Nach Pink Floyd lockt das Dortmunder U nun mit „Studio 54: Night Magic“ – Samstag startet die Ausstellung aus New York

Kurator Matthew Yokobosky (Senior Curator of Fashion and Material Culture des Brooklyn Museum) (Foto: Roland Baege)
Ausstellungsmacher Matthew Yokobosky, Kurator des Brooklyn Museum in New York. Foto: Roland Baege

Das „Studio 54“ ist legendär: Obwohl es ihn nur rund 33 Monate in New York gab, ist er wahrscheinlich der bekannteste Nachtclub der Welt. Er hat Maßstäbe gesetzt und bis heute Einfluss auf Musik, Mode und Nightlife. Das Brooklyn Museum hat ihm 40 Jahre nach der Schließung ein Denkmal gesetzt und eine viel beachtete Ausstellung entwickelt. Die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund haben die Ausstellung jetzt nach Dortmund geholt – nach Toronto, wo die Ausstellung Corona-bedingt nicht eröffnen konnte – weltweit zweite Station. Am Samstag wird sie im Dortmunder U eröffnet.

„Corona hat uns bewiesen, wie notwendig und wichtig vitales Clubleben für eine Stadt ist“

Studio 54, „Grease“ Premiere Party, Andy Warhol with Grace Jones, 1978. Foto: Ron Galella

Anders als in New York ist die „Türpolitik“ am Dortmunder U allerdings deutlich anders: Wer ein Ticket kauft, bekommt Zugang. Darauf legt auch Stadtdirektor Jörg Stüdemann – selbst in jungen Jahren vor Clubs in Essen und Bochum als Türsteher aktiv – großen Wert.

Zur Eröffnung wird es in Dortmund allerdings nicht einen solchen Rummel geben wie am New Yorker Original: Dortmund kommt ganz ohne Türsteher aus – muss aber auch auf Sinatra, Trump und Cher verzichten, die vor 44 Jahren zur Eröffnung kamen.

In Dortmund eröffnet die Ausstellung den Programmreigen nach dem 2. Corona-Lockdown und wirft einen interessantes Schlaglicht auf die internationale Clubszene – aber auch die in der Heimat.

„Die letzten schrecklichen 1,5 Jahre haben uns bewiesen, wie notwendig und wichtig vitales Clubleben für eine Stadt ist. Ich möchte keinem Theater oder Museum zu nahe treten, aber die Breite der Jüngeren hat vor allem das Tanzen vermisst – sie wollen sich dort kennenlernen und erproben in vielfacher Hinsicht“, warf Stüdemann ein Schlaglicht auf die Clubschließungen, die noch immer andauern. 

„Wenn es überhaupt etwas Gutes an Pandemie gibt, dann dass es dadurch ein deutliches Bekenntnis zur Clubkultur gegeben hat. Wir müssen uns eingestehen, dass die große Familie der Kultur ein ebenbürtiger Besatz an Clubs gegenüber steht, der eigene Moden, Stile und Kommunikationsformen entwickelt hat. Das ist eine genauso herausragende Leistung wie in anderen Kulturbildern“, betont Dortmunds Kulturdezernent. 

„Studio 54“ war gehasst und geliebt – Rahmenprogramm schlägt eine Brücke zur Gegenwart

Stefan Heitkemper, Chef des Dortmunder U und Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Foto: Alex Völkel
Stefan Heitkemper, Chef des Dortmunder U und Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Foto: Alex Völkel

Um das zu besprechen, sei die „Studio54“-Ausstellung genau die richtige Form. Der New Yorker Club sei mutig vorangegangen und habe ein hedonistisches Paradies geschaffen, was sowohl begeisterte als auch empörte.

„Er war gehasst und geliebt“, so Stüdemann. Bei der Ausstellung bzw. dem Rahmenprogramm wurde die Dortmunder Clubszene über den Hardware Medienkunstverein HMKV und die „UZWEI“ eingebunden. Sie schlagen damit auch eine Brücke zum Dortmunder Panorama der Gegenwart.

Dass es mit der Ausstellung losgehen kann, darüber freut sich Stefan Heitkemper, Chef des Dortmunder U. Er hat – gemeinsam mit Stefan Mühlhofer, dem Leiter der Kulturbetriebe, die Ausstellung nach Dortmund geholt. Sie waren auch bei der Eröffnung der Ausstellung in New York im März 2020 dabei und gerieten damals in den ersten Corona-Lockdown. Deshalb saßen sie 14 Tage in den USA fest, bevor sie die Rückkreise antreten konnten. 

HMKV und U2 bringen die Clubs ins Dortmunder U und Videokunst in die Clubs

Das weltberühmte Logo des Clubs - in eine künstlerischen Umsetzung von Andy Warhol. Foto: Alex Völkel
Das weltberühmte Logo des Clubs –  eine künstlerischen Umsetzung von Andy Warhol. Foto: Alex Völkel

Umso erfreuter ist Heitkemper, dass die Ausstellung nun endlich in Dortmund zu sehen und besuchbar ist. „Das Dortmunder U ist zurück. Und das mit der DER Ausstellung über DEN Club, der Clubkultur und Disco berühmt gemacht hat“, freut sich Heitkemper, dass „Studio 54: Night Magic“ in Dortmund zu sehen ist.

Toronto war das nicht vergönnt – dort stand zwar die Ausstellung auch, konnte aber gar nicht öffnen. Da sind die Vorzeichen – zumindest aktuell – in Dortmund deutlich besser.

„Wir wissen alle, was wir vermisst haben – die Clubkultur und Tanzen.“ Daher freut es ihn sehr, dass sie mit Hilfe von HMKV und UZWEI die Dortmunder Clubs ins Dortmunder U geholt haben. Und das HMKV zeigt Videokunst in den Dortmunder Clubs – die Corona-bedingt noch geschlossen haben. Wenn alles gut läuft, können diese ab 1. September wieder öffnen – dann ohne Videokunst und dafür mit ganz viel Musik. 

Auch der „Sommer im U“ und das Kino schlagen eine Brücke zu der großen Ausstellung. Im Kino sind ab 2. Juli wieder Filme zu sehen, unter anderem der „Studio 54-Directors Cut“. Ab August wird das Dortmunder U auch die Familiensonntage wieder aufnehmen – u.a. mit Tanz- und Bastelworkshops. 

Wer sein Ticket online kauft, hat ein festes Zeitfenster. Aber wenn das Museum geöffnet bleiben kann, ist der Besuch garantiert. Wer nicht online bucht, kann aber auch wie gewohnt über die Tageskasse Tickets kaufen. 

Bogen von den Anfängen der Nachtkultur in den 1920er Jahren bis in die Disko-Ära der 1970er

Dolly Parton at Party in Her Honor at Studio 54 after Performance at the Palladium, (1978). Foto: Ron Galella

Dann können sich alle Interessierten selbst ein Bild von der weltweit beachteten Ausstellung machen, die einen Bogen von den Anfängen der Nachtkultur in 1920er bis in die 1970er schlägt, wo Diskotheken groß wurden und Disko gefeiert wurde, verspricht Christina Danick, Ausstellungsleiterin im Dortmunder U.  

Zu sehen ist unter anderem die Entstehung des „Studio 54“ – der Umbau von einem alten Theater, die Vorbereitung der Performances, die Gästelisten und Fotos der Eröffnung und Eindrücke von vielen weiteren wilden und kreativen Partys. 

Zu sehen ist auch ganz viel Mode. „Die Ausstellung ist unglaublich divers – Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen werden Spaß finden“, verspricht Danick. Fotografie, Kunst, Mode und natürlich ganz viel Musik.

„Für Musikliebhaber*innen haben wir drei Tanzflächen eingerichtet, wo die Originalmusik gespielt wird. Sie werden zurückversetzt in die Zeit und können das Feeling wieder aufleben lassen.“ 

Doch auch Jüngere würden auf ihre Kosten kommen: „Sie kennen nicht nur das ikonische Logo: Das ,Studio 54’ wird immer wieder rezipiert in Musik und Mode, daher auch für alle spannend“, verspricht die Ausstellungsleiterin.

