Nordstadtblogger

In der Nordstadt wird ein neues Diakoniezentrum mit Kita, Seniorentagespflege und Reha-Einrichtung gebaut

So soll das neue Diakoniezentrum in der Kirchenstraße aussehen.

So soll das neue Diakoniezentrum in der Kirchenstraße aussehen. Grafik: Diakonie Dortmund

In der Kirchenstraße in der Dortmunder Nordstadt wird ein neues Diakoniezentrum errichtet. Es soll einen Kindergarten, ein Gemeindehaus so wie eine Tagespflege- und Rehabilitationseinrichtung beinhalten. Um NachbarInnen und AnwohnerInnen über das Bauvorhaben zu informieren und ihnen ihre Fragen zu beantworten, gab es einen Infoabend mit Bezirksbürgermeister Ludwig Jörder und der Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschag. 

Kinder sind schon ganz gespannt und beobachten neugierig das Treiben auf der Baustelle

Ludwig Jörder und Anne Rabenschlag sehen eine große Bereicherung für den Stadtteil im neuen Diakoniezentrum. Foto: Diakonie Dortmund

Ludwig Jörder und Anne Rabenschlag sehen eine große Bereicherung für den Stadtteil im neuen Diakoniezentrum.

„Die Vergrößerung und Modernisierung des Kindergartens stand für uns an erster Stelle. Doch auch die anderen Einrichtungen bereichern unsere Nachbarschaft“, so Bezirksbürgermeister Ludwig Jörder. Die bisherige Kindertageseinrichtung Familienzentrum Paulus, die momentan 55 Kinder betreut, soll um 50 Plätze aufgestockt werden und im nächsten Jahr 105 Kindern Platz bieten. Aus den bisherigen drei überschaubaren Gruppen sollen in Zukunft sechs werden.

Die Kinder sind schon ganz gespannt. Daher hat man bei den Bauarbeiten ein kleines Fenster in die Tageseinrichtung installiert, von wo aus die Kleinen das Geschehen auf der Baustelle beobachten können. „Hier steht immer eine Traube Knirpse und schaut ganz neugierig zu, wie die Arbeiten vorangehen“, so Tim Cocu von der Diakonie Dortmund-Lünen. Und welcher kleine Junge hat nicht schonmal davon geträumt Bagger- oder Kranfahrer auf einer Baustelle zu sein?

Neben dem Kindergarten wird hier das Friederike-Fliedner-Haus, das bisher in der Nordkirchenstraße 15 in Hörde beheimatet war, neu aufgebaut. Seit über 20 Jahren hilft die Rehabilitationseinrichtung Menschen mit psychischen Erkrankungen, einen Weg zurück in den Alltag und das Berufsleben zu finden. Die neue Einrichtung in der Nordstadt wird, wie auch schon die alte in Hörde, Kapazitäten für 27 stationäre und sieben ambulante Patienten bieten.

Durch das Angebot für SeniorInnen sollen auch die Verwandten entlastet werden

Die Tiefbauarbeiten in der Kirchenstraße haben begonnen.

Die Tiefbauarbeiten haben begonnen.

Ludwig Jörder sieht in dem Neubau eine große Bereicherung. „Ich freue mich, dass die Diakonie größten Wert auf partnerschaftliche und respektvolle Nachbarschaft legt.“ Die Tagespflegeeinrichtung für Senioren wird montags bis freitags täglich Platz für 18 Gäste bieten, die hier künftig bei professioneller Versorgung ein abwechslungsreiches und aktives Betreuungsangebot erwartet.

Das Angebot richtet sich vor allem an Senioren, die entweder alleine leben oder von ihren Angehörigen betreut werden aber immer noch selbstständig sind, denn es geht der Diakonie hier auch sehr um die Entlastung der betreuenden oder pflegenden Verwandten.

Bereits im Frühjahr hat man eine solche Einrichtung in Dortmund Scharnhorst ins Leben gerufen. Hier werden 17 SeniorInnen und Senioren vom Pflegepersonal betreut. Es wird zusammen gesungen, gelacht und gespielt. Wem das zu viel Aufregung ist, der kann sich auch ganz entspannt im Ruhesessel zurücklehnen.

Mittlerweile gibt es in Scharnhorst eine feste Gruppe, die sich gerne und regelmäßig trifft. Zu diesem Zweck soll die neue Einrichtung auch über eine Dachterrasse verfügen, wo sich die älteren Menschen zum Kaffeekränzchen oder zum Grillen treffen und gemeinsam Spaß haben können.

Das neue Diakoniezentrum soll voraussichtlich im Spätsommer 2019 eröffnet werden

Das neue Zentrum mit Umlagen aus der Vogelperspektive.

Das neue Zentrum mit Umlagen aus der Vogelperspektive. Grafik: Diakonie

 

Der Informationsabend fand im Gemeindesaal der Katholischen St. Michael-Gemeinde in der Westerbleichstraße statt. Rund 40 NachbarInnen, Gemeindemitglieder und Kindergarten-Eltern wurden über die Baupläne und die neuen Einrichtungen und ihre Angebote informiert. 

Zudem stellten sich die Mitarbeiter vor der jeweiligen Einrichtungen vor. Neben Ludwig Jörder und Anne Rabenschlag waren Vertreter der Bezirksverwaltung Innenstadt-Nord, des Evangelischen Kirchenkreises und der Gemeinde vor Ort. Das neue Diakoniezentrum soll voraussichtlich im Spätsommer 2019 eröffnet werden.

Weitere Informationen:

www.diakoniedortmund.de

www.lydia-dortmund.ekvw.de/kindergaerten

 

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