Der Ausbildungsmarkt ist deutlich von der Pandemie geprägt – Partner starten die Kampagne #AusbildungKlarmachen

Ausbildung - Bildung. Foto: gpointstudio/123RF
Gut lachen haben die Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz in der Tasche haben. Foto: gpointstudio/123RF

Der Ausbildungsmarkt in der Region Dortmund ist deutlich von der Pandemie geprägt. Auf der Angebotsseite wie auch bei der Nachfrage gibt es enorme Verzögerungen. Die Bewerberauswahl ist noch lange nicht erledigt. Das bedeutet aber auch noch jede Menge Chancen für alle Beteiligten. Hierauf machen die regionalen Partner des Ausbildungsmarktes, die Agenturen für Arbeit Dortmund und Hamm, die IHK zu Dortmund, der DGB Dortmund-Hellweg und die Handwerkskammer Dortmund, mit Nachdruck hin. Sie stellen die gemeinsame Kampagne „#AusbildungKlarmachen“ mit vielen neuen digitalen Angeboten vor.

In Dortmund gingen sowohl Angebot als auch Nachfrage nach Ausbildungsplätzen zurück

Deutlich mehr Ausbildungsstellen als Bewerber*innen in Dortmund, viel mehr gemeldete Jugendliche als Stellen im Bezirk Hamm. Schon innerhalb der Region sind die Voraussetzungen sehr unterschiedlich, was auf den Vorjahresvergleich genauso zutrifft: In Dortmund gingen sowohl Angebot als auch Nachfrage zurück, in Hamm und Kreis Unna stiegen beide an. Gemeinsam ist in allen Regionen jedoch die Unausgewogenheit des Marktes, der fehlende Ausgleich und – das ist neu – die enorme Verzögerung der Findungsprozesse.

Viele Jugendliche sind noch unentschlossen, zögern ihre Entscheidung weiter hinaus. Auch Betriebe haben sich häufig noch nicht entschieden. Die Zahl der aktuell unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen in der Region Dortmund-Hamm liegt bei 3.442. Gleichzeitig sind zum jetzigen Zeitpunkt noch 3.077 Bewerberinnen und Bewerber unversorgt. Weitere 988 haben sich schon eine Alternative gesucht, sind aber nach wie vor an Ausbildung interessiert.

„Die Corona Pandemie hatte zu einem zwischenzeitlichen Stillstand auf dem Ausbildungsmarkt geführt. Die Jugendlichen waren kaum zu erreichen, die üblichen Wege waren versperrt. Berufsorientierungsprozesse sind weitestgehend zum Erliegen gekommen. Orientierungsmessen und -veranstaltungen haben nicht stattgefunden, Schülerinnen und Schüler konnten keine Praktika in den Betrieben absolvieren, Infotage und Tage der offenen Tür sind ausgefallen“, schildert Sebastian Unkhoff, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Dortmund, die Veränderung der Rahmenbedingungen durch die Pandemie.

„Im Ergebnis spüren wir bei den jungen Menschen eine allgemeine Verunsicherung und Zurückhaltung. Entscheidungen werden häufig vertagt. Allerdings gilt es gerade jetzt, nicht länger abzuwarten und den Übergang in das Berufsleben aktiv in die Hand zu nehmen. Wir appellieren daher an die Jugendlichen, sich jetzt zu kümmern und dann auch zu entscheiden. Damit alle jungen Erwachsenen ihre Chance für einen guten Start in die berufliche Welt erhalten, bieten unsere Berufsberaterrinnen und Berater individuelle Unterstützung per Telefon, Videochat oder via Email an“, so Unkhoff.

Bereits vor der Corona-Pandemie hatten gab es im Handwerk Probleme, freie Ausbildungsplätze zu besetzen

Im Krisenjahr 2020 hatte sich die Pandemie bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen deutlich bemerkbar gemacht. In der Gesamtregion waren es knapp 7.000, 1.100 oder 13,6 Prozent weniger als noch 2019. Am stärksten waren erwartungsgemäß Berufe im Verkauf und in der Gastronomie betroffen. „Leider hat sich die Pandemie im letzten Jahr stark auf das Berufswahlverhalten und die Möglichkeit, Ausbildungsverträge abzuschließen, ausgewirkt. Auch die Signale in diesem Jahr deuten nicht darauf hin, dass wir kurzfristig das Minus an neu eingetragenen Verträgen wieder ausgleichen“, berichtet Michael Ifland, Geschäftsführer Berufliche Bildung der IHK zu Dortmund.

