
In Dortmund haben im Jahr 2025 insgesamt 4.942 Schüler:innen den Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II bewältigt. Die Wege nach der 10. Klasse sind dabei vielfältig und reichen von gymnasialen Oberstufen bis hin zu beruflichen Bildungsangeboten und Ausbildung. Besonders gefragt bleibt das Abitur als Bildungsziel. Gleichzeitig zeigt sich ein wachsender Unterstützungsbedarf für Jugendliche ohne direkten Anschluss. Die Stadt setzt daher auf Nachvermittlungsverfahren und zusätzliche Angebote.
Vielfältige Wege nach der Sekundarstufe I
Im Jahr 2025 standen in Dortmund insgesamt 4.942 Schüler:innen vor dem Übergang in die Sekundarstufe II. Grundlage der Auswertung sind amtliche Schuldaten sowie das Anmeldeinstrument „Schüler Online“. Die Ergebnisse zeigen eine große Bandbreite an Anschlussmöglichkeiten nach der 10. Klasse.
Mit 39 Prozent entschieden sich die meisten Jugendlichen für das Ziel Abitur. Insgesamt 1.929 Schüler:innen wählten damit die gymnasiale Oberstufe. Ein Großteil von ihnen besuchte weiterhin Gesamtschulen oder Gymnasien, während 1,7 Prozent den Weg über Berufskollegs gingen.
Weitere 897 Schüler:innen (18,2 Prozent) entschieden sich für die berufliche Grundbildung an Berufskollegs. 495 Jugendliche (10 Prozent) strebten die Fachhochschulreife an den Berufskollegs an. Die Daten zeigen insgesamt eine starke Nachfrage nach schulischen und beruflichen Anschlusswegen.
Zahl unversorgter Jugendlicher steigt leicht an
Zum Beginn des Schuljahres 2025/26 galten rund 6,2 Prozent der Dortmunder Schulabgänger:innen nach der Sekundarstufe I als unversorgt. Diese Jugendlichen hatten noch keinen Ausbildungs-, Schul- oder Maßnahmeplatz gefunden. Besonders betroffen sind laut Auswertung Jugendliche von Haupt- und Förderschulen.
Die Stadt Dortmund reagiert gemeinsam mit den Berufskollegs auf diese Entwicklung. Über ein digitales Nachvermittlungsverfahren sollen Jugendliche auch nach dem offiziellen Start des Schuljahres noch in passende Bildungsgänge vermittelt werden.
Zusätzlich wurden neue Klassen zur Aufnahme eingerichtet und bestehende Unterstützungsstrukturen ausgebaut. Die hohe Nachfrage zeigt laut Auswertung, dass der Bedarf an zusätzlichen Schul- und Unterstützungsangeboten weiterhin groß bleibt.