Die Herausforderung war, das Gefühl, die Aufregung und die Würde aus dem „Studio 54“ ins Museum zu transportieren

Die Ausstellung „Studio 54: Night Magic“ ist ab Samstag in Dortmund zu sehen. Foto: Alex Völkel
Die Ausstellung „Studio 54: Night Magic“ ist ab Samstag in Dortmund zu sehen. Foto: Alex Völkel

Fast alle Exponate stammen aus der Zeit, nur einige wenige sind Nachbildungen bzw. Nachschneiderungen. Aber auch einige neue Stücke von Designer*innen sind zu sehen – manche haben ihre privaten Kleiderschränke aufgemacht. Zu sehen sind auch diverse Kunstwerke, unter anderem von Andy Warhol. Mehr Zeitgeist geht kaum.

Zur Dortmunder Eröffnung ist auch Ausstellungskurator Matthew Yokobosky, Senior Curator of Fashion and Material Culture des Brooklyn Museum New York, ins Dortmunder U gekommen. Er freut sich über die gelungene Umsetzung seiner Ausstellung. 30 Jahre hatte er die Idee, eine Ausstellung über einen Nachtclub zu machen – eine museale Umsetzung habe es bis dahin noch nicht gegeben.

Die Herausforderung war, das Gefühl, die Aufregung und die Würde zu transportieren. Zwei Jahre hatte Matthew Yokobosky für die Ausstellung geforscht und auch mehr als 100 Interviews geführt. Vom Ergebnis können sich nun alle Interessierten ab Samstag im Dortmunder U überzeugen. Dass hier die Pink Floyd-Retrospektive zu sehen hat, war ein Argument für das New Yorker Museum, mit Dortmund zusammenzuarbeiten.

Die Stadt Dortmund hat sich die Ausstellung über eine Million Euro kosten lassen

Premieren-Party für „The Turning Point“ im Studio 54, Michael Jackson and Clubetreiber Steve Rubell im November 1977. Foto: Ron Galella

Bei den Besucher*innen-Zahlen stapelt Stadtdirektor Jörg Stüdemann – zugleich Kulturdezernent und Kämmer – nun allerdings bewusst tief. Denn die große Erwartungshaltung, die Stüdemann und Heitkempers Vorgänger Edwin Jacobs geweckt hatten, konnte die Pink Floyd-Ausstellung zumindest von den Gästezahlen und damit von den Einnahmen nicht wecken.

„Wir haben hier gar nicht diese hochgeschraubten Wegmarken. Wenn sie gut besucht wird, werden wir gut klarkommen. Wir sind unter anderen Parametern daran gegangen, daher haben wir auch eine andere Erwartungshaltung“, so Stüdemann auf Nachfrage von Nordstadtblogger. „Ich mache mir keine Sorgen und gehe von einem guten Sommer und Spätsommer aus.“

Schätzungen, wie viele Menschen die Ausstellung in den nächsten Monaten  – die Ausstellung soll bis zum 17. Oktober 2021 zu sehen sein – sehen werden und sehen können, will er aber nicht abgeben. In Zeiten von Corona sei dies auch gar nicht möglich. „Aber 10.000 Leute wären wunderbar“, so Stüdemann.

Denn die sich ausbreitende Delta-Variante des Corona-Virus lässt die Ausstellungsorganisator*innen mit Sorge auf die Öffnungsmöglichkeiten in den nächsten Monaten schauen. Jede Prognose sei daher unseriös. Dennoch hofft Stüdemann auf gute Zahlen – schließlich hat sich die Stadt die Ausstellung mehr als eine Million Euro kosten lassen. 


Alle Informationen zu den Öffnungszeiten, Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter studio54.dortmunder-u.de

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Kommentare

  1. Can't Get You Out of My Head - Eine Ausstellung in sieben Dortmunder Clubs (PM HMKV)

    Can’t Get You Out of My Head – Eine Ausstellung in sieben Dortmunder Clubs

    Can’t Get You Out of My Head ist eine dezentrale Ausstellung des HMKV in sieben Dortmunder Clubs. Sie setzt sich zum Ziel, diese Räume – aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie auf unabsehbare Zeit geschlossen – als Kulturorte sichtbar und neu erfahrbar zu machen.

    Zu diesem Zweck ruft der HMKV zusammen mit der UZWEI eine Partnerschaft mit der Interessensgemeinschaft Dortmunder Club- und Konzertkultur ins Leben. Während die Ausstellung hello again auf der UZWEI die lokalen Clubs sowie weitere Akteur*innen der Stadt im Dortmunder U vorstellt, geht der HMKV mit der dezentralen Medienkunst-Ausstellung Can’t Get You Ouf of My Head in sieben Dortmunder Clubs und macht diese zum ersten Mal seit langer Zeit wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

    In der Ausstellung Can’t Get You Out of My Head werden raumgreifende Installationen aus dem Bereich der Medienkunst präsentiert. Gezeigt werden bereits existierende Arbeiten sowie auch Neuproduktionen von lokalen, regionalen und internationalen Künstler*innen, viele davon mit direktem Bezug zum Thema Clubkultur, wie z.B. Jeremy Dellers Projekt zur Geschichte von Acid House Everybody in the Place: An Incomplete History of Britain 1984-1992 (2018) oder Arthur Jafas APEX (2013). Insbesondere durch die Ermöglichung von Neuproduktionen soll das künstlerische Schaffen in der Stadt und der Region in einer von Unsicherheit, Entbehrungen sowie fehlenden Aufträgen und Präsentationsmöglichkeiten geprägten Zeit gestärkt werden.

    Künstler*innen: Jeremy Deller, Salma El Tarzi, FAM_, Lamin Fofana, Louis Henderson, Invernomuto & Jim C. Nedd, Arthur Jafa, Yarema Malashchuk & Roman Himey, Peter van Langen & Iris-Sanne van der Aar, Jana Kerima Stolzer / Lex Rütten, Wu Tsang

    Clubs: Großmarktschänke, Langer August, Oma Doris, Rekorder, subrosa, Tresor.West, Zum Schlips

    Wir werden die Dortmunder Clubs mit neuen Augen sehen.

    26. Juni – 08. August 2021, nur an den Wochenenden (freitags bis sonntags)

    Weitere Infos hier: https://hmkv.de/ausstellungen/ausstellungen-detail/cant-get-you-out-of-my-head.html

    Auf in die Clubs!!!

  2. Das Dortmunder U im Disco-Fieber: die Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic" öffnet! (PM)

    Das Dortmunder U im Disco-Fieber: die Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic” öffnet!

    Endlich ist es soweit: die Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic“ auf der sechsten Ebene des Dortmunder U öffnet am kommenden Samstag offiziell ihre Türen!

    Das Dortmunder U ist schon ganz in Disco-Stimmung und hat um die Ausstellung herum viele weitere aufregende Veranstaltungen rund um den weltbekannten New Yorker Nachtclub geplant – was also so spannendes im und am U stattfindet, erfahrt ihr hier:

    Sa. 26.06.2021 – So. 17.10.2021
    „Studio 54: Night Magic“
    Das legendäre „Studio 54“ kommt nach Dortmund: Die glamouröse Geschichte der berühmtesten New Yorker Discothek aller Zeiten. Diversity und sexuelle Toleranz treffen auf Stars, Styles und Dekadenz im 1970er Discobeat.
    Alle Informationen zur Ausstellung und zum Vorverkauf unter studio54.dortmunder-u.de

    Weitere Ausstellungen zu Clubkulturen in Dortmund
    Anlässlich der Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic“ setzt sich das gesamte Dortmunder U mit der Thematik Clubkultur auseinander: Die Ausstellungen „hello again“ und „Can’t Get You Out of My Head“ sind Teil eines Kooperationsprojekts der UZWEI und des HMKV Hartware MedienKunstVerein mit lokalen Clubs und Akteur*innen der Clubszene:

    Fr. 25.06.2021 – So. 07.11.2021
    „hello again“ – Dortmunder Clubkultur auf der UZWEI
    Auf der UZWEI im Dortmunder U widmet sich die Ausstellung „hello again“ der lokalen Clubszene. Über eine interaktive Rauminstallation werden die bunten Facetten dieser erlebbar. Dortmunder Clubs präsentieren sich selbst sowie die Menschen hinter dem DJ-Pult, die Clubbetreiber*innen und verschiedene Aspekte der Clubkultur.

