutlich sichtbar gemacht. Deshalb muss die Personalsituation in der Altenpflege zügig und nachhaltig verbessert werden. Gute Arbeitsbedingungen, Perspek- tiven und gute Löhne sind dabei entschei- dende Faktoren.

    Bis zur Eindämmung der Pandemie gilt aber auch: Der beste Schutz für diejenigen, die statistisch am häufigsten von einem schwe- ren oder gar tödlichen Verlauf einer COVID- 19-Erkrankung betroffen sind, ist und bleibt das konsequente Bemühen um möglichst niedrige Infektionszahlen. Wir begrüßen daher, dass Bund und Länder den aktuellen Lockdown verlängert und in Teilen verstärkt haben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, weiterhin ihren Beitrag zu leisten und die grundlegenden Maßnahmen zum Infektionsschutz einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Maske tragen und geschlossene Räume stets gut lüften.

    BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
    http://www.bagso.de facebook.com/bagso.de twitter.com/bagso_de

  17. Notbetreuung statt Betreuungsgarantie: ver.di fordert Ministerpräsident Laschet zum Handeln auf (PM)

    Notbetreuung statt Betreuungsgarantie: ver.di fordert Ministerpräsident Laschet zum Handeln auf

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die Landesregierung dazu auf, den Kita-Betrieb in NRW auf eine Notbetreuung zu reduzieren und den bundesweiten Beschluss zu Kita-Schließungen nicht weiter zu ignorieren. In einem Schreiben an den Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) vom heutigen Freitag (22. 01.), bringt die Gewerkschaft die große Verärgerung und die Sorge der Beschäftigten zum Ausdruck.

    „Die Situation ist in vielen Kitas dramatisch. Die Entscheidung der Landesregierung, einen Sonderweg zu gehen, löst deshalb nicht nur Unverständnis, sondern Sorge aus. Das bestätigt auch unsere Umfrage, an der sich knapp 8.000 Erzieherinnen und Erzieher beteiligt haben. Weit über die Hälfte der Befragten fühlt sich an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr sicher“, erklärte ver.di-Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt.

    In den Kitas besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr, da die Beschäftigten im direkten Körperkontakt zu den Kindern arbeiten und Schutzmöglichkeiten fehlen. „Das ist ein Dilemma für die Kolleginnen und Kollegen. Kontaktvermeidung ist in der Arbeit mit kleinen Kindern nicht möglich“, so Schmidt weiter. Dies bestätige auch eine AOK-Studie, laut der vermehrt Erzieherinnen und Erzieher an Covid-19 erkrankten.

    „Während die Gesellschaft zu Recht über FFP2-Masken im öffentlichem Raum diskutiert, wird das Personal in den Kitas täglich dem Ansteckungsrisiko durch den direkten Kontakt ausgesetzt. Mit dem Appell an die Eltern wälzt das Land die Verantwortung, welche Kinder in die Kitas kommen, an die Eltern ab. Das macht die Anzahl der Kinder für den Betrieb unkalkulierbar, verhindert Personalplanung und entzieht den Beschäftigten die Mitsprache.“

    Bisher arbeite man vor allem mit Freiwilligkeit und „kann-Regelungen“, wie der Reduzierung des Betreuungsumfanges um 10 Stunden. Das führe nur in seltenen Fällen zu Personalentlastung. Auch die Einteilung in feste Gruppen und Räumlichkeiten sei wegen des Personal- und Raummangels oft nicht umsetzbar.

    „Das Kita-Personal fühlt sich von der Landesregierung im Stich gelassen und seiner Mitsprache beraubt. Die andauernde Überlastung, die im Vergleich zum Frühjahr 2020 noch zugenommen hat, gefährdet die körperliche und vor allem psychische Unversehrtheit der Beschäftigten. Helfen würde aus unserer Sicht eine Kita-Schließung mit Notbetreuung auf Grundlage von Arbeitgebernachweisen, ein Reaktionsstufenplan orientiert am örtlichen Infektionsgeschehen und ein gezielter Schutz von Risikogruppen“, so Schmidt.

  18. Kindertagespflegepersonen während der Corona-Pandemie - Christian Barrenbrügge: „Tageseltern nicht im Regen stehen lassen“ (PM CDU)

    Kindertagespflegepersonen während der Corona-Pandemie – Christian Barrenbrügge: „Tageseltern nicht im Regen stehen lassen“

    Die CDU-Fraltion im Rat der Stadt Dortmund fordert mehr Unterstützung für Tageseltern. Denn – erkranken die Tagespfle- gepersonen selbst an Corona oder müssen sich in Quarantäne begeben, weil eines der Kinder oder die Familie eines Kindes an Corona erkrankt, dann werden insgesamt pro Jahr nur 20 Krankentage angerechnet. „Ein nicht zu akzeptierenden Umstand, an dem dringend nachgebessert werden muss“, äußert sich der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Christian Barrenbrügge, dazu. Barrenbrügge fordert, dass das Jugend- amt Lösungen erarbeitet, damit Tageseltern – die aufgrund einer einzuhaltenden Qua- rantäne und/oder durch Selbsterkrankung am Corona-Virus ausfallen – weiterhin be- zahlt werden und eine Anrechnung der Krankentage nicht stattfindet.

