Drei Jubiläen – ein Buch: Der Hafen feiert Geburtstag

Drei Jubiläen - ein Buch: „Der Dortmunder Hafen: Geschichte – Gegenwart – Zukunft“ ist erschienen. Foto: Alex Völkel
Drei Jubiläen – ein Buch: „Der Dortmunder Hafen: Geschichte – Gegenwart – Zukunft“ ist erschienen.

Der Dortmunder Hafen ist ein Spiegelbild der Dortmunder Wirtschaftsgeschichte der letzten 150 Jahre. Das wichtige Verkehrsinfrastrukturprojekt feiert jetzt gleich drei Jubiläen: Der Hafen selbst wird 115, die Dortmunder Hafen AG feiert ihren 75. Geburtstag und das Container Terminal Dortmund wird 25.

Hafengeschichte und Hafengeschichten aus der Nordstadt auf 106 Seiten

Luftbild Nordstadt mit Hafenamt
Vor 150 Jahren begannen die Diskussionen über den Bau des Dortmunder Hafens. Fotos: Alex Völkel

Aus diesem Anlass hat der Hafen ein Buch in Auftrag gegeben: „Der Dortmunder Hafen: Geschichte – Gegenwart – Zukunft“. „Wir wollten die Jubiläen in der historischen Dimension festzuhalten“, betont Hafenvorstand Uwe Büscher. „Es sollte aber nicht nur sachlich-materiell abgehandelt werden, sondern es auch menscheln lassen, damit es beim Lesen Spaß macht“, betont Büscher. Es knüpft an der Chronik zum 100-Jährigen an, die ebenfalls von Dr. Karl-Peter Ellerbrock herausgegeben wurde.

Ellerbrock, Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs in Dortmund, sowie den Co-Autoren Nadine Albach und Gregor Beushausen, haben in Reportagen und Interviews den Hafen authentisch werden lassen. Zahlreiche, reich bebilderte Reportagen, laden zum Lesen ein.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des größten Kanalhafens Europas

Das 106-seitige Buch beschäftigt sich nicht nur mit den Anfängen des Hafens, sondern beleuchtet auch die Gegenwart und vor allem die Zukunft des größten Kanalhafens Europas und wichtigsten Logistikstandortes im Osten des Ruhrgebietes.

„Beim Hafen können wir nicht von Strukturwandel, sondern von einem Strukturbruch sprechen“, erinnert Ellerbrock. Denn die ursprüngliche Funktion – den Transport von Kohle und Erz – spielt keine Rolle mehr. Wohl aber der Transport von Stahlerzeugnissen.

Die entscheidende Bedeutung kommt aber der Logistik zu: „Die Perspektiven der Logistik sind glänzend“, so Ellerbrock weiter. Daher sei der Dortmunder Hafen – anders als die Hafen in Duisburg oder Düsseldorf, auch weiterhin wichtiges industrielles Rückgrat, verdeutlichte der Aufsichtsratsvorsitzende der Dortmunder Hafen AG, Dirk Goosmann.

Kanalhafen als Jobmotor für ganz Dortmund – Ausbau des Logistikstandorts

Pressegespräch zum Hafen-Dialog
Logistik als Schlüssel zum Erfolg – Das Container-Termin soll deutlich ausgeweitet werden.

„Der Hafen hat von je her zur Prosperität der Stadt beigetragen und ist ein Jobmotor geworden“, unterstreicht Uwe Büscher. 7000 Arbeitsplätze mit „Hafenaffinität“ gebe es in und um Dortmund herum. Damit dies so bleibt und sogar noch besser wird, investieren die Stadtwerke als Mutter des Hafens und die Stadt in einen Ausbau des Container-Terminals.

Am 3. September 2014 erfolgt der erste Spatenstich für die neue Anlage für den Kombinierten Verkehr.

400.000 Einheiten  – 150.000 mehr als bisher – sollen dann pro Jahr umgeschlagen werden. Dazu gehören dann nicht mehr nur Container. 31 Millionen Euro werden dafür investiert – 75,3 Prozent der Mittel kommen aus dem Verkehrshaushalt des Bundes.

Publikation ist ab sofortig Buchhandel erhältlich

Doch das ist die Zukunftsmusik. Mehr zur Geschichte und Gegenwart gibt es in dem Buch. Es erscheint im Aschendorff Verlag unter dem Titel „Der Dortmunder Hafen: Geschichte – Gegenwart – Zukunft“ und ist unter der ISBN-Nr. 978-3-402-13064-3 für 24,80 Euro im Buchhandel erhältlich.

 

 

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