Nordstadtblogger

Mit dem Rad oder zu Fuß sicher wie gepflegt die Nordstadt neu erleben: BV Innenstadt-Nord will den ganz großen Wurf prüfen

Vom Dortmunder U zum Blücherpark: mit Muße per Fahrrad oder zu Fuß trotz der Schienentrassen vom HBF ?

Die ambitionierte Idee einer weitläufigen Wegeverbindung durch die Dortmunder Nordstadt – für Fahrrad- wie Fußgängerverkehre – stammt vom „Freundeskreis Fredenbaumpark e.V“. Skizziert wurde sie von Wilhelm Grote, dem Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins, in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Innenstadt-Nord. – Die gute Nachricht: alle Fraktionen des Gremiums konnten sich für das nicht nur verkehrs- und umweltstrategisch potentiell bedeutsame, sondern im Endeffekt durchaus visionäre Vorhaben – mehr oder weniger – erwärmen. Jetzt soll geprüft werden, ob und wie es als „nordwärts“-Projekt planerisch konkretisiert werden kann.

Nordstadtweg für FußgängerInnen und Radverkehr soll den Stadtteil erlebbarer machen

Dr. Wilhelm Grote. Foto: Klaus Hartmann

Ein ausgewiesener Rad- und Wanderweg soll mittel- bis langfristig durch die gesamte Nordstadt führen, geht es nach den Vorstellungen des Freundeskreises Fredenbaumpark e.V. – Die betreffende Initiative für einen solchen Nordstadtweg zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon als „Plan“ zu bezeichnen, wäre wohl klar eine Schublade zu hoch gegriffen. Es ist eher die Skizze eines strategischen Vorhabens mit visionärem Einschlag, die Wilhelm Grote bei der letzten Sitzung der BV Innenstadt-Nord vorgestellt hat.

Zunächst einmal sollen in der Nordstadt jenseits motorisierter Verkehre neue Wege geschaffen werden, um damit den häufig zu Unrecht gescholtenen Stadtteil zu Fuß oder mit dem Fahrrad in seinem vielfältigen Grün- wie Kulturbestand erfahrbarer, erlebbarer zu machen. Das hätte nach dem vorgelegten Konzept mindestens zwei, allerdings in ihrer Tragweite variierende und in unterschiedlichem Maße zwingende Implikationen.

Hier die naheliegende Aufwertung der Verkehrswegeinfrastruktur vor Ort im Zuge der durch die Anlage von Öko-Wegen partiell notwendigen Trassierungen und Querungen bei allemal vorhandenen Hindernissen.

Dort – damit es mit der Motivation zur Benutzung jener Wege stimmt: eine in ihrem Umfang unschärfere Restitution, Stärkung wie Wiederentdeckung von Erlebniswerten und -welten entlang und im Umfeld der zu schaffenden Routen.

Es fehlen verbindende Wege für nicht-motorisierte Verkehre zwischen Grün- bzw. Kulturarealen

Auslöser für den Vorschlag zu einem Nordstadtweg sei einerseits die kürzliche Begegnung mit einem 82-jährigen Mann gewesen, berichtet der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Freundeskreis Fredenbaum“. Der habe 40 Jahre in der Dortmunder Grünverwaltung gearbeitet: in der letzten Woche war er erstmalig in seinem Leben im Hoeschpark. Was der betreffende Herr dem Inhalt nach äußerte: da ginge man eben nicht hin. Die Betonung vom Initiator des geplanten Weges liegt eindeutig auf der Möglichkeit von „Gehen-Können“. Das heißt: wo kein Weg, dort kein Ziel.

Speicherstraße, Planungen (Computeranimation)

Dann sind da andererseits diverse Planvorhaben der Stadt Dortmund, die der Freundeskreis im Blick hat: unter anderem soll eine Hafenpromenade an der Speicherstraße errichtet werden (östliche Seite des Stadt- bzw. Schmiedingshafens). Bebauungspläne für die ehemalige Westfalenhütte einschließlich einer Ost-West Umgehungsstraße von der Brackeler Straße in Richtung Dortmunder Hafen sind im Begriff, geändert zu werden.

