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Dortmund Airport zieht Bilanz: In Wellen durch die Krise – Anzahl der Passagiere sinkt 2020 um 55 Prozent

Der Dortmunder Flughafen ist für die Grünen ein Millionen-Grab. Fotos: Alex Völkel

Einbrüche bei den Flugverkehrszahlen: Dortmund Airport leidet unter der Pandemiekrise. Fotos: Alex Völkel

Corona bringt das öffentliche Leben immer wieder zum Erliegen, Verkehre fahren runter, die Luftfahrt kann davon nicht unberührt bleiben. Im Jahr 2020 nutzten 1.220.624 Fluggäste den Dortmund Airport. Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 mit gut 2,7 Millionen Passagieren waren das um die 55 Prozent weniger. Die Zahl der Flugbewegungen ging im selben Zeitraum um 48 Prozent zurück. Nach wie vor ist Kattowitz das beliebteste Reiseziel ab Dortmund Airport – auch München erfreut sich großer Beliebtheit. Darüber hinaus nutzten viele Passagiere die Verbindungen nach Bukarest und Sofia.

In Wellen durch die Krise – Entwicklung in den einzelnen Monaten verlief sehr unterschiedlich

Wer sich auf eine Flugreise begibt, muss mit Einschränkungen rechnen - nicht nur am Flughafen. Foto: Alex Völkel

Tote Hose im Dortmunder Flughafen – wie hier im September dieses Jahres

Das Jahr 2020 begann für den Airport zunächst mit neuen Topwerten: Im Januar und Februar nutzten kumuliert 11 Prozent mehr Passagiere den Dortmunder Flughafen als im Rekordjahr 2019. Dann kam der Einbruch: als Mitte März der Shutdown erfolgte, gingen die Flugverkehrszahlen in der Folge dramatisch zurück. Schon im selben Monat sank die Passagierzahl auf 52 Prozent des Vorjahresniveaus. ___STEADY_PAYWALL___

Im April und Mai kam der Flugverkehr schließlich nahezu vollständig zum Erliegen. In beiden Monaten zusammen nutzten nur gut 11.000 Fluggäste den Airport – so viele wie sonst in der Hauptsaison fast an einem Tag. Verbunden mit den sinkenden Infektionszahlen und den daraus resultierenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen setzte im Juni eine leichte Erholung des Luftverkehrs ein. Im Juli lagen die Passagierzahlen bereits wieder bei 50 Prozent des Vorjahresniveaus.

Durch die Base-Eröffnung der Wizz Air Anfang August kam es noch mal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen, sodass der Dortmund Airport im gesamten August rund 71 Prozent seiner Fluggäste aus dem Vorjahr wieder begrüßen durfte. Die Anzahl der Flüge sank im gleichen Zeitraum nur um 4 Prozent.

Ausdünnung des Flugplans wegen der Pandemiefolgen nach den letzten Sommerferien

Seit dem Ende der Sommerferien gingen die Passagierzahlen wieder deutlich zurück. Neben dem Ferienende vor allem deshalb, weil die Infektionszahlen in vielen Urlaubsländern stiegen und das Robert-Koch-Institut (RKI) stetig neue Risikogebiete ausweisen musste. Andere Staaten wiederum haben Einreisesperren oder Restriktionen für Reisende aus der Bundesrepublik verhängt.

Der Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Foto: Alex Völkel

Der Flughafen-Chef Ludger van Bebber

Die Konsequenz in den folgenden Monaten: das Streichen von Verbindungen und die Ausdünnung des Flugplans. Im September sanken die Passagierzahlen deshalb wieder auf 56 Prozent des Vorjahresniveaus.

Da sich im Herbst auch die Infektionslage in Deutschland wieder verschärfte und ein sich verhärtender Lockdown die Folge war, gingen im dritten Quartal die Fluggastzahlen weiter deutlich zurück. Von Oktober bis Dezember nutzen 69 Prozent weniger Passagiere den Airport als im gleichen Zeitraum 2019. Auch die Herbst- und Weihnachtsferien brachten keine nennenswerte Erholung.

„Ein sehr schwieriges Jahr für die gesamte Branche geht zu Ende. Die Corona-Pandemie hat uns vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt und ein Höchstmaß an Flexibilität gefordert. Die Themenstellungen reichten von der Erstellung von Hygienekonzepten, der Einführung der Kurzarbeit und der Etablierung von Testzentren über das fast vollständige Erliegen des Flugverkehrs, bis hin zur Etablierung einer Wizz Air Base und dem Wiederanlaufen des Flugverkehrs“, resümiert Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber.