„Aber gerade die jetzige Entwicklung der Pandemiesituation stimmt uns positiv, dass wir mit gemeinsamen Kräften noch möglichst viele Bewerber und offene Stellen zusammenbringen und zu einem Vertragsabschluss führen können. Denn eines ist klar, jeder nicht abgeschlossene Ausbildungsvertrag ist eine fehlende Fachkraft für den Aufschwung nach der Pandemie“, so Ifland.

„Bereits vor der Corona-Pandemie hatten gab es im Handwerk Probleme, freie Ausbildungsplätze zu besetzen. Doch im Zuge der Lockdowns hat sich die Lage verschärft. Das muss sich jetzt, wo wir hoffentlich schrittweise in die Normalität zurückkehren können, erst einmal wieder entspannen. Wir sind da ganz zuversichtlich, denn die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in unserem Kammerbezirk ist ungebrochen groß, wie eine Sonderumfrage zur Ausbildungssituation jüngst gezeigt hat, und es gibt erste Positivtrends bei den Abschlüssen neuer Lehrverträge“, ordnet Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin der Handwerkskammer Dortmund, für das Handwerk die Entwicklung ein.

„Händeringend gesucht werden etwa Fachkräfte im Bau- und Ausbauhandwerk, aber auch in anderen Bereichen ist guter Nachwuchs stark nachgefragt. Ein idealer Startpunkt fürs Matching ist natürlich ein Praktikum. Wir können junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen, nur darin bestärken, auf die Betriebe zuzugehen und den direkten Kontakt zu knüpfen. Wir von der HWK Dortmund haben ergänzend zahlreiche Beratungs- und Vermittlungsangebote für Bewerber und Unternehmen – es lohnt sich, diese in Anspruch zu nehmen“, so Mouelhi-Ort.

„Der Fachkräftebedarf ist weiterhin da, und er wird nach der Krise wieder voll durchschlagen“

„Der Fachkräftebedarf ist weiterhin da, und er wird nach der Krise wieder voll durchschlagen. Qualifizierte Arbeitnehmer werden immer gebraucht. Jeder Jugendliche, der Hilfe benötigt und keine Ausbildungsstelle antreten kann, wird im Rahmen der strategischen Unterstützungsangebote gefördert“ appelliert Thomas Keyen, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamm, an Jugendliche wie auch an die Betriebe, gerade in der aktuellen Situation Mut zur Ausbildung zu haben.

„Wir helfen mit Prämien aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ auch von der Krise betroffene Unternehmen, die trotzdem oder sogar zusätzlich ausbilden. Jetzt dürfen Jugendliche und Betriebe nicht nachlassen! Und mit der neuen digitalen Plattform„#AusbildungKlarmachen“ wird es noch einfacher, sich zu orientieren und die richtigen Informationen zu bekommen“, so Keyen.

„Die Corona Pandemie stellt uns alle vor viele Herausforderungen. Daher ist es gut, dass mit dem neuen Instrument der digitalen Plattform „#AusbildungKlarmachen“ die Duale Ausbildung Jugendlichen und ihrem Umfeld nähergebracht wird. Jetzt ist es wichtig, dass die Unternehmen in ihrer Ausbildungsbereitschaft zulegen, denn nur dann wird das Angebot erfolgreich sein“, betont Die Geschäftsführerin DGB-Region Dortmund-Hellweg, Jutta Reiter.

