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Radwegeausbau und Barrierefreiheit: Tiefbauamt plant 450 investive Baumaßnahmen in Dortmund bis zum Jahr 2023

Die Stadt Dortmund investiert in den kommenden Jahren vor allem in den Ausbau der Radwege-Infrastruktur und der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Foto: Alex Völkel / Archiv

Ein Blick ins Jahresarbeitsprogramm 2021 des Tiefbauamtes Dortmund verrät, dass sich wieder einiges tun soll in der Stadt. Zu den vom Dortmunder Baudezernenten Arnulf Ribicky vorgestellten investiven Projekten zählen im nächsten Jahr insgesamt 450 Baumaßnahmen innerhalb der Stadt. Hierbei handelt es sich um verschiedenste Bauprojekte in Dortmund. Schwerpunkte liegen bei den Themen Radwegeausbau und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

Ausbau der Radwege In Dortmund – 670 km sollen neu geschaffen werden

Mehr Rücksicht auf den Radverkehr fordern die Umweltverbände bei Bauarbeiten. Foto: Alex Völkel

Der Ausbau der Radwege-Infrastruktur steht ganz oben auf der Liste. Foto: Alex Völkel / Archiv

Ein zentraler und für viele wichtiger Punkt bei den Planungen für die Maßnahmen 2021 ist der Ausbau der Radwege in Dortmund. Bisher hängt das Ruhrgebiet noch hinten an, was den Ausbau von radfahrerfreundlichen Strecken anbetrifft.  ___STEADY_PAYWALL___

Doch soll sich das im Jahr 2021 in Dortmund ändern. Etwa 670 km Radwege sollen neu geschaffen und so die Fortbewegung mit dem Fahrrad attraktiver gestaltet werden. Schon in den Jahren zuvor wurde immer wieder darüber gesprochen, die Radwege in Dortmund zu erweitern.

Nun hat das Tiefbauamt für das Jahr 2021 einen Plan und will diesen auch umsetzen. Radfahren ist nicht nur für viele Student*innen attraktiv, auch Angestellte, die im Stadtkern arbeiten, haben ein erhöhtes Interesse daran, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Darum ist der Ausbau der Radwege ein sehr gutes Zusammenspiel aus Nachhaltigkeit und Attraktivität für all diejenigen, die mit dem Fahrrad entweder zur Uni oder zur Arbeit fahren möchten. 

Jahresprogramm 2021 insbesondere für Politik und Verwaltung attraktiv

Der Rat wählt Arnulf Rybicki zum neuen Dezernenten für Bauen und Infrastruktur in Dortmund.

Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki. Foto: Alex Völkel

Die Planungen wurden dem Verwaltungsvorstand vorgestellt und belaufen sich auf einen Zeitraum von etwa drei Jahren, in denen an der Umsetzung gearbeitet wird.

Das Jahresprogamm 2021 soll vor allem für die Verwaltungsebenen der Stadt Dortmund und die Politik ein Steuerungsinstrument darstellen. Gemeint ist hiermit, dass in Ausschüssen darüber entschieden werden soll, welche Projekte eine Priorisierung erfahren werden.

Nicht alle Bauprojekte sind nach objektiven Kriterien gleichermaßen wertvoll für die Stadtverwaltung Dortmund. Einige sollen nach Ermessen angepasst und priorisiert werden, wodurch meist Projekte einen Vorzug erhalten, die für das öffentliche Interesse mehr Bedeutung haben. 

Barrierefreiheit an Bushaltestellen – 86 Projekte sollen realisiert werden

Unter anderem stehen langfristig auch Umbauten an allen Bushaltestellen innerhalb Dortmunds an. 86 Projekte umfasst das Bushaltestellenprogramm. Ziel ist es, all diese Bushaltestellen barrierefrei zu gestalten. Damit möchte die Stadt Dortmund dem Personenbeförderungsgesetz gerecht werden, welches eine Barrierefreiheit im öffentlichen Raum vorschreibt. 

, Linienbus, Stadtbus Bus, Fahrgäste, Haltestelle, DSW21 Foto: Jörg Schimmel/ DSW21

Bus- und Stadtbahnhaltestellen sollen weiter barrierefrei ausgebaut werden. Foto: Jörg Schimmel/ DSW21

Dies wird ein sehr großes und vermutlich priorisiertes Bauprojekt des Tiefbauamtes Dortmund sein, da hier ein enormes gesellschaftliches Interesse mit verbunden ist. Bis zum Jahr 2023 sollen diese Projekte umgesetzt werden. Damit würde sich Dortmund an den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitplan des Personenbeförderungsgesetzes halten, das vorsieht, bis zum Januar 2022 alle öffentlichen Nahverkehrsstationen barrierefrei zu gestalten.

Zum 30. September 2020 umfasst das Arbeitsprogramm des Tiefbauamtes 391 neue Projekte. Neben dem angesprochenen Ausbau der Radwege und den barrierefreien Bushaltestellen in der Stadt Dortmund sollen noch viele weitere Bauprojekte in den Jahren zwischen 2020 bis 2023 realisiert werden. 

Alleine im Straßenbau sind für die kommenden drei Jahre 110 Projekte in Planung, und sollen in diesem Zeitraum auch fertiggestellt werden. Außerdem kommen noch weitere im Stadtbahnbau hinzu. Hierzu hatte Oberbürgermeister Thomas Westphal bereits vor Wochen in Bezug auf den fünften Jahrestag des Pariser Klimaabkommens bestätigt, dass Dortmund in den nächsten Jahren plant, den Stadtbahnsektor auszubauen. 

Alles in allem ist das Tiefbauamt überzeugt davon, dass durch die geplanten Maßnahmen und dem dazugehörigen einsehbaren Bericht auf der Homepage des Tiefbauamtes, Politik, Medien und Bürgerschaft eine angemessene Übersicht über die Bauprojekte innerhalb der Stadt Dortmund in den Jahren 2020 bis 2023 gegeben ist.

 

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Weitere Informationen:

Baudezernent Arnulf Rybicki zum Arbeitsprogramm des Tiefbauamtes
(sollte das Video nicht erscheinen, bitte einmal den Browser aktualisieren)

 

Website Tiefbauamt Dortmund hier.
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