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„Nein heißt nein“: Am heutigen Mittwoch gibt es einen Aktionstag gegen sexualisierte Gewalt in Dortmund

„Nein heißt Nein bzw. Dortmund sagt Nein“ heißt die Kampagne, die seit zwei Jahren läuft. Archivfotos: Alex Völkel

Um auf das Problem von sexualisierter Gewalt und Hilfsangebote hierzu aufmerksam zu machen, initiierte die Frauenberatungsstelle Dortmund im Mai 2019 die Kampagne „nein heißt nein“. Die Frauenberatungsstelle zieht nach zwei Jahren ein positives Zwischenfazit, jedoch noch längst keinen Schlussstrich der Kampagne, und plant neue Aktionen.

Heute Infostand in der Dortmunder Innenstadt und Sprühaktion in der Fußgängerzone

Franca Zibororowius (Frauenberatungsstelle)

Franca Zibororowius (Frauenberatungsstelle)

So wird es am heutigen Mittwoch (21. Juli 2021) einen Infostand in der Dortmunder Innenstadt geben. Hier können sich die Dortmunder Bürger*innen zum Thema Gewalt gegen Frauen informieren und sich mit den vielfältigen Kampagnen-Materialien ausstatten.

Begleitet wird dieser Stand mit einer Sprühaktion des Kampagnen-Logos auf den zentralen Straßen der Dortmunder Einkaufsstraßen. Der Stand kann in der Zeit von 10.30 bis 16 Uhr am Platz von Netanya (Westenhellweg/Ecke Hansastraße) besucht werden.

„Ziel der Kampagne war und ist es, ein klares Statement gegen sexualisierte Gewalt zu setzen, die nach wie vor eines der größten gesellschaftlichen Probleme ist. Zugleich geht es uns darum, unsere Hilfsangebote für betroffene Frauen bekannt zu machen. Dafür wollen wir eine der meistbesuchten Einkaufszonen (Deutschlands) nutzen“, erklärt Franca Ziborowius, die als Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Dortmund die Kampagne betreut.

Aufklären und Hilfe anbieten: Mit diesem Anspruch war die Frauenberatungsstelle bisher mit Informationsständen zur Kampagne auf mehreren Festivals und Fachveranstaltungen – u.a. beim Juicy Beats Festival und an der FH Dortmund – vertreten und hat an vielen Stellen in Dortmund Broschüren verteilt.

Jörder: „Das Thema sexualisierte Gewalt kann gar nicht breit genug in die Öffentlichkeit getragen werden“

An verschiedenen Orten wurde die Aktion sichtbar gemacht. Foto: Frauenberatungsstelle Dortmund

Zudem wurden mehrere Vortragsveranstaltungen zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen organisiert. „Mit der Kampagne möchten wir möglichst viele Menschen in Dortmund erreichen, weswegen wir auch Wert auf eine niedrigschwellige und breite Ansprache legen“, erläutert Franca Ziborowius weiter.

„Das Thema sexualisierte Gewalt kann gar nicht breit genug in die Öffentlichkeit getragen werden“, macht die Altbürgermeisterin der Stadt Dortmund Birgit Jörder deutlich, die die Kampagne seit Beginn als Schirmfrau unterstützt. „Daher ist es enorm wichtig, dass die Frauenberatungsstelle schon seit zwei Jahren mit ihrer Kampagne hierzu stetig informiert und das Thema mit Aktionen in das Bewusstsein rückt“.

Neben Birgit Jörder als Schirmfrau ist es der Frauenberatungsstelle gelungen, viele weitere Kooperationspartner*innen und namhafte Unterstützer*innen für die Kampagne zu gewinnen, darunter u.a. die „leuchte auf“ Stiftung von Borussia Dortmund, das Jobcenter Dortmund sowie DEW 21. Das nunmehr breite Netzwerk an Unterstützer*innen zeigt, dass an vielen Stellen der Wille da ist, sich des Themas anzunehmen und weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

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