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Dortmund macht sich locker: Ab Freitag könnten Lockerungen kommen – von Innengastronomie bis Fitnessstudio

Gastro-Safari durch das Hafen-Quartier mit den Borsigplatzverführungen, Anette Plümpe und Annette Kritzler. Griechischer Vorspeisen-Teller im Hellas-Grill

Ab Freitag könnte auch Innengastronomie möglich werden – aber nicht so voll wie früher: Abstand, Corona-Test, Kontaktnachverfolgung und Maske abseits der Tische sind dann Pflicht. Archivbild: Klaus Hartmann

Dortmund macht sich locker – zumindest, wenn die Inzidenz-Zahlen weiter absinken. Derzeit gilt noch die Corona-Regelung „unter 100“ mit vielen Restriktionen. Dabei liegt Dortmund derzeit schon bei 28,4 (Montag). Wenn dies auch bis Mittwoch so bleibt, gilt ab Freitag die Regelung „u50“ – sie bringt wichtige Lockerungen – unter anderem für den Sport und die Gastronomie.

OB: „Ich freue mich sehr über die Entwicklung – das haben wir uns alle gemeinsam erarbeitet“

Im Impfzentrum ist es in diesen Tagen nicht so voll – es gibt keine Erstimpfungen. Foto: Leopold Achilles

Damit liegt Dortmund im Bundes- und Landestrend – dort lagen die Inzidenz-Zahlen am Montag bei 21 bzw. 26. Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche lag Dortmund noch bei 51,0, erinnert Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner.

„Ich freue mich sehr über die Entwicklung – das haben wir uns alle gemeinsam erarbeitet“, so OB Thomas Westphal. Auch die vom Bund verhängte Ausgangsbeschränkung habe ihren Teil dazu beigetragen. „Aber auch wenn wir uns daran erfreuen, dass vieles wieder geht, sollten wir aber nicht Sorgfalt und Vorsicht über Bord werfen“, warnte Westphal – dann bestehe die Chance, dass dies nicht nur eine Phase sei. 

Daran schloss auch Dr. Frank Renken, Chef des Gesundheitsamtes an: Er blickt auf ein „stabil positives Geschehen“ und erinnert daran, dass der größte Teil der Übertragungen im familiären Umfeld stattfinde.

Beim Impfen tritt das Land NRW aber (unfreiwillig) auf die Bremse – landesweit gibt es in dieser und und der kommenden Woche keine neuen Erstimpfungen. Ob es danach weitergehen kann, ist offen. Es hapert am Impfstoff. Die Zweitimpfungen finden aber wie geplant statt – dafür wurde der jeweils benötigte Impfstoff vorgehalten.

Riesige Resonanz auf die Sonderaktionen in der Nordstadt: 2591 statt 1500 Geimpfte

Rund um den Häuserblock ging die Warteschlange vor dem Sozialen Zentrum. Fotos: Alex Völkel

Rund um den Häuserblock ging die Warteschlange vor dem Sozialen Zentrum. Foto: Alex Völkel

Zumindest bei den Sonderaktionen gab es mehr Bewegungen als geplant. Das Interesse an der Aktion in der Nordstadt war so groß, dass 2591 statt der ursprünglich anvisierten Zahl von 1500 Menschen mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft werden konnten. Der Vorteil: Hier wird nur eine Spitze benötigt, um den vollen Impfschutz aufzubauen. 

Während am Freitag die Impfwilligen für Nordstadt-Verhältnisse sehr „biodeutsch“ und studentisch waren, sah das Bild am Samstag und Sonntag ganz anders aus. „Im weiteren Verlauf haben wir genau die erreicht, die wir erreichen wollten. In beiden Einrichtungen herrschte schönes Sprachengewirr – überall wurde gedolmetscht und erklärt“, freut sich Birgit Zoerner über die große Resonanz.  

Die Feuerwehr machte – wie bereits schon bei der Aktion in Nette – Lautsprecherdurchsagen in verschiedenen Sprachen. Und auch auf dem Nordmarkt wurden gezielt Menschen angesprochen – beides mit Erfolg. Zoerner sieht die gute Resonanz in der vielen Vorarbeit, die u.a. das Netzwerk Neuzuwanderung und auch die Wohlfahrtsverbände vor Ort geleistet hätten. 

