Mission Wahlkreisverteidigung: Die SPD möchte mit Kontinuität und neuen Ideen in den Landtag

Die Dortmunder SPD stellt sich für die NRW-Landtagswahl 2026

Die vier Landtagskandidat:innen (v.l.n.r): Volkan Baran, Nadja Lüders, Ralf Stolze und Anja Butschkau. Foto: SPD Dortmund

Die Dortmunder SPD hat sich für die Landtagswahl aufgestellt. Sie setzt auf ihre vier bisherigen Landtagsabgeordneten und laut eigener Aussage auf Kontinuität. Die vier Kandidat:innen wollen ihrerseits alle ihren bisherigen Wahlkreis verteidigen. Die Wahl findet am 25. April 2027 statt.

SPD möchte alle vier Wahlkreise verteidigen

Für den Landtagswahlkreis Dortmund I tritt wieder Ralf Stolze an, im Wahlkreis Dortmund II Volkan Baran, Nadja Lüders in Dortmund III und Anja Butschkau in Dortmund IV (unten eine Übersicht, was zu den Wahlkreisen jeweils gehört).

SPD-Parteitag 2026 Foto: Alex Völkel für Nordstadtblogger.de

Die Dortmunder Kandidat:innen stellen die Themen kostengünstige Mieten, eine stärkere Ausstattung der Polizei und soziale Gerechtigkeit, vor allem für Kinder, in den Mittelpunkt. ___STEADY_PAYWALL___

In Dortmund dürfte es spannend werden, ob die SPD alle ihre Wahlkreise verteidigen kann. Bei der letzten Bundestagswahl 2025 konnte die SPD zwar beide Direktmandate erringen, musste – wie bei der Kommunalwahl im September desselben Jahres – massive Verluste hinnehmen.

Laut Umfragen bei 14 Prozent: Wie schafft es die SPD in die Regierung?

Die SPD ist im Landtag aktuell in der Opposition und steht in landesweiten Umfragen bei 14 Prozent. Damit erscheint die Übernahme des Ministerpräsident:innen-Amtes zum jetzigen Zeitpunkt nicht realistisch. Die Landesregierung besteht aus CDU und den Grünen.

Der Landtag in Düsseldorf Foto: Anja Cord für Nordstadtblogger.de

Unter dem Motto „NRW, jetzt erst gerecht“ möchte die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Jochen Ott in die Regierung zurückkehren – am liebsten als stärkste Fraktion.

Mehr Wähler:innen möchte die SPD erreichen, indem sie beispielsweise auf gerechtere Bildungschancen, eine bessere Infrastruktur und den Erhalt von Arbeitsplätzen – „von der heimischen Stahl- und Chemieproduktion bis hin zur Batteriezellenproduktion“ – setzt (das gibt es auch alles hier nochmal zum Nachlesen).

Die Wahlkreise sind folgendermaßen organisiert:

  • Dortmund I (Von der Stadt Dortmund die Stadtbezirke Huckarde, Innenstadt-West, Mengede, Innenstadt-Ost mit dem statistischen Bezirk 4 Kaiserstraßenviertel);
  • Dortmund II (Von der Stadt Dortmund die Stadtbezirke Eving, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost mit Ausnahme des statistischen Bezirks 4 Kaiserstraßenviertel, Scharnhorst mit dem statistischen Bezirk 14 Derne, Hombruch mit dem statistischen Bezirk 29 Brünninghausen):
  • Dortmund III (Von der Stadt Dortmund die Stadtbezirke Aplerbeck, Brackel, Scharnhorst mit Ausnahme des statistischen Bezirks 14 Derne);
  • Dortmund IV (Von der Stadt Dortmund die Stadtbezirke Hombruch mit Ausnahme des statistischen Bezirks 29 Brünninghausen, Lütgendortmund, Hörde).

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