Nordstadtblogger

Die SPD-Fraktion möchte ab Juli „Pop-Up-Biergärten“ auf öffentlichen Flächen und in Parks in Dortmund ermöglichen

Nach Monaten der Schließung sind Biergärten ein Lichtblick für Gastronom*innen. Archivbild: Alex Völkel

Bekommt Dortmund „Pop-Up-Biergärten“? Die SPD-Fraktion möchte den Gastronom*innen – insbesondere jenen, die keine eigene Außengastronomie haben – die Möglichkeit geben, auf öffentlichen Flächen und in Parks Biergärten zu eröffnen, wenn dies die Inzidenz-Zahlen zulassen.

Tremoniapark, Hoeschpark, Westpark und Vinckeplatz als erste Vorschläge

Einen entsprechenden Antrag an den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden haben die Genoss*innen auf den Weg geschickt. Dabei kommt es aufs Tempo an. Sie haben die Hoffnung, dass die Verwaltung schon zur Sitzung  am 22. Juni – oder spätestens bis zur Ratssitzung zwei Tage später – eine entsprechende Prüfung abgeschlossen hat. 

Denn schon in den Sommerferien sollen die Gastronom*innen entsprechende Flächen nutzen dürfen – wenn sich die politischen Mehrheiten dafür finden. Dabei will die SPD-Fraktion Flächen möglich machen, unabhängig vom Lokal und eigenen Möglichkeiten dort. Nach den langen Schließungen sollen so auch die Lokale profitieren können, die ansonsten nur Innengastronomie anbieten könnten.

Nicht (nur) die City mit Friedens- oder Hansaplatz haben sie dabei im Blick. Tremoniapark, Hoeschpark, Westpark und Vinckeplatz hat die SPD-Fraktion auf ihrer Vorschlagsliste. Auch der Rombergpark würde ihnen gefallen, was allerdings aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen und dem besonderen Konstrukt dort wohl nicht gehen würde.

Schausteller*innen planen ein Sommerevent auf dem Festplatz an der Eberstraße

„FunDOmio“ vor den Westfalenhallen war der erste temporäre Freizeitpark. Archivbild: Alex Völkel

„Es ist ein Prüfauftrag. Wir wollen es da möglich machen, wo es rechtlich geht“, macht die SPD-Fraktionsvorsitzende Carla Neumann-Lieven deutlich. Auch andere dezentrale Flächen in den Stadtteilen würden sie begrüßen. Alles, was „unbürokratisch und schnell“ gehe, sollte in Betracht gezogen werden.

Auf dem Ticket hatte die SPD-Fraktion zunächst den Festplatz an der Eberstraße. Doch dort planen die Schausteller*innen einen temporären Freizeitpark. Das neue Konzept soll ebenfalls noch im Juni durch den Rat.

Die SPD-Fraktion begrüßt dies ausdrücklich, da die Schausteller*innen zu den Gewerbetreibenden gehören, die besonders unter den Corona-Restriktionen gelitten haben. (wir berichten noch)

Unterstütze uns auf Steady
Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen