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In der FreiwilligenAgentur Dortmund kümmert sich ein familiäres Team von Ehrenamtlichen ums Ehrenamt

Geschäftsführerin Karola Jaschewski vor dem Ladenlokal der FreiwilligenAgentur in der Berswordt-Halle.

Wenn es um das Thema Ehrenamt bzw. Freiwilliges Engagement in Dortmund geht, ist die FreiwilligenAgentur in der Berswordthalle die erste Anlaufstelle sowohl für Menschen, die sich einbringen wollen, als auch für Organisationen, Verbände oder Initiativen die freiwillige HelferInnen suchen. Seit 2003 hat die Agentur zwischen 5.500 und 6.000 Freiwillige in ein Ehrenamt vermittelt. Pro Jahr werden rund 500 bis 600 Personen in eine freiwillige Tätigkeit überführt, mal längerfristig, mal projektbezogen. Aber was muss ich eigentlich tun, um eine passende Stelle im Ehrenamt für mich zu finden und wer bietet solche Stellen überhaupt an? Karola Jaschewski, Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur Dortmund, gewährte Nordstadtblogger Einblicke in die Arbeit ihres Teams und gab einen Überblick über das Thema Ehrenamt und Freiwilliges Engagement in Dortmund.

FreiwilligenAgentur wird durch Trägerverein finanziert und von der Stadt unterstützt

Übersicht über die Mitglieder des Trägervereins.

Mit der Einrichtung einer FreiwilligenAgentur folgte der Rat der Stadt Dortmund Anfang des Jahrtausends dem Beispiel vieler anderer Städte. Hier konnte man sich also an bereits existierenden Modellen orientieren, die sich jedoch alle in der Art und Weise der Verwaltung und Organisation unterschieden.

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Karola Jaschewski ist froh, dass man sich damals in Dortmund dazu entschlossen hat, einen Trägerverein für die FreiwilligenAgentur zu gründen. Seit 2002 sind im Verein zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit in Dortmund e.V. 14 gemeinnützige Organisationen aus Dortmund vertreten. Vom Arbeiter-Samariter-Bund über das Diakonische Werk bis hin zum StadtSportBund.

Mit dabei sind Organisationen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Sport und Kirche. Auch Jugendverbände zählen dazu. Durch die Mitgliedsbeiträge der Organisationen wird die Arbeit der Freiwilligen Agentur finanziert. Die Stadt Dortmund stellt der Agentur die Räumlichkeiten in der Berswordthalle zur Verfügung und beteiligt sich am Etat für Personal und Sachmittel.

Teamwork in familiärer Atmosphäre, wo die Angestellten mitgestalten

„Unser Team besteht aus zwei Haupt- und 14 EhrenamtlerInnen. Ich selber bin seit 2012 dabei und viele der MitarbeiterInnen waren schon vor mir da. Ich finde das toll, dass sich hier EhrenamtlerInnen ums Ehrenamt kümmern“, freut sich Karola Jaschewski.

Karola Jaschewski ist begeistert vom familiären Charakter ihres ehrenamtlichen Teams.

Sie sei begeistert vom familiären Charakter im Team, welches durch klare Aufgabenverteilung reibungslos funktioniere. Auch ein ehemals Langzeitarbeitsloser konnte durch eine AGH-Stelle (Arbeitsgelegenheit/1,50 Euro-Job) erfolgreich in die Gruppe integriert werden.

„Ich werde nicht müde, unseren MitarbeiterInnen für ihren Einsatz zu danken, denn es ist äußerst wichtig für uns, dass sie da sind. Ohne sie würde bei uns nichts laufen“, lobt die Geschäftsführerin ihr Team. Und dass dieses sich wohl fühlt, beweist die Tatsache, dass sie sich auch privat häufig treffen, beispielsweise zu Wandertagen und sich über ihre Tätigkeiten austauschen.

