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„neue gesichter“ malen am Bild der Nordstadt: Susanne Schütz und Viktor Sternemann zeigen ihre Porträt-Arbeiten

Ausstellung in der Oesterholzstraße 103 mit Arbeiten von Susanne Schütz und Viktor Sternemann. Viktor Sternemann fertigt ein Portrait eine Besucherin

Susanne Schütz vor einem Selbstbildnis im Chancencafé. Foto: Klaus Hartmann

Von Susanne Schulte

Neue Gesichter sieht man in der Nordstadt immer gerne. Wenn diese Menschen dann auch noch keine Mühen scheuen, das neue Gesicht des Bezirks zu gestalten, ist die Nachbarschaft besonders neugierig. So haben Susanne Schütz und Viktor Sternemann, beide studieren Kunst an der Uni Dortmund, mit dem Titel ihrer Ausstellung einen Treffer gelandet.

Workshop für Porträtmalerei ist für Ende Juli in der Nordstadt geplant

Ausstellung in der Oesterholzstraße 103 mit Arbeiten von Susanne Schütz und Viktor Sternemann. Viktor Sternemann fertigt ein Portrait eine Besucherin

Viktor Sternemann fertigt ein Portrait einer Besucherin.

Die heißt „neue gesichter“ und ist mehrdeutig. Zum einen meinen Schütz und Sternemann sich selbst – sie sind noch relativ neue Bewohner der Nordstadt und zudem die jüngsten –, und sie zeigen ihre Selbstporträts in dem Raum an der Oesterholzstraße 103.

Am Wochenende war die Vernissage, die Ausstellungseröffnung. Bis zum 24. Juli kann man sich werktags von 14 bis 18 Uhr ansehen, wie die beiden sich selbst und den jeweils anderen sehen.

Was Susanne Schütz an ihrem Kollegen bewundert, das ist, das er innerhalb von einer halben Stunde Leute porträtieren kann – in Öl. „Ich lege meine Bilder anders an, brauche viel mehr Zeit dafür“, sagt sie. Wie Viktor Sternemann das macht, konnten die Gäste am Freitagabend selbst erfahren, wenn sie bereit waren, sich malen zu lassen.

Diese Bilder hängen jetzt an einer Leine im Ausstellungsraum. Wer darüber hinaus selbst einmal probieren möchte, wie man Gesichter malt, kann an einem Workshop teilnehmen, der für den 23. Juli geplant ist. Niemand muss sich sorgen, nicht zu verstehen, was der Künstler einem erklärt: Viktor Sternemann will Kunst- und Mathelehrer werden, weiß also, wie man Unterricht gibt.

Drei Monate Weiterbildung mit Tusche und Pinsel in Chinas Hauptstadt

Susanne Schütz möchte als freie Künstlerin arbeiten. Vor kurzem kam sie aus China zurück, wo sie mit einem Stipendium drei Monate in Peking an der Kunsthochschule studieren konnte und andere Maltechniken kennenlernte als in Europa üblich, wie das Zeichnen mit Tusche.

Das sei eine Art Meditation gewesen, sagt sie. Sie habe geübt, mit nur einem Haar des Pinsels einen geraden Strich zu zeichnen. Demnächst ist eine Ausstellung auch mit ihren Werken in Düsseldorf im Schloss Elbroich zu sehen.

Die Werkeinführung bei der Ausstellungseröffnung machte Susanne Beringer vom Depot, die Musik das Duo Red Wine Dilemma, das sind Mirko Riediger und Alexander Adamietz.

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