Die Website richtet sich an Jugendliche und bündelt alle wichtigen Angebote rund um das Thema Ausbildung

Die neue Website richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Sie bündelt alle wichtigen Angebote rund um das Thema Ausbildung: von Tipps für die Berufswahl und dem Online-Berufserkundungstool „Check-U“ über das persönliche Gespräch mit der Berufsberatung – zum Beispiel per Videoberatung – bis hin zu tausenden Ausbildungsplatzangeboten aus der Online-Jobbörse. In einer Veranstaltungsdaten-bank finden die Jugendlichen außerdem virtuelle Ausbildungsmessen, Speed-Datings und weitere digitale Events in ihrer Region.

Auch Arbeitgeber, Eltern und Lehrkräfte finden hier wichtige Hinweise und weiterführende Links. Ausbildungsbetriebe erhalten zum Beispiel alle wichtigen Informationen zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ und gelangen per Link direkt zu den Förderanträgen. Lehrerinnen und Lehrer können Materialien für den Berufsorientierungsunterricht herunterladen. Eltern finden Tipps, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können oder welche finanziellen Hilfen es gibt.

Die Ausbildungsmarktpartner der Region Dortmund-Hamm schließen mit einem gemeinsamen Appell: „Aufgrund der pandemiebedingten Besonderheiten geht das Ausbildungsrennen erst viel später auf die Zielgerade als in früheren Jahren. Es gibt eine Verzögerung von mehreren Monaten. Viele Jugendliche beginnen jetzt erst richtig mit der Suche, viele Betriebe haben sich noch nicht entschieden. Da ist noch sehr viel in Bewegung. Jetzt heißt es aktiv werden und nicht nachlassen!“

LINK zur Homepage: arbeitsagentur.de/m/ausbildungklarmachen/

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Kommentare

  1. Deutlich mehr Förderung für Ausbildungsbetriebe: Prämien für von Corona betroffene Unternehmen verdoppelt (PM)

    Deutlich mehr Förderung für Ausbildungsbetriebe:
    Prämien für von Corona betroffene Unternehmen verdoppelt

    Seit dem 1. Juni 2021 zahlt es sich für viele Unternehmen doppelt aus, eine Lehrstelle anzubieten, das Ausbildungsplatzangebot aufzustocken oder Auszubildende von anderen Betrieben zu übernehmen: Die Ausbildungsprämie hat sich von 2.000 auf 4.000 Euro und von 3.000 auf 6.000 Euro verdoppelt. Auf diese Änderungen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ weisen die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und die Handwerkskammer (HWK) Dortmund hin.

    Die wichtigsten Voraussetzungen sind, dass die Unternehmen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, das Lehrstellenniveau des Durschnitts der vergangenen drei Jahre gehalten oder gesteigert wird und der Ausbildungsbetrieb weniger als 500 Beschäftigte hat. Neben der Verdopplung der Prämie zahle es sich für Unternehmen sogar dreifach aus, in Ausbildung zu investieren, erläutert Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer Fachkräftesicherung und Berufliche Bildung: „Wenn die Konjunktur nach der Corona-Pandemie wieder anzieht und das wirtschaftliche Leben wieder an Fahrt aufnimmt, werden Auszubildende als Fachkräfte von morgen gebraucht.“

    Geschäftsführerin Olesja Mouelhi-Ort von der HWK Dortmund betont, das Handwerk begrüße die Verdopplung der Prämie. Sie komme zur rechten Zeit – die Ausbildungszahlen würden sich erfreulicherweise wieder nach oben bewegen, wenngleich noch nicht auf Vor-Pandemie-Niveau. „Junge Menschen auszubilden, ist eine große Investition für die Betriebe. Da ist jede Form der finanziellen Unterstützung sehr willkommen, gerade jetzt. Die Verdopplung ist ein wichtiges Signal, mit dem das Engagement der Unternehmer in Krisenzeiten besonders gewürdigt wird. Wir würden uns indes wünschen, dass die duale Berufsbildung dann auch über die Pandemie hinaus weitere Wertschätzung erfährt. Der Bedarf an Fachkräften wird nicht kleiner.“ Die Ausbildungsprämie für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau halten, erhöht sich für das nächste Ausbildungsjahr von 2.000 Euro auf 4.000 Euro. Die Ausbildungsprämie plus für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau steigern, erhöht sich für das nächste Ausbildungsjahr sogar von 3.000 Euro auf 6.000 Euro. Aber auch der Anreiz, Auszubildende und ihre Ausbilder trotz Kurzarbeit im Betrieb zu halten, ist verbessert worden. Neben dem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung gibt es nun auch einen Zuschuss zur Ausbildervergütung.

