Die Entscheidung ist gefallen: Die „Akademie für Digitalität und Theater“ kommt in die Nordstadt von Dortmund

Diese Gewerberuine soll abgerissen werden und Platz schaffen für den Neubau der Akademie für Digitalität und Theater.
Diese Gewerberuine soll abgerissen werden und Platz schaffen für den Neubau der Akademie für Digitalität und Theater.

Die „Akademie für Digitalität und Theater“ von Schauspiel-Direktor Kay Voges wird in der Speicherstraße 19 eine Heimat finden – direkt neben dem Heimathafen. Nachdem man in den Überlegungen für den möglichen Standort „einige Runden gedreht“ habe, werde es nun der Hafen. Die Abrissbagger sollen schon in Kürze anrollen, machte OB Ullrich Sierau am Dienstag (8. Januar 2018) im Verwaltungsvorstand deutlich. 

OB Sierau: „Der Hafen ist auch für die Fördergeber eine relevante Adresse“

Zahlreiche Digital-Projekte sollen in der Speicherstraße angesiedelt werden.
Zahlreiche Digital-Projekte sollen in der Speicherstraße angesiedelt werden. Fotos: Alex Völkel

___STEADY_PAYWALL___

Mit der Akademie für Digitalität und Theater, einer gemeinsamen Initiative des Theater Dortmund, des Landes NRW und der Stadt Dortmund, entsteht in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein und der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft für die Theater in Deutschland erstmals ein Ort der digitalen künstlerischen Forschung und der Aus- und Weiterbildung des künstlerischen wie auch des technischen Personals.

Die von Schauspiel-Chef Kay Voges initiierte und national wie international beachtete Akademie sei ein wichtiger Baustein des Digital-Hafens, so Sierau. „Der Hafen ist auch für die Fördergeber eine relevante Adresse.“ 

Interessenten von außen hätten sich bereits über Konzept und Pläne informiert. Auch andere namhafte Städte hätten die Akademie gerne bei sich gesehen. Nun soll sie perspektivisch in der Speicherstraße im Hafen-Quartier der Nordstadt einen Standort finden. Dort finden sich dann in den kommenden Jahren zahlreiche Digital-Projekte wieder.

Entsprechende Vorhaben aus der freien Wirtschaft wie der „Leuchtturm“ und der „Lensing Media Port“, aber auch der „E-Port“, das Dortmunder Systemhaus „DOSYS“, der Gründungs-Campus der Wirtschaftsförderung und auch die neue Hafenverwaltung werden hier angesiedelt werden. Weitere große Projekte und Ansiedlungen sind geplant – bis zu 5000 Arbeitsplätze sollen hier neu entstehen.

Ehemalige Schule in Oespel wird nicht mehr als ein Übergangsstandort sein

Vom Winde verweht sind die ersten Boten des Digital-Hafens. Östlich vom geplanten „Heimathafen“ wird die Akademie errichtet.
Vom Winde verweht sind die ersten Boten des Digital-Hafens. Östlich vom geplanten „Heimathafen“ wird die Akademie errichtet.

Der Übergangsstandort in Oespel soll nicht zum Dauerquartier ausgebaut werden, weil dieser Standort mehrere Nachteile habe – neben „der läge weit draußen“, machte Kulturdezernent Jörg Stüdemann deutlich. Denn in der ehemaligen Schule wären große Investitionen in die statische Ertüchtigung und den Brandschutz von Nöten. 

Trotz der hohen damit verbundenen Kosten habe man dann eine suboptimale Raumstruktur, so Stüdemann. Denn es wird eine Deckenhöhe von mindestens sechs bis sieben Metern benötigt, um theatertechnisch mit entsprechender Beleuchtungs- und Projektionstechnik arbeiten zu können. Es müsste baulich investiert werden. 

Daher soll nun ein Neubau im Hafen die optimalen Möglichkeiten für die zukünftige Akademie bieten. Möglichst schnell soll diese realisiert werden – dies sehen die Förderer – unter anderem die Kulturstiftung des Bundes und die NRW-Landesregierung – vor. Entwürfe und Baukosten sind noch nicht zu beziffern. Die politischen Gremien werden damit im Februar befasst werden. 

 

Unterstütze uns auf Steady

 

Mehr zum Thema bei nordstadtblogger.de:

„Digital-Campus“ am Hafen könnte 5.000 Arbeitsplätze schaffen – Stadt kauft Knauf-Areal – Arbeiten am Wasser

Presseverein verleiht Eisernen Reinoldus an Veye Tatah – Gründerin des Vereins Africa Positive ausgezeichnet

Förderung für Akademie für Digitalität und Theater des Schauspiel in Dortmund durch die Kulturstiftung des Bundes

Hafenentwicklung: „Leuchtturm“ und „Lensing Media Port“ als millionenschwere Investitionsprojekte in der Nordstadt

Deutsch-Internationales Wirtschaftszentrum Nordstadt fördert lokale Firmen bei der Erschließung neuer Märkte

Nordstadt: CDU-Fraktion begrüßt Entwicklungskonzepte rund um die Speicherstraße ohne Wohnbebauung im Hafen

„Die Mischung macht’s – ein neues Gefühl von Stadt“: BDA lädt zu Information und Talk rund um den „Heimathafen“ ein

Startschuss für den millionenschweren Umbau im Hafen: Kanalbau an der Speicherstraße als erster Schritt

„Die Mischung macht’s – ein neues Gefühl von Stadt“: BDA lädt zu Information und Talk rund um den „Heimathafen“ ein

Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) besucht Dortmund: Die Nordstadt stand dabei besonders im Fokus

Nordstadt: CDU-Fraktion begrüßt Entwicklungskonzepte rund um die Speicherstraße ohne Wohnbebauung im Hafen

Nordstadt: „Es ist schön, dass es hier so unfertig ist“ – Softwareentwickler siedelt sich in der Speicherstraße an

Statt großer Träume von „Docklands Dortmund“ kommt nun eine kleinteilige Entwicklung der Speicherstraße im Hafen

Deutsch-Internationales Wirtschaftszentrum Nordstadt fördert lokale Firmen bei der Erschließung neuer Märkte

Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) besucht Dortmund: Die Nordstadt stand dabei besonders im Fokus

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen