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Die Schulsozialarbeit in Dortmund geht weiter – Reinoldi-Sekundarschule in Mengede soll zur Gesamtschule werden

Die Schulsozialarbeit ist auch weiterhin gesichert - für 95 Stellen lief die Finanzierung nur bis nächsten Sommer. Archivfotos: Alex Völkel

Die Schulsozialarbeiter*innen wirken als wichtige Bindeglieder zwischen Elternhaus und Schule und schlagen eine Brücke zur gesamten Beratungslandschaft, insbesondere zur Jugendhilfe. Archivfoto: Alex Völkel

Weichenstellung für zwei wichtige Schulthemen: In einer Dringlichkeitsentscheidung hat der Verwaltungsvorstand der Fortführung der Schulsozialarbeit an den Dortmunder Schulen für das gesamte kommende Kalenderjahr zugestimmt. Außerdem soll Dortmund seine zehnte Gesamtschule erhalten: Das Gremium befasste sich auch mit der geplanten Umwandlung der dreizügigen Reinoldi-Sekundarschule in Mengede in eine vierzügige Gesamtschule. Der Rat der Stadt wird über beide Schulthemen in seiner Dezember-Sitzung entscheiden.

Die Schulsozialarbeit in Dortmund ist nun bis Ende 2021 gesichert

Nachdem die NRW-Landesregierung die dauerhafte Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit im Rahmen der Förderung „Soziale Arbeit an Schulen“ bestätigt hatte, kann nun – vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien – die Schulsozialarbeit im bisherigen Umfang fortgeführt werden. Das Land teilte zudem mit, dass weiter an einem neuen Konzept für die Aufgaben der Schulsozialarbeit zusammen mit Schulen, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden gearbeitet werde.

„Bislang war die Finanzierung durch das Land NRW nur bis zum 31. Dezember 2020 gewährleistet. Im Sinne der notwendigen Planungssicherheit für diesen unverzichtbaren Arbeitsbereich hatte die Stadt bereits die Finanzierung bis zum Ende des Schuljahres am 31. Juli 2021 beschlossen“, erläutert Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

In Dortmund sind die Aufgaben der Schulsozialarbeiter*innen in einem Rahmenkonzept aus dem Jahr 2013 beschrieben. Durch den Ausbau der Schulsozialarbeit sind an den Schulen multiprofessionelle Teams mit Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und Netzwerkpartnern entstanden. Sie beraten und begleiten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam.

Die Schulsozialarbeiter*innen wirken als wichtige Bindeglieder zwischen Elternhaus und Schule und schlagen eine Brücke zur gesamten Beratungslandschaft, insbesondere zur Jugendhilfe.

Eine zehnte Gesamtschule für Dortmund: Reinoldi-Sekundarschule in Mengede wird umgewandelt 

Die Planungsgruppe beim Ortstermin in der Reinoldi-Sekundarschule in Mengede. Archivfoto: Roland Gorecki

Die Schulform Gesamtschule ist seit vielen Jahren bei den Eltern beliebt; der Bedarf an Schulplätzen ist regelmäßig höher als das Angebot. Dabei wurden die Kapazitäten an den Gesamtschulen für das laufende Schuljahr 2020/21 bereits um sechs Eingangsklassen erhöht. Dennoch erhalten jedes Jahr eine Vielzahl von Schüler*innen Absagen.

Um die Kapazitäten an Gesamtschulplätzen zu erweitern, folgt nun – vorbehaltlich der Zustimmung des Rates – auf Basis des vierten Zwischenberichts zur Schulentwicklungsplanung der nächste Schritt: die Umwandlung der dreizügigen Reinoldi-Sekundarschule in eine vierzügige Gesamtschule.

Die ersten Aufnahmen könnten zu Beginn des Schuljahres 2021/22 erfolgen. Die Schülerschaft der Sekundarschule verbleibt bis zum Ende ihrer Schullaufbahn in dieser Schulform. Die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule startet dann zum Schuljahr 2027/28.

Beteiligt an der Umwandlung sind Vertreter*innen der Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern und Schülerschaft der Reinoldi-Sekundarschule, Vertreter*innen der umliegenden Grundschulen, der unteren Schulaufsicht (Schulamt der Stadt Dortmund) und der oberen Schulaufsicht (Bezirksregierung Arnsberg) sowie der Stadt Dortmund als Schulträgerin. Diese Planungsgruppe erarbeitet ein pädagogisches Konzept der neuen Gesamtschule.

 

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