    Sa. 26.06.2021 – So. 08.08.2021
    „Can’t Get you Out of My Head“ – Internationale Medienkunstausstellung des HMKV in Dortmunder Clubs
    Das Projekt ist eine dezentrale Ausstellung in Dortmunder Clubs. Sie setzt sich zum Ziel, diese Räume – aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie auf unabsehbare Zeit geschlossen – als Kulturorte sichtbar und neu erfahrbar zu machen.

    Rahmenprogramm (Auswahl)
    Das Dortmunder U plant ein umfassendes Rahmenprogramm zur Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic“ – alle Informationen und Veranstaltungen gibt es unter: https://studio54.dortmunder-u.de/veranstaltungen/

    Fr. 25.06.2021, 19:00 – 22:00 Uhr
    Preview – A Night Club In a Museum: The Making of „Studio 54: Night Magic“
    Einen Tag bevor die Sonderausstellung „Studio 54: Night Magic“ für das Publikum öffnet, lädt das Dortmunder U zu einem Kuratorentalk (in englischer Sprache) und einer anschließenden exklusiven Preview der Ausstellung ein.
    Tickets (25€ p.P.) für die Veranstaltung gibt es unter https://studio54.dortmunder-u.de/tickets/

    Fr. 02.07.2021, Einlass: 19:30 Uhr, Filmstart: 20:00 Uhr
    Kino im Dortmunder U
    Kinoklassiker präsentiert: 54 (Director’s Cut)
    Eintritt: 3 Euro

    Do. 08.07.2021, 19:00 Uhr
    Ebene 7
    Kleiner Freitag präsentiert: Studio 54 Dragqueen-Workshop
    Studio 54 war bekannt für seine gesellschaftliche Offenheit. So waren Designer, Models, Künstler*innen, Musiker*innen, Fotograf*innen und Drag Queens Stammgäste des New Yorker Nachtclubs. Im Rahmen des „Kleiner Freitag“ habt ihr nun die Möglichkeit für einen Abend selbst zur Drag Queen zu werden und zu erfahren, was es alles braucht, um eine solche Kunstfigur zu schaffen.

    Fr 16.07.2021, 19:30 – 0:00 Uhr
    Dortmunder U, Vorplatz
    Sommer am U präsentiert: Studio 54 Special –Soundtrack-Abend by Ekamina

    Do. 22.07.2021, 19:00 Uhr
    Kino im Dortmunder U
    Kleiner Freitag präsentiert: Studio 54 – The Documentary (Filmvorstellung)
    Das 54 galt als Epizentrum des Hedonismus, als Spielwiese für alle, die ohne Regeln und Grenzen ihren Fantasien freien Lauf lassen und hemmungslos die Nacht durchfeiern wollten. Der Diskotempel versprach Freiheit und Gleichheit und zog sowohl Weltstars als auch die einfache, lebenshungrige New Yorker Jugend in seinen Bann.

    Club Experience (Auswahl)
    Die lokale Club Szene feiert gleich mit: auch in den Dortmunder Diskotheken feiert man anlässlich der Sonderausstellung im Stil vom Studio 54!

    Fr. 10.07.2021, 18:00 Uhr
    Großmarktschänke
    Studio 54 – Club Experience: Disco, Boogie & Funk mit Max Gyver, Blackfriction & Special-Performance by Konstantin Kersting

    Sa. 24.07.2021, 18:00 Uhr
    Rekorder II
    Studio 54 – Club Experience: Let’s vogue! Tanzworkshop mit Fresher Blue

    Weitere Informationen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter studio54.dortmunder-u.de

  3. Auf dem Schimmel reiten und unter Luftballons tanzen: „Lautsprecher“ im Dortmunder U wird zur Mini-Disco (PM)

    Auf dem Schimmel reiten und unter Luftballons tanzen: „Lautsprecher“ im Dortmunder U wird zur Mini-Disco

    Nicht nur die Ausstellung „Studio 54: Night Magic“ sorgt derzeit für Disco-Feeling im Dortmunder U: Auch im „Lautsprecher“ auf Ebene 4 können Besucher*innen hautnah in die Atmosphäre des legendären New Yorker Nachtclubs eintauchen und zum Star im Studio 54 werden – mit Musik, Glitzer, Glamour – und einem Pferd.