2022 möchte der Flughafen-Chef wieder an die Fluggastzahlen aus dem Jahr 2019 anknüpfen

Doch obwohl der Flughafen regelmäßig Verluste erwirtschaftet, steht Dortmund in den Augen seiner Betreiber noch verhältnismäßig gut dar. Relativ zum Durchschnitt der anderen deutschen Airports habe er 2020 immerhin besser abgeschlossen, bedeutet Flughafen-Chef van Bebber.

Die „Startbahn Ruhrgebiet“ - die Stadtwerke betreiben den Dortmunder Flughafen und müssen jedes Jahr Millionen-Verluste ausgleichen.

Die „Konzernmutter“ DSW21 muss jedes Jahr Millionen-Verluste des Airports ausgleichen. Das macht Bus und Bahn in Dortmund nicht billiger.

Dennoch ist unbestreitbar: die Daten aus dem vergangenen Jahr stellen einen pandemiebedingten Sinkflug gegenüber dem Rekordjahr 2019 dar. Dieser unübersehbare Trend soll sich in 2021 wieder umkehren, hofft zumindest der Flughafen-Chef.

Und ist für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch: „Die gute Zusammenarbeit mit unseren Systempartnern auch in der Krise, die Flexibilität und die Einsatzbereitschaft der gesamten Belegschaft, der Rückhalt unserer Konzernmutter DSW21 und nicht zuletzt auch das Bekenntnis unserer größten Kundin Wizz Air zum Standort Dortmund lassen uns zuversichtlich in die Zukunft schauen. Wir gehen davon aus, dass es im Laufe des Jahres 2021 eine substanzielle Erholung des Luftverkehrs geben wird.“

Aber er weiß auch um die nahezu lineare Abhängigkeit vom weiteren Infektionsgeschehen und die damit verbundene Prognoseunsicherheit: „Eine genaue Passagierprognose während der Corona-Pandemie ist nahezu unmöglich – das hat uns das Jahr 2020 eindrucksvoll gezeigt. Für uns ist es wichtig, 2021 einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung zu machen, damit wir 2022 wieder an das Jahr 2019 anknüpfen können“, lautet sein ambitionierter Plan. „Bei einer Erholung des Luftverkehrs zum Sommerflugplan 2021 und einer positiven Entwicklung beim Impfgeschehen ist es unser Ziel, mehr als 2 Mio. Passagiere im Jahr 2021 am Airport begrüßen zu dürfen.“

Streit um Flughafen: es geht um Verluste, Lärm, Umweltschutz, Arbeitsplätze, regionale Wirtschaft

Das dürfte bei den Gegner*innen des Airport Dortmund auf einigen Argwohn stoßen. Die möchten den Flughafen gerne mittelfristig zurückbauen: „Der Flughafen Dortmund hängt seit Jahren am Tropf der Stadt. Mit rund 400 Millionen Euro haben alle Dortmunder*innen das Unternehmen in den letzten 20 Jahren unterstützt. Dabei leistet der Flughafen einen erheblichen Beitrag zum Klimawandel auf Kosten nachfolgender Generationen“, ließ Ingrid Reuter, Sprecherin der Grünen-Fraktion im Stadtrat, noch im Sommer verlauten.

Protest-Spaziergang der Schutzgemeinschaft Fluglärm am Flughafen Dortmund im vergangenen Sommer.

Was pointiert soviel hieße wie: Die Dortmunder*innen zahlen seit Jahren Unsummen dafür mit, dass ihre eigene Umwelt qua Klimawandel zerstört wird.

Demgegenüber verweisen die Befürworter*innen des fliegenden Verkehrs auf die positiven regionalwirtschaftlichen Effekte des Flughafenbetriebs. Vorgerechnet in beauftragten Gutachten. – Unberücksichtigt bleiben dort allerdings häufig, so die Kritik, die Kaufkraftabzugseffekte durch abfliegende Tourist*innen. Und – gerade in Zeiten des Klimawandels – die sog. „externen Kosten“ des Flugbetriebs: Lärmbelästigung, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt.

Der Streit entzündet sich in Dortmund konkret etwa an den Ausbauplänen der asphaltierten Start-und-Lande-Bahn. Andere, wie der Betriebsratsvorsitzende des Flughafens Thomas Stegmann, sprechen lediglich von einer „Verlegung der Landeschwelle, um die kompletten 2000 Meter Landebahn nutzen zu können“, so der Gewerkschafter und betont: „Der Flughafen hat es geschafft, das operative Defizit zu reduzieren. Ohne Pandemie hätte es bereits 2021 ein positives EU-EBITDA [Betriebsergebnis – d.R.] gegeben und es gibt allen Grund zur Annahme, dass dies nach überstandener Pandemie bis 2023 gelingt.“

So will es im Übrigen auch die EU. Und dann? – Für Thomas Stegmann jedenfalls steht fest: Das Zusammenbrechen des Flugverkehrs – weltweit – sei nicht die Schuld des Flughafens und seiner Beschäftigten. Denn: „Von der Pandemie sind viele Unternehmen und Branchen betroffen und getroffen.“

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4 Gedanken über “Dortmund Airport zieht Bilanz: In Wellen durch die Krise – Anzahl der Passagiere sinkt 2020 um 55 Prozent

  1. Stadt Dortmund befürwortet die Verlegung der Landeschwelle 24 am Flughafen im Grundsatz – weitere Gutachten erforderlich (PM) Beitrags Autor

    Stadt Dortmund befürwortet die Verlegung der Landeschwelle 24 am Flughafen im Grundsatz – weitere Gutachten erforderlich

    Der Bezirksregierung Münster (BR Münster) liegt ein Antrag des Flughafens Dortmund zur Verlegung der östlich gelegenen Landeschwelle 24 um 300 Meter nach Osten vor. Hintergrund für diesen Antrag des Flughafens sind kürzlich verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für Landungen an Flughäfen in Abhängigkeit gewisser Wetterlagen („nicht trockene Piste“).

    Als Träger öffentlicher Belange wurde auch die Stadt Dortmund zu diesem Vorhaben von der Luftfahrtbehörde, der Bezirksregierung Münster, um Stellungnahme gebeten. Es handelt sich um eine reguläre Beteiligung im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens.

    Flughäfen gehören zur Verkehrsinfrastruktur eines Landes – wie Straßen, Schienenwege und Wasserstraßen. Der Flughafen Dortmund war im Jahre 2019 der am stärksten wachsende Flughafen Deutschlands mit einem Passagierwachstum von 19 Prozent. Er ist für Dortmund ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und stellt insbesondere für NRW eine bedeutsame Drehkreuzanbindung an den Verkehrsflughafen München dar. Mit seiner Ausrichtung auf den osteuropäischen Markt hat er sich ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen und eine eigenständige Bedeutung für NRW.

    Oberbürgermeister Thomas Westphal begrüßt das Vorhaben und führt aus: „Die vorgesehene Verlegung der Landeschwelle verändert nicht den aktuell bestehenden Umfang des Betriebes und es findet auch keine bauliche Verlängerung von Start- und Landebahn statt. Durch die Maßnahme verlängert sich die verfügbare Strecke für die Landung bei nicht trockener Piste. Diese Veränderung dient der Fortsetzung der zugelassenen Verkehre bei Einhaltung der aktuell geltenden Vorschriften der flugbetrieblichen Sicherheit, die Stadt Dortmund steht dem Anliegen des Flughafens Dortmund positiv gegenüber.“

    Folgende Aspekte, insbesondere im Hinblick auf mögliche Umweltauswirkungen, werden für das weitere Genehmigungsverfahren angemeldet:  

    Mobilität: Durch den Einsatz des Airbus A321 ceo/neo kann eine größere Anzahl von Passagieren im selben Flugzeug befördert werden. Die Auswirkungen auf die Auslastung der Abfertigungsinfrastruktur sowie etwaige Anpassungsmaßnahmen zugunsten des ÖPNV der Vorfahrtsituation, sind dahingehend zu überprüfen. Das nachhaltige Mobilitätskonzept des Flughafens sollte weiter entwickelt werden.

    Umweltaspekte

    ·        Im weiteren Genehmigungsverfahren ist eine detaillierte Plandarstellung der geplanten Maßnahmen vorzunehmen (u. a. genaue Verortung der Baumaßnahmen, Lage der Ver- und Entsiegelungsmaßnahmen).

    ·        Für die Beurteilung der Auswirkungen des Vorhabens ist eine Artenschutzprüfung der Stufe I erarbeitet worden. Diese ist durch ergänzende Untersuchungen in einigen Punkten zu vertiefen.  

    ·        Durch den Eingriff in eine bestehende Ausgleichsfläche ergeben sich besondere Kompensationserfordernisse. Der Eingriffstatbestand ist im weiteren Genehmigungsverfahren zu quantifizierten und zu bewerten.

    ·        Für den geplanten geringfügigen Versiegelungsbereich muss der Eingriff in schutzwürdige Böden besonders betrachtet werden. Eine bodenkundliche Baubegleitung ist erforderlich.

    ·        Nachdem der Rat der Stadt Dortmund sich mit dem Sachverhalt befasst und darüber befunden hat, wird die Stellungnahme der Stadt Dortmund an die Bezirksregierung Münster weitergeleitet.        

