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Erstes Theaterlabor Deutschlands: Neubau der Akademie für Theater und Digitalität am Hafen soll 8,9 Millionen Euro kosten

An der Speicherstraße wird Platz für die neue Akademie geschaffen. Archivbild: Alex Völkel

An der Speicherstraße wird Platz für die neue Akademie geschaffen. Archivbild: Alex Völkel

Mit der „Akademie für Theater und Digitalität“ hat in Dortmund im vergangenen Jahr das erste Theaterlabor Deutschlands eröffnet. Nun soll die Akademie als sechste Sparte des Theaters Dortmund ein eigenes Gebäude erhalten. Der Verwaltungsvorstand hat eine entsprechende Vorlage zur Beschlussfassung in die politischen Gremien zu geben. 

Rund 8,9 Millionen Euro soll am Hafen in das Akademie-Gebäude investiert werden

Mit einem Investitionsvolumen von 8,9 Millionen Euro soll an der Speicherstraße am Hafen ein knapp 2.200 Quadratmeter großes Gebäude für Kunstschaffende der Akademie für Theater und Digitalität entstehen.

Der Baubeginn ist für Anfang 2021 geplant, die Fertigstellung für Sommer 2022. Der Standort ist nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. An der Speicherstraße bildet die Akademie einen der ersten Bausteine des neuen Digital- und Innovationscampus. 

Realisiert wird der Neubau durch das städtische Sondervermögen Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds in Zusammenarbeit mit der DOLOG GmbH, einem Unternehmen aus dem Unternehmensverbund der EDG Entsorgung Dortmund GmbH. 

Als Planungspartner wurden nach einem öffentlichen Vergabeverfahren u.a. die Dortmunder Architekten vom Büro Architekten.dlx und das Ingenieurbüro Planungsgruppe M+P gewonnen. 

Akademie als Ort für Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie inhaltliche Debatten

Eröffnung der Konferenz für Digitalität und Theater „Enjoy Complexity“ im Februar 2018 / Auftakt zur Akademiegründung (Foto: Edi Szekely

Die Akademie für Digitalität und Theater soll im Sommer 2022 in den Hafen umziehen. Foto: Edi Szekely

Die Akademie für Theater und Digitalität bietet Raum für anwendungsbezogene und künstlerische Forschung, berufliche Aus- und Weiterbildung sowie inhaltliche Debatten. Sie erforscht die Möglichkeiten der Darstellenden Künste in der digitalen Moderne und entwickelt neue Technologien, neue Arbeitsstrukturen und neue Erzählweisen. 

Dabei versteht sich die Akademie als einen Ort der Innovation, der Inspiration, des Diskurses, des Austauschs – ein Ort mit Mut zu Neuem, und auch zum Scheitern. Für Reflexion, Netzwerkbildung, Impulsgebung und Kommunikation – ein Ort der Kunst. 

Die Akademie für Theater und Digitalität ist ein Modellprojekt des Theater Dortmund für digitale Innovation, künstlerische Forschung und technikorientierte Aus- und Weiterbildung. Sie wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung des Bundes sowie der WILO-Foundation und erhält Mittel aus dem EFRE-Fonds der Europäischen Union. Sie kooperiert mit der DTHG, dem Deutschen Bühnenverein und perspektivisch mit weiteren kommunalen und regionalen Partnern. 

Mehr Informationen zur Finanzierung:

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes hat die Akademie als „bundesweit herausragende Initiative“ bewertet und eine Förderung von 1 Million Euro Personalkosten für Forschungsstipendien sowie internationale Partnerschaften, künstlerische Austauschprogramme und die Fachkonferenz Enjoy Complexity. (Förderzusage für 2019-21) bewilligt. 

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW hat die Übernahme der Personalkosten von 1,3 Millionen Euro (Förderzusage für 2019-21) zugesagt. 

Aus Mitteln der Wirtschaftsförderung der Europäischen Union (EFRE) läuft ein Bewilligungsverfahren für eine Investitionsförderung der technischen Infrastruktur in Höhe von 1,5 Millionen Euro. 

 

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4 Gedanken über “Erstes Theaterlabor Deutschlands: Neubau der Akademie für Theater und Digitalität am Hafen soll 8,9 Millionen Euro kosten

  1. Kunst trifft Wissenschaft: Erste Ausschreibung eines gemeinsamen Forschungsstipendiums der Akademie für Theater und Digitalität und der Helmholtz Information & Data Science Academy (PM) Beitrags Autor

    Kunst trifft Wissenschaft: Erste Ausschreibung eines gemeinsamen Forschungsstipendiums der Akademie für Theater und Digitalität und der Helmholtz Information & Data Science Academy

    Kunst trifft Wissenschaft: Die Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA) und die Akademie für Theater und Digitalität Dortmund schreiben gemeinsam ein Forschungsstipendium für Künstler*innen, Techniker*innen und Wissenschaftler*innen aus, die an der Schnittstelle zwischen digitaler Kunst und digitaler Spitzenforschung arbeiten wollen.
    Mit dem gemeinsamen Projekt wollen HIDA und die Akademie für Theater und Digitalität die Entwicklung von Formaten fördern, die das Thema Data Science künstlerisch für die Öffentlichkeit erschließen und Spitzenforschung, die mit künstlicher Intelligenz arbeitet, dem Theater und Kulturbetrieb von morgen zugänglich machen. Angestrebt wird, dass die Stipendiat*innen mit neuen Methoden experimentieren, digitale Ökosysteme erforschen, den Transfer von Fragestellungen, Erkenntnissen und Technologien zwischen Kunst und Information & Data Science befördern und der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.

    Das fünfmonatige Residenzstipendium wird an der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität sowie an einem der 18 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft absolviert. Die Stipendien sind dazu bestimmt, Wissenschaftler*innen und Theaterschaffenden zu ermöglichen, Forschungsprojekte zu beginnen, Entwürfe zu realisieren und begonnene Arbeiten fortzusetzen bzw. zu vollenden. Dazu vergeben HIDA und die Akademie zwei fünfmonatige Stipendien (inklusive Kostenübernahme von Reisen, Wohnung, Mentoren*innen-Budget etc.) und gewähren einen Arbeitsplatz und Zugang zu Netzwerken sowie Hard- und Software der beteiligten Institutionen.

    Die Ausschreibung richtet sich an Künstler*innen, Techniker*innen und Wissenschaftler*innen, die an der Erforschung von künstlerischen, technischen und wissenschaftlichen Fragenstellungen im Kontext digitaler Narrationen in theatralen Zusammenhängen sowie deren praktischer Umsetzung interessiert sind.

    Der Förderzeitraum ist möglich vom 1. September 2021 bis 30. Juni 2022. Bewerbungen können bis zum 28. März 2021 eingesendet werden an fellowship-application@theater.digital.

    Zu den beteiligten Institutionen

    Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Information, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Helmholtz ist mit mehr als 41.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 5 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

    Wesentliche Herausforderungen für Wissenschaft und Forschung sind der Einsatz modernster Methoden aus dem Feld der Informations- und Datenwissenschaften sowie die Nutzbarmachung der Digitalisierung für den gesellschaftlichen Erkenntnisgewinn. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat die Helmholtz-Gemeinschaft unter anderem die Helmholtz Information & Data Science Academy (HIDA) gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Digitalforscher*innen der Zukunft auszubilden sowie agile, deutschlandweite und internationale Netzwerke und Stipendienprogramme zu etablieren.

    http://www.helmholtz-hida.de
    http://www.helmholtz.de

    Die Akademie für Theater und Digitalität (ATD) ist ein Modellprojekt am Theater Dortmund für digitale Innovation, künstlerische Forschung und technikorientierte Aus- und Weiterbildung. Sie wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung des Bundes, dem EFRE-Fonds der Europäischen Union und der WILO-Foundation, die auch den Dortmunder Anteil der o.g. Stipendien zur Verfügung stellt. Sie kooperiert mit der DTHG, dem Deutschen Bühnenverein und mit zahlreichen regionalen und internationalen Partnern. Die Akademie versteht sich als ein Ort der Innovation, der Inspiration, des Diskurses, des Austauschs; ein Ort mit Mut zum Neuen und auch zum Scheitern, für Reflexion und Kommunikation – ein Ort der Kunst!

    Nähere Informationen unter:
    https://www.helmholtz-hida.de/kunst-trifft-wissenschaft-austauschprogramm
    https://theater.digital

  2. Dramaturgische Gesellschaft: Zweite Etappe der Jahreskonferenz online (PM) Beitrags Autor

    Dramaturgische Gesellschaft: Zweite Etappe der Jahreskonferenz online

    Die zweite Etappe der Jahreskonferenz der Dramaturgischen Gesellschaft DiG IT ALL/LET’S PLAY startet am Freitagabend, 26. März. Im Fokus der diesjährigen Konferenz stehen Digitalität und Performing Arts. Wie schon bei der ersten Tagungsetappe im Januar, bei der die Plattform Mozilla Hubs erfolgreich als neues Begegnungs- und Austauschformat genutzt wurde, wird mit twitch.tv ein neues Konferenz-Format erkundet.

    Vom 26.-28.3. wird live auf twitch.tv/dgtagung die mehrtägige Multiplayer Spielesession LET’S PLAY mit Wissenschaftler*innen, Expert*innen und Theaterschaffenden gestreamt. Sie beschäftigt sich mit Fragen der Gestaltung gemeinsamen Erlebens: Welche Narrative, Erzählstrategien, Ästhetiken oder auch Kommunikationsformen können Theatermacher*innen in ihrer Arbeit inspirieren? In insgesamt zwölf Stunden Gaming- und Diskurs-Show spielen:

    Judith Ackermann (Forschungsprofessorin FH Potsdam),
    Rodolfo Acosta Castro (Studierende MA Spiel und Objekt)
    Irina Bârcă (FFT Düsseldorf)
    Hannah Biedermann (pulk fiktion)
    Hans Block (Gruppe Laokoon)
    Lena Böckmann (Studierende MA Spiel und Objekt)
    David Czesienski (Prinzip Gonzo)
    Max Czollek (Autor)
    Katja Grawinkel-Claassen (FFT Düsseldorf)
    Ulla Heinrich (Missy Magazine),
    Tabea Hörnlein (tjg Dresden)
    Mahret Ifeoma Kupka (Autorin, Kuratorin)
    Konstantin Küspert (Dramatiker)
    Tina Lorenz (Staatstheater Augsburg)
    Linda Mattern (Studierende MA Spiel und Objekt)
    Holle Münster (Prinzip Gonzo))
    Christian Rakow (nachtkritik.de)
    Christopher Rüping (Regisseur)
    Mithu Sanyal (Autorin)
    Mario Simon (Akademie für Theater und Digitalität/Theater Dortmund)
    Christopher Weymann (FUNDUS Theater)
    Julia Wissert (Theater Dortmund, Schauspielintendantin)

    Konzipiert und moderiert werden die drei Tage von Sarah Fartuun Heinze (Theaterpädagogin, Kulturvermittlerin), Christiane Schwinge (Initiative Creative Gaming, PLAY Festival Hamburg) und Friedrich Kirschner (Studiengang Spiel && Objekt). Außerdem wirken Student*innen der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“/Studiengang Spiel && Objekt mit. Für die technische Durchführung und Ablaufregie zeichnen Linda Mattern, Julian Jungel und Friedrich Kirschner verantwortlich. Der Regisseur, Künstler und Social VR-Experte Arne Vogelgesang wird als Konferenzbeobachter tätig. Der Fotograf Ali Ghandtschi begleitet die Konferenz.

    Das Theaterberichterstattungs-Portal nachtkritik.de wird ebenfalls live streamen. Das gesamte Programm ist auf der Website konferenz-2021.dramaturgische-gesellschaft.de/zu finden. Die zweite Etappe der Konferenz ist öffentlich, im Internet frei zugänglich und kostenlos. Für User*innen, die sich auf twitch.tv anmelden, besteht die Möglichkeit, mit den Gamer*innen sowie dem Vorstand und Team der Dramaturgischen Gesellschaft zu chatten.

    Neben der einladenden Akademie für Theater und Digitalität/Theater Dortmund wird die Konferenz durch Eigenmittel der Dramaturgischen Gesellschaft und Zuschüssen vom Ministerium für Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen und den Landesbühnen im Deutschen Bühnenverein finanziert.
    Die Jahreskonferenz 2021 der Dramaturgischen Gesellschaft „DiG IT ALL“ findet auf Einladung der Akademie für Theater und Digitalität/Theater Dortmund statt. #2 LET’S PLAY wird in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“/Studiengang Spiel && Objekt durchgeführt.

  3. Ein Neubau für die Zukunft des Theaters: Akademie für Theater und Digitalität entsteht am Dortmunder Hafen (PM) Beitrags Autor

    Ein Neubau für die Zukunft des Theaters: Akademie für Theater und Digitalität entsteht am Dortmunder Hafen

    Ein neues Domizil für die Zukunft des Theaters: Pünktlich zum „Welttag des Theaters“ am 27. März beginnen die Stadt Dortmund und das Theater Dortmund mit dem Neubau für die „Akademie für Theater und Digitalität“. Auf dem „Digital Campus“ im Dortmunder Hafen entsteht eine europaweit einzigartige Einrichtung. Voraussichtlich im Sommer 2022 wird sie den Betrieb aufnehmen können. Anlässlich des Baustarts hat die „Akademie“ einen etwa vierminütigen Film produziert, der ab 0.00 Uhr unter theater.digital/neues zu finden ist.

    Der Film bietet nicht nur pandemiebedingt eine digitale Variante des traditionell-symbolischen „ersten Spatenstichs“: Zu Wort kommen in dem Film Oberbürgermeister Thomas Westphal, Kulturdezernent Jörg Stüdemann, Akademie-Direktor Marcus Lobbes und Hafen-Chef Uwe Büscher, außerdem sind Arbeiten ehemaliger Stipendiat*innen der Akademie zu sehen.