Bei regelmäßigen Teambesprechungen können die MitarbeiterInnen auch ihre eigenen Ideen einbringen. Es sei allgemein ein Trend im freiwilligen Engagement der Menschen abzusehen, dass sie nicht mehr nur reine Handlanger-Tätigkeiten ausführen, sondern gestalterisch tätig werden wollten. 

Die FreiwilligenAgentur hat auf Anregung ihrer MitarbeiterInnen hin zum Beispiel ein Fahrrad angeschafft, mit dem nun die nötigen Botengänge erledigt werden. Ihre Idee war, das Fahrrad mit Werbung für die Freiwilligenagentur zu schmücken, um ihre Arbeit der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Beratung und Vermittlung von BewerberInnen und die Pflege der Organisationskontakte als Hauptaufgaben

Doch wie genau sieht diese Beschäftigung in der FreiwilligenAgentur eigentlich aus? „Der Hauptteil unserer Arbeit besteht darin, eine Übersicht über das Stellenangebot zu bieten und sowohl Organisationen und Vereine als auch die Freiwilligen zu beraten und sie im besten Falle zusammen zu bringen“, so Jaschewski.

Eine typische Beratungssituation in der FreiwilligenAgentur könnte so aussehen. In diesem Fall aber sprechen die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Regina Reber und Karl Salmen die Tagesplanung ab.

„Zum größten Teil beschäftigen wir uns mit Menschen, die erstmalig ein freiwilliges Engagement eingehen wollen. Auf der Grundlage eines persönlichen Gespräches, wird dann zunächst ein BewerberInnenprofil erstellt, das neben Informationen zur Person Aufschluss über die Interessen und Vorlieben gibt, um die richtige Zielgruppe für die Tätigkeit zu definieren.“

Oftmals würden sich die BewerberInnen zunächst online informieren und dann per mail Kontakt aufnehmen. Im Netz bekommen sie eine Übersicht der Stellen und Kategorien nach Stadtbezirken aufgelistet. Es fehlen jedoch die Adressen der Träger. Diese werden den BewerberInnen erst nach einem ersten persönlichen Kontakt mit der FreiwilligenAgentur mitgeteilt. 

Das persönliche Gespräch sei unumgänglich, um zu wissen, mit wem man es zu tun habe. Denn das Ehrenamt sei nunmal zum größten Teil mit dem Dienst am Menschen verbunden, was Empathievermögen und soziale Kompetenzen voraussetze.

Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit in Dortmund liegt im sozialen Bereich

Der Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit in Dortmund liegt im sozialen Bereich. Hier kümmern sich Ehrenamtliche mit dem Malteser-Wärmebus um obdachlose Menschen.

Bei den BewerberInnen in Dortmund besonders beliebt seien die Bereiche Kinder und Jugendliche, SeniorInnen und Obdachlosigkeit. Allgemein mache der soziale Bereich hier den Schwerpunkt aus. Das Gebiet Sport sei beispielsweise gut über eigene Strukturen versorgt. So würden ehrenamtliche Vorstandsposten meist intern vergeben. 

Dadurch, dass viele junge Menschen in diesem Bereich mit dem Vereinswesen aufwachsen würden, da sie selbst oder ihre Eltern Mitglieder in einem solchen seien, würden sie die Strukturen hier kennen und bräuchten daher keine Beratung. Selbiges gelte für die kirchlichen TrägerInnen wie Caritas und Diakonie.

Auch der kulturelle Bereich, bei dem es zum Beispiel um Tätigkeiten im Rahmen von Veranstaltungen geht, wie zum Beispiel den Einlass zu regeln, den Eintritt zu kassieren oder beim Auf- und Abbau zu helfen, seien weniger gefragt.

Win-Win-Situation: SeniorInnen bringen viele Erfahrungen aus ihrem Berufsleben mit

Gisela Wallgärtner und Horst Klaffke arbeiten ehrenamtlich im Hoesch-Museum.

„Die Hauptgruppe der BewerberInnen, die zu uns kommen ist zwischen 20 und 49 Jahre alt. Das liegt unter anderem daran, dass viele ältere bereits seit langem ihre Stellen gefunden haben und unsere Unterstützung nicht benötigen“, so Jaschewski. Dies bedeute allerdings nicht, dass SeniorInnen weniger im Ehrenamt vertreten seien.

„Die Menschen sind heute länger fit und suchen eine sinnvolle Beschäftigung. Je wichtiger sie im Berufsleben waren, desto mehr fehlt ihnen dann im Ruhestand“, so Jaschewski weiter. Oft würde es beim Einsatz von SeniorInnen zu tollen Win-Win-Situationen kommen, da die älteren Menschen durch ihr Berufsleben viele Kenntnisse und Erfahrungen mit sich brächten.

Aber auch viele junge Menschen seien motiviert ein freiwilliges Engagement auszuüben. Eine Erwähnung eines solchen Engagements im Lebenslauf könne bei Bewerbungen im Berufsleben durchaus von Vorteil sein, denn mit einer solchen Tätigkeit ginge der Erwerb von sozialen Kompetenzen und die Übernahme von Verantwortung einher. Außerdem setzten einige Stellen kurze Qualifizierungen und Weiterbildungen voraus, die ebenfalls im Berufsleben hoch geschätzt würden.

Trend geht weg von langfristigen hin zu projektbezogenen freiwilligen Tätigkeiten

Viele Jugendliche sind ehrenamtlich im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung aktiv. Hier zum Beispiel bei der Organisation des anstehenden Sommerkongresses.

Grundsätzlich sei die Vermittlung von Jugendlichen in ein Ehrenamt ab einem Alter von 16 Jahren möglich. „Aber wir schicken hier niemanden weg. Wir wollen die Motivation der jungen Menschen nutzen und suchen dann passende Aufgaben für sie. Meist findet sich im Kinder- und Jugendbereich etwas für sie. Bei Menschen unter 16 Jahren ist es allerdings erforderlich, dass auch die Eltern zum persönlichen Gespräch erscheinen“, so Jaschewski.

In den letzten Jahren habe sich die Art und Weise des freiwilligen Engagements dahingehend verändert, dass weniger langfristige Ehrenamtsstellen und mehr projektbezogene, zeitlich begrenzte Engagements von den BewerberInnen bevorzugt würden. Großer Bedarf bestehe momentan im Bereich psychischer Erkrankungen.

„Hier trauen sich viele Menschen einfach nicht dran. Dabei geht es ja nicht um therapeutische Aufgaben, sondern vielmehr um Themen wie Freizeit- und Alltagsgestaltung der Betroffenen. Es ist ja nicht Sinn der Sache, die fachkundigen Hauptämter hier zu ersetzen, sondern sie sollen durch das ehrenamtliche Angebot ergänzt werden.“

Bedarfe bestehen vor allem im Bereich psychischer Erkrankungen

Da dies ein sensibler Bereich sei, würden hier auch oft meist kostenlose Qualifikationsmaßnahmen seitens der Träger angeboten. In einigen Bereichen wie zum Beispiel bei der Telefonseelsorge oder im Hospizdienst seien Qualifizierungen unter anderem in den Bereichen Selbstschutz, Handlungssicherheit und Kommunikationstraining zwingend erforderlich.

Sensible Bereiche wie die Telefonseelsorge setzen bestimmte Qualifikationen voraus.

Im Bereich der psychischen Erkrankungen dürften sich die BewerberInnen auf keinen Fall unwohl fühlen, sonst mache das Ganze keinen Sinn. Deshalb bleibt die FreiwilligenAgentur auch bei allen Menschen die sie erfolgreich vermittelt hat weiter am Ball und fragt nach rund vier Wochen nach, wie es läuft, ob Probleme auftreten und wenn ja, wie man die Situation für beide Seiten verbessern kann.

„Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir da am Ball bleiben müssen. Von alleine melden sich die BewerberInnen meistens nicht wieder bei uns“, so Jaschewski. Trotz des Engagements junger Leute, sieht sie Handlungsbedarf, die Angebote insbesondere für junge Menschen zu attraktivieren und mehr projektbezogene, zeitlich befristete Angebote als Ehrenamt auf Lebenszeit zu schaffen.

Unter anderem aus diesem Grund ist der stetige Kontakt zu den Trägerinstitutionen neben der Beratung und Vermittlung der BewerberInnen die zweite große Hauptaufgabe der FreiwilligenAgentur. „Oftmals besuchen wir die Träger auch mit unseren BewerberInnen. So können diese Menschen und Räumlichkeiten kennenlernen und auch der Träger lernt den Menschen hinter der Bewerbung kennen. So erreichen wir für beide Seiten eine bessere Vorabinformation“, so Jaschewski.

Ehrenamtskarte zur Würdigung und Anerkennung der gesellschaftlich wichtigen Arbeit

Mit der Ehrenamtskarte kann freiwilliges Eingagement nun endlich angemessen gewürdigt werden.

Seit Anfang des Jahres gibt es nun auch endlich ein offizielles Instrument zur Wertschätzung und Anerkennung des freiwilligen Engagements in Dortmund: die Ehrenamtskarte. Auch diese Idee wurde in zahlreichen anderen Kommunen bereits erfolgreich umgesetzt und auch in Dortmund wird die Karte nach dem Modell des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben.

So ist für den Erhalt ein mindestens zweijähriges freiwilliges soziales Engagement erforderlich, das mindestens 250 Stunden im Jahr bzw. fünf Stunden in der Woche umfasst. Mit der Karte soll der gesellschaftliche Nutzen und das freiwillige Engagement des Ehrenamtes angemessen gewürdigt werden. Denn das Ehrenamt wird nicht umsonst gerne auch als Kitt der Gesellschaft bezeichnet, übernimmt es doch oft Aufgaben, die eigentlich staatlich organisiert sein müssten,

Durch den Erhalt der Karte können die BesitzerInnen viele Angebote von kommunalen und Landeseinrichtungen vergünstigt wahrnehmen. Hinzu kommen Vergünstigungen bei privaten Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Sport und Kultur. Zunächst wurde darüber nachgedacht, die Karte unabhängig vom jeweiligen Zeitaufwand eines freiwilligen Engagements anzubieten.

Für die Würdigung kleinerer Engagements gibt es die Ehrennadel inklusive Engagementnachweis

So sollten auch Menschen in kleineren Ehrenamtspositionen berücksichtigt werden. Diese Überlegung wurde aufgrund der von einigen Fraktionen bemängelten Gleichmachung jedoch wieder aufgegeben. Es mache schon einen Unterschied, ob man sich als Vereinsvorstand mit viel Zeitaufwand und der Übernahme von Verantwortung und Repräsentation engagiere, oder irgendwo stundenweise als Hilfskraft freiwillig tätig sei.

Die ersten Karten wurden bereits ausgestellt.

Außerdem gebe es für die geringfügigeren Engagements das Instrument der Ehrenamtsnadel, um diese zu würdigen. Hierbei können die Trägervereine und Organisationen jährlich selber bestimmen, an wen sie eine solche übergeben wollen. Um die Nadeln zu erhalten müssen die Träger einfach online einen Antragsbogen der FreiwilligenAgentur ausfüllen, der neben Informationen zur Person, Angaben über den Trägerverein und die verrichteten Tätigkeiten beinhaltet. 

Neben einem kleinen Schmuckkästchen mit der Ehrenamtsnadel erhalten die Betroffenen dann einen schriftlichen Engagementnachweis zur Dokumentation und Bescheinigung fachlicher und sozialer Kompetenzen, sowie im Ehrenamt erworbener Fähigkeiten. 

Solch ein Nachweis zeige vor allem beruflichen Nutzen, denn immer mehr Unternehmen würden bei ihrer Personalauswahl großen Wert auf das soziale und ehrenamtliche Engagement ihrer MitarbeiterInnen legen. So könne ein Engagementnachweis ein ausschlaggebendes Kriterium bei Einstellungen sein.