    Auf einer Jukebox lässt sich der eigene Lieblingssong auswählen und von einer eigens für die Ausstellung angelegten Spotify-Playlist abspielen. Unter einem Himmel aus 3800 Luftballons darf dann zu Hits wie „YMCA“ oder „Stayin alive“ abgetanzt werden – Scheinwerfer und Discolicht inklusive. Durch Scannen eines Barcodes ist es darüber hinaus sogar möglich, zu Hause weiter zu tanzen.

    Herzstück des interaktiven Raums ist jedoch ein lebensgroßes und täuschend echt aussehendes, handbemaltes Pferd. Auf dessen Rücken dürfen die Besucher*innen gerne Platz nehmen – und können sich dann wie Bianca Jagger fühlen, die 1977 anlässlich ihres 32. Geburtstags auf einem Schimmel ins Studio 54 einritt. Das entsprechende Foto von ihr ist in der Ausstellung zu sehen.

    Im „Lautsprecher“ darf das Foto gerne wiederholt werden: Das Licht ist genau auf das Pferd gerichtet und ermöglicht es, Bilder mit perfekter Beleuchtung zu schießen. Wie im echten Studio 54 steht jede*r einzelne Besucher*in im wahrsten Sinne des Wortes im Scheinwerferlicht. Wer weniger abenteuerlustig ist und nicht aufs Pferd steigen möchte, kann sich alternativ auch neben einem außergewöhnlich gekleideten (Papp-)Gast der berühmten Diskothek fotografieren.

    Wer sein Foto auf Instagram hochlädt und dabei den Hashtag #studio54do verwendet, hat nicht nur ein super Erinnerungsfoto, sondern gleichzeitig auch bis zum Ende des Ausstellungszeitraums im Oktober die Chance, ein Bildband zur Ausstellung zu gewinnen.

    Öffnungszeiten:
    Di + Mi: 11-18 Uhr
    Do – Sa: 11 – 20 Uhr
    So + feiertags: 11 – 18 Uhr
    An jedem 3. Freitag im Monat ist das Haus bis 22 Uhr geöffnet.

  4. Disco-Quiz oder Kunst-Yoga: „Kleiner Freitag“ im Dortmunder U bietet große Unterhaltung (PM)

    Disco-Quiz oder Kunst-Yoga: „Kleiner Freitag“ im Dortmunder U bietet große Unterhaltung

    Kunst und Entspannung oder aber ein Wissensquiz rund um das „Studio 54“ stehen beim nächsten „Kleinen Freitag“ im Dortmunder U auf dem Programm: Am Donnerstag, 5. August, 19 Uhr gibt es gleich zwei Angebote zur Abendgestaltung.

    Im Museum Ostwall auf Ebene 5 laufen Yoga-Versuche zu Kunstwerken. In der Ausstellung „Body & Soul“ lädt das MO ein, durch Yoga-Bewegungen Kunst neu wahr zu nehmen, einen yogischen Blick auf Kunst zu werfen und sich zu eigenen Yoga-Versuchen anregen zu lassen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. In den Ausstellungsräumen und im gesamten Dortmunder U muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dies gilt auch während der Veranstaltung. Zur Teilnahme bitte eine eigene Matte oder ein Handtuch mitbringen. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter kleinerfreitag@stadtdo.de.

    Parallel läuft im Kino im Dortmunder U „Studio 54 – Das QUIZ“: Wer weiß am besten Bescheid über die Disco-Ära? Vier Tonnen Glitzerstaub, ein weißes Pferd und die 77 Jahre alte Disco-Sally – das Quiz bietet jede Menge abstruse Funfacts und schräge Fragen rund um die verrückte Welt des Studio 54. Bunte Lichter und ein funkelnder Preis versprechen einen unterhaltsamen Abend mit Aha-Effekt. Experten-Wissen ist hier weniger gefragt als der Instinkt fürs Schräge und Glamouröse.

    Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter kleinerfreitag@stadtdo.de.

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