  2. GRÜNE gegen Schwellenverlegung am Flughafen - Antrag des Flughafens muss umfassend geprüft werden (PM Ratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN)

    GRÜNE gegen Schwellenverlegung am Flughafen – Antrag des Flughafens muss umfassend geprüft werden

    Zur Befürwortung der Schwellenverlegung am Dortmunder Flughafen durch die Stadt Dortmund äußert sich Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Rat:

    „Wir lehnen die Verlegung der Landeschwellen am Dortmunder Flughafen ab. Die Verlegung ist keine Kleinigkeit, die durch ein einfaches Planverfahren an allen Bedenken vorbei mal eben umgesetzt werden sollte. Durch die Verlegung verlängert sich die Landebahn um 300 Meter nach Osten, sodass in Zukunft auch der große Airbus A321 den Flughafen anfliegen kann.

    Das macht den Flughafen nicht nur für Ferienflieger attraktiver, sondern hat auch zur Folge, dass deutlich mehr und größere Flugzeuge mit geringerer Höhe einfliegen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Menschen und Umwelt vor allem in Unna und im Dortmunder Osten. Das muss im Vorfeld eingehend geprüft werden. Das hat zudem die ausführliche Stellungnahme der Umweltverbände deutlich gemacht. Auch der Widerspruch der Stadt und des Kreises Unna zeigt, wie umstritten der Plan des Flughafens ist, der deshalb nicht im Schnellverfahren umgesetzt werden sollte.

    Noch liegt keine Zustimmung Dortmunds für die viel diskutierte Schwellenverlegung vor. Die Stellungnahme der Stadt muss zunächst einmal im Dortmunder Rat diskutiert werden. Wir werden uns dort dafür einsetzen, dass die Bezirksregierung Münster den Antrag des Dortmunder Flughafens im Rahmen eines umfassenden Planfeststellungsverfahrens prüft.

    Dabei wird dann nicht nur, wie auch von der Verwaltung gefordert, die Verträglichkeit für die Umwelt umfassend betrachtet, sondern unter anderem auch die Lärmentwicklung. Gleichzeitig eröffnet dieses Verfahren allen von der Schwellenverlegung Betroffenen in Dortmund und Unna eine Beteiligung am Verfahren.“

  3. EasyJet kehrt an den Dortmund Airport zurück: London-Luton wieder im Programm (PM Dortmund Airport) Beitrags Autor

    EasyJet kehrt an den Dortmund Airport zurück: London-Luton wieder im Programm

    Nachdem die britische Airline easyJet aufgrund der Corona-Pande- mie alle Flüge ab dem Dortmund Airport gestrichen hatte, nimmt sie die Verbindung nach London-Luton zum Sommerflugplan 2021 wieder auf. Fluggäste können die Verbindung im April und Mai immer freitags und sonntags nutzen. Ab Juni ist ein dritter Umlauf geplant. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar.

    „Die Rückkehr der easyJet ist ein sehr gutes Signal für den Dortmund Airport und alle Passa- giere, die die Verbindung jahrelang genutzt haben. Es zeigt, dass die Airline – trotz der schwierigen Situation – Vertrauen in den Standort hat und bald an alte Erfolge in Dortmund anknüpfen will“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing.

  4. Umweltmonitoring am Dortmund Airport: Honig zum Verzehr geeignet (PM) Beitrags Autor

    Umweltmonitoring am Dortmund Airport: Honig zum Verzehr geeignet

    Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms am Dortmunder Flughafen wurden bereits im Frühjahr 2014 drei Bienenvölker in direkter Nähe zur Start- und Landebahn angesiedelt. „Dies ist sinnvoll, da Honig- und Wachsproben ein guter Beleg für die Umweltqualität rund um den Dortmund Airport sind. Da Bienen gleichmäßig Areale von bis zu fünf Kilometern um ihren Stock befliegen, hat sich Bienenzucht als Umweltmonitoring bewährt“, erklärt Heike Helmboldt, Referentin für CSR und Fluglärmschutz am Dortmunder Flughafen.

    Die Honig- und Wachsproben werden jedes Jahr im Honiglabor der QSI GmbH aus Bremen untersucht. Auch die aktuelle Honig-Ernte zeugt von einer hohen Qualität der natürlichen Umwelt am Dortmund Airport, denn die getesteten Honig- und Wachsproben waren schadstofffrei. Sie wurden unter anderem auf Rückstände von Blei, Cadmium, Quecksilber und Schwefeldioxid untersucht. Die Untersuchungen zeigen, dass die 53 kg Honig trotz der außergewöhnlichen Lage der Bienenstöcke sowohl den Vorschriften der Honigverordnung als auch der Richtlinie 2001/110/EG für Speisehonig entsprechen und somit zum Verzehr geeignet sind. Das Ergebnis deckt sich somit mit den Ergebnissen der vergangenen Jahre.

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