    Außerdem wurde ein Lockdown-II-Sonderzuschuss in Höhe von 1.000 Euro für ausbildende Kleinstunternehmen eingeführt, wenn der Ausbildungsbetrieb im aktuellen Lockdown seine Geschäftstätigkeit nicht oder nur noch im geringen Umfang wie beispielsweise beim Außerhausverkauf von Restaurants wahrnehmen durfte und die Ausbildung dennoch fortgeführt hat. Für den Fall, dass ein Ausbildungsplatz wegen Insolvenz des Betriebes verlorengeht, wurden auch Verbesserungen bei den Übernahmeprämien vollzogen; die Förderhöhe verdoppelt sich auf 6.000 Euro. Gefördert wird jetzt auch die Übernahme von Auszubildenden, deren Ausbildungsvertrag pandemiebedingt beendet wird. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch mithilfe der Fördermittel des Bundes nach dem zwischenzeitlichen Corona-bedingtem Rückgang für das kommende Jahr wieder mehr neu eingetragenen Ausbildungsplätze verzeichnen können“, so die Einschätzung Iflands. So verzeichne man für den Bezirk in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna zum 31. Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahr nur noch einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent, im Kreis Unna sogar ein Plus von 7,8 Prozent.

    Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen können diese Unterstützungen bei den örtlichen Arbeitsagenturen beantragen. Im Rahmen der Antragstellung bestätigt die IHK zu Dortmund die Anzahl die Zahl der durchschnittlich geschlossenen Ausbildungsverträge der vergangen drei Jahre. Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, hat eine Antragstellung Aussicht auf Erfolg. Die Ausbildungsberater der IHK zu Dortmund stehen bei allen Fragen rund um die Berufsausbildung telefonisch unter 0231 5417-400 oder per E-Mail unter ausbildungspraemie@dortmund.ihk.de zur Verfügung. Weitere Informationen online unter http://www.dortmund.ihk24.de/ausbildungspraemie.

    Die Ausbildungsberater der Handwerkskammer Dortmund stehen bei allen Fragen rund um die Berufsausbildung telefonisch unter 0231 5493-333 oder per E-Mail unter ausbildungsberatung@hwk-do.de zur Verfügung. Weitere Informationen online unter http://www.hwk-do.de/artikel/ausbildungsberatung-ansprechpartner-37,0,26.html

  2. Veranstaltungshinweise des Berufsinformationszentrums für die Woche vom 7. bis 11. Juni (PM)

    Veranstaltungshinweise des Berufsinformationszentrums für die Woche vom 7. bis 11. Juni

    Abitur – und dann? – Was Eltern schon immer über die Berufswahl ihrer Kinder wissen wollten
    Bald beginnt für Ihre Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Mit dem Abitur stellen sich viele Fragen: Welche Möglichkeiten gibt es im Anschluss? Wie kann sich mein Kind im Dschungel der vielen Möglichkeiten zurecht finden? Wo gibt es Hilfestellung? Wie kann ich mein Kind bei der Berufswahl unterstützen? Welche Fristen und Ter- mine gibt es? Wie kann ein Studium finanziert werden? Diese und viele weitere Fragen beantworten Ihnen die Berufsberaterinnen Martina Helm und Babette Ferkinghoff des Jugendberufshauses der Agentur für Arbeit Dortmund im Rahmen eines digitalen Elternabends.