Förderfonds in Höhe von 25.000 Euro jährlich zur Unterstützung des Ehrenamts in Dortmund

Doch zurück zur Ehrenamtskarte. Nach langem Hin und Her hatte der Stadtrat im vergangenen Jahr endlich einem Antrag zur Einführung der Ehrenamtskarte der Fraktionen der CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen sowie Linken und Piraten mehrheitlich zugestimmt. Die Einführung der Karte hatte sich dann verzögert, weil es Unstimmigkeiten bezüglich eines Förderfonds gab.

Seit Ende März ist nun aber auch dieses Problem vom Tisch. Der FreiwilligenAgentur steht nun jährlich ein Förderfonds von 25.000 Euro zur Verfügung. Aus diesem Topf können die Trägervereine Gelder beantragen, die beispielsweise die Kosten für eigenfinanzierte Fortbildungsmaßnahmen oder diesbezügliche Reisekosten abdecken sollen. Außerdem können die Summen beispielsweise für HelferInnenfeste ausgegeben werden.

„Anfänglich sollten diese Beträge auch an Privatpersonen, also an die Freiwilligen direkt ausbezahlt werden. Hierdurch sahen wir als FreiwilligenAgentur jedoch unsere Gemeinnützigkeit gefährdet. Das neue Modell macht klar, dass die Gelder ausschließlich von den gemeinnützigen Trägervereinen beantragt werden können“, erläutert Karola Jaschewski die Problematik.

Handy-App zur Ehrenamtskarte verschafft Überblick über das Vergünstigungsangebot

Auch für die Beantragung von Summen aus dem Förderfonds stehen den Trägervereinen wieder online Antragsformulare zur Verfügung. „Die Einrichtung des Förderfonds ist sehr gut angelaufen“, berichtet Jaschewski weiter. Zum Halbjahrestichtag am 30. Juni 2019 war auch die erste Hälfte des Geldes verteilt.“ Pro Jahr sind die Fördersummen allerdings auf maximal 1.000 Euro pro Trägerverein beschränkt. Die Mindestsumme zur Auszahlung beträgt 100 Euro.

Angebotene Smartphone-App im Apple Store. Quelle: Screenshot

Und auch die Ehrenamtskarte wird über ein Antragsformular der FreiwilligenAgentur beantragt. Die Trägervereine bestimmen die Personen, für die sie eine solche beantragen selber. Wichtig ist, dass diese bisher keine Unkosten-oder Aufwandsentschädigungen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten haben. Am Ende eines jeden Jahres sollen die Projekte Ehrenamtskarte und Förderfonds evaluiert werden, um evtl. den Bedürfnissen angepasst zu werden. 

Damit die InhaberInnen der Ehrenamtskarte einen besseren Überblick über die Vergünstigungsangebote haben, gibt es begleitend zur Karte eine Smartphone-App, die kostenlos über den Google Play Store bzw. den Apple App Store heruntergeladen werden kann.

Die App „Ehrensache NRW“ erläutert das jeweilige Angebot und stellt Kontaktdaten und Anfahrtsbeschreibungen zur Verfügung. Hierbei werden die Kategorien, Freizeit und Sport, Kultur und Veranstaltung, Banken und Versicherungen, Bildung, Gastronomie und Einzelhandel und Dienstleistungen unterschieden.

Durch Lokalisierung des jeweiligen Standortes, können Inhaber der App die Vergünstigungsangebote in ihrer unmittelbaren Nähe mobil abrufen und sich auf einer Navigationskarte, den Weg dorthin anzeigen lassen. Alle Angebote werden zudem auf dem Portal www.ehrensache.nrw.de dargestellt und laufend erweitert und aktualisiert.

