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Veranstalter des Phantastischen Lichterweihnachtsmarkts übergibt 4,5 Zentner Münzgeld an das Dortmunder Tierheim

Es kam einiges zusammen - im Wunschbrunnen auf dem Weihnchtsmarkt. Fotos: Karsten Wickern

Es kam einiges zusammen – im Wunschbrunnen auf dem Weihnachtsmarkt. Fotos: Karsten Wickern

Viel zu tragen hatten PLWM-Veranstalter Gisbert Hiller und seine Mitarbeiter. Fast 4,5 Zentner Münzgeld übergaben sie dem Dortmunder Tierheim. Das Geld stammt aus einem Wunschbrunnen auf dem „Phantastischen Mittelalterlichen Lichterweihnachtsmarkt“ (PLWM) im Fredenbaumpark, der sich zur Überraschung aller mächtig gefüllt hatte.

Aus der ursprünglichen Spaß-Idee wurde eine Spende von etwa 40.000 Euro

Der Hase durfte schon an dem vielen Geld schnuppern.

Die am Donnerstag überreichte Spende enthält nach Schätzungen der Spender Münzen im Wert von 15.000 – 20.000 Euro. Zusätzlich legte PLWM-Veranstalter Gisbert Hiller noch 20.000 Euro oben drauf.

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Die Idee zu dem Wunschbrunnen im Piratenlager hatte sein Chefelektriker, erklärt Hiller. Aus der anfänglich scherzhaft gemeinten Idee wurde schließlich eine Spendenaktion. Hiller stellte Schilder mit dem Hinweis auf, das Ziel sei „Ein Zentner Hartgeld“. Doch dies wurde deutlich übertroffen. „Wir waren sehr überrascht, dass es dann 4,5 Zentner geworden sind.“ sagt Hiller.

Zeitweise hätten die Leute zu viert um den Brunnen gestanden und Münzen eingeworfen, erinnert sich Mitarbeiter Axel Strelow. Nach Ende des Marktes war es nun seine Aufgabe, die Münzen in einen großen Sack zu füllen. Mit einer Schaufel hat er die 220 Kilogramm schweren Geldstücke aus dem Brunnen geschaufelt.

Neue Reptilienstation und ein Projekt für vierbeinige „Langzeitinsassen“ geplant

Zu den Münzen gab es zusätzlich 20.000 Euro in Scheinen.

Peter Hobrecht, Leiter des Tierschutzzentrums, hat schon Ideen, wozu Teile des Geldes verwendet werden sollen. So ist ein Projekt für die schwer vermittelbaren Hunde geplant. Dabei sollen den neuen Haltern z.B. Hundetrainer bezahlt werden. Auch für den Bau einer neuen Reptilienstation soll ein Teil des Geldes verwendet werden.

Das Geld wird nun zur örtlichen Sparkasse gebracht und dort zunächst in Safebags umgepackt, erklärt Tierheimleiter Dirk Rojahn. Die Beutel werden anschließend zur Hauptsparkasse in der Innenstadt gebracht und dort gezählt. Das hatte Rojahn vorab extra abgesprochen, denn bei einer solchen Menge an Münzen ist das Zählen etwas aufwendiger. Seine ursprüngliche Befürchtung, dass seine TierpflegerInnen nun eine Woche mit dem Zählen beschäftigt wären, ist damit nicht eingetroffen.

Im nächsten Jahr möchte Hiller erneut den Wunschbrunnen auf dem PLWM aufbauen. Dann soll von Anfang an ersichtlich sein, dass die Münzen an das Dortmunder Tierheim gespendet werden. Die übergebene Spende sei auch ein Dankeschön für das Verständnis der AnwohnerInnen, die an der veranstaltungsbedingten Parkplatzknappheit zu leiden hatten. Die Veranstalter wollen  nun gemeinsam mit der Stadt ein Parkraumkonzept für den Lichterweihnachtsmarkt 2019 erarbeiten.

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