    Dienstag, 08. Juni 2021, Beginn 17 Uhr
    Berufsberatung Jugendberufshaus Dortmund
    Per Mail via dortmund.eltern@arbeitsagentur.de
    (Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Mail einen Link und weitere Informationen zur Teilnahme.)
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    Mit Sicherheit vielfältig – Bundespolizei
    Die Bundespolizei erfüllt vielfältige Aufgaben im Bereich der Bahnpolizei, des Grenzschutzes, der Luftsicherheit und der Kriminalitätsbekämpfung und sorgt für unsere Sicherheit. Dafür werden im mittleren und gehobenen Dienst Polizei- beamte und Polizeibeamtinnen ausgebildet und finden danach vielfältige Ein- satzmöglichkeiten.
    Petra Hein von der Bundespolizeiakademie, Einstellungsberatung Recklinghau- sen informiert über Zugangsvoraussetzungen, das Bewerbungs- und Auswahl- verfahren und erläutert die Ausbildungsdetails bzw. das duale Studium sowie die Einsatzmöglichkeiten und mögliche Weiterentwicklungswege.

    Mittwoch, 9. Juni 2021, Beginn 16 Uhr
    BiZ Dortmund
    Per Mail an Dortmund.BiZ@arbeitsagentur.de
    (Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Mail einen Link und weitere Informationen zur Teilnahme.)

  3. Fünf vor Zwölf – aber nicht zu spät: Jetzt für eine Ausbildung 2021 bewerben (PM)

    Fünf vor Zwölf – aber nicht zu spät: Jetzt für eine Ausbildung 2021 bewerben

    Es lohnt, sich für eine Ausbildung 2021 zu bewerben – gerade jetzt: In vielen Branchen fehlen Bewerber*innen, es gibt noch freie Angebote, und viele Unternehmen in Dortmund suchen händeringend nach Azubis, da sie wissen, dass ihnen schon in naher Zukunft Fachkräfte fehlen werden.

    Die Corona-Pandemie hat die Situation auf dem Ausbildungsmarkt verschärft, denn Schulpraktika, Orientierungs- und Ausbildungsmessen fielen aus. Den Bewerber*innen-Rückgang spüren nahezu alle Branchen, besonders aber das Handwerk leidet unter dem Fachkräftemangel. Die Ausbildungsbereitschaft der Dortmunder Unternehmen ist trotz Corona ungebrochen groß, und viele suchen zwei Monate vor dem ersten großen Starttermin noch Auszubildende.

    Die Mitglieder des „Dortmunder Beirates Übergang Schule – Arbeitswelt“ rufen daher die Jugendlichen auf, die guten Chancen einer dualen Berufsausbildung zu nutzen und sich jetzt auf den Weg einer Bewerbung zu machen. Es lohnt sich – der Endspurt hat gerade erst begonnen. Jede Entscheidung für eine Ausbildung ist besser als keine.

    Die Berufsberater*innen im Jugendberufshaus Dortmund bieten individuelle Unterstützung an. Sie helfen bei der Suche nach der passenden Lehrstelle, helfen auch bei der Erstellung und Überarbeitung von Bewerbungsunterlagen. Es gilt, jetzt keine Zeit zu verlieren und Kontakt aufnehmen. Es ist fünf vor Zwölf, aber eben noch nicht zu spät!

    Kontakte:

    Berufsberatung Jugendberufshaus Dortmund
    Telefon 0231 842 9860 oder
    http://www.jugendberufshaus-dortmund.de

    HWK-Ausbildungsberatung und Lehrstellenvermittlung
    Telefon 0231 5493-333
    E-Mail: ausbildungsberatung@hwk-do.de

    IHK zu Dortmund
    Telefon 0231 5417 352 (Frau Elena Flockenhaus)
    E-Mail: e.flockenhaus@dortmund.ihk.de

    DORTMUND AT WORK

    Auf den Social-Media-Kanälen der Initiative DORTMUND AT WORK (Instagram, Facebook und YouTube) stellen Auszubildende ihre Berufe und Betriebe vor und geben Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Auf der Homepage dortmundatwork.de können Jugendliche sich zudem direkt online beim Wunschbetrieb für eine Ausbildung oder ein duales Studium bewerben.

    http://www.dortmundatwork.de
    http://www.instagram.com/dortmundatwork
    http://www.facebook.com/dortmundatwork

    Der Beirat Übergang Schule – Arbeitswelt

    Mit dem Projekt „Zeitgewinn“ ist in Dortmund eine gemeinsame Strategie verabredet, die das Ziel hat, die Wege in Ausbildung, Studium und Arbeit zu ebnen – für alle Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen Lage, ihrem Geschlecht und ihrer Herkunft.

