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Tagung: „Erinnern und Gedenken – demokratische Handlungsoptionen in der Migrationsgesellschaft“

„Erinnern und Gedenken - demokratische Handlungsoptionen in der Migrationsgesellschaft“

Eine interessante Fachtagung findet am Freitag, 29. August, im Dortmunder Rathaus statt: „Erinnern und Gedenken – demokratische Handlungsoptionen in der Migrationsgesellschaft“. Sie wird von der Auslandgesellschaft NRW, dem DGB NRW und der Stadt Dortmund veranstaltet.

Zeitgemäßes Erinnern im 21. Jahrhundert

Erinnern und Gedenken an die Shoa – wie kann das im 21. Jahrhundert funktionieren? Welche Bedingungen in unseren modernen Gesellschaften haben sich verändert? An welche Grenzen stößt die tradierte Erinnerungs- kultur in einer Migrationsgesellschaft? Wird das Anderssein des Anderen ungewollt verstärkt und die Kulturalisierung von Menschen mit Migrations- hintergrund betrieben, wenn neue Konzepte gefordert werden?

Pädagigische Konzepte gegen Antisemitismus und Rassismus

Erster Israel-Tag im Rathaus Dortmund

Nach dem erfolgreichen Israel-Tag findet nun eine Fachtagung im Rathaus statt. Archivbild: A. Völkel

Im Rahmen der Fachtagung werden pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus und Rassismus – auch unter Einbeziehung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten – vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung findet anlässlich der 40-jährigen Partnerschaft zwischen den Gewerkschaftsorganisationen Histadrut Tel Aviv-Yaffo und DGB NRW statt und richtet sich an MultiplikatorInnen aus der freien Jugendarbeit, aber auch an alle übrigen Interessierten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Gedenkstättenexperte macht ein Impulsreferat

Die Veranstaltung wird von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und von Ministerin Ute Schäfer und Oberbürgermeister Ullrich Sierau eröffnet. Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Vorsitzender des Arbeitskreises NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW) führt mit einem Impulsvortrag zu Chancen prosozialen Handelns: Handlungsanleitungen am Beispiel historischer Akteure ins Thema ein. Anschließend stellen Akteure aus der Praxis in Workshops pädagogische Konzepte zur Gedenkarbeit und gegen Antisemitismus in der Jugendarbeit vor.

 

Informationen und Anmeldung:

Claudia Steinbach, Auslandsgesellschaft NRW, Tel.: (0231)83800-18, E-Mail: info@nrwisrael.de

Programm zum Download: Fachtagung Erinnernund Gedenken_Dortmund_29.08.2014

 

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