    Barrenbrügge zur Begründung seiner Forderung:
    „Bereits von April bis Juli 2020 hatte die Stadt im ersten Lockdown im Nachhinein ver- kündet, anfallende Krankentage nicht anzurechnen. Nun hat sich die Situation erneut verschärft bzw. ist durch mögliche Virus-Mutationen noch kritischer geworden. Die Stadt unterstützt mittlerweile zig Vereine, gastronomische Einrichtungen etc. Wir for- dern, dass auch Tageseltern – zumal die Gelder bereits im Haushalt eingestellt sind – Unterstützung erfahren. Denn, wenn Tageseltern aus einer Existenznot heraus weiter arbeiten, obwohl sie in Quarantäne müssten, dann wäre das das falsche Signal an die über tausend Tageseltern in Dortmund. Zumal das Risiko selbst an Corona zu erkranken mehr als doppelt so hoch ist wie im Durchschnitt der Bevölkerung – höher als bei Leh- rern und höher als bei Pflegepersonal, wie eine Studie der AOK deutlich zeigt.“
    „Wir wünschen uns eine Erstattung von Krankentagen rückwirkend ab August 2020 und, dass diese während des Anhaltens der Corona- Pandemie ebenfalls erfolgt. Auch sollen die Tageseltern bei einer Quarantäne weiterhin ihre Bezüge erhalten. Bei der Lösungserarbeitung können die Städte Voerde und Alsdorf , die die Bezüge – sowohl bei Quarantäne und auch bei Ausfall durch Erkrankung mit Corona – weiter zahlen, als Vorbild dienen“, so Barrenbrügge abschließend.

  19. Coronavirus: 101 weitere positive Testergebnisse am Freitag in Dortmund – der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 111,2 – drei weitere Todesfälle (PM)

    Coronavirus: 101 weitere positive Testergebnisse am Freitag in Dortmund –
    der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 111,2 – drei weitere Todesfälle

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 101 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können sieben dieser Fälle vier Familien zugeordnet werden. Derzeit befinden sich 1.895 Personen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.363 positive Tests vor. 14.759 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.381 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 111,2 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 160 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 22 intensivmedizinisch, davon wiederum zwölf mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute drei weitere Todesfälle gemeldet – alle drei starben ursächlich an COVID-19:
    · Ein 88-jähriger Mann aus einer stationären Pflegeeinrichtung (Klinik-Aufenthalt vom 18.01-22.01.21) verstarb am 22. Januar.
    · Eine 99-jährige Frau (Klinik-Aufenthalt vom 18.01.-21.01.21) verstarb am 21. Januar.
    · Eine 87-jährige Frau (Klinik-Aufenthalt vom 19.01.-22.01.21) verstarb am 22. Januar.

    In Dortmund verstarben bislang 145 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 78 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Informationen für Senior*innen zur Impfmöglichkeit im Impfzentrum

    Die Stadt Dortmund hat in dieser Woche die Briefe an die Dortmunder*innen verschickt, die bis zum 30. Januar ihr achtzigstes Lebensjahr erreicht haben oder noch erreichen. Die Briefe sind bereits gedruckt und in den Versand gegeben worden, bevor die Verzögerung bei den Impfungen von der Landesregierung mitgeteilt wurde.

    Wie alle anderen Impfzentren in NRW wird auch das Impfzentrum PHOENIX-West nun erst am 8. Februar und damit eine Woche später als ursprünglich vorgesehen starten. Die Terminvergabe für alle Bürger*innen ab 80 Jahre beginnt jedoch ungeachtet dessen am kommenden Montag (25. Januar, 8 Uhr). Diese Informationen konnten nicht mehr in die Anschreiben an die Dortmunder Senior*innen mit aufgenommen werden.

    Die Briefe an die Über-80-jährigen enthalten:
    – ein Anschreiben der Stadt Dortmund,
    – eine Anfahrtsbeschreibung (PKW + öffentlicher Nahverkehr),
    – ein Infoblatt mit ergänzenden Hinweisen bei Mobilitätsproblemen
    – sowie das Anschreiben des Landesgesundheitsministeriums.

    Die Seniorenbüros in Dortmund haben einen zusätzlichen Handzettel mit Informationen zur Impfung entwickelt, der in den Stadtteilen kommende Woche verteilt wird.

    Angebote der Stadt Dortmund für Senioren in Coronazeiten

    Auch in Corona-Zeiten sind alle Einrichtungen der Stadt Dortmund zur Unterstützung der Senioren im Einsatz. Die Mitarbeitenden der Seniorenbüros stehen in den Stadtteilen für Beratungen telefonisch zur Verfügung. Sie bieten auch bei schwierigen Fragen Hilfemöglichkeiten an. Falls erforderlich, werden unter Beachtung der Hygieneregeln, Hausbesuche durchgeführt.