    Die Akademie für Theater und Digitalität wurde Anfang 2019 gegründet und ist die sechste Sparte am Theater Dortmund. Ihren künstlerisch-technischen Forschungsbetrieb nahm sie zunächst in der ehemaligen Schreinerei des Theaters auf, einem rund 800 Quadratmeter großen Workspace.

    Mit dem rund 1800 Quadratmeter großen Neubau an der Speicherstraße bekennen sich Stadt und Theater Dortmund zur Zukunft und Weiterentwicklung der Darstellenden Künste: Es entsteht neuer Raum für internationale und anwendungsbezogene Forschung an digitalen Technologien für unterschiedliche Kontexte der Darstellenden Künste. Auch berufliche Weiterbildung und die Profilierung universitärer Ausbildung zur Digitalität in den Szenischen Künsten stehen auf dem Programm, ebenso wie vielfältige Beratung von Festivals, Stadt- und Staatstheatern und vielen anderen Institutionen aus dem In- und Ausland.

    Mit dem Baustart der Akademie für Theater und Digitalität nimmt nach dem „Leuchtturm“ und dem „Heimathafen Nordstadt“ nunmehr das dritte Projekt in der südlichen Speicherstraße konkrete Formen an. Als Ort für Kreativität und Digitalität ist die Akademie ein wichtiger Baustein in der Entwicklung des Hafenquartiers Speicherstraße zu einem urbanen und lebendigen Viertel. Hier wird nicht nur das Theater der Zukunft vorgedacht, mit gemeinsamen Projekten können auch neue wegweisende Netzwerke und Partnerschaften zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, in denen man gemeinsam Grenzen und Möglichkeiten von digitalen Techniken ausreizt. Und die Quartiersentwicklung geht weiter: Mit der Neugestaltung des öffentlichen Raums sowie dem Umbau der Speicherstraße 2/2a zum Lensing Media Port wird noch in diesem Jahr begonnen.

    Die Akademie wird gefördert aus Mitteln des NRW-Ministeriums für Kunst und Wissenschaft, der Kulturstiftung des Bundes, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie der Stadt Dortmund und der Wilo-Foundation.

    https://theater.digital/neues

  4. 15 Theater gründen ein neues Netzwerk für Digitalität (PM) Beitrags Autor

    15 Theater gründen ein neues Netzwerk für Digitalität

    15 Theater im deutschsprachigen Raum gründen das theaternetzwerk.digital. Ziel des Netzwerkes ist es, Wissen und Erfahrungen im Bereich Digitaltheater und Theaterdigitalisierung auszutauschen. Die Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität und das Staatstheater Augsburg sind die Initiatoren des neuen Netzwerkes.

    „Bereits vor der Pandemie hat sich nicht nur die Wirtschaft, sondern die ganze Welt in einem gewaltigen Transformationsprozess befunden. Auch innerhalb von Kunst und Kultur entscheidet eine erfolgreiche Digitalisierung letztendlich über Sein oder Nichtsein. Dabei geht es sowohl um künstlerische Prozesse, als auch um Arbeits- und Produktionsabläufe. Es ist unser gemeinsames Anliegen, diesen Prozess selbstständig und produktiv zu gestalten. Und es ist unser gemeinsames Ziel, dabei so viele Theater wie möglich an dem gewonnenen Wissen und den Erfahrungen teilhaben zu lassen.“ (Tobias Ehinger, Geschäftsführender Direktor Theater Dortmund)

    Derzeit sind insgesamt fünfzehn Theater beteiligt, darunter Stadt- oder Staatstheater, aber auch private und freie Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (gesamte Liste: https://theaternetzwerk.digital/).
    Die zeichnenden Häuser planen, an einer gesamt-theatral verstandenen digitalen Strategie zu arbeiten und sehen den digitalen Kulturwandel und die damit verbundenen Transformationsprozesse als Bereicherung ihrer Arbeit. Sie wollen die künstlerisch sinnvollen technologischen Möglichkeiten im physischen Kopräsenzraum erforschen und die digitalen und virtuellen Räume mit den Mitteln der Kunst aktiv und selbstbestimmt gestalten.

    „Es ist jetzt wichtig, Partner*innen zu identifizieren, vernetzt und dezentral zu denken, sich gegenseitig verpflichtet zu fühlen sowie sich Erfahrungen mit digitalen Techniken wechselseitig zur Verfügung zu stellen, denn: Sharing is Caring!“ (Marcus Lobbes, Direktor der Akademie für Theater und Digitalität)

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