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„lokal willkommen“-Büro für die Stadtbezirke Mengede und Huckarde ist in die Westerfilder Straße umgezogen 

Wilhelm Willeke vom Diakonischen Werk und Claudia Dieckmann von der Stadt Dortmund freuen sich über die zentrale Lage des neuen „lokal willkommen“-Büros in Westerfilde. Foto: Stadt Dortmund

Das „lokal willkommen“-Büro des Dortmunder Integrationsnetzwerkes für die Stadtbezirke Mengede und Huckarde ist jetzt in die Westerfilder Straße 54 umgezogen. Das Büro hatte im Februar seine Arbeit im Gemeindehaus der Noah-Gemeinde aufgenommen. Schon damals stand fest, dass dies nur eine vorübergehende Lösung sein konnte. Inzwischen mietete das Diakonische Werk, der Kooperationspartner für den Mengeder Standort, das zentral gelegene Ladenlokal in der Westerfilder Straße 54 an.

Gute Erreichbarkeit des Büros durch seine zentrale Lage in Westerfilde

MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche feierten 2017 den ersten Geburtstag von „Lokal willkommen“. Foto: Thomas Engel

„Mit dem gut sichtbaren Ladenlokal sind wir nun noch näher an den Menschen und noch leichter erreichbar“, freuen sich Claudia Dieckmann und Wilhelm Willeke von „lokal willkommen“ über die zentrale Lage des neuen Standortes. „Wir sind froh, dass wir dieses frisch renovierte Ladenlokal noch in diesem Jahr beziehen konnten.“

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Martina Herold, verantwortlich für die Diakonie, und Ulrich Piechota, Projektleiter der Stadt Dortmund, bedanken sich ausdrücklich bei der Noahgemeinde für die freundliche Aufnahme und die geleistete Unterstützung durch die Mitarbeitenden. Die Kooperation und Zusammenarbeit mit der Noah-Gemeinde wird fortgesetzt.

„Lokal willkommen“ fördert die Integration von Flüchtlingen direkt an ihrem Wohnort, dezentral und unkompliziert. Die Willkommensteams stehen geflüchteten Menschen, die in den Stadtbezirken eine eigene Wohnung bezogen haben, im Alltag mit Rat und Tat zur Seite. Sie helfen ihnen rund um Themen wie Geburt, Kindergartenplatz, Einschulung, Arbeitssuche, Strom- und Gasvertrag, ÖPNV-Ticket und vieles mehr.

„lokal willkommen“ funktioniert durch die gute Kooperation von Stadt und SozialträgerInnen

Mit dem Willkommen-Team in Dortmund-Bracker fing alles an. Foto: Alex Völkel

Sie machen KooperationspartnerInnen in den Bezirken ausfindig, knüpfen Netzwerke aus haupt- und ehrenamtlich Tätigen und nutzen die bereits vorhandenen Unterstützungsstrukturen. Zudem identifizieren sie potenzielle Integrationshemmnisse und versuchen, diese auszuräumen.

Sprechstunden, Willkommens-Hausbesuche, Runde Tische und das Netzwerken sind Schwerpunkte ihres Arbeitsalltags. In den Sprechzeiten wird Deutsch, Arabisch, Englisch, Persisch und Kurdisch gesprochen. Kleinere Probleme werden möglichst direkt ausgeräumt, wenn das nicht möglich ist, hilft die Vermittlung.

Genau wie alle anderen „lokal willkommen“-Büros ist auch dieses paritätisch besetzt, mit je einer Vertreterin oder einem Vertreter der Stadt Dortmund und eines Sozialträgers – in diesem Fall vom Diakonischen Werk Dortmund & Lünen.

Projekt „lokal willkommen“ – mehrfach ausgezeichnet, bietet es einen niederschwelligen Anlaufpunkt

„lokal willkommen“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Claudia Dieckmann und Wilhelm Willeke sind Ansprechpartner für Flüchtlinge sowie für alle Bürger und Bürgerinnen, die sich ehrenamtlich engagieren oder ihre Anregungen und Wünsche rund um das Thema „Integration“ mitteilen möchten.

„lokal willkommen“ hat bereits fünf Standorte, die über das Dortmunder Stadtgebiet verteilt sind. Die Basisangebote der Büros sind weitgehend identisch, doch auch die lokalen Besonderheiten besitzen vor Ort jeweils Bedeutung.

„lokal willkommen“ wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt in dem Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“. In der Würdigung hieß es: Das Projekt besteche „durch seine konzeptionellen Stärken und die quartiersbezogene Netzwerk- und Integrationsarbeit.

Es bietet sowohl den Zugewanderten als auch der lokalen Bevölkerung einen wohnortnahen und niederschwelligen Anlaufpunkt, vernetzt Akteure und Angebote und unterstützt dabei, Angebotslücken zu identifizieren und zu schließen. Die Partnerschaft von Kommune und Wohlfahrtsverband auf Augenhöhe ist beispielgebend.

Weitere Informationen:

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