Eine Erweiterung des Hoeschparks und der Wohnquartiere nördlich des Borsigplatzes seien vorgesehen, heißt es in der Eingabe der Fredenbaumfreude an die BV. Zusammen mit dem RVR plane die Stadt einen Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse von der Brackeler Straße zum Phoenix Gelände. Weiterhin gibt es bereits Fakten, Beispiel: das Museum für Naturkunde östlich der Münsterstraße/Evinger Str. ist mit erheblichem Aufwand umgestaltet worden – und harrt der Neueröffnung.

Und so manches, was da grünt oder als Baubestand schlicht steht, ist selbstverständlicher Teil des Nordstadtbildes geworden: das Dortmunder U, der Blücher- und Fredenbaumpark, der Olympiastützpunkt der Ruderer, das denkmalgeschützte Straßenbahndepot, die Unfallklinik, das Big Tipi, das Westerholz, der Borsigplatz, das Hoesch-Museum, und so weiter.

Existierender Kultur- und Grünbestand der Nordstadt sollen mit Planvorhaben über Wege gekoppelt werden

Soll durch Nordstadtwege besser in den Blick geraten: Nordstadtkultur

Die Idee sei gewesen, so der Vorsitzende des Freundeskreises Fredenbaum, „alles, was kommt, und alles, was ist, all diese Dinge miteinander zu verbinden und dadurch die Nordstadt interessanter, erlebbarer zu machen“ – bezogen etwa auf ihre Industriegeschichte, ihre Ökologie, die soziale wie städtische Situation.

Will heißen: Was für die Nordstadt, in ihr für Dortmund oder die Ruhrgebietskultur steht, oder als Grünfläche sichtbar ist, soll hintereinander mit einem durchgehenden Weg verbunden werden, der letztlich eine Art Bogen um den Stadtteil ergibt – Nebenwege für Abstecher nach Gusto nicht ausgeschlossen. Es solle etwas geben, das die ganze Nordstadt umfasst, erläutert Wilhelm Grote in der BV; es müsse ja nicht immer der ganze Weg gegangen werden.

Aber es entsteht die Möglichkeit, zumindest Teile nicht-motorisiert und unbelästigt von qualmenden Verbrennungsmotoren zurückzulegen. Wichtig sei, „dass es einen erkennbaren und leicht begehbaren“ und mit dem Fahrrad befahrbaren Weg gäbe, der diese Punkte miteinander verbindet – und zudem sicher ist. Natürlich weiß Wilhelm Grote um Realisierungsschwierigkeiten in diesem Zusammenhang: dass es ob der Bestandsgegebenheiten zweifelsfrei Hindernisse gibt.

Hindernisse: Bahntrassen und große Verkehrsstraßen sind FußgängerInnen und Fahrradverkehr im Weg

Hindernisse auf dem Nordstadtweg (Beispiele)

Da wäre beispielsweise vom Dortmunder U aus gesehen die Unterquerung des Bahnhofs bzw. der nach Westen stadtauswärts führenden Gleise; beim Gang vom Blücherpark Richtung Hafen zerschnitte die Mallinckrodtstraße mit wenig freundlichen Ampeln den Weg; die Schäferstraße zum Fredenbaum hin ginge auch attraktiver.

Dann, so Grote, „die Mutter aller Hindernisse“, wenn es weiter zum Naturkundemuseum geht: die Münsterstraße. Und so fort bis zum Borsigplatz und darüber hinaus.

Noch mehr Hindernisse auf dem Nordstadtweg

Was tun? Es ist naheliegend: „Das Einfachste ist: man kennzeichnet einen Weg“, verweist Grote beispielhaft auf das Hinweissystem des berühmten Jakobsweges. – Allerdings: solche Kennzeichnungen dürften in der Tat zu den leichteren Übungen bei der Umsetzung der Idee eines die Nordstadt umfassenden Weges gehören. Es kommen – von den (hypothetisch) zu Ende gedachten Implikationen der Konzeption her – die beiden angedeuteten und entscheidenden Herausforderungen hinzu, deren Wirkungen je nach Priorisierungsgrad eines oder der Nordstadtwege die Infrastruktur im Stadtteil mitprägen könnten.

