Die 500 Plätze an den beiden bisherigen Schulen reichen nicht mehr aus

Die Stadt Dortmund plant eine dritte Förderschule mit Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ 

Mehr als 500 Kinder und Jugendliche besuchen bisher die beiden Förderschule für „Geistige Entwicklung“.
Mehr als 500 Kinder und Jugendliche besuchen bisher die beiden Förderschule für „Geistige Entwicklung“. Bild: depositphotos.com

Die beiden Dortmunder Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen: Sowohl die Max-Wittmann-Förderschule in Eving als auch die Mira-Lobe-Förderschule in Hombruch verzeichnen seit vielen Jahren konstant steigende Schülerzahlen. Da dieser Trend voraussichtlich weiter anhalten wird, soll eine dritte Schule geschaffen werden.

Die Zahl der Förderschüler:innen steigt jährlich knapp um fünf Prozent

„Wir haben an der Max-Wittmann-Schule 356 Schüler:innen und 146 an der Mira-Lobe-Schule“, berichtet Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt. Perspektivisch werden aber noch weitere Schulplätze benötigt, weil die Zahl der zu beschulenden Kinder jedes Jahr um knapp fünf Prozent steigt. 

Der Grund dafür ist unklar: „Wir sind uns nicht ganz sicher, warum es zu dem Anstieg kommt. Vielleicht weil weniger Kinder im gemeinsamen Lernen sind, weil die Eltern das nicht so annehmen. Oder weil die Zahl der Schüler:innen generell ansteigt.“, so die Dezernentin.

Der Verwaltungsvorstand schlägt den Gremien die Errichtung einer dritten Förderschule Geistige Entwicklung vor – der Rat der Stadt soll in seiner Sitzung am 15. Dezember darüber entscheiden. 

Die dritte Förderschule soll im Ausweichquartier in Wickede entstehen

Das Gebäude der Max-Wittmann-Förderschule (Oberevinger Str. 155) wird zurzeit umfangreich saniert. Daher ist die Schule übergangsweise auf zwei anderen Standorte aufgeteilt: Die Primarstufe ist in der ehemaligen Minister-Stein-Förderschule in Kemminghausen (Gretelweg 35-37) untergebracht, die Sekundarstufe I befindet sich in der ehemaligen Hauptschule Wickede (Dollersweg 18). 

Dass derzeit alle Max-Wittmann-Schüler*innen beschult werden können, liegt allein an der Aufteilung der Kinder und Jugendlichen auf zwei Standorte. Auch nach Ende der Sanierungsarbeiten in Eving wird daher der Übergangsstandort am Gretelweg 35-37 weiter genutzt werden müssen. Am Standort der Mira-Lobe-Förderschule (Eierkampstr. 2-4) sind die vorhandenen Kapazitäten ebenfalls ausgereizt. 

Als neuer Standort für die dritte Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung ist der Dollersweg 18 vorgesehen. Sobald die Max-Wittmann-Schüler:innen voraussichtlich Anfang des Jahres 2023 wieder in die Oberevinger Str. 155 zurückgekehrt sind, soll das Gebäude für die dauerhafte Unterbringung einer Förderschule umgebaut werden. Dies wird voraussichtlich drei bis fünf Jahre dauern. 

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