„Nicht unachtsam werden“: Stadt weitet Maskenpflicht im öffentlichen Raum in Dortmund ab Samstag aus

In den Fußgänger-Zonen gilt schön länger Maskenpflicht. Foto: Karsten Wickern
Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum wird in Dortmund ab Samstag auf besonders frequentierte Orte wie Parks und Freizeitanlagen an den Wochenenden und an Feiertagen ausgeweitet. Foto: Karsten Wickern / Archiv

Die Stadt Dortmund hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie in Dortmund festgelegt – insbesondere, um einen Inzidenzwert von unter 50 zu erreichen. Zu diesem Zweck wird ab diesem Wochenende die Maskenpflicht im Stadtgebiet weiter ausgeweitet. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Bevölkerung weiterhin zu sensibilisieren und auf die Gefahren durch den Coronavirus hinzuweisen. Die Stadt Dortmund appelliert an alle Bürger*innen, in den unten aufgezählten Bereichen, Masken zu tragen, um sich und andere zu schützen und so den eigenen Beitrag gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu leisten. 

UPDATE: Da im Westfalenpark eine Zugangsregelung stattfindet, muss dort nur dann eine Maske getragen werden, wenn es nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten. Auf den Spielplätzen besteht für die Eltern oder Begleitpersonen der Kinder Maskenpflicht. Es gilt im Westfalenpark das Hausrecht.

Maskenpflicht am Wochenende und an Feiertagen an besonders frequentierten Orten

Betroffen von der Ausweitung der Maskenpflicht sind besonders frequentierte Freizeit- und Parkanlagen. Konkret bedeutet dies, dass ab Samstag, 27. Februar, an folgenden Orten samstags, sonntags und feiertags jeweils von 12 bis 18 Uhr auf sämtlichen Wegeflächen die Maskenpflicht gilt:

  • Phoenix-See (Wege rund um den See)
  • Fredenbaumpark
  • Westpark
  • Rombergpark
  • Revierpark Wischlingen
  • Hoeschpark

Abseits der Wegflächen, etwa auf Wiesen, darf die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln abgenommen werden. „Bedauernswerterweise haben sich die Infektionszahlen nicht wie gewünscht nach unten entwickelt. Wir freuen uns zwar alle über das schöne Wetter der letzten Tage und den kommenden Frühling, wir dürfen aber dennoch nicht unachtsam werden“, kommentiert Oberbürgermeister Thomas Westphal die neuen Maßnahmen.

Deshalb müssten leider an den Wochenenden und Feiertagen die neuen Maßnahmen für diese beliebten Ausflugsziele ergriffen werden. Die bekannten Corona-Regeln wie Abstand halten, reduzierte Kontakte und das Tragen des Mund- und Nasenschutzes würden bei der Bekämpfung des Virus weiterhin eine bedeutende Rolle spielen.

„Hilfreich ist es auch, wenn wir nicht alle zu den bekanntesten Ausflugszielen fahren, sondern auch versuchen, neue, weniger besuchte aber mit Sicherheit ähnlich attraktive Orte in unserer Stadt anzusteuern und zu entdecken“, so der OB.

Neue Orte im Stadtgebiet erkunden – 280 Parkanlagen mit einer Gesamtfläche von 640 Hektar

Betroffen von der Ausweitung der Maskenpflicht sind besonders frequentierte Freizeit- und Parkanlagen, wie der Phoenix-See. Foto: Alex Völkel / Archiv

Es ist erwartbar und nachvollziehbar, dass es viele Dortmunder*innen besonders an den Wochenenden nach draußen zieht, um sich dort zu bewegen. Dabei ist es sinnvoll, sich schon vorher zu überlegen: wohin ins Grüne will ich eigentlich? Die bekannten Hotspots sind dabei keine gute Idee. Dort sind die Abstandsregeln ganz schnell nicht mehr einzuhalten.

Dortmund hat viele schöne Grünflächen zu bieten. Rund 280 Grün- und Parkanlagen mit einer Gesamtfläche von 640 Hektar bieten große Vielfalt. Hier nur ein paar Grün-Ideen für den Frühling vor der Haustür: Gehen Sie in einem der städtischen Wälder spazieren oder erkunden Sie das Landschaftsschutzgebiet in Ihrer Nähe – fast 40 davon gibt es in Dortmund.

Wann waren Sie zuletzt auf dem Gipfel des Deusenbergs in Huckarde? Kennen Sie die Anlage „An den Teichen“ in Eving? Und wie gut gefällt Ihnen eigentlich der Volksgarten in Lütgendortmund? Ein Tipp ist auch der Landschaftspark „Alte Körne“ in Scharnhorst. Er schlängelt sich entlang des renaturierten Bachlaufs der Körne und breitet sich seit der Internationalen Bauausstellung Emscherpark (1986–1996) als Stadtteilpakt auf 64 Hektar aus. 

Oder das Wannebachtal, welches sich über Kilometer zwischen Westhofen und Syburg zieht – ein idyllisches Naturparadies entlang des Wannebachs. Die Bittermark ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Stadt, durchzogen vom Olpkebach. In der Bolmke lässt sich die renaturierte Emscher genießen. Im Evinger Süggelwald locken das Damwildgehege und ein Waldlehrpfad.

Nichtalltägliche Ausflugsziele werden bei den Menschen immer beliebter

Der Hauptfriedhof gilt mit seinen 135 Hektar als größte zusammenhängende Grünfläche der Stadt. Foto: Alex Völkel / Archiv

Auch die Friedhöfe werden heute von Spaziergängern zunehmend als Orte der Erholung genutzt. Allein die städtischen Friedhöfe bieten rund 422 Hektar Fläche im Stadtgebiet, auf der der Frühling gerade genauso seine blühenden Zeichen setzt wie in den Parks. Der Hauptfriedhof gilt mit seinen 135 Hektar sogar als größte zusammenhängende Grünfläche der Stadt. 

Wer auf einem der Friedhöfe spazieren geht, sollte sich aber pietätvoll verhalten – die Friedhöfe sind primär immer noch Orte des Gedenkens, der Ruhe und der Totenruhe. Also, wenn das schöne Wetter Sie nicht mehr in den Räumen hält, gehen Sie gerne raus, aber bitte halten Sie sich an die Regeln und gehen Sie lieber dorthin, wo Sie die Abstandsregeln auch wirklich einhalten können. 

 

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Kommentare

  1. KORREKTUR Coronavirus: Ausweitung der Maskenpflicht (PM Stadt Dortmund)

    KORREKTUR Coronavirus: Ausweitung der Maskenpflicht

    Da im Westfalenpark eine Zugangsregelung stattfindet, muss dort nur dann eine Maske getragen werden, wenn es nicht möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten. Auf den Spielplätzen besteht für die Eltern oder Begleitpersonen der Kinder Maskenpflicht. Es gilt im Westfalenpark das Hausrecht.

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