Darüber konnten viele Vorurteile zerstreut werden – so hält sich in mehreren migrantischen Communities das Vorurteil, dass Impfungen sowohl Männer als auch Frauen unfruchtbar machen könnten. Apropos Mythen: Auch unter Geflüchteten gibt es massive Vorbehalte. Dort wird das Gerücht gestreut, dass eine Impfung eine schnellere Abschiebung bedeuten könne. Daher laufen die parallel stattfindenden Impfungen in den Gemeinschaftseinrichtungen relativ schleppend.

Schwache Bilanz der beiden Impfgutschein-Aktionen Eving und Lütgendortmund

In Eving helfen derzeit Ehrenamtliche der AWO beim Ausfüllen der Impfgutscheine. Foto: Katarina Larrá

In Eving haben Ehrenamtliche der AWO beim Ausfüllen der Impfgutscheine geholfen. Foto: Katarina Larrá

Deutlich schlechter als die Sonderaktion in der Nordstadt liefen die Aktionen in Eving und Lütgendortmund. Dort hatte die Stadt auf ein anderes Modell gesetzt. Die Idee: Durch gezielte Ansprache sollten Menschen von einer Impfung überzeugt werden. Sie erhielten dann personalisierte Gutscheine für eine Impfung im Impfzentrum auf Phoenix-West. 

In Lütgendortmund wurden 341 Gutscheine verteilt – davon kamen 293 Menschen zum Impftermin. In Eving wurden nur 179 Gutscheine verteilt, die dann 141 Menschen beim geplanten Termin einlösten. Jeweils geplant hatte die Stadt mit 450 Impfwilligen. Von einem Misserfolg will die Stadt aber (noch) nicht sprechen. „Wir werden das mit Ruhe und Sorgfalt auswerten und sehen, wie wir weitermachen“, betont Birgit Zoerner. Die Gutscheine behalten ihre Gültigkeit – die Menschen können sie später noch einlösen.

Sehr erfolgreich war hingegen die Impfung im Bereich der Wohnungslosen: In der vergangenen Woche wurden nochmals 245 Obdachlose geimpft. 1312 wurden bereits in den beiden Vorwochen geimpft. Große Aktionen sind nicht mehr geplant, aber es gibt weiterhin Impfangebote für Nachzügler*innen. 

Das gilt auch für Menschen in den Übergangseinrichtungen. Hier will die Stadt weitere Angebote machen. „Wir gehen davon aus, dass die Zurückhaltung zurückgeht, wenn die Menschen sehen, dass die Impfungen bei anderen Menschen gut gelaufen sind“, so die Gesundheitsdezernentin. Noch 1215 Dosen von Johnson & Johnson hat die Stadt in ihrem Bestand.

Kein Public Viewing, aber Bildschirme in der Außengastro wären möglich

Derweil laufen in vielen Bereichen die Vorbereitungen für die weiteren Lockerungen. Denn am Freitag können – vorbehaltlich der Inzidenzzahlen – beispielsweise die Innengastronomie und auch Fitnessstudios öffnen – mit Test, Abstand und Kontaktnachverfolgung – analog zu den bekannten Regelungen aus dem vergangenen Jahr. In der Außengastronomie fällt dann die Testpflicht weg. Auch die Kontaktbeschränkungen im Freien werden dann deutlich gelockert, berichtet Ordnungsdezernent Norbert Dahmen.

Große Public Viewings wird es zur Euro nicht geben können. Archivbild: Roland Klecker

Es gibt noch eine ganze Menge weiterer Maßnahmen, die ab Freitag greifen – nicht wegfallen wird hingegen die Maskenpflicht in Fußgängerzonen in der Innenstadt und auf den Wegen in Parks und am Phoenixsee. „Noch ist Vorsicht geboten, auch wenn die Werte besser geworden sind. Daher wird die Maskenpflicht mindestens bis 21. Juni aufrecht erhalten. Dann werden wir prüfen, wie es weitergeht. Das hängt vom Inzidenzgeschehen ab“, so Dahmen.

Klar ist, dass es in Dortmund keine großen Public Viewings geben wird – am Freitag beginnt die Fußball-Europameisterschaft der Männer. „Wir werden nicht unnötigerweise weitere Ansammlungspunkte schaffen“, sagte Thomas Westphal. Zudem würde sich das unter Corona-Bedingungen auch für Veranstalter*innen nicht rechnen. 

Denn möglich wären nur Veranstaltungen im Freien mit maximal 500 Personen und entsprechenden Abstandsregelungen. Das wäre wirtschaftlich nicht darstellbar. „Wenn jemand in der Außengastro alle Regeln beachtet, ist es natürlich möglich, einen Bildschirm aufzustellen. Aber das auch mit Vorsicht und Bedacht“, so der OB.

