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FOTOSTRECKE: Sichtbare Baufortschritte am Kirchhörder Bach bei Abwasserkanal und Regenrückhaltebecken

Gut sichtbar sind derzeit die baulichen Veränderungen neben dem Kirchhörder Bach, die die Stadtentwässerung Dortmund dort gerade vornimmt. Fotos: Matthias Klafki

Gut sichtbar sind derzeit die baulichen Veränderungen neben dem Kirchhörder Bach. Fotos: Matthias Klafki

Gut sichtbar sind derzeit die baulichen Veränderungen neben dem Kirchhörder Bach, die die Stadtentwässerung Dortmund dort gerade vornimmt. Der Bau des neuen, deutlich größeren Abwasserkanals kommt gut voran. Von den insgesamt 700 Meter Rohrleitungssystems sind bereits 250 Meter verlegt. Dies umfasst auch sechs Sonderbauwerke, die jeweils an den Richtungsänderungen des Vorfluters eingebaut wurden. Besondere Schwierigkeiten lagen in der Verlegung der Leitung über einen privaten Reitplatz, der nach dem Ende dieses Teilstücks komplett wiederhergestellt wurde.

Mehr als 30 Tonnen schwere Einzelstücke „schwebten“ per Kran an die vorgesehene Stelle

Insbesondere aber das Bauwerk des neuen Abwassersammlers, des Regenüberlaufs und des Regenrückhaltebecken beeindruckt derzeit durch den schnellen Baufortschritt bei absoluter Präzision in der Ausführung. Ein Video der Stadtentwässerung, das den Baufortschritt dokumentiert, zeigt wie die Ausführung der Arbeiten fortgeschritten ist. „Von dem Bauwerk werden der Kirchhörder Bach, das Abwassernetz und die Kläranlage vor einer Überlastung durch Starkregen geschützt, doch sichtbar bleibt am Ende nur eine begrünte Senke“, erläutert Baudezernent Arnulf Rybicki.

Der Regenüberlauf besteht aus individuell produzierten Fertigbauteilen, die später so dicht sein müssen, dass nicht ein einziger Tropfen Schmutzwasser ins Grundwasser entweichen kann. Bei ihrer Anlieferung schwebten die mehr als 30 Tonnen schweren Einzelstücke per Kran an die jeweils für sie vorgesehene Stelle. Bei Starkregenereignissen wird an der „Weiche Regenüberlaufbauwerk“ das sehr stark verdünnte Abwasser dem Regenrückhaltebecken zugeführt und zeitverzögert und gedrosselt in den Kirchhörder Bach eingeleitet.

Von dem besonderen Bauwerk wird nach seiner Fertigstellung nichts mehr zu sehen sein – es wird unter dem Lehmboden verschwinden. Offen bleibt nur das in die Landschaft modellierte Regenrückhaltebecken, das als Überlauf bei Starkregen seinen Einsatz bekommt und ganzjährig eine ganz eigene Landschaft neben dem Kirchhörder Bach darstellt, die besonderen Pflanzen und Tieren ein Zuhause gibt und somit auch ökologisch höher zu bewerten ist als es die vorher landwirtschaftlich genutzte Fläche bis vor kurzem noch war.

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