Bereits am 30. Mai 2026 (Samstag) ereignete sich auf dem Fred-Ape-Weg in Hörde ein Verkehrsunfall zwischen zwei E-Scooter-Fahrern. Einer der Beteiligten flüchtete, weshalb die Polizei Zeugen sucht.
Ein 61-jähriger Dortmunder war gegen 15:30 Uhr mit seinem E-Scooter auf dem Fred-Ape-Weg in westlicher Richtung unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein unbekannter E-Scooter-Fahrer auf der Hermannstraße in Richtung Fred-Ape-Weg. Im Fred-Ape-Weg, auf Höhe der Hausnummer 66, stießen die beiden entgegenfahrenden E-Scooter-Fahrer zusammen. Dabei verletzte sich der Dortmunder leicht.
Der andere E-Scooter-Fahrer flüchtete in Richtung Phoenixsee. Er wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 185 cm groß, hat eine athletische Figur und dunkle Haare. Der Mann trug eine dunkle Hose und schwarz-weiße Turnschuhe. Er trug eine Brille und war mit einem E-Scooter einer Leihfirma unterwegs.
Die Polizei schätzt den Schaden auf 300 Euro und sucht weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrer des E-Scooters machen können.
Schwerer Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund (PM)
In der Nacht zu Freitag (12. Juni) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund. Ein 32-Jähriger wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr der Mann aus Dortmund gegen 0 Uhr auf der Martener Straße in Richtung Dortmund-Germania. Er war mit einem weißen Mercedes Vito unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Idastraße kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto fuhr die Böschung hoch und prallte gegen einen Baum. Der Dortmunder wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Fahrzeug bergen. Daraufhin wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr mehr für den 32-Jährigen. Der Mercedes Vito musste abgeschleppt werden.
Die Unfallspuren wurden vom Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund aufgenommen. Die Martener Straße war für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme gesperrt und konnte gegen 6 Uhr wieder freigegeben werden.
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch eines Kindes in Dortmund (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund sucht die Polizei Dortmund mit Lichtbildern nach einem bislang unbekannten Täter. Die Überwachungsbilder sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter dem folgenden Link zu finden:
Der bislang unbekannte Tatverdächtige fasste am 13.08.2025 gegen 14:00 Uhr mehrfach ein 12-jähriges Kind in einem Dortmunder Schwimmbad in der Höfkerstraße an.
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Bundespolizei stellt Amphetamine bei Zeugin sicher (PM)
Im Rahmen der Ermittlungen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof eine 43-jährige deutsche Staatsangehörige. Die Frau wurde am 12. Juni gegen 23:15 Uhr zur weiteren Sachverhaltsklärung dem Bundespolizeirevier Dortmund zugeführt. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten Amphetamine. Die 43-Jährige und ein weiterer Beteiligter gaben an, dass die Betäubungsmittel ihnen gemeinsam gehören würden. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die Betäubungsmittel, belehrten die Beschuldigten und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten entlassen.
Bundespolizei stellt Messer und Tierabwehrspray bei 21-Jährigem sicher (PM)
Am 13. Juni kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen deutschen Staatsbürger. Trotz einer bestehenden Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays führte der Mann entsprechende Gegenstände mit sich. Gegen 14:15 Uhr stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 21-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof Dortmund fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Dortmunder eine behördliche Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays bestand. Auf Nachfrage gab der Mann an, keine entsprechenden Gegenstände mit sich zu führen. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten jedoch ein Messer sowie ein Tierabwehrspray auf. Die Beamten beschlagnahmten beide Gegenstände und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Dortmunder ein. Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige entlassen.
Versuchtes Tötungsdelikt an der Kamener Straße / Unnaer Straße in Dortmund – zwei Personen leicht und eine Person lebensgefährlich verletzt (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am Samstagabend des 13. Juni kam es gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße in Dortmund zu einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zwischen drei Dortmundern im Alter von 33, 37 und 49 Jahren. Dabei wurde auch ein Messer eingesetzt.
Der 37-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der 33-Jährige und der 49-Jährige wurden leicht verletzt. Die Polizei Dortmund nahm alle drei Männer vorläufig fest. Eine eingerichtete Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Folgemeldung nach versuchten Tötungsdelikt an der Kamener Straße Unnaer Straße in Dortmund – Haftrichter erlässt einen Haftbefehl gegen 37-Jährigen (PM)
Wie berichtet, kam es am Samstagabend des 13. Juni gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen.
Die an der Auseinandersetzung beteiligten Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass sie in Notwehr/Nothilfe handelten.
Nach versuchtem Tötungsdelikt: Haftrichter ordnet Untersuchungshaft gegen einen 29-Jährigen aus Nordkirchen an (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am gestrigen Montagnachmittag kam es gegen 15:30 Uhr an der Beethovenstraße 24 in Werne zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Beschuldigten aus Nordkirchen und einem 40-jährigen Geschädigten aus Werne, in deren Verlauf der Beschuldigte den Geschädigten mit einem Messer attackierte und schwer verletzte.
Anschließend flüchtete der 29-Jährige vom Tatort. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann wenig später durch die Einsatzkräfte der Polizei in Nordkirchen festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter heute einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Verkehrsunfall in Dortmund-Körne: Neugeborenes beteiligt – Autofahrer alkoholisiert (PM)
Am Samstagabend (13. Juni) kam es gegen 21:25 Uhr im Stadtteil Körne zu einem Auffahrunfall, bei dem ein neugeborenes Kind leicht verletzt wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-jähriger Dortmunder mit seinem Skoda den Körner Hellweg in östliche Richtung. Am Kreuzungsbereich zur Berliner Straße fuhr er auf einen an der Ampel wartenden Seat auf. Durch den Zusammenstoß wurde das wartende Auto in den Kreuzungsbereich geschoben. In diesem befanden sich neben dem 35-jährigen Fahrer auf der Rückbank auch das Neugeborene und die 26-jährige Mutter (alle wohnhaft in Dortmund).
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der 38-Jährige unter Einfluss von Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Annahme. Ein Arzt entnahm auf der Polizeiwache Körne anschließend eine Blutprobe, seinen Führerschein stellten die eingesetzten Beamten sicher. Der Skoda des 38-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste an der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Durch den Zusammenstoß kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen des Bahnverkehrs. Ein Rettungswagen brachte das neugeborene Kind sowie dessen Mutter in ein umliegendes Krankenhaus.
Erst ein Promille-Radler, dann ein Drogen- und Waffenfund bei Vollstreckung eines Haftbefehls: Ereignisreicher Morgen für Einsatzkräfte der Polizei (PM)
Am Mittwochmorgen des 10. Juni beabsichtigten Polizeibeamte, einen Haftbefehl in Dortmund-Eving zu vollstrecken. Eine Routineaufgabe der Polizei. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnten die Beamten noch nicht, welche Überraschungen der Tag noch für sie bereithält.
Um 8 Uhr morgens machten sie sich auf den Weg, um in der Steiermarkstraße einen Haftbefehl zu vollstrecken. Auf der Fahrt über die Bornstraße stellten sie einen 39-jährigen Dortmunder fest, der ein hochwertiges E-Bike schob. Sie entschieden sich, den Mann zu überprüfen, und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Doch dieser dachte nicht daran, setzte sich auf das Fahrrad und versuchte zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung stoppten die Einsatzkräfte den Mann.
Bei der Überprüfung verströmte der Mann einen intensiven Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 2 Promille. Zur Entnahme einer Blutprobe sollte er zur Polizeiwache gebracht werden. Zum Missfallen des Dortmunders. Er leistete Widerstand, indem er sich gegen die Maßnahmen sperrte. Auf der Dienststelle entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache entlassen. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Anschließend konnten sie sich wieder ihrem ursprünglichen Auftrag widmen. Endlich an der Steiermarkstraße angekommen, klingelten sie an der Wohnungstür des 21-Jährigen. Als dieser die Tür öffnete, strömte sofort ein intensiver Cannabisgeruch aus der Wohnung. Die Beamten erkannten im Wohnzimmer verschiedene Betäubungsmittel und diverses Verpackungsmaterial. Noch vor Ort räumte der Mann ein, dass sich eine größere Menge Kokain in der Wohnung befände.
Mit einem von der Staatsanwaltschaft erlassenen Durchsuchungsbeschluss und mit angeforderten Unterstützungskräften – darunter auch ein Diensthund – durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie fanden eine Vielzahl unterschiedlicher Betäubungsmittel, Mobiltelefone, diverse Waffen – darunter eine Machete und Schlagstöcke -, illegale Vapes, unverzollte Zigaretten und einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Die Beamten stellten alle Gegenstände sicher.
Zur Vollstreckung des Haftbefehles nahmen Sie den 21-jährigen Dortmunder fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Unbelehrbarer 18-Jähriger rast mit ca. 160 km/h über die Ruhrallee (B54) in Dortmund (PM)
Am 16. Juni führten Polizeibeamte gegen 21 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an der Ruhrallee (B54) in Richtung Innenstadt durch. Dass dabei der eine oder andere Autofahrer dabei mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen wird, ist nicht unüblich. Doch der nachfolgende Sachverhalt wird den Einsatzkräften länger in Erinnerung bleiben.
An der Kontrollörtlichkeit auf Höhe des Parkplatzes F2 „Dortmunder Hotel“ gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Um 21:05 Uhr fuhr ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf die Kontrollstelle zu. Der Beamte „laserte“ das Fahrzeug und staunte nicht schlecht. Das Gerät zeigte eine Geschwindigkeit von ca. 160 km/h an. Wohlgemerkt bei erlaubten 60 km/h.
Mit einem Anhaltestab in der Hand betrat der Polizeibeamte die Fahrbahn und gab dem Fahrer ein eindeutiges Anhaltesignal. Doch der VW Golf fuhr nahezu ungebremst auf den Polizeibeamten zu. Dieser musste eine Ausweichbewegung in Richtung der Schutzplanke machen. Erst danach bremste der VW stark ab und kam schließlich zum Stehen. Auf dem Fahrersitz saß ein 18-jähriger Dortmunder.