 

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3 Gedanken über “Dortmund macht sich locker: Ab Freitag könnten Lockerungen kommen – von Innengastronomie bis Fitnessstudio

  1. Coronavirus: 31 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Dienstag – Inzidenzwert voraussichtlich bei 25,8 (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 31 weitere positive Testergebnisse am Dienstag in Dortmund –
    der neue Inzidenzwert liegt voraussichtlich bei 25,8

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Heute sind 31 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen Neuinfektionen sind 15 Infektionsfälle fünf Familien zuzuordnen. Zurzeit befinden sich 917 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.042 positive Tests vor. 27.189 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 466 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 25,8 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 29 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 12 intensivmedizinisch, davon wiederum 11 mit Beatmung. In Dortmund starben bislang 271 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Virusvarianten

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5732 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5719 der Variante Alpha (B.1.1.7), 9 Fälle der Variante Beta (B.1.351) und 4 Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Weitere Corona-Informationen online

    Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: corona-inzidenz.dortmund.de

    Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    Informationen zum aktuellen Stand der Impfungen im Impfbericht der KVWL: corona-kvwl.de/impfbericht

    Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

  2. Rosige Aussichten im Westfalenpark: Rosenfest am Sonntag rund um die Königin der Blumen - Live, in Farbe und auch digital: Das Kinderkulturcafé ist zurück im Westfalenpark (PM)

    Rosige Aussichten im Westfalenpark: Rosenfest am Sonntag rund um die Königin der Blumen

    Sonntag. 13. Juni, 11 bis 18 Uhr

    Mit der Inzidenzstufe 2 werden Veranstaltungen wieder möglich. Den Anfang im Westfalenpark macht das Rosenfest: Sollte die Inzidenzstufe 2 wie erwartet am Freitag erreicht werden, feiert der Westfalenpark am Sonntag, 13. Juni die Königin der Blumen. Von 11 bis 18 Uhr steht die Rose im Mittelpunkt. Von Kletterrosen, Topfrosen und Rosenkränzen über Rankhilfen, Rosenbögen und Rankgitter bis hin zu Rosengebäck, Rosengelee und Rosensekt bieten rund 100 Händler*innen eine vielfältige Auswahl. Auch rosige Deko für Heim und Garten wird an vielen Marktständen zu finden sein.

    Der Freundeskreis Deutsches Rosarium bietet Beratungen rund um die Rose an. Das beliebte Rosencafé kann leider nicht stattfinden, doch es gibt leckere Angebote „to go“: von herzhaften bis süßen Snacks, Kalt- und Heißgetränken ist alles dabei.

    Coronabedingt gelten für das Rosenfest in diesem Jahr noch einige besondere Bedingungen: Der Zutritt zum Rosenfest ist limitiert, und alle Besucher*innen müssen sich registrieren. Auch Inhaber*innen einer Jahreskarte benötigen daher vorab eine Online-Registrierung. Eintritts- oder Registrierungskarten sind ausschließlich online unter http://www.westfalenpark.de erhältlich. Eine Tageskasse kann leider nicht eingerichtet werden, der Ticketshop ist jedoch auch am Sonntag noch geöffnet.
    Während des Aufenthaltes beim Rosenfest ist mindestens ein medizinischer Mund-Nasenschutz notwendig.
    Sollte die Veranstaltung ausfallen müssen, wird der Eintrittspreis erstattet.

    Für den Besuch des Rosenfestes ist kein Coronatest erforderlich. Im Park wird allerdings der Nachweis eines negativen Tests für die Fahrt mit der Kleinbahn oder der Seilbahn sowie dem Besuch der Gastronomie erforderlich. Das Rosenfest findet in Kooperation mit dem Freundeskreis Deutsches Rosarium statt.

    Eintritt: Der Eintritt kostet 6 Euro, Kinder unter 6 Jahren sind frei. Freier Eintritt auch mit Jahreskarte.
    Kleingruppe I: 1 Erwachsene + max. 4 minderjährige Kinder: 12 Euro
    Kleingruppe II: 2 Erwachsene + 4 minderjährige Kinder: 18 Euro
    http://www.westfalenpark.de.

    Live, in Farbe und auch digital: Das Kinderkulturcafé ist zurück im Westfalenpark

    Am Sonntag, 13. Juni um 15.30 Uhr gehen im Westfalenpark die Vampire um – zumindest auf der Bühne am Regenbogenhaus: Vater Brausezahn hat Vampir-Karies, und nur eine besondere Milchkur kann ihm noch helfen. Doch darauf hat der so gar keine Lust. Kann Knorpelir, der kleine Milchvampir helfen? Die Theatervorstellung richtet sich an Kinder ab 5 Jahren und verspricht jede Menge Unterhaltung. Der Eintritt ist frei.

    Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich (telefonisch bis zum 11. Juni, 15 Uhr unter 0231/50-26138). Am Veranstaltungstag können die Tickets dann ab 14.30 Uhr am Regenbogenhaus abgeholt werden. Schulkinder müssen zudem einen bestätigten negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Testzentrum befindet sich an der Westfalenhalle.

    Wer die Vorführung lieber daheim am Bildschirm verfolgen will, schickt bis zum 11. Juni, 15 Uhr eine Mail an regenbogenhaus@dortmund.de. Solange freie Plätze verfügbar sind, folgt nach der Anmeldung ein Link zur Zoom-Veranstaltung.

    Achtung: An diesem Sonntag findet zeitgleich auch das Rosenfest im Westfalenpark statt. Tickets können für diesem Tag nur online gekauft werden. Es gelten erhöhte Eintrittspreise. Nähere Informationen gibt es auf http://www.westfalenpark.de

    Dieses Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Spielbogenverein, der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost, der Sparkasse Dortmund, dem Kulturbüro der Stadt Dortmund und dem Westfalenpark Dortmund.

  3. Coronavirus: 18 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Mittwoch – Inzidenzwert voraussichtlich bei 23,6 - Luca-App ab sofort nutzbar (PM Stadt Dortmund)

    Coronavirus: 18 weitere positive Testergebnisse in Dortmund am Mittwoch – Inzidenzwert voraussichtlich bei 23,6 – Luca-App ab sofort nutzbar

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Heute sind 18 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen Neuinfektionen sind sieben Infektionsfälle drei Familien zuzuordnen. Zurzeit befinden sich 874 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 28.060 positive Tests vor. 27.256 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 417 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

    Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 23,6 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

    Zurzeit werden in Dortmund 28 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 13 intensivmedizinisch, davon wiederum 10 mit Beatmung.

    In Dortmund starben bislang 271 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 116 mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen starben aufgrund anderer Ursachen.

    Virusvarianten

    Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 5744 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5731 der Variante Alpha (B.1.1.7), 9 Fälle der Variante Beta (B.1.351) und 4 Fälle der Variante Gamma (B.1.1.28.1 – P.1). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

    Geschehen in den Kitas und Schulen

    In drei Kitas sind heute aufgrund je eines Coronafalls in den Einrichtungen insgesamt vier Gruppen geschlossen worden: Im Ev. Luther-Kindergarten an der Lutherstraße wurden zwei, in der Fabido-Kita Oberbecker Straße und in der Kita der Lebenshilfe an der Berliner Straße je eine Gruppe geschlossen. In der Hellweg-Grundschule ist wegen eines Coronafalls eine Lerngruppe geschlossen worden.

    luca-App ab sofort in Dortmund einsetzbar

    Die luca-App ist ab sofort auch in Dortmund nutzbar. Die App kann dabei helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen, indem sie einen digitalen Kontaktdatenaustausch zwischen Bürger*innen, Betreiber*innen und den Gesundheitsämtern bietet. Die Stadt Dortmund hat nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Gesundheitsamt Dortmund die Daten für die Kontaktnachverfolgung digital zugeleitet bekommen kann. Gastronomie, Einzelhandel und Veranstaltungsstätten in Dortmund können ihre Standorte ab sofort registrieren.

    Zur Funktionsweise: Bürger*innen erhalten nach der Registrierung und Verifizierung via SMS einen persönlichen QR-Code. Betreiber*innen registrieren ihre Betriebsstätten und hängen den QR-Code für den Check-in der Besucher*innen aus. Der Besuch einer Einrichtung oder eines Geschäftes wird per Scan eines QR-Codes in der App gespeichert. Im Falle einer Infektion können die Betroffenen ihre gespeicherten Daten der letzten 14 Tage an das Gesundheitsamt übermitteln. Nur Gesundheitsämter können die verschlüsselten Daten entschlüsseln. Die luca-App kann kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Infos: http://www.luca-app.de.

    Weitere Corona-Informationen online

    Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: corona-inzidenz.dortmund.de

    Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    Informationen zum aktuellen Stand der Impfungen im Impfbericht der KVWL: corona-kvwl.de/impfbericht

    Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    Infos und Anmeldung für an Restimpfdosen Interessierte: dortmund.impfbruecke.de

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