    Der Beirat Übergang Schule – Arbeitswelt begleitet die Arbeit kontinuierlich seit 2006 und sorgt mit Absprachen, Empfehlungen und gemeinsamen Projekten für eine Systematisierung der Übergänge in Ausbildung, Studium und Arbeit.

    Der Beirat setzt sich zusammen aus Experten aus Schule, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und an Bildung beteiligten Partner*innen und Institutionen. Er kommt dreimal jährlich zusammen, berät über Handlungsbedarfe, entwickelt Leitziele und Strategien, begleitet und prüft die Umsetzung der gemeinsamen Aktivitäten.

    Die Vorsitzenden des Beirates sind neben der Dezernentin für Schule, Jugend und Familie ebenfalls die Fachbereichsleitung des Fachbereichs Schule, eine Vertretung der Schulaufsicht sowie die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund und der Geschäftsführer Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung bei der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund.

  4. Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche! IHK bietet digitale Elternabende an - IHK-Experten beraten in einer Videokonferenz am 21. und 24. Juni ab 18 Uhr (PM)

    Hilfe bei der Ausbildungsplatzsuche! IHK bietet digitale Elternabende an –
    IHK-Experten beraten in einer Videokonferenz am 21. und 24. Juni ab 18 Uhr

    Eltern haben eine enorm wichtige Rolle bei der Berufswahl ihrer Kinder. Um die Eltern dabei zu unterstützen, ihre Kinder auf dem Weg in eine Ausbildung bestmöglich zu begleiten, bietet die IHK zu Dortmund am Montag, 21. Juni, und am Donnerstag, 24. Juni, jeweils von 18 Uhr bis 19 Uhr einen digitalen Elternabend an.

    Mehrere Experten bieten den Eltern Informationen über das Unterstützungsangebot der IHK sowie die Möglichkeit, rund um das Thema Ausbildung Fragen zu stellen. Wie finde ich den richtigen Beruf? Wo finde ich einen Praktikumsplatz? Gibt es in der aktuellen Situation Ausbildungsplätze? Wie schreibe ich eine Bewerbung? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des digitalen Elternabends. Außerdem besteht die Möglichkeit, Termine zur weiteren Beratung zu vereinbaren.

    Wer dabei sein und sich beraten lassen möchte, sollte vorab die IHK-Ausbildungshotline (0231 5417-200) anrufen. Das IHK-Team versendet den Link zur Videokonferenz an alle Interessierten per E-Mail.

  5. Sommer der Berufsbildung: Karrierechancen im Handwerk Digitaler Elternabend am Montag, 28. Juni, ab 18 Uhr (PM)

    Sommer der Berufsbildung: Karrierechancen im Handwerk
    Digitaler Elternabend am Montag, 28. Juni, ab 18 Uhr

    Die Corona-Pandemie stellt alle vor große Herausforderungen. Dennoch stehen die Chancen gut, einen Ausbildungsplatz im Handwerk zu finden. Die Handwerkskammer Dortmund informiert im Rahmen des „Sommers der Berufsausbildung“ in den kommenden Wochen und Monaten in verschiedenen Veranstaltungen über duale Berufsausbildung, Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten im Handwerk. So gibt es Online-Vorträge zur Berufsorientierung für Schüler*innen verschiedener Schulen im Kammerbezirk und Eltern. Aber auch Studierenden, die außerhalb der Uni oder Hochschule vielleicht neu durchstarten möchten, steht die Handwerkskammer Dortmund beratend zur Seite.

    Digitaler Elternabend

    Beim digitalen Elternabend am Montag, 28. Juni, werden ab 18 Uhr Ausbildungsberufe und Möglichkeiten im Handwerk sowie die vielfältigen Services der Handwerkskammer Dortmund vorgestellt.
    Die Veranstaltung findet über Microsoft TEAMS statt.

    https://www.hwk-do.de/termine/sommer-der-berufsbildung-der-digitale-elternabend-37,0,evedetail.html?eve=472

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