Weitere Informationen:

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Ein Gedanke zu “In der FreiwilligenAgentur Dortmund kümmert sich ein familiäres Team von Ehrenamtlichen ums Ehrenamt

  1. FreiwilligenAgentur Dortmund (Pressemitteilung)

    Ab sofort können die „Dortmunder Ehrenamtsnadeln“ bei der FreiwilligenAgentur bestellt werden

    Nach dem das Dortmunder Modell zur Förderung der Anerkennungskultur im März vom Rat der Stadt Dortmund verabschiedet wurde, konnten bislang 131 Ehrenamtskarten vergeben werden. Bislang sind in Dortmund 35 unterschiedliche Vergünstigungsgeber eingeworben worden. Auch der Förderfonds zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements wurde von den Organisationen und Vereinen gut angenommen, in der ersten Förderphase wurden 12.050 Euro bewilligt.

    Viele Organisationen nutzen die Förderung, um Helferfeste für die Ehrenamtlichen in ihren Organisationen durchzuführen und zu finanzieren. Noch bis zum 15. September 2019 können gemeinnützige Träger wieder für die drei unterschiedliche Förderbereiche Mittel beantragen. Die ersten zehn Engagementnachweise wurden beantragt, eine Möglichkeit das Engagement zu dokumentieren. Ab September können nun auch die Ehrenamtsnadeln von Trägern an ihre Ehrenamtlichen verliehen werden. Menschen, die sich besonders zuverlässig, langjährig oder kreativ engagieren, können mit dieser Nadel ausgezeichnet werden.

    Bislang wurden schon 100 Nadeln bei der FreiwilligenAgentur beantragt. Alle Bausteine können über die FreiwilligenAgentur Dortmund http://www.freiwilligenagenturdortmund.de abgerufen, beziehungsweise beantragt werden. Hier die Eckpunkte der vier Bausteine des Dortmunder Modells zur Förderung der Anerkennungskultur Ehrenamtskarte NRW, die Anträge und Unterlagen liegen in der FreiwilligenAgentur aus und können unter http://www.freiwilligenagenturdortmund.de heruntergeladen werden.

    Ehrenamtliche, die über zwei Jahre, mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr ohne Aufwandsentschädigung in Dortmund tätig sind, haben die Möglichkeit die Ehrenamtskarte NRW zu beantragen. Die Organisationen bestätigen das Engagement entsprechend auf dem Antragsformular. Möglichkeiten zur Wertschätzungskultur, um auch denjenigen ehrenamtlich Tätigen eine Wertschätzung zukommen zu lassen, welche die Bedingungen der Ehrenamtskarte NRW nicht/ oder noch nicht erfüllen, werden weitere Möglichkeiten zur Anerkennung geschaffen.

    Diese werden den Verbänden, Vereinen und Organisationen zur Verfügung zur Verfügung gestellt. Ehrenamtsnadel: Ehrung für besonderen persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz für die Stadt Dortmund. Die Nadel wird für ehrenamtliches Engagement von der jeweiligen Organisation vergeben und formlos bei der FreiwilligenAgentur beantragt. Engagementnachweis: Dokumentation und Bescheinigung fachlicher und sozialer Kompetenzen der im Engagement erworbenen Fähigkeiten. Der Nachweis kann von den Organisationen bei der FreiwilligenAgentur abgerufen werden.

    Der Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement, eine konkrete Stärkung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für ehrenamtlich Tätige in Organisationen und Vereinen. Mit der Einführung eines Förderfonds erhalten gemeinnützige Organisationen, Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Ehrenamtlichen in drei Bereichen: – Aufwandsentschädigungen (Bargelderstattung für Fort- und Weiterbildungen) – Qualifizierung und Fortbildung von ehrenamtlich tätigen Menschen – Anerkennung der ehrenamtlich Tätigen durch die jeweilige Organisation (Helferfeste) Die Antragstellungen erfolgen gebündelt über die Organisationen. Mit dem „Dortmunder Modell“ wird das ehrenamtliche Engagement nachhaltig unterstützt. Weitere Informationen erhalten sie unter: http://www.freiwilligenagenturdortmund.de.

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