Auftakt im Seniorenheim Mengede - neun Stationen in Dortmund

Wanderausstellung „DEMENSCH“: Bilder werben für mehr Verständnis für Demenzkranke

Das Alter hat die beiden gezeichnet – der eine stützt sich auf seinen Gehstock, der andere schiebt seinen Rollator. „Mein Lieblingsbeatle war und bleibt Keith Richards“, schwelgt der eine in Erinnerungen. „Einen besseren Drummer hats nie gegeben“, pflichtet ihm der andere bei. – Mit seinen Zeichnungen und Zitaten wie diesem wirbt der bekannte Cartoonist, Grafiker und Schriftsteller Peter Gaymann seit Jahren für einen anderen Umgang mit dem Gesellschaftsthema Demenz.

Die Ausstellung wird von Vortragsveranstaltungen zum Thema begleitet

Mit dieser Zeichnung werben die Veranstalter für die Ausstellung DEMENSCH mit Zeichnungen des Cartoonisten Peter Gaymann.
Mit dieser Zeichnung werben die Veranstalter für die Ausstellung „DEMENSCH“ mit Zeichnungen des Cartoonisten Peter Gaymann. Grafik: Peter Gaymann

Eine Auswahl dieser Zeichnungen sind in der Ausstellung „DEMENSCH“ zu sehen, die 2023 im Wechsel in den achten Senioreneinrichtungen der Städtische Seniorenheime Dortmund (SHDO) und im Wilhelm-Hansmann-Haus gezeigt werden.

Gemeinsame Veranstalter sind die SHDO, das Sozialamt der Stadt Dortmund sowie das Landesprojekt „Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz“. Den Auftakt macht das Seniorenheim Mengede (Burgring 3), wo die Zeichnungen vom 9. Januar bis zum 5. Februar ausgestellt sind. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 17 Uhr; der Eintritt ist frei.

Begleitet wird die Ausstellung von Vortragsveranstaltungen. Den Startschuss bildet hier am Donnerstag, den 12. Januar, das Referat von Dr. Uwe Johansson. Der Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie an der LWL-Klinik in Dortmund-Aplerbeck wird zum Thema „Herausforderung Demenz“ sprechen und sich den Fragen der Teilnehmer:innen stellen. Der Vortrag im Seniorenheim Mengede am 12. Januar beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen.

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  1. Chefarzt Uwe Johansson referierte im Seniorenheim Mengede – dort ist noch bis zum 5. Februar die Ausstellung DEMENSCH zu sehen (PM)

    Was für eine enorme Herausforderung eine Demenzerkrankung für alle Beteiligten ist, daran ließ Uwe Johansson am vergangenen Donners- tag keine Zweifel. Der Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie an der LWL-Klinik in Aplerbeck war in das Seniorenheim Mengede gekommen, um über diese Erkrankung, in deren Verlauf der Betroffene sein Selbst ver- liert, aufzuklären, zu informieren und sich den Fragen der Zuhörer zu stellen.

    Den Rahmen des Abends bildete die Ausstellung DEMENSCH mit Zeich- nungen und Zitaten des bekannten Cartoonisten, Grafikers und Schriftstel- lers Peter Gaymann, der seit vielen Jahren für einen anderen, nämlich ent- spannten und menschlichen Umgang mit Demenz wirbt.

    Johansson schilderte die vielfältigen Herausforderungen, die eine Demenz in der Diagnostik, in der Behandlung und der Pflege, insbesondere aber für den Betroffenen selbst und seine oftmals hilflosen Angehörigen bedeutet. Der Referent machte gleichzeitig deutlich, wie wichtig Bewegung und Sport gerade auch für Demenzpatienten ist; denn sie bedeuten mehr Lebensqualität und tragen zu einer Verlangsamung des Krankheitsverlaufs bei.

    Die Ausstellung DEMENSCH ist in diesem Jahr in den Senioreneinrichtun- gen der SHDO und im Wilhelm-Hansmann-Haus zu sehen. Den Auftakt macht dabei bis zum 5. Februar das Seniorenheim Mengede. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 17 Uhr; der Eintritt ist frei.

  2. Wanderausstellung DEMENSCH wirbt im Wohn- und Begegnungszentrum Zehnthof für den menschlichen Umgang mit an Demenz Erkrankten (PM)

    Das Alter hat die beiden gezeichnet – der eine stützt sich auf seinen Gehstock, der andere schiebt seinen Rollator. „Mein Lieblingsbeatle war und bleibt Keith Richards“, schwelgt der eine in Erinnerungen. „Einen besseren Drummer hats nie gegeben“, pflichtet ihm der andere bei. – Mit seinen Zeichnungen und Zitaten wie diesem wirbt der bekannte Cartoonist, Grafiker und Schriftsteller Peter Gaymann seit Jahren für einen anderen Umgang mit dem Gesellschaftsthema Demenz.

    Eine Auswahl dieser Zeichnungen ist in der Ausstellung DEMENSCH zu sehen, die 2023 im Wechsel in den acht Senioreneinrichtungen der Städtische Seniorenheime Dortmund gGmbH (SHDO) und im Wilhelm-Hansmann-Haus gezeigt wird. Gemeinsame Veranstalter sind die SHDO, das Sozialamt der Stadt Dortmund sowie das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz. – In der Zeit vom 6. Februar bis 10. März sind die Zeichnungen im Wohn- und Begegnungszentrum Zehnthof (Am Zehnthof 119) ausgestellt. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 17 Uhr; der Eintritt ist frei.

    Begleitet wird die Ausstellung von Vortragsveranstaltungen. So wird am Donnerstag, den 9. Februar, Uwe Johansson zum Thema „Herausforderung Demenz“ sprechen und sich den Fragen der Teilnehmer stellen. Johansson ist Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie an der LWL-Klinik in Dortmund. Der Vortrag im Wohn- und Begegnungszentrum Zehnthof am 09.02. beginnt um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen.

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