„Weicher“ Teil des Vorhabens: Umgebung des Nordstadtweges benötigt Attraktivitätssteigerung

Wegauszeichnungen, Beispiel: Jakobsweg und Jakobsmuschel. Quelle Wiki

Es müssen mindestens die betreffenden Verkehrsstraßen peu à peu verbessert werden, einschließlich ausgewiesener Trassierungen wie Querungen, wo jetzt vielfache Hindernisse die Muße beim Radeln oder entspanntes Spazierengehen durch die Nordstadt verhindern.

Für darüber hinaus ökologisch kompatible wie für BenutzerInnen sichere Wege braucht es entsprechend der konkreten Problemkonstellationen an Ort und Stelle bei den jeweiligen Wegführungen nicht nur Expertise, sondern Finanzkraft, die letztendlich auf kommunalpolitischen Entscheidungen beruht.

Zudem, als weiche, weil nicht zwingende, aber als Folge eines ausgebauten Nordstadtweges die Handlungsaufforderung mit der größten Tragweite: Außerhalb der Markierung müsse der Erlebniswert der Nordstadt in der Umgebung dieses Weges an vielen Punkten neu verankert, verbessert werden – was sicherlich keine Aufgabe für ein Dreimonatsprogramm sei, ist Wilhelm Grote realistisch.

Und verortet sein potentielles Mammutprojekt, das im Extremfall auch im Anbringen einiger nordstdtadaptierter Jakobsmuscheln als Wegeauszeichnung enden könnte, unter die generellen „Attraktivierungsbemühungen“ der Stadt, die es ja durchaus gäbe: 2027 etwa, die Internationale Gartenausstellung. So könne in diese Sinne versucht werden, zumindest Teile der Idee bis dahin zu implementieren.

Idee in der BV: Nordstadtwege-Initiative zukünftig als ein „nordwärts“-Projekt weiterentwickeln

Sieben Stadtbezirke sind in „nordwärts“ ganz oder teilweise einbezogen. Karte: Stadt Dortmund

Er könne sich vorstellen, dass ein solches Vorhaben im Rahmen des „nordwärts“-Projekts gefördert werde, nimmt Bezirksbürgermeister Ludwig Jörder den zugespielten Ball gleich positiv auf. Dann sind erst einmal nach Reihenfolge der Wortmeldungen die Fraktionen dran.

Von den Wegführungen her sei das ja nichts Neues – das hätte es in Bezug auf Grünverbindungen schon gegeben, so Brigitte Jülich (SPD) zunächst etwas zurückhaltend. Aber: wenn jetzt zusätzliche Anlaufpunkte kultureller Art miteinbezogen würden, zumal der Hoeschpark – weil von BesucherInnen nicht so wahrgenommen wie der Fredenbaum – bis dato außen vor gelegen hätte: d’accord, signalisiert die Fraktionsvorsitzende. Auch sie glaubt, dass dies über „nordwärts“ zu machen sei.

Letzteres stößt bei Dorian Vornweg (CDU) zunächst auf eine gewisse Skepsis, die er inhaltlich gleichwohl als  außerhalb der Sache liegende Randbemerkung verstanden wissen will: das Ziel von „nordwärts“ sei doch die Angleichung der Lebensverhältnisse in der Stadt. Wie ein Rundweg durch die infrage stehende Gebietskulisse dazu beitragen könne – darauf sei er gespannt.

Nach welchen Kriterien bzw. kann überhaupt ein Projektbeitrag auf „nordwärts“-Ziele hin evaluiert werden?

Dazu erklärt BV-Chef Jörder, der sich immerhin wegen einer möglichen Zuständigkeit von „nordwärts“ in der Sache etwas vorgewagt hatte, gegenüber dem jungen Kollegen von den Christdemokraten mit Blick auf sich selbst und einem gewissen Wohlwollen: dies sei anfangs ebenfalls seine Frage im betreffenden Kuratorium gewesen.

Das Problem besteht offenbar darin: Nach welchen Kriterien wird die Zielfunktionalität von Einzelprojekten bei „nordwärts“ im Sinne der Erreichung einer Angleichung von Lebensverhältnissen bemessen? Daraufhin, auf diese seine Frage, so Jörder, sei ihm seinerzeit seitens der ProjektplanerInnen von „nordwärts“ gesagt worden: das dürfe man nicht so eng sehen – durch die Gesamtheit der Maßnahmen würde das Ziel erreicht. Was ihn damals allerdings auch nicht völlig zufriedengestellt hätte.

Eine Validierung des „nordwärts“-Projekts über komplexe Sozialdaten, wie im Konzept des Generationenprojekts gegenüber den üblichen Kriterien vorgesehen, die sich in einer Erhebung der Übergangsquoten zu höheren Schulen sowie der Transferleistungen erschöpfen – dies sei nachvollziehbar wiederum frühestens nach vier oder fünf Jahren sinnvoll.

Insofern ist für den Bezirksbürgermeister das Infragestellen der Zuständigkeit von „nordwärts“ in der Sache zwar nicht gegenstandslos, aber wegen der Methodologie zur „nordwärts“-Validierungskonzeption pragmatisch im Hier und Jetzt schlicht unauflösbar.

Akteure beim Speicherstraßenausbau: Verbindungen zum Fredenbaum werden mitgedacht

Jenseits solcher Plänkeleien über fragwürdige Zuständigkeiten ist dem CDU-Fraktionsvorsitzenden in der BV allerdings Folgendes wichtig: was das vorgeschlagene Vorhaben selbst beträfe – die Idee fände er ganz gut.

Blick auf die Mallinckrodtstraße am Deutschen Hof. Foto: Klaus Hartmann

Zwei Ergänzungen habe er allerdings. Bei einem vom Quartiersmanagement organisierten nachbarschaftlichen Austausch zur Speicherstraße in der letzten Woche sei deutlich geworden: Wirtschaftsförderung, Hafen AG und Stadterneuerung hätten dort unisono und unter anderem auf Nachfrage erklärt, dass die Verbindung zum Fredenbaum selbstverständlich mitgedacht würde; insofern würden hier – mit der Wege-Initiative – zumindest teilweise offene Türen eingerannt.

Dann sei ihm die Mallinckrodtstraße zu schlecht gemacht worden – da käme man sicher und bequem hinüber; das große Hindernis sähe er dort jedenfalls nicht, auch wenn die Ampelschaltung vielleicht nicht die günstigste sei. – Heißt: die CDU zieht vorerst mit.

Wege für Fußgänger- und Radfahrerverkehre fördern Umstellung des Mobilitätsverhaltens

Mobilität geht auch ohne Motor. Foto: Klaus Hartmann

Erwartungsgemäß haben Linke/Piraten ebenfalls keinerlei grundsätzliche Bedenken; Bündnis 90/Grüne melden sich erst gar nicht zu Wort.

Für die Linke bekräftigt Cornelia Wimmer: sehr schöne Zusammenfassung von Überlegungen, die sonst an „allen Ecken und Enden auch schon gemacht“ würden, weiß sich die Fraktionsvorsitzende ähnlich wie ihre Kollegin von den Sozialdemokraten recht gut im Bilde.

Stichwörter fallen wie: Umstellung von Mobilitätsverhalten, Unterstützung der Fußgängerverkehre, mit Zustimmung/Freude benutzbare Wege.

Wahrscheinlich müsse mehr geschehen, als sich eine schöne Markierung auszudenken, so auch hier die naheliegende Vermutung: Übergänge müssten überdacht, anders gestaltet werden, insbesondere was die Situation zu Fuß vom Unfallkrankenhaus Richtung Naturkundemuseum beträfe.

Es gäbe sicherlich viele Ecken, wo FußgängerInnen (und RadfahrerInnen) gezeigt werden könne: „Sie sind im Blick, für sie machen wir das.“ Ansonsten: tolle Initiative, so Wimmer.

Mit Empfehlung der BV, aber als Eingabe des Freundeskreises: „nordwärts“-Büro soll Projektgüte prüfen

Damit ist die Angelegenheit bis auf Weiteres in trockenen Tüchern. Auch unabhängig von angerissener Validierungsproblematik sieht Ludwig Jörder für derartige Projekte wie das vorgestellte, die über einen bürgerschaftlichen Verein liefen, größere Erfolgschancen als durch einen Vorschlag der Bezirksvertretung.

Deswegen sein eigener Vorschlag: die BV möge die Initiative des Vereins unterstützen und das „nordwärts“-Büro bitten, zu prüfen, ob daraus ein hauseigenes Projekt gemacht werden könne.

Den Vorschlag können alle mittragen. Klar ist: der Teufel wird hinterher in vielen Details stecken. Konkrete Trassierungsvorschläge oder Visualisierungen anvisierter Querungen von Bahnlinien, die der AfD-Vertreter, Andreas Urbanek, plötzlich am Ende der kurzen Einlassungen am liebsten vom Förderverein sofort gesehen hätte, werden nach und nach, sofern die Initiative fördertechnisch Fuß fassen kann, mit Fachleuten in der Verwaltung erarbeitet werden müssen.

Das Visionäre – oder: Realisation benötigt zumindest einen kleinen Hauch von Antizipation

„Utopia“ von Thomas Morus; Titelholzschnitt, Erstausgabe 1516. Quelle: Wiki

Entscheidend wohl: die Idee wurde immerhin auf den Weg gebracht – wieweit sie zukünftig auch immer führen mag. In der Vorlage der Fredenbaumfreunde heißt es am Ende, gleichsam nach dem Motto, dass Kühnes nur realisiert, wer es auch denken kann:

„Man stelle sich mal vor: In der Hafencity wird im Jahr 2024 morgens das 125jährige Hafenjubiläum gefeiert, nachmittags gibt es ein Bürgerfest im Blücherpark, am frühen Abend gibt es einen Oberbürgermeister*In Empfang im U-Turm (der Bundespräsident bleibt dabei doppelt so lange als der Kaiser vor 125 Jahren in Dortmund), am Abend gibt Madonna ihr Abschiedskonzert im Fredenbaumpark.“

„Oder: Im Naturkundemuseum wird 2020 die Ausstellung zum Thema: „Wie wurde Dortmund zur klimafreundlichsten Stadt Europas?“ eröffnet. Im Anschluss daran präsentiert auf der ehemaligen Westfalenhütte Amazon ihren wasserstoff- und ökostrombetriebenen Fuhrpark und spendet der Dortmunder Tafel in der Nordstadt fünf Tonnen biologisch angebauter Lebensmittel. Später dann nimmt auch noch DEW 21 die Wärmerückgewinnungsanlage Phoenixsee in Betrieb.“

Weitere Informationen:

  • Der Projektvorschlag des „Freundeskreises Fredenbaumpark e.V“, hier:
  • Überblick zu allen „nordwärts“-Projekten, hier:

Mehr zum Thema bei nordstadtblogger.de:

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2 Gedanken über “Mit dem Rad oder zu Fuß sicher wie gepflegt die Nordstadt neu erleben: BV Innenstadt-Nord will den ganz großen Wurf prüfen

  1. Auswärtsspiel

    Langer Artikel, nichts Konkretes zum Rad- und Fußverkehr in der Nordstadt. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich der Freundeskreis Fredenbaumpark e.V und Dr. Wilhelm Grothe als langjähriger Leiter des Umweltamtes jemals für den Rad- und Fußverkehr stark gemacht hätten. Warum soll das jetzt als Rentnerveranstaltung anders werden? Ein Satz im Artikel ist darum auch Programm: „Zunächst einmal sollen in der Nordstadt jenseits motorisierter Verkehre neue Wege geschaffen werden.“ Der Autoverkehr darf natürlich nicht angetastet werden und weiterhin nahezu die gesamte Verkehrsfläche für sich beanspruchen dürfen. Fußgänger- und Radfahrer/innen sollen sich weiterhin – dafür jetzt aber schöne – Wege drumherum suchen.

    1. Thomas Engel Beitrags Autor

      Lesen sie „jenseits“ einfach mit freiem Herzen als „unangetastet von“ und schon eröffnen sich die erquicklichsten Interpretationsmöglichkeiten: alles, was sich bewegt, ggf. wild durcheinander, unter steter Berücksichtigung der Schwächeren Recht, wo ein Nein! ein Nein! ist.

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