    Freiwillige Helfer können sich dort ebenfalls melden. Die Seniorenbüros sind montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr erreichbar.

    Die städtischen Begegnungszentren und das Wilhelm-Hansmann-Haus sind zwar grundsätzlich geschlossen. Ansprechpartner stehen trotzdem telefonisch vor Ort zur Verfügung. Senioren und deren Angehörige können alle Fragen zu den Angeboten stellen. Es werden auch aktuelle Informationen zur Wiederaufnahme des Betriebes gegeben. Die Begegnungszentren sind montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr und das Wilhelm-Hansmann-Haus von montags bis freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr erreichbar.

    Das Angebot des Seniorenbesuchsdiensts (für Menschen ohne Pflegegrad) steht uneingeschränkt zur Verfügung. Ebenso die häusliche Betreuung bei Pflegebedürftigkeit/Demenz. Hausbesuche können nach telefonischer Terminvereinbarung erfolgen. Falls persönliche Besuche nicht gewünscht sind, können auch Telefongespräche mit einem ehrenamtlich Tätigen vermittelt werden. Dieser Service ist montags bis freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr erreichbar. Die Telefonnummer der jeweiligen Einrichtung kann unter der Rufnummer (0231) 50 2 70 94 erfragt werden. Für weitere Fragen steht die E-Mailadresse seniorenbegleitservice@stadtdo.de zur Verfügung.

    Allgemeine Corona-Informationen

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.
    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona-kvwl.de/impfbericht.

  20. Coronavirus: 98 weitere positive Testergebnisse am Samstag in Dortmund – Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 100,5 – zwei weitere Todesfälle (PM)

    Coronavirus: 98 weitere positive Testergebnisse am Samstag in Dortmund –
    Inzidenz-Wert voraussichtlich bei 100,5 – zwei weitere Todesfälle

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 98 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können 22 dieser Fälle neun Familien zugeordnet werden. Derzeit befinden sich 1.831 Personen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.461 positive Tests vor. 14.890 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.346 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 100,5 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 155 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum elf mit Beatmung.

    Bedauerlicherweise wurden dem Gesundheitsamt heute drei weitere Todesfälle gemeldet – beide starben ursächlich an COVID-19 und beide am 22. Januar:

    · ein 79-jähriger Mann mit chronischen Vorerkrankungen (Klinik-Aufenthalt vom 18.01.-22.01.21),

    · eine 87-jährige Frau mit chronischen Vorerkrankungen (Klinik-Aufenthalt vom 26.12.20-22.01.21).

    In Dortmund verstarben bislang 147 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 78 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Corona-Informationen

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona-kvwl.de/impfbericht.

  21. Coronavirus: 16 weitere positive Testergebnisse am Sonntag in Dortmund – der Siegen-Tage-Inzidenz-Wert liegt damit voraussichtlich bei 98,4 (PM)

    Coronavirus: 16 weitere positive Testergebnisse am Sonntag in Dortmund –
    der Siegen-Tage-Inzidenz-Wert liegt damit voraussichtlich bei 98,4

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 16 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können zwei dieser Fälle einer Familie zugeordnet werden.
    Derzeit befinden sich 1.797 Personen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.477 positive Tests vor. 14.932 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.320 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 98,4 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 140 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 20 intensivmedizinisch, davon wiederum zehn mit Beatmung. In Dortmund verstarben bislang 147 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 78 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Corona-Informationen

    Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de.

    Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona- kvwl.de/impfbericht.

  22. Coronavirus: 41 weitere positive Testergebnisse am Montag in Dortmund – der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 98,6 – acht weitere Todesfälle (PM)

    Coronavirus: 41 weitere positive Testergebnisse am Montag in Dortmund –
    der Inzidenz-Wert liegt voraussichtlich bei 98,6 – acht weitere Todesfälle

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 41 positive Testergebnisse hinzugekommen. Dabei können fünf dieser Fälle einer Familie zugeordnet werden. Derzeit befinden sich 1.729 Personen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 16.518 positive Tests vor. 14.950 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.335 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 98,6 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0:00 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 139 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 22 intensivmedizinisch, davon wiederum elf mit Beatmung.

    Leider wurden dem Gesundheitsamt heute acht weitere Todesfälle gemeldet. Es starben sechs Männer im Alter zwischen 56 bis 88 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 88 Jahren. Bei sechs der Verstorbenen war Covid-19 todesursächlich. Sechs der Betroffenen lebten in Seniorenheimen. In Dortmund verstarben damit bislang 153 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 80 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Corona-Informationen: Antworten auf viele Fragen rund um Corona und die Situation in Dortmund finden sich auf der Webseite corona.dortmund.de sowie unter: corona-inzidenz.dortmund.de. Informationen zum aktuellen Stand der durchgeführten Impfungen enthält der Impfbericht der KVWL unter: http://www.corona-kvwl.de/impfbericht.

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