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Starten in Marten: Quartierskoordinatoren nehmen ihre Arbeit auf und entwicklen eine Vision für den Stadtteil

Die zwei neuen Männer im Quartier: Felix Brückner (l.) und Daniel Bläser sind die neuen Ansprechpartner für Bürger*innen, Vereine und Initiativen in Marten. Foto: Stadt Dortmund

Für den Stadtteil Marten wird zum 1. Oktober 2020 durch die Stadt Dortmund eine eigene Quartierskoordination eingerichtet. Daniel Bläser und Felix Brückner stehen künftig als zentrale Ansprechpartner und Berater für die Bürger*innen im Quartier zur Verfügung. Die beiden werden auch zusammen mit den Bürger*innen vor Ort sowie relevanten Akteur*innen ein Zukunftsbild „Marten 2025“ entwerfen und vorantreiben. Die Quartierskoordination ist organisatorisch bei der Koordinierungsstelle „nordwärts“ angesiedelt. 

Zentrale Ansprechpartner für das Quartier gestalten die Zukunft mit den Bürger*innen

Mit der Einrichtung einer Quartierskoordination kommt die Stadt Dortmund dem Wunsch vieler Akteur*innen sowie auch der örtlichen Politik nach einer koordinierten, harmonisierten sowie nachhaltigen Entwicklung der bisherigen sowie zukünftigen Aktivitäten und Entwicklungen in Marten nach.  ___STEADY_PAYWALL___

Daniel Bläser und Felix Brückner werden künftig zu zentralen Ansprechpersonen für Bürger*innen, Initiativen, Vereine, Politik und Wirtschaft. Ihre Themenfelder sind lokale Ökonomie, Gewerbeflächenmanagement und Quartiersentwicklung. Die Beratung und Begleitung von Immobilienbesitzer*innen in Bauantrags-und Planungsverfahren sowie eine Lotsenfunktion durch die Behörden und ihre Verwaltungsverfahren gehört ebenso dazu wie die Aufgabe, eigene konkrete Projekte anzustoßen. 

Die neuen „Gesichter der Stadt in Marten“ müssen die Menschen natürlich auch sehen können, deshalb wird dort bald auch ein Vor-Ort-Büro bezogen. Als weiterer wichtiger Baustein soll durch die Quartierskoordinatoren zeitnah eine „Vision Marten 2025“ initiiert werden: Unter Beteiligung der Martener Bürgerschaft, bürgerschaftlicher Vereinigungen, Politik und Wirtschaft soll in diesem ca. einjährigen Prozess ein Zukunftsbild für den Stadtteil entwickelt werden. Die Übertragbarkeit des Prozesses auf andere Stadtteile soll hierbei stets mitgedacht werden. 

Eine Vision für Marten: Ergebnisse der „nordwärts“-Forschungsprojekte einbringen 

Mit Daniel Bläser und Felix Brückner wird die Stelle der Quartierskoordination durch zwei „nordwärts“-Mitarbeiter besetzt, die in den letzten drei Jahren bereits in Marten unterwegs waren und sich deshalb dort gut auskennen.

Beide arbeiteten zuletzt für „nordwärts“ an den durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekten ZUKUR (Zukunft Stadt Region Ruhr) und KuDeQua (kultur- und demographiesensible Quartiersentwicklung). Sie beschäftigten sich mit Forschungsthemen wie Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, der Verbesserung der Widerstands- und Anpassungsfähigkeit im Hinblick auf die Folgen des Klimawandels und mit der Entwicklung neuer Finanzierungs- und Organisationsmodelle für gesellschaftlich notwendige Dienstleistungen auch in Marten. 

Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Forschungsvorhaben können jetzt praktisch genutzt und weiterentwickelt werden. Die vielen bereits bestehenden Kontakte vor Ort helfen dabei. 

 

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Ein Gedanke zu “Starten in Marten: Quartierskoordinatoren nehmen ihre Arbeit auf und entwicklen eine Vision für den Stadtteil

  1. „Starten in Marten“ (PM) Beitrags Autor

    „Starten in Marten“

    Unter diesem Motto wollen die Quartierskoordinatoren Daniel Bläser und Felix Brückner vom Projekt „nordwärts“ mit den Bürger*innen in Marten die Zukunft des Stadtteils planen. Ab dem 1. Juni 2021 können sich alle Interessierten aktiv einbringen und diesen partizipativen Prozess mit ihren Ideen und Anregungen mitgestalten. Die Struktur der Quartierskoordination ist ein vom Rat der Stadt initiiertes Pilotvorhaben, das bei Erfolg auf andere Quartiere übertragen werden soll.

    Die Quartierskoordinatoren sind erste Ansprechpartner für Fragen und Anregungen der Martener Bürger*innen zur Entwicklung des Stadtteils und ihr direkter Kontakt in die Verwaltung. Ihre Aufgaben umfassen die harmonisierte Weiterentwicklung bereits gestarteter Aktivitäten und Projekte im Quartier, sie unterstützen in den Bereichen der lokalen Ökonomie und der Quartiersentwicklung und werden eigene Projekte anstoßen und umsetzen. Starten werden Brückner und Bläser mit der Entwicklung einer Vision für den Stadtteil – Wie soll es in Marten zukünftig weitergehen? Seit Ende letzten Jahres haben die beiden die Zeit genutzt, mit der Stadtgesellschaft, der Politik sowie der Verwaltung zu definieren, wie der geplante Prozess ganz am Bedarf der Bürger*innenschaft gestaltet werden kann. Jetzt startet die Phase in der die Martener Bürger*innen zu Wort kommen und die Gelegenheit haben, über ihren Stadtteil, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen zu sprechen.

    Zu Beginn werden die Martener*innen dazu befragt, wie sie ihren Stadtteil und das Leben vor Ort aktuell wahrnehmen. Was gefällt ihnen und wo sehen sie Potential für Veränderung? „Wir hoffen mit der Befragung ein breites Meinungsbild zu erhalten und darüber eine realistische Information zu der aktuellen und wahrgenommenen Lebensrealität der Bewohner*innen zu erhalten“, erläutert Michaela Bonan, „nordwärts“-Projektleiterin. Die Ergebnisse der ersten Umfrage fließen in die Gestaltung der weiteren, am Bedarf der Bürger*innen ausgerichteten Beteiligungsformate, je nach Lage des Pandemiegeschehens digital oder vor Ort im Quartier, ein.

    Bei all dem wird der Blick in den Rückspiegel auf bereits gewonnene Erkenntnisse und gestartete Entwicklungen natürlich nicht vergessen und die Umsetzung der Maßnahmen und Projekte aus den bisherigen Entwicklungskonzepten und Bürger*innendialogen aktiv begleitet.
    Die Quartierskoordinatoren freuen sich über eine möglichst rege Teilnahme an der Umfrage, die ab dem 1. Juni 2021 unter dortmund-nordwaerts.de/martengefragt abrufbar ist.

    Gerne kann über die E-Mail Adresse der Quartierskoordination quartiermarten@stadtdo.de auch ein Exemplar zum Ausdrucken angefordert werden und dieses ausgefüllt postalisch an die Koordinierungsstelle „nordwärts“, Betenstraße 19, 44137 Dortmund gesendet werden.

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