Als die Beamten ihm eröffneten, dass er Beschuldigter in einem Strafverfahren sei und der Führerschein sichergestellt werde, äußerte er spontan, dass ihm diese Maßnahme „egal“ sei. Schließlich sei ihm bereits vor wenigen Wochen der Führerschein durch die Polizei abgenommen worden. Doch diesen habe er schnell wieder zurückerhalten.
Eine Recherche ergab, dass der Führerschein des 18-Jährigen tatsächlich vor wenigen Wochen durch die Polizei sichergestellt worden war. Der Grund für die Sicherstellung? Der junge Mann war doppelt so schnell durch die Innenstadt gerast, wie eigentlich erlaubt.
Gegen den 18-Jährigen haben die Polizeibeamten zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Einerseits wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und andererseits wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ob der unbelehrbare Dortmunder seinen Führerschein noch einmal so schnell wiederbekommt ist unwahrscheinlich. Weiterhin fertigten die Beamten einen Bericht für die zuständige Fahrerlaubnisbehörde, die die charakterliche Eignung des Dortmunders prüfen soll.
Mehrere Fahrzeuge eines Autohauses durch Brandstiftung in Hörde beschädigt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bei einem Brand auf dem Gelände eines Autohauses in Dortmund-Hörde sind in der Nacht zu Mittwoch, 17. Juni, mehrere Fahrzeuge erheblich beschädigt oder zerstört worden. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr zum Fred-Ape-Weg alarmiert. Mehrere Notrufe meldeten zunächst den Brand eines Pkw. Noch während der Anfahrt gingen weitere Hinweise auf mehrere brennende Fahrzeuge ein, sodass die Alarmstufe erhöht und zusätzliche Einsatzkräfte angefordert wurden.
Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits zwei Pkw und ein Transporter in Vollbrand. Die Fahrzeuge befanden sich auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu einem Autohaus, auf dessen Gelände zahlreiche weitere Fahrzeuge abgestellt waren. Zudem bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude übergreifen.
Mit zwei Trupps unter Atemschutz gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf das Wohnhaus sowie weitere Fahrzeuge zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren etwa 25 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei gerieten auf dem Gelände eines Autohauses an der Hörder Bachallee mehrere Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Insgesamt wurden sechs Pkw teilweise erheblich beschädigt. Bei mehreren Fahrzeugen geht die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus. Zudem entstand ein Gebäudeschaden am Autohaus.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.
Zeugen, die in der Nacht im Bereich der Hörder Bachallee verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter Tel. 0231 1327441 zu melden.
Versuchter Raubüberfall auf Bio-Supermarkt in Dortmund-Barop – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein bislang unbekannter, maskierter Täter hat am Mittwochnachmittag (17. Juni 2026) versucht, einen Bio-Supermarkt an der Stockumer Straße zu überfallen. Die Polizei Dortmund sucht nun mit einer detaillierten Beschreibung nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Flüchtigen geben können.
Nach ersten Erkenntnissen betrat der Mann das Geschäft an der Stockumer Straße bereits gegen 14:05 Uhr bis 14:10 Uhr. Um 14:24 Uhr näherte er sich schließlich von hinten einer Kassiererin. Unter Vorhalt eines vermeintlichen Messers forderte er die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen.
Nachdem die Kassiererin jedoch verbal Widerstand leistete, flüchtete der Täter anschließend ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Kassiererin blieb körperlich unverletzt.
Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:
– Geschlecht/Alter: männlich, jung – Größe/Statur: ca. 185 cm groß, schlanke Statur
– Erscheinungsbild: europäischer Phänotyp
– Maskierung: auffälliger, bunter, karierter Schal sowie eine große schwarze Sonnenbrille
– Bekleidung: rote Basecap; weißes, langärmeliges Deutschland-Trikot mit schwarzen Streifen an den Ärmeln; dunkelblaue Jeans
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am Mittwochnachmittag im Bereich der Stockumer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise auf den beschriebenen Täter oder dessen Fluchtweg geben?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund jederzeit unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Schwerpunkteinsatz vor mehreren Schulen: E-Scooter-Fails am Morgen bereiten Kummer und Sorgen (PM)
Vielleicht macht es ja jetzt mal, nach diesem Einsatz und den entsprechenden Konsequenzen, „Klick“ bei zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern. Beim Schwerpunkteinsatz „E-Scooter macht Schule“ nahmen die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund am heutigen Donnerstagmorgen gezielt den Schulweg zahlreicher Kinder und Jugendlicher in den Blick.
Zwischen 7 und 9 Uhr waren die Einsatzkräfte an mehreren weiterführenden Schulen im Stadtgebiet unterwegs – an vier Schulen wurde repressiv kontrolliert, an der fünften Schule lag der Fokus auf der Prävention. Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter sind seit mehreren Jahren ein massives Ärgernis für viele Menschen und eine große Gefahr im Straßenverkehr, da zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer sich damit verbotswidrig fortbewegen. Mit der Social-Media-Serie „E-Scooter-Fails“ hatte das PP Dortmund im Herbst 2025 bereits öffentlichkeitswirksam auf die massiven Gefahren der Verstöße hingewiesen.
Mit Abstand häufigster Verstoß war an den Schulen die Nutzung der falschen Verkehrsfläche: 14-mal waren E-Scooter-Fahrer dort unterwegs, wo sie nicht fahren dürfen – etwa auf dem Gehweg. Das gefährdet vor allem Fußgänger. E-Scooter gehören auf den Radweg oder, wo dieser fehlt, auf die Fahrbahn. Mehrfach standen zudem, ein Klassiker, zwei Personen auf einem Roller. Zugelassen ist der E-Scooter nur für eine Person. Wenn in dieser Konstellation ein Unfall passiert, kann das schwerste Verletzungen zur Folge haben.
Besonderes Augenmerk legten die Beamten auch auf das Mindestalter. Am Immanuel-Kant-Gymnasium und der Max-Born-Realschule zogen die Einsatzkräfte fünf E-Scooter ein, weil sie von Schülerinnen und Schülern unter 14 Jahren geführt wurden. In sechs Fällen richteten sich Anzeigen darüber hinaus gegen diejenigen, die das Fahren unter dem Mindestalter angeordnet oder zugelassen hatten – also gegen Halter und Erziehungsberechtigte.
In sechs weiteren Fällen fertigten die Beamten Strafanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Wer einen E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen fährt, begeht keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
Am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium trafen die Beamten im Rahmen der Kontrolle einen 12-jährigen Dortmunder an, der sein E-Bike über einen Handgashebel antrieb. Eine solche Vorrichtung ist in diesem Zusammenhang nicht vorschriftsmäßig. Eine Betriebserlaubnis konnte nicht vorgelegt werden, und welche Höchstgeschwindigkeit das Rad bauartbedingt erreicht, ist offen. Die Beamten stellten das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sicher. Da der Fahrer noch minderjährig ist, richtet sich die Strafanzeige – Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz – gegen die Erziehungsberechtigten.
Auch die „Elterntaxis“ gehörten zum Einsatz. Vor den Schulen ahndeten die Beamten mehrere Parkverstöße sowie Gurtverstöße. In einem Fall war ein Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gerade im unmittelbaren Schulumfeld entstehen durch haltende und wendende Fahrzeuge unübersichtliche Situationen. Wer sein Kind bringt, sollte mit etwas Abstand zur Schule halten und auf die richtige Sicherung im Fahrzeug achten – das schützt das eigene Kind und alle anderen.
Im zweiten Kontrollabschnitt zum Thema E-Scooter im gesamten Stadtgebiet – diesmal nicht mehr mit dem Schwerpunkt auf Schulen – bestätigte sich das Bild: Erneut war die Nutzung der falschen Verkehrsfläche der häufigste Verstoß (36 Fälle), hinzu kam mehrfach das unzulässige Befahren der Fußgängerzone.
In der Markgrafenstraße fiel den Einsatzkräften ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Soest auf, der die Straße entgegen der Fahrtrichtung befuhr. Beim anschließenden Abbiegen auf die Hohe Straße wollte er den Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen neben ihm fahrenden Pkw – nur durch starkes Abbremsen ließ sich ein Zusammenstoß verhindern. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sie beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten weitere Maßnahmen ein. Für E-Scooter gelten dieselben Promille- und Drogengrenzen wie für Autos – und wer berauscht fährt, ist seinen Führerschein in aller Regel los.
Die Polizei Dortmund wird auch künftig vor Schulen und im Stadtgebiet kontrollieren und ihre Präventionsarbeit rund um E-Scooter fortsetzen. Denn die meisten der festgestellten Verstöße haben eines gemeinsam: Sie wären allesamt vermeidbar gewesen.
Zeugenaufruf: Autofahrer erfasst Fußgängerin in Lütgendortmund und flüchtet (PM)
Am 9. Juni gegen 14:15 Uhr wird an der Borussiastraße/Kesselborn in Lütgendortmund eine Fußgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Autofahrer flüchtete von der Unfallörtlichkeit. Die Polizei Dortmund sucht jetzt nach Zeugen.
Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigte eine 62-jährige Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung an einem Fußgängerüberweg mit Fußgängerampel auf Höhe des Imbisses „MyDöpi Dortmund“, die Fahrbahn zu queren. Bei Grünlicht betrat sie die Fahrbahn, wurde von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Angaben zum flüchtigen Fahrzeug konnte sie nicht machen.
Die Polizei Dortmund sucht deshalb Zeugen, die Angaben zum Auto, einem möglichen Fahrer oder Fahrerin oder sonstige sachdienliche Angaben machen können. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich der Polizeiwache Lütgendortmund unter der Nummer: 0231 132-2621 zu melden.
Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer – Polizei stellt 23-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof (PM)
Zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Piaggio-Rollerfahrer kam es in der Nacht zu Samstag (20.6.) in der Dortmunder Nord- und Innenstadt. Die Polizei konnte den 23-jährigen Fahrzeugführer aus Dortmund stellen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 3 Uhr den unbeleuchteten, schwarzen Roller ohne Kennzeichen fest. Der Fahrer bog von der Kurfürstenstraße in die Steinstraße ab. Die Beamten gaben dem Fahrer mit dem Blaulicht und den Anhaltezeichen zu verstehen, dass dieser seine Fahrt stoppen soll. Der Rollerfahrer versuchte jedoch zu flüchten.
Seine Flucht ging durch die Linienstraße, entgegen der Fahrtrichtung und zu diesem Zeitpunkt nicht für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Weiter flüchtete er über die Münsterstraße, teilweise über Fußwege. Über mehrere Straßen endete die Flucht letztendlich am Dortmunder Hauptbahnhof.
Der Dortmunder fuhr durch die Verteilerebene und flüchtete zu Fuß in Richtung des Fußballmuseums. Dort konnte der Mann durch Beamte der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei gestellt werden. Die Beamten fanden den Roller des Dortmunders auf der Rolltreppe und stellte diesen sicher.
Bei der Kontrolle des 23-Jährigen ergaben sich Hinweise darauf, dass dieser ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Alkohol den unversicherten Roller gefahren ist. Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen ihn ein.
Es kam bei der gesamten Verfolgungsfahrt glücklicherweise zu keiner Gefährdung von Unbeteiligten oder den eingesetzten Polizeibeamten.
Berauscht, gesucht, geflüchtet – Festnahme am Westerholz (PM)
Am Samstagmorgen (20. Juni) haben Polizeibeamte auf einem Parkplatz am Westerholz einen zur Fahndung ausgeschriebenen Mann festgenommen. Der 38-Jährige versuchte zunächst zu flüchten und leistete anschließend Widerstand.
Ein Zeuge verständigte gegen 8 Uhr über den Notruf die Polizei. Er äußerte den Verdacht, dass eine offenbar betrunkene Person mit einem Auto fahren könnte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen auf dem Parkplatz am Westerholz 45 zwei Personen in einem Auto an. Beide machten einen erheblich berauschten Eindruck. Als die Beamten die Identität des 38-jährigen Fahrers überprüfen wollten, versuchte dieser, zu Fuß zu flüchten.
Die Einsatzkräfte holten den Mann nach kurzer Verfolgung ein und hielten ihn fest. Dabei wehrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Die Beamten überwältigten und fixierten ihn. Bei der anschließenden Überprüfung stellten sie fest, dass der Mann ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben war. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands brachten die Einsatzkräfte den 38-Jährigen Polen zunächst in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er einem Justizvollzugskrankenhaus zugeführt.
Die Polizei fertigte unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu einer möglichen Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel dauern an.
40-Jähriger schlägt auf 33-Jährigen ein und verletzt ihn schwer: Haftrichter ordnet eine Untersuchungshaft an (PM)
Am 19. Juni kam es gegen 14:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Schwanenwall in Dortmund zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 33-jähriger Dortmunder schwer verletzt wurde. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein 40-jähriger Tatverdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft.
Ersten Erkenntnissen zufolge traf sich der tatverdächtige 40-jährige Spanier ohne festen Wohnsitz mit dem 33-jährigen Geschädigten in der genannten Wohnung. Dort kam es zunächst zu einem verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Dabei schlug der 40-Jährige auf den Dortmunder ein. Der 33-Jährige konnte sich schwer verletzt losreißen und aus der Wohnung und dem Haus flüchten. Draußen sprach er eine Streifenwagenbesatzung an. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe. Ein Krankenwagen brachte den Dortmunder zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Weitere alarmierte Einsatzkräfte trafen den 40-jährigen Spanier im Treppenhaus an und nahmen ihn fest. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand eingesetzt wurde, wurde über die Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung beantragt, um die mögliche Tatwaffe aufzufinden und Spuren zu sichern. Anschließend wurde die Wohnung durchsucht. Eine Tatwaffe konnte jedoch nicht gefunden werden.
Im Krankenhaus konnte schließlich eine Lebensgefahr für den 33-Jährigen ausgeschlossen werden. Der tatverdächtige Spanier wurde in das Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen den 40-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland an.
Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei nimmt Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest – Zeugen gesucht (PM)
In der Nacht zu Sonntag (21.6.) nahm die Polizei einen Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest. Der 18-Jährige hatte vorzugsweise von hochwertigen Fahrzeugen die Spiegelgläser mehrerer Autospiegel geklaut.
Nach bisherigem Ermittlungsstand meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 00:45 Uhr zwei Männer in der Saarbrücker Straße. Die Beiden machten sich auffällig an den Außenspiegeln der geparkten Fahrzeuge zu schaffen. Die Polizeibeamten trafen die Beiden im Bereich Weißenburger Straße/Güntherstraße an. Als sie die Polizisten erblickten, versuchten beide Tatverdächtige zu flüchten.
Ein 18-Jähriger aus Litauen versuchte auf einem Fahrrad davonzufahren. Die Beamten konnten dies verhindern und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Festnahme leistete der Litauer Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Durchsuchung des 18-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass der Mann ein Pfefferspray dabeihatte.
Der andere Tatverdächtige flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben:
– zwischen 20-25 Jahre alt
– osteuropäischer Phänotyp
– ungefähr 170 cm groß
Bislang geht die Polizei von mindestens acht beschädigten Fahrzeugen bzw. Außenspiegeln aus. Da die besonderen Haftgründe gegen den 18-Jährigen nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen des Diebstahls mit Waffen.
Hinweisgeber wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der: 0231/132-7441.
Ammoniakaustritt in Logistikzentrum (PM Feuerwehr Dortmund)
Die Feuerwehr Dortmund wurde am heutigen Nachmittag gegen 15:00 Uhr zu einem gemeldeten Austritt von Ammoniak in ein Logistik-Verteilerzentrum an der Feineisenstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlsystem zu einem Austritt von Ammoniak gekommen war. Der betroffene Bereich war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch den Betreiber geräumt worden. Im Einsatzverlauf traten durch Deckenklappen geringe Mengen Ammoniak aus, die lediglich durch ihren charakteristischen Geruch wahrnehmbar waren. Durchgeführte Messungen im Nahbereich verliefen jedoch ohne Feststellung gefährlicher Konzentrationen und ergaben keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die betroffene Anlage und ergriffen Maßnahmen, um einen weiteren Austritt des Kältemittels zu verhindern. Gemeinsam mit dem Betreiber wurden weitere Maßnahmen zur Aufnahme und Beseitigung des ausgetretenen Ammoniaks abgestimmt. Verletzte Personen gab es glücklicherweise nicht.
An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund beteiligt.
Verkehrsunfall mit Flucht in Dorstfeld: 61-Jähriger Fußgänger verletzt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall mit Flucht (10.06.2026) an der Wittener Straße an der Bushaltestelle „Dortmund-Dorstfeld“ sucht die Polizei Dortmund nach dem flüchtigen Fahrzeugführer und nach Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge trat der 61-Jährige aus Lüdenscheid gegen 22:20 Uhr von der Bushaltestelle auf die Haltebucht, um nach dem Bus zu sehen. Hierbei fuhr der Unbekannte aus unerklärlichen Gründen mit seinem Fahrzeug über die Haltebucht. Dabei stieß er mit dem 61-Jährigen zusammen, der dabei auf den Gehweg fiel und sich leicht verletzte. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt in südlicher Richtung unbeirrt fort.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter der Telefonnummer 0231/132-2121 entgegen.
Verkehrsunfall in Dortmund-Berghofen zwischen Autofahrerin und Radfahrer: Radfahrer muss schwerverletzt in Krankenhaus (PM)
Am Montag (22. Juni 2026) kam es gegen 12 Uhr an der Einmündung Wittbräucker Straße/Dachsweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt.
Erkenntnissen zufolge fuhr die 74-jährige Autofahrerin aus Dortmund auf der Wittbräucker Straße in Richtung Dachsweg. Beim Abbiegen nach links in den Dachsweg übersah sie den entgegenkommenden 72-jährigen Radfahrer. In Höhe der Einmündung stießen beide zusammen.
Der 72-Jährige prallte dabei mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Er verletzte sich durch den Unfall schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
31-Jähriger in psychischer Ausnahmesituation mit Messer im Gleisbett an der Münsterstraße – Polizei verhindert Schlimmeres (PM)
Am Montag (22. Juni) gegen 15:40 Uhr gingen bei der Polizei Notrufe über einen Mann ein, der sich mit einem Messer bewaffnet im Gleisbett an der Münsterstraße/Haydnstraße aufhielt. Die Polizei konnte den 31-jährigen Rumänen aus Dortmund unter Androhung der Schusswaffe zu Boden bringen.
Ersten Erkenntnissen zufolge lief der 31-Jährige am Nachmittag in einer psychischen Ausnahmesituation mit einem Messer in der Hand im Gleisbett herum. Die Polizei forderte den Mann mit gezogener Dienstwaffe auf, das Messer niederzulegen. Er kam den Anweisungen widerstandlos nach. Anschließend wurde er durchsucht und festgenommen.
Bei der Durchsuchung des psychisch ausfälligen Mannes konnten Betäubungsmittel festgestellt werden. Diese wurden im Nachgang beschlagnahmt. Aufgrund seines Zustands wurde der 31-Jährige in Polizeigewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.
Durch das schnelle Eintreffen der Polizeibeamten und die schnellen Notrufe der Zeugen konnte verhindert werden, dass jemand bei diesem Einsatz verletzt wurde.
Zwei Supermärkte innerhalb weniger Tage durch auffällig gekleideten Mann ausgeraubt – die Polizei sucht nach Zeugen (PM)
Innerhalb weniger Tage (17. und 20. Juni) kam es zu je einem Raubdelikt auf den Biomarkt „Fruchtbare Erde“ in der Stockumer Straße und auf den SuperBiomarkt am Westfalendamm. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich möglicherweise um denselben Täter handelt. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Am 17. Juni gegen 14:05 Uhr betrat eine bislang unbekannte, maskierte männliche Person den Biomarkt „Fruchtbare Erde“. An der Kasse forderte er die Kassiererin unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstands auf, die Kasse zu öffnen. Doch diese weigerte sich und schrie den Mann laut an. Daraufhin verließ er das Geschäft, stieg auf ein Fahrrad und flüchtete in Richtung Baroper Straße, möglicherweise auch über die Persebecker Straße.
Am 20. Juni gegen 17 Uhr betrat ebenfalls ein maskierter Mann den SuperBioMarkt am Westfalendamm. Unter Vorhalt eines Pfeffersprays forderte er die Kassiererin auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter erbeutete einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag und flüchtete über den Kortumweg. Verletzt wurde niemand.
Ersten Erkenntnissen nach deuten die bisherigen Ermittlungen darauf hin, dass es sich möglicherweise um den gleichen Täter handeln könnte. Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
– Männlich
– Geschätztes Alter: 20-30 Jahre
– ca. 180-185 cm groß
– Schlanke/sportliche Statur
– Markante, große, schwarze Sonnenbrille
– Auffällige rote Kopfbedeckung
– Das Gesicht war mit einem bunten, karierten Schal bedeckt
– Er trug Einweghandschuhe
– Dunkle Hose
Die Polizei Dortmund sucht nun Zeugen, die zum Tatzeitpunkt einen Mann beobachtet haben, auf den die Täterbeschreibung zutreffen könnte, oder die sonstige sachdienliche Angaben machen können. Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441
Nach Schlag mit einer Glasflasche: Bundespolizei trennt Kontrahenten (PM)
Am 23. Juni trennten Bundespolizisten drei Personen voneinander. Zuvor hatte es Belästigungen und Faustschläge sowie Schläge mit einer Flasche gegeben.
Gegen 02:35 Uhr hielt sich ein 24-Jähriger mit seiner 20-jährigen Begleiterin in einem Geschäft am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Beim Verlassen des Geschäfts provozierten zwei ukrainische Staatsangehörige den Mann. Dieser zeigte sich unbeeindruckt und setzte seinen Weg fort. Das nahmen die beiden Aggressoren zum Anlass, dem Paar bis zum Haupteingang des Bahnhofs zu folgen. Dort bedrängten sie die aus Unna und Hamm kommenden weiter und drohten ihnen mit körperlicher Gewalt.
Der Hammer ging daraufhin auf die beiden Ukrainer zu, um die Situation verbal zu klären. Die beiden Jugendlichen (18 und 19 Jahre alt) griffen ihn unvermittelt mit Faustschlägen an. Einer von ihnen griff dann zu einer auf dem Boden liegenden Glasflasche und schlug mehrmals auf den Kopf des 24-Jährigen ein. Mehrere Streifen der Bundespolizei bemerkten die Auseinandersetzung, trennten die Angreifer, brachten sie zu Boden und fesselten sie.
Zur Feststellung der Identität führten die Beamten alle zur nahegelegenen Dienststelle. Nach erfolgten Belehrungen äußerten sich die an der Auseinandersetzung Beteiligten nicht. Eine ärztliche Versorgung wurde ebenfalls von allen abgelehnt. Die beiden syrischen Staatsangehörigen wurden daraufhin entlassen. Kurze Zeit später wurde auch der 19-jährige Ukrainer entlassen. Bei dem 18-jährigen Ukrainer, bei dem eine ED-Behandlung erfolgte, wurden Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder angefertigt. Anschließend entließen die Beamten ihn ebenfalls.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte die Videoaufnahmen des Dortmunder Hauptbahnhofs.
Schwerer Unfall an der Haltestelle Zeche Minister Stein: Stadtbahn erfasst 76-Jährigen in Eving – Polizei ermittelt zur Unfallursache (PM)
Ein 76-jähriger Fußgänger ist am Dienstagabend, 23. Juni, bei einem Zusammenstoß mit einer Stadtbahn in Dortmund-Eving schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr an der Haltestelle Zeche Minister Stein auf der Evinger Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte der Dortmunder die Evinger Straße, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Der Fahrer der in Richtung Innenstadt fahrenden Stadtbahn leitete zwar eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der 76-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer der Stadtbahn erlitt einen Schock und wurde ebenso wie eine Zeugin vom Rettungsdienst und der psychosozialen Notfallversorgung der Feuerwehr betreut. Ein vorsorglich alarmierter Rettungshubschrauber landete in der Nähe der Unfallstelle, musste jedoch nicht eingesetzt werden und konnte kurze Zeit später wieder starten.
Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrten Polizei und Feuerwehr die Evinger Straße sowie die Stadtbahnstrecke zeitweise vollständig. Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache.
Großbrand auf ehemaligem Zechengelände in Schüren: 60 Einsatzkräfte im Einsatz – Feuerwehr löscht Großbrand ohne Verletzte (PM)
Ein Brand in einer Lagerhalle auf dem ehemaligen Zechengelände „Bickefeld“ in Dortmund-Schüren hat am Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle eine weithin sichtbare Rauchsäule im Bereich Schüren. Daraufhin rückten zwei Löschzüge und der Rettungsdienst zur Erlenbachstraße aus. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung zu erkennen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem historischen Gebäude, das verschiedene Firmen als Lager- und Büroräume nutzen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich glücklicherweise niemand im Gebäude. Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb auf die Brandbekämpfung und den Schutz der angrenzenden Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Die Einsatzkräfte löschten den Brand von außen über eine Drehleiter durch bereits geborstene Fenster. Gleichzeitig kontrollierten Atemschutztrupps den als Büros genutzten Gebäudeteil auf der Rückseite. Weitere Trupps bekämpften die Flammen von einem Vordach aus. Weil eine eingezogene Holzdecke teilweise eingestürzt war oder einzustürzen drohte, konnten die Einsatzkräfte den Lagerbereich nicht von innen löschen.
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und überprüfte anschließend das Dach sowie den Spitzboden auf Glutnester. Dafür entfernten die Einsatzkräfte über die Drehleiter einige Dachziegel und kontrollierten die Dachkonstruktion mit einer Wärmebildkamera. Aus dem kaum betroffenen Gebäudeteil brachten sie vorsorglich Gasflaschen ins Freie. Die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik rückte ebenfalls an, musste jedoch nicht eingreifen.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 13.30 Uhr. Abschließend deckte die Feuerwehr den Lagerraum mit Schaum ab. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Während des Einsatzes blieb die Erlenbachstraße ab der Bahnlinie gesperrt. Der Zugverkehr war nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 3 (Neuasseln), 4 (Hörde) und 5 (Marten), des Löschzugs 13 (Berghofen) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.
Öffentlichkeitsfahndung nach Bandendiebstahl in einer Supermarkt-Filiale (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund fahndet die Dortmunder Polizei jetzt öffentlich nach den drei auf den Bildern abgebildeten Männern.
Die drei bislang unbekannten Tatverdächtigen brachen am 15.05.2025 gegen 20:08 Uhr in das Kassenbüro einer Supermarkt-Filiale an der Altenderner Straße in Dortmund ein und entwendeten dort Tabakwaren im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Umfangreicher Fund nach Wohnungsdurchsuchung – Polizei stellt Drogen, Medikamente, Waffen und Bargeld sicher (PM)
Anlässlich eines von den Einsatzkräften beobachteten Drogenhandels erfolgte am Dienstag (23.06.26), gegen 18:20 Uhr, eine Wohnungsdurchsuchung in Bövinghausen mit bemerkenswertem Drogen- und Waffenfund. Die Beamten nahmen eine Person fest.
Zivile Einsatzkräfte konnten am selben Tag, gegen 17:15 Uhr, an der Provinzialstraße in Dortmund einen Drogenhandel beobachten. Hierbei stellten die Kräfte Kokain und ein Messer fest. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte die Wohnung des 55-jährigen Drogenverkäufers.
Nach ersten Erkenntnissen konnten die Einsatzkräfte verschiedene Drogen in nicht geringer Menge (Kokain, Heroin, Amphetamin, Ecstasy, Cannabis und Ketamin), verschreibungspflichtige Medikamente, mehrere Waffen sowie Munition auffinden und sicherstellen. Darüber hinaus stellten die Polizisten ein Mobiltelefon und Bargeld im vierstelligen Bereich sicher, den 55-jährigen Bewohner nahmen sie fest. Der Tatverdächtige wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen erfolgen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz. Die sichergestellten Gegenstände werden nun kriminaltechnisch untersucht.
Sicherheit an Bahnhöfen Bundespolizei im Einsatz gegen Gewaltkriminalität Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen an zahlreichen Bahnhöfen in NRW (PM)
Die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen erlässt eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände an Bahnhöfen zeitweise untersagt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsräumen, insbesondere an Großstadtbahnhöfen sowie auf ausgewählten Zugstrecken, weiter zu erhöhen und potenzielle Gefahren präventiv zu minimieren.
Ab dem 26.Juni 2026,15:00 Uhr durchgängig bis zum 28. Juni 2026, 03:00 Uhr ist das Mitführen gefährlicher Gegenstände an mehreren Bahnhöfen und auf ausgewählten Bahnstrecken in NRW verboten. Die Bundespolizei führt damit erneut verstärkte Maßnahmen gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen und Zügen durch. Dabei stehen insbesondere gefährliche Gegenstände im Fokus der polizeilichen Kontrollmaßnahmen.
Das Verbot zum Mitführen gefährlicher Gegenstände gilt im oben genannten Zeitraum an den Bahnhöfen Bonn Hbf., Dortmund Hbf., Düsseldorf Hbf., Essen Hbf., Hamm Hbf., Köln Hbf., Krefeld Hbf., Mönchengladbach Hbf., Münster Hbf. und Wuppertal Hbf. Darüber hinaus umfasst die Allgemeinverfügung die Bahnstrecke der S 8 von Wuppertal nach Mönchengladbach sowie die Bahnstrecke von Köln nach Bonn einschließlich der jeweiligen Unterwegsverkehrsstationen. Der Geltungsbereich umfasst die Gebäudekomplexe der Bahnhöfe inklusive der Gleisanlagen. Ausgenommen sind die jeweiligen U-Bahn- bzw. Stadtbahnbereiche. Rund 2,7 Millionen Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das Verkehrsmittel Bahn in NRW. Die Bahnhöfe sind auch an Wochenenden, insbesondere bei Großveranstaltungen in den Städten, sehr stark frequentiert und werden zur An- und Abreise genutzt.
Gewaltdelikte stellen in diesem Zusammenhang ein bedeutsames Kriminalitätsphänomen dar. Die Anzahl der durch die Bundespolizei festgestellten Gewaltdelikte auf Bahnanlagen in NRW ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch wenn es in 2025 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2024) gab, sind die Großstadtbahnhöfe in NRW von Gewaltkriminalität belastet. Jede Tat ist eine zu viel.
Die Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei werden anlässlich der Allgemeinverfügung nochmals intensiviert. Die polizeiliche Präsenz wird weiter sichtbar erhöht. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass vermehrt Gepäckstücke und Taschen auf das Mitführen gefährlicher Gegenstände überprüft werden.
Ziel ist es, die Bahnhöfe sicherer zu machen und durch die Kontrollen Gewaltstraftaten und Eskalationen durch den Einsatz von gefährlichen Gegenständen von Vornherein zu verhindern. Die Kontrollmaßnahmen an den Bahnhöfen anlässlich der Allgemeinverfügung dienen somit auch als Gefahrenfilter und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei der An- und Abreise sowie für städtische Veranstaltungen. Die Allgemeinverfügung stellt einen wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Gewaltkriminalität mittels gefährlicher Gegenstände dar.
Verstöße gegen das Mitführverbot können mit einem Platzverweis, Bahnhofsverbot bzw. Beförderungsausschluss oder einem Zwangsgeld geahndet werden. Sofern bei einem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung zugleich auch ein Verstoß gegen andere Gesetze, wie beispielsweise das Waffengesetz. erfüllt ist, kommt die Einleitung von Bußgeld- oder Ermittlungsverfahren in Betracht. Die gefährlichen Gegenstände können sichergestellt werden.
Das Mitführverbot umfasst gefährliche Gegenstände wie Feuerwaffen aller Art, Messer aller Art, Hieb- und Stoßwaffen und alle weiteren Gegenstände, die potenziell geeignet sind, erheblicher Verletzungen herbeizuführen wie exemplarisch Werkzeuge, Baseballschläger, Eisenstangen, u.v.m. Neben den Kontrollmaßnahmen geht es auch um zielgerichtete Präventionsarbeit im Bereich der Gewaltkriminalität. Die Bundespolizei appelliert: Sicher im Alltag – sicher ohne Waffen!
> Waffen bieten nur trügerische Sicherheit. Sie können die Bereitschaft erhöhen, Gewalt eskalieren zu lassen oder Schäden zu vergrößern.
> Wer eine Waffe trägt, vernachlässigt oft deeskalierende Techniken und Kommunikationsstrategien, die zu einer Beruhigung der Situation beitragen können.
> Waffen erschweren Helfenden oder der Polizei zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist.
> Die Waffe kann im ungünstigsten Fall entwendet und gegen den Träger eingesetzt werden
> Der Einsatz von Waffen führt schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen und kann erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen haben.
> Deko-, Anscheins-, Spielzeug- und Schreckschusswaffen sind von echten Waffen häufig nicht zu unterscheiden. Das Mitführen kann schlimmstenfalls zum Schusswaffeneinsatz durch die Polizei führen.
Seit 2018 hat die Bundespolizei in NRW bereits 75 solcher Allgemeinverfügungen anlassbezogen und zeitlich begrenzt an ausgewählten Bahnhöfen und auf Bahnstrecken durchgeführt. Dabei wurden bisher insgesamt mehr als 2.400 gefährliche Gegenstände sichergestellt. Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung wie Ausnahmen, Begriffsbestimmungen und FAQs sind auf der Homepage der Bundespolizei (www.bundespolizei.de/allgemeinverfügungen) abrufbar. Außerdem sind in den betroffenen Bahnhöfen Plakate ausgehangen, die auf das Mitführverbot hinweisen.
Polizei und Feuerwehr: Vandalismus, Raubüberfall, Unfälle und Garagenbrand beschäftigen Einsatzkräfte – Unbekannter beschädigt Außenspiegel von 22 Autos
Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zu Freitag auf der Rahmer Straße in Dortmund an insgesamt 70 geparkten Fahrzeugen gegen die Außenspiegel getreten oder geschlagen. In 22 Fällen wurden die Spiegel beschädigt, bei den übrigen Fahrzeugen konnten sie wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden. Der Sachschaden liegt im oberen vierstelligen Bereich.
Eine Zeugin hatte den etwa 1,80 Meter großen, sportlich gebauten und dunkel gekleideten Mann gegen 23.34 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Tat erstreckte sich entlang der Rahmer Straße zwischen Hausnummer 312 und der Einmündung „Zum Kniepacker“. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
Bewaffneter Überfall auf Tankstelle in Dorstfeld
Ein maskierter Täter hat am Donnerstagabend gegen 22.50 Uhr eine Tankstelle an der Wittener Straße überfallen. Der mit einer Pistole bewaffnete Mann bedrohte eine 51-jährige Angestellte und forderte Bargeld aus der Kasse. Im Verlauf eines Handgemenges griff er selbst in die Kasse und flüchtete mit einem dreistelligen Geldbetrag zu Fuß in Richtung Oberbank.
Die Angestellte blieb unverletzt. Der Täter wird als etwa 17 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, schlank und komplett schwarz gekleidet beschrieben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
E-Scooter-Fahrer schwer verletzt – mehrere Strafverfahren
Ein 27-jähriger Dortmunder ist am Donnerstagabend gegen 20.06 Uhr auf der Heydbrinkstraße mit seinem E-Scooter gegen ein geparktes Auto gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Er kam in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Bei den Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter schneller als die erlaubten 20 km/h fahren konnte. Dadurch bestand kein gültiger Versicherungsschutz mehr. Zudem verfügte der Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Polizei stellte den Roller sicher und leitete Strafverfahren gegen den Fahrer sowie den Halter des Fahrzeugs ein.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit E-Scooter
Nach einem Verkehrsunfall in Mengede sucht die Polizei einen grauen Pkw und dessen Fahrer. Eine 39-jährige E-Scooter-Fahrerin war am Freitag, 19. Juni, gegen 17.40 Uhr am Mengeder Markt mit dem Auto zusammengestoßen und leicht verletzt worden. Der Autofahrer flüchtete vom Unfallort.
Während der Unfallaufnahme ergab sich zudem der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss stand. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mengede unter Telefon 0231/132-2721 entgegen.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung eines Garagenbrandes
Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat am Donnerstagabend einen Garagenbrand an der Varziner Straße in Huckarde bekämpft. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei Garagen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr verhinderte, dass sich die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus und eine Trafostation ausbreiteten.
Der Einsatz dauerte mehr als dreieinhalb Stunden. Rund 60 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B326
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B326 ist in der Nacht zu Freitag ein 34-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß gegen 0.12 Uhr ein mit zwei Personen besetzter Pkw aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Motorrad zusammen.
Der 27-jährige Autofahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die B326 wurde für die umfangreiche Unfallaufnahme zwischen der Ausfahrt Wuppertal-Nord und dem Autobahnzubringer in Fahrtrichtung Düsseldorf voll gesperrt.
Polizei warnt vor Wechselgeldbetrug
Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Baumarkts in Aplerbeck hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Betrugsversuch verhindert. Ein 58-jähriger Mann wollte Ware gegen Bargeld umtauschen, die nach Einschätzung der Polizei zuvor durch einen Wechselgeldbetrug erlangt worden war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und stellte bei einer Durchsuchung des Autos Beweismittel sicher.
Die Polizei weist darauf hin, dass Wechselgeldbetrüger ihre Opfer durch Gespräche verwirren und so versuchen, mehr Geld zurückzuerhalten, als ihnen zusteht. Betroffen sein können nicht nur Geschäfte, sondern auch Privatpersonen. Die Polizei rät deshalb, beim Bezahlen aufmerksam zu bleiben und bei Verdachtsfällen sofort den Notruf 110 zu wählen.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit Radfahrerin
Nach einer Unfallflucht auf der Hohen Straße sucht die Polizei einen mutmaßlich blauen Opel mit Dortmunder Kennzeichen. Eine 53-jährige Fahrradfahrerin wurde am Mittwoch, 17. Juni, gegen 12.15 Uhr beim Überqueren der Fahrbahn in Höhe der Querungshilfe von dem Auto erfasst und verletzt.
Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt anschließend fort, ohne sich um die Verletzte oder die Unfallaufnahme zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mitte unter Telefon 0231/132-1121 zu melden.
Die Polizei Dortmund sucht einen räuberischen Erpresser (PM)
Am 17.06.26, gegen 14:05 Uhr, kam es in einem Supermarkt in Dortmund-Hombruch zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Ein unbekannter Mann forderte Geld von der Kassiererin und hielt hierbei einen nicht erkennbaren Gegenstand in der Hand. Er flüchtete anschließend ohne Beute aus dem Supermarkt.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
– 18 bis 25 Jahre alt
– ca. 1,80 bis 1,90 m groß
– hagere Statur
– dunkle Haarfarbe
– bekleidet mit einem Deutschland-Trikot, Jeans und grauer Mütze
– trug außerdem nach eine Sonnenbrille und ein weiß/rot kariertes
Tuch vor dem Gesicht
Mithilfe des wirksamen Einsatzes des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) konnten Beamte der Polizei Dortmund eine Randaliererin in der Notaufnahme im Unfallklinikum Dortmund-Nord in der Nacht von Samstag auf Sonntag (28. Juni) gegen 3:30 Uhr überwältigen.
Das Klinikpersonal hatte die Polizei zuvor gerufen, weil die 16-jährige Dortmunderin in der Notaufnahme randalieren würde. Nach bisherigen Erkenntnissen stand die Frau unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Sie trat extrem aggressiv auf und kam den Aufforderungen der Beamten nicht nach.
Als sie im weiteren Verlauf in aggressiver Weise auf die Polizisten zuging, wurde der Taser wirksam eingesetzt. Im Anschluss fixierten die Beamten die junge Frau widerstandslos. Ursprünglich war die Frau wegen einer Handverletzung in die Notaufnahme gekommen – diese wurde anschließend durch das Krankenhauspersonal versorgt. Sie verblieb stationär im Krankenhaus.
E-Scooter prallt auf Streifenwagen: Bedrohung am Kiosk in Eving endet nach erfolgreicher Fahndung durch die Polizei (PM)
Eine Bedrohung an einem Kiosk an der Kreuzung Lindenhorster Straße/Bergstraße in Eving führte zu einem Polizeieinsatz und einer anschließenden Verfolgung und Festnahme.
Eine Frau und ein Mann sollen nach ersten Erkenntnissen am Montag (29.06.) um 22:21 Uhr eine Person im Kiosk mit einem Hammer und einem Pfefferspray bedroht haben. Laut Zeugenaussagen versuchten die beiden tatverdächtigen Dortmunder Drogen an die Kioskbesucher zu verkaufen. Als diese ablehnten, reagierten die Tatverdächtigen aggressiv und bedrohten die Personen im Kiosk. Anschließend flüchteten die beiden auf einem E-Scooter.
Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen an der Unterführung der Lindenhorster Straße. Die Flüchtigen kamen den Beamten auf einem E-Scooter entgegen. Die Polizeikräfte hielten ihren Streifenwagen an, stiegen aus und forderten die beiden deutlich hörbar auf, stehen zu bleiben.
Der Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, beschleunigte dann jedoch plötzlich und fuhr gegen die bereits geöffnete Fahrertür des Streifenwagens. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Die Einsatzkräfte nahmen sie anschließend vorläufig fest.
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 33-jährigen Dortmunder. Seine Begleiterin ist 29 Jahre alt und ebenfalls in Dortmund gemeldet. Während der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte deutliche Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeikräfte einen Hammer sowie zwei Pfeffersprays und stellten die Gegenstände sicher. Erste Tests zeigten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Beamtinnen und Beamten veranlassten eine Blutprobe bei dem 33-jährigen Fahrer.
Die eingesetzten Polizeikräfte blieben unverletzt. Am Streifenwagen entstand Sachschaden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte beide Tatverdächtigen. Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegen die beiden nicht vorlagen, wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, den 33-Jährigen außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Alkoholgenuss. Außerdem prüft die Polizei Dortmund, ob gegen die beiden ein Messertrageverbot erwirkt werden kann. Dies beinhaltet nicht nur das Trageverbot von Messern sondern auch von anderen gefährlichen Gegenständen.
Einbruch in Freibad-Kiosk am Schwimmweg – Polizei sucht Zeugen (PM)
In der Nacht von Freitag (26. Juni) auf Samstag (27. Juni) ist es am Schwimmweg in Dortmund zu einem Einbruchdiebstahl gekommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Einbrecher im Zeitraum zwischen Freitagabend, 22:00 Uhr, und Samstagmorgen, 06:00 Uhr, gewaltsam Zutritt zu dem Kiosk auf dem Gelände des dortigen Freibades.
Aus den Räumlichkeiten entwendeten die Täter einen niedrigen Bargeldbetrag. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: – Haben Sie in der besagten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Freibades am Schwimmweg beobachtet? – Können Sie Angaben zu potenziellen Tätern oder deren Fluchtrichtung machen?
Hinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Böllerknall an der Hauptschule Husen: 15 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt (PM)
Am heutigen Mittwoch (01.07.2026) wurde gegen 10:30 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Schulhof der Hauptschule Husen ein Knallkörper gezündet. Durch die laute Detonation wurden insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten die 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler ein Knalltrauma und teilweise Schwindel. Zwei von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen Tatverdächtigen dauern an.
Dreijährige auf Westenhellweg von E-Scooter erfasst – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein drei Jahre altes Mädchen ist auf dem Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt von einem E-Scooter erfasst und leicht verletzt worden. Der Fahrer hielt nach dem Unfall zunächst an, flüchtete anschließend jedoch vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 29. Juni, um 14.37 Uhr. Das Mädchen war gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Westenhellweg in Richtung Osten unterwegs. In Höhe der Hausnummern 70 bis 84 näherte sich von hinten ein junger Mann auf einem E-Scooter und touchierte das Kind. Dabei erlitt die Dreijährige leichte Verletzungen.
Der Fahrer hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Befinden des Mädchens. Anschließend verließ er jedoch den Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 1,75 Meter groß mit westasiatischem Phänotyp. Er trug ein weißes T-Shirt und eine kurze dunkle Hose, hatte dunkle Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 entgegen.
Tödlicher Unfall, Schüsse und mehrere Unfallfluchten: Polizei zieht Wochenendbilanz (PM)
Ein tödlicher Verkehrsunfall, mehrere Verkehrsunfallfluchten, Gewaltdelikte sowie ein tödlicher Wasserrettungseinsatz haben Polizei und Feuerwehr am Wochenende in Dortmund beschäftigt.
53-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
Bei einem Verkehrsunfall auf der Hannöverschen Straße ist am Samstag, 4. Juli, eine 53-jährige Dortmunderin ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine BMW-Fahrerin von der Hannöverschen Straße in die Flughafenstraße abbiegen und prallte aus bislang ungeklärter Ursache auf einen VW Beetle sowie ein Motorrad. Die Fahrerin des VW starb noch an der Unfallstelle. Der Motorradfahrer und die Beifahrerin im BMW wurden leicht verletzt. An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Während der Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich über mehrere Stunden gesperrt.
Person tot aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen
Ebenfalls am Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz am Dortmund-Ems-Kanal aus. Eine Person war im Bereich der Straße Im Siesack aus einem Schlauchboot gestürzt und untergegangen. Trotz eines stundenlangen Such- und Rettungseinsatzes mit Rettungsbooten sowie Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei konnten die Einsatzkräfte die vermisste Person gegen 15.30 Uhr nur noch tot aus dem Wasser bergen.
Streit in der Innenstadt endet mit schwerer Verletzung
Ein Streit zwischen zwei Männern eskalierte in der Nacht zu Samstag auf der Hansastraße. Nach Angaben der Polizei spuckte ein 29-Jähriger aus Schwerte zunächst auf die Motorhaube des VW Golf eines 23-jährigen Dortmunders. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, anschließend fuhr der Tatverdächtige mit dem Auto des Dortmunders davon. Als der 23-Jährige den Fahrer stoppen wollte, wurde er mitgeschleift und schwer verletzt.
Der Tatverdächtige setzte seine Fahrt fort und beschädigte auf seinem Weg mehrere Absperrpfosten, Verkehrsschilder sowie Mobiliar einer Außengastronomie. Wenig später stellte er sich auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Die Polizei nahm ihm eine Blutprobe ab und leitete mehrere Strafverfahren ein. Die Polizei korrigierte später ihre erste Mitteilung: Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Golf und nicht um einen Smart.
Schreckschusspistole nach Schüssen sichergestellt
In Westerfilde nahm die Polizei am Samstagabend einen 38-jährigen Dortmunder fest. Nach einem Notruf hatten Einsatzkräfte den Verdacht überprüft, dass ein Mann mehrfach mit einer Schreckschusspistole aus einem Fenster geschossen hatte. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fanden die Waffe später in der Wohnung des alkoholisierten Tatverdächtigen und stellten sie sicher. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Taser-Einsatz nach Streit in Indoorspielplatz
Nach einem Streit in einem Indoorspielplatz an der Schlägelstraße setzte die Polizei am Samstagabend einen Taser gegen einen 26-jährigen Dortmunder ein. Der Mann verhielt sich nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv und ließ sich auch durch die Androhung des Einsatzes nicht beruhigen. Nach dem Einsatz konnten ihn die Beamten festnehmen. Der Dortmunder wurde leicht verletzt. Bei der Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, den er beglich. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Polizei sucht Zeugen nach zwei Unfallfluchten
Nach einer Unfallflucht auf der Borsigstraße sucht die Polizei Zeugen. Ein bislang unbekannter E-Scooter-Fahrer touchierte dort einen 43-jährigen Fußgänger zunächst mit dem Lenker am Arm. Als der Dortmunder den Mann auf den Zusammenstoß ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht und flüchtete mit seinem E-Scooter. Der Gesuchte ist nach Angaben der Polizei etwa 18 bis 19 Jahre alt, hat lockige Haare und trug ein orangefarbenes T-Shirt. Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter der Telefonnummer 0231 132-2321 entgegen.
Auch nach einer Unfallflucht auf der Rheinischen Straße bittet die Polizei um Hinweise. Dort wurde ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer von einem schwarzen Auto am Arm erfasst und stürzte. Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt fort, ohne anzuhalten. Zeuginnen und Zeugen können sich bei der Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 melden.
Einbruch scheitert an aufmerksamen Anwohnern
Aufmerksame Anwohner haben am Sonntag, 5. Juli, einen versuchten Kellereinbruch an der Münsterstraße beobachtet. Nach Angaben der Polizei hatte ein 38-jähriger Dortmunder über ein leerstehendes Ladenlokal Zugang zu einem Mehrfamilienhaus erhalten und im Heizungskeller Kupferrohre demontiert. Als er entdeckt wurde, flüchtete er zunächst ohne Beute. Polizeibeamte nahmen ihn wenig später im Nahbereich fest. Da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen versuchten Einbruchs.
Leichtverletzte nach Unfall auf der A40
Auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund verlor eine 34-jährige Dortmunderin am Samstagabend in Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Barop die Kontrolle über ihren Wagen. Das Auto prallte gegen die Betonschutzwand, hob kurzzeitig vom Boden ab, stieß anschließend gegen einen weiteren Pkw und schleuderte über alle drei Fahrstreifen. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen der Polizei rund 32.000 Euro.
Weitere Unfallflucht mit E-Scooter – Zwei Schulkinder verletzt
Die Polizei ermittelt außerdem nach einer Verkehrsunfallflucht in Mengede. Am Mittwoch, 1. Juli, waren zwei junge Männer gemeinsam auf einem E-Scooter auf dem Gehweg der Dörwerstraße unterwegs und stießen nach Angaben der Polizei mit einer Gruppe von Schülerinnen zusammen, die nach Schulschluss an einer Bushaltestelle warteten. Der Fahrer soll die Kinder zunächst angeschrien haben, aus dem Weg zu gehen. Wegen der hohen Geschwindigkeit konnten zwei elfjährige Mädchen nicht mehr ausweichen und wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Anschließend flüchteten Fahrer und Mitfahrer mit dem E-Scooter vom Unfallort. Nach Zeugenangaben handelte es sich um einen auffällig grün lackierten Leih-E-Scooter des Anbieters Lime. Der Fahrer wird als junger Erwachsener mit kurzen roten lockigen Haaren und Bart beschrieben. Sein Mitfahrer soll etwas jünger und kleiner gewesen sein und kurze schwarze Haare gehabt haben. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie Unfallflucht und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mengede unter der Telefonnummer 0231 132-2721 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Wartungsarbeiten, Festnahmen nach Raub und Mordkommission ermittelt nach Messerangriff (PM)
Polizei durchsucht acht Objekte wegen Verdachts auf organisierten Waffen- und Drogenhandel
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen gegen den organisierten Handel mit Waffen und Betäubungsmitteln haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag, 7. Juli, acht Objekte in Dortmund und Lünen durchsucht. Betroffen waren fünf Wohnungen, zwei Lagerhallen und ein Imbiss.
Bei dem Einsatz vollstreckten die Ermittler einen Haftbefehl gegen einen 37-jährigen türkischen Staatsbürger. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft gewerbsmäßigen Handel mit Waffen und Kokain vor. Verletzt wurde bei den Durchsuchungen niemand.
Die Ermittlungen laufen bereits seit Mitte 2025. Bereits am 26. Juni hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang eine Wohnung und einen Handwerksbetrieb in Dortmund durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte in der Wohnung eines 29-jährigen Dortmunders mit türkischer Staatsangehörigkeit insgesamt 62 Handfeuerwaffen sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei fahndet mit Phantombild nach Tatverdächtigem am Signal Iduna Park
Mit einem Phantombild sucht die Polizei Dortmund nach einem Mann, der am Samstag, 17. Januar, einen 45-Jährigen auf dem Vorplatz des Signal Iduna Parks schwer verletzt haben soll. Die Tat ereignete sich gegen 18 Uhr vor dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli.
Das Amtsgericht Dortmund hat die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Wer Hinweise zur Identität des abgebildeten Mannes geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter Tel. 0231 132-7441 zu melden. Das Phantombild ist im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
Wegen Wartungsarbeiten an der Telefonanlage kommt es am Donnerstag, 9. Juli, zeitweise zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit des Polizeipräsidiums Dortmund und seiner Außenstellen. Betroffen sind Telefonnummern, die mit der Ziffernfolge 132 beginnen.
Die Einschränkungen sind zwischen 4 und etwa 6 Uhr mit einer möglichen Ausfallzeit von bis zu 60 Minuten sowie zwischen 22 Uhr und Freitag, 10. Juli, 6 Uhr mit einer Ausfallzeit von bis zu 30 Minuten zu erwarten. Von der zweiten Wartungsphase ausgenommen sind die Polizeiwachen Huckarde, Nord und Körne.
Die Polizei bittet Bürger*innen, sich in dringenden, aber nicht eilbedürftigen Fällen während der Wartungsarbeiten per E-Mail an poststelle.dortmund@polizei.nrw.de zu wenden. Der Notruf 110 ist von den Arbeiten nicht betroffen und jederzeit erreichbar.
Nach Messerangriff in Scharnhorst: Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß – Polizei sucht weitere Zeugen
Nach dem Messerangriff in Dortmund-Scharnhorst hat die Polizei ihre Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts fortgesetzt. Die Mordkommission ermittelt weiter, allerdings konnte sich der dringende Tatverdacht gegen die beiden zunächst festgenommenen Dortmunder im Alter von 29 und 33 Jahren bislang nicht erhärten. Sie wurden deshalb aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten am Montag, 6. Juli, gegen 19.05 Uhr drei Männer auf dem Parkplatz eines Wohnkomplexes an der Spannstraße zunächst in einen verbalen Streit. Wenig später brach ein 26-jähriger Dortmunder im Bereich eines Spielplatzes mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen zusammen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass dem Verletzten ein Mobiltelefon geraubt worden war.
Die Mordkommission bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Tatablauf machen können, sich bei der Polizei zu melden.
Nach Messerangriff in Brackel: Tatverdächtiger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft
Nach dem versuchten Tötungsdelikt im Dortmunder Stadtteil Brackel befindet sich der 51-jährige Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft schwebt seine gleichaltrige Ehefrau nach intensiver medizinischer Behandlung nicht mehr in Lebensgefahr.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das Ehepaar am späten Montagabend im Hofgerichtsweg in Streit. Dabei soll der Mann seine Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Tatort fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 51-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen gefährlicher Körperverletzung und bestehender Fluchtgefahr Haftbefehl. Die Ermittlungen der Mordkommission zum genauen Tatablauf und zu den Hintergründen dauern an.
Polizei bietet Zivilcourage-Kurse an – Nur noch wenige Plätze frei
Wie kann ich helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen vermittelt die Polizei Dortmund in einem zweitägigen Zivilcourage-Kurs. Unter den Leitgedanken „Frühzeitig aus bedrohlichen Situationen aussteigen!“ und „Helfen, ohne Selbstgefährdung!“ lernen die Teilnehmenden unter anderem, wie Gewalt entsteht, welche Wirkung Körpersprache hat und wie sich bedrohliche Situationen entschärfen lassen.
Der Kurs findet am Dienstag, 21. Juli, und Dienstag, 28. Juli, jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr statt. Die Polizei weist darauf hin, dass beide Termine wahrgenommen werden sollten. Für den aktuellen Kurs sind noch wenige Plätze frei, weitere Termine sind bereits in Planung.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Durchsuchungen nach Ausschreitungen, Unfallfluchten und Ermittlungen der Bundespolizei (PM)
Polizei durchsucht Wohnungen nach Ausschreitungen bei prokurdischer Versammlung
Nach den Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer prokurdischen Versammlung am 20. Januar hat die Polizei Dortmund am Mittwoch sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Beteiligte an den Ausschreitungen, bei denen unter anderem ein syrisches Restaurant in der Dortmunder Innenstadt beschädigt worden war.
Im Rahmen der Ermittlungskommission „City“ leitete die Polizei 30 Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ein. Bislang konnten 19 Tatverdächtige identifiziert werden.
Durchsucht wurden Wohnungen in Dortmund, Bochum, Lünen, Werdohl und Datteln. Sechs Tatverdächtige trafen die Einsatzkräfte an ihren Wohnanschriften an. Sichergestellt wurden unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke. Festnahmen gab es nicht.
Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß in Derne – Polizei sucht Zeugen
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Altenderner Straße sucht die Polizei nach einem flüchtigen Autofahrer. Gegen 22.30 Uhr wollte der bislang unbekannte Mann von der Altenderner Straße nach links in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen und missachtete dabei nach bisherigen Erkenntnissen die Vorfahrt eines 24-jährigen Dortmunders.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der unbekannte Fahrer sprach zunächst mit einem Zeugen, flüchtete anschließend aber zu Fuß in Richtung Dortmund. Sein Fahrzeug ließ er am Unfallort zurück.
Ermittlungen ergaben, dass der Wagen außer Betrieb gesetzt war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Die Polizei stellte das Auto sicher. Der Sachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Scharnhorst unter Tel. 0231 132-3621 zu melden.
Schwer verletzter Motorradfahrer nach Unfall auf der Rheinischen Straße
Nach einem Verkehrsunfall auf der Rheinischen Straße sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 62-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund wurde am Dienstagnachmittag schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen warteten der Motorradfahrer und ein 54-jähriger Autofahrer mit ihrem VW Golf an einer roten Ampel auf der Rheinischen Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Anschließend kam es zu dem Unfall. Unklar ist bislang, ob der Autofahrer auf das stehende Motorrad auffuhr oder der Motorradfahrer zunächst aus bislang ungeklärter Ursache stürzte und anschließend vom Auto erfasst wurde.
Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die Rheinische Straße zeitweise gesperrt werden. Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter Tel. 0231 132-2121 entgegen.
Bundespolizei warnt nach Gleisbetretung in Dortmund-Germania vor Lebensgefahr
Nach einem gefährlichen Vorfall am Haltepunkt Dortmund-Germania ermittelt die Bundespolizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Eine 31-jährige Frau hatte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr den Gleisbereich betreten. Der Lokführer einer einfahrenden S-Bahn konnte eine Kollision nur durch eine Schnellbremsung verhindern.
Anschließend setzte sich die Frau auf die Bahnsteigkante des gegenüberliegenden Gleises, sodass eine weitere S-Bahn ebenfalls stark abbremsen musste. Die alarmierte Bundespolizei kontrollierte die 31-Jährige. Hinweise auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung oder einen medizinischen Ausnahmezustand ergaben sich nach Angaben der Beamten nicht.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen. Moderne Züge seien häufig erst sehr spät zu hören und könnten nicht ausweichen. Zudem gingen von Bahnanlagen weitere erhebliche Gefahren aus.
Illegales Autorennen und Bierkisten-Unfall: Polizei ermittelt nach zwei Einsätzen (PM)
Die Polizei Dortmund hatte auf den Autobahnen rund um Dortmund gleich zwei größere Einsätze. Auf der A40 stellten Beamte zwei mutmaßliche Teilnehmer eines illegalen Autorennens, im Kamener Kreuz sorgte ein verunglückter Lastwagen für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Verdacht auf illegales Autorennen auf der A40
Zivile Einsatzkräfte beobachteten am Mittwoch, 8. Juli, gegen 22.45 Uhr auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund ein mutmaßlich verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Nach Angaben der Polizei fuhren zwei BMW-Fahrer im Alter von 24 und 28 Jahren auf Höhe der Anschlussstelle Dorstfeld nebeneinander, nahmen Blickkontakt auf und beschleunigten anschließend mehrfach gleichzeitig auf Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.
Die Fahrt führte bis zum Ausbauende der A40 an der Wittekindstraße. Im Stadtgebiet bremsten beide Fahrer zunächst wegen eines stationären Blitzers ab und beschleunigten anschließend erneut auf etwa 90 km/h. Aufgrund der Verkehrslage mussten sie ihre Geschwindigkeit schließlich wieder reduzieren.
Die Polizei kontrollierte den 24-Jährigen an der Baurat-Marx-Allee. Der zweite Fahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die Beamten stellten die Führerscheine beider Männer sicher. Gegen sie wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Lkw verliert bis zu 150 Bierkisten im Kamener Kreuz
Ein Lastwagen verlor am Donnerstag, 9. Juli, gegen 4 Uhr im Kamener Kreuz auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen zwischen 100 und 150 volle Bierkisten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet das Fahrzeug im sogenannten Kreisel Oberhausen aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve gegen die Schutzplanke. Dabei verteilte sich die Ladung auf der Fahrbahn.
Der Fahrer blieb unverletzt, wurde vorsorglich jedoch in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb der Kreisel Oberhausen voraussichtlich bis in die Mittagsstunden gesperrt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Mercedes-Fahrer flüchtet nach Unfall in Derne – Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall in Dortmund-Derne sucht die Polizei den Fahrer eines Mercedes-Benz, der nach dem Zusammenstoß zu Fuß geflüchtet ist. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 7. Juli, gegen 22.45 Uhr an der Kreuzung Altenderner Straße/Walther-Kohlmann-Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Mercedes-Fahrer von der Altenderner Straße in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen. Dabei missachtete er nach Angaben der Polizei die Vorfahrt eines entgegenkommenden 24-jährigen Dortmunders. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 14.000 Euro.
Nach dem Unfall stieg der Mercedes-Fahrer aus seinem Wagen und unterhielt sich mit einem Zeugen in gebrochenem Englisch. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Walther-Kohlmann-Straße.
Der Mann wird als etwa 1,75 Meter groß, 40 bis 50 Jahre alt und hager beschrieben. Er hatte kurze Haare im Boxerschnitt, keinen Bart und trug eine schwarze kurze Cargohose sowie ein blaues T-Shirt. Die Polizei beschreibt ihn als südosteuropäisch aussehend.
Die Polizei bittet insbesondere um Hinweise auf eine möglicherweise verletzte Person, auf die diese Beschreibung zutrifft und die im Bereich der Unfallstelle oder in der näheren Umgebung gesehen wurde. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Dortmund-Scharnhorst unter der Telefonnummer 0231 132-3621 zu melden.
Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Autofahrer in Dortmund-Mitte: Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bereits am Donnerstag (2. Juli 2026) kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer auf der Möllerstraße/Rheinischen Straße. Die Polizei sucht Zeugen.
Erkenntnissen zufolge befand sich der Radfahrer gegen 8:20 Uhr auf der Mittelinsel der Fußgängerfurt der Möllerstraße, um die Straße mit seinem Fahrrad zu überqueren.
Beim Überqueren kamen ihm weitere Fußgänger entgegen. Aus ungeklärten Gründen kam es im weiteren Verlauf zum Zusammenstoß mit einem 26-jährigen Autofahrer aus Dortmund, der von der Rheinischen Straße nach rechts in die Möllerstraße abbog.
Durch den Zusammenstoß fiel der 67-jährige Radfahrer aus Dortmund auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Warum es zum Unfall kam, ist bislang ungeklärt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231/132-1121 entgegen.
Nach mutmaßlichen Drogenhandel: Polizei nimmt 21-Jährigen fest (PM)
Nach einem mutmaßlichen Drogenhandel am Mittwochabend (8. Juli) nahmen zivile Einsatzkräfte einen Mann fest und stellten Drogen sicher. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.
Gegen 22 Uhr beobachteten Polizeibeamte während der Streifenfahrt, in der Straße Droote, in Dortmund, einen mutmaßlichen Drogenhandel. Ein verdächtiger Mann übergab einer weiteren Person ein Tütchen mit einer auffälligen Substanz. Als die Polizisten sich entschieden, den Mann zu kontrollieren, rannte er davon.
Nach einer kurzen Nacheile stellten die Einsatzkräfte den 21-Jährigen aus Dortmund. Bei einer anschließenden Personenkontrolle fanden die Beamten eine nicht geringe Menge an Betäubungsmittel bei ihm auf. Zur weiteren Sachverhaltsklärung ging es mit dem Dortmunder zur nächsten Polizeiwache.
Mit einem richterlichen Beschluss betraten die Polizisten mit zwei Diensthunden die Wohnung des Beschuldigten. In der Wohnung fanden die Beamten eine weitere nicht geringe Menge an Betäubungsmittel sowie Utensilien zur Herstellung und Verarbeitung von Substanzen. Auch wurden Vapes in einer höheren dreistelligen Anzahl gefunden. Die Polizeibeamten stellten die aufgefundenen Drogen und Vapes sicher.
Während der Durchsuchungsmaßnahme in der Wohnung, verhielt sich ein weiterer Mann vor dem Haus verdächtig. Bei einer anschließenden Kontrolle konnten auch bei dem 22-Jährigen aus Bergkamen mehrere Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt werden.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme wurde der 22-Jährige vor Ort entlassen. Den 21-Jährigen brachten die Beamten ins Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft an.
Zeugen nach Verkehrsunfallflucht im Kreuzviertel gesucht (PM)
Nach einem Verkehrsunfall am Freitag, 3. Juli, gegen 15 Uhr in der Dortmunder
Innenstadt sucht die Polizei Zeugen. Ein 26-jähriger Dortmunder fuhr mit einem Leih-E-Scooter auf der Großen Heimstraße in Richtung Norden. An der Kreuzung zur Kreuzstraße nahm ihm nach
bisherigen Erkenntnissen ein silberfarbener Kombi die Vorfahrt. Der
E-Scooter-Fahrer bremste stark ab, stürzte und erlitt mehrere Frakturen an den
Armen. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort. Der flüchtige Faher wird als männlich beschrieben. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 entgegen.
Dortmund In der Nacht zu Mittwoch (15. Juli) kam es auf der Lindenhorster Straße in
Dortmund-Lindenhorst zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 61-Jähriger erlitt
lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 01:15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus zu familiären Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Personen mit
Messern verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Krankenhäuser gebracht. Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.
Reaktionen
Verkehrsunfall zwischen zwei Fahren von E-Scootern in Dortmund-Hörde – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bereits am 30. Mai 2026 (Samstag) ereignete sich auf dem Fred-Ape-Weg in Hörde ein Verkehrsunfall zwischen zwei E-Scooter-Fahrern. Einer der Beteiligten flüchtete, weshalb die Polizei Zeugen sucht.
Ein 61-jähriger Dortmunder war gegen 15:30 Uhr mit seinem E-Scooter auf dem Fred-Ape-Weg in westlicher Richtung unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein unbekannter E-Scooter-Fahrer auf der Hermannstraße in Richtung Fred-Ape-Weg. Im Fred-Ape-Weg, auf Höhe der Hausnummer 66, stießen die beiden entgegenfahrenden E-Scooter-Fahrer zusammen. Dabei verletzte sich der Dortmunder leicht.
Der andere E-Scooter-Fahrer flüchtete in Richtung Phoenixsee. Er wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 185 cm groß, hat eine athletische Figur und dunkle Haare. Der Mann trug eine dunkle Hose und schwarz-weiße Turnschuhe. Er trug eine Brille und war mit einem E-Scooter einer Leihfirma unterwegs.
Die Polizei schätzt den Schaden auf 300 Euro und sucht weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrer des E-Scooters machen können.
Schwerer Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund (PM)
In der Nacht zu Freitag (12. Juni) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Martener Straße in Dortmund-Lütgendortmund. Ein 32-Jähriger wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand fuhr der Mann aus Dortmund gegen 0 Uhr auf der Martener Straße in Richtung Dortmund-Germania. Er war mit einem weißen Mercedes Vito unterwegs. Kurz hinter der Einmündung Idastraße kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto fuhr die Böschung hoch und prallte gegen einen Baum. Der Dortmunder wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Fahrzeug bergen. Daraufhin wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr mehr für den 32-Jährigen. Der Mercedes Vito musste abgeschleppt werden.
Die Unfallspuren wurden vom Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund aufgenommen. Die Martener Straße war für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme gesperrt und konnte gegen 6 Uhr wieder freigegeben werden.
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch eines Kindes in Dortmund (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund sucht die Polizei Dortmund mit Lichtbildern nach einem bislang unbekannten Täter. Die Überwachungsbilder sind im Fahndungsportal der Polizei NRW unter dem folgenden Link zu finden:
https://polizei.nrw/fahndung/206597
Der bislang unbekannte Tatverdächtige fasste am 13.08.2025 gegen 14:00 Uhr mehrfach ein 12-jähriges Kind in einem Dortmunder Schwimmbad in der Höfkerstraße an.
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Bundespolizei stellt Amphetamine bei Zeugin sicher (PM)
Im Rahmen der Ermittlungen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof eine 43-jährige deutsche Staatsangehörige. Die Frau wurde am 12. Juni gegen 23:15 Uhr zur weiteren Sachverhaltsklärung dem Bundespolizeirevier Dortmund zugeführt. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten Amphetamine. Die 43-Jährige und ein weiterer Beteiligter gaben an, dass die Betäubungsmittel ihnen gemeinsam gehören würden. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die Betäubungsmittel, belehrten die Beschuldigten und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten entlassen.
Bundespolizei stellt Messer und Tierabwehrspray bei 21-Jährigem sicher (PM)
Am 13. Juni kontrollierten Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen deutschen Staatsbürger. Trotz einer bestehenden Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays führte der Mann entsprechende Gegenstände mit sich. Gegen 14:15 Uhr stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 21-jährigen Deutschen im Hauptbahnhof Dortmund fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Dortmunder eine behördliche Untersagung zum Mitführen von Messern und Tierabwehrsprays bestand. Auf Nachfrage gab der Mann an, keine entsprechenden Gegenstände mit sich zu führen. Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten jedoch ein Messer sowie ein Tierabwehrspray auf. Die Beamten beschlagnahmten beide Gegenstände und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Dortmunder ein. Nach erfolgter Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige entlassen.
Versuchtes Tötungsdelikt an der Kamener Straße / Unnaer Straße in Dortmund – zwei Personen leicht und eine Person lebensgefährlich verletzt (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am Samstagabend des 13. Juni kam es gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße in Dortmund zu einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zwischen drei Dortmundern im Alter von 33, 37 und 49 Jahren. Dabei wurde auch ein Messer eingesetzt.
Der 37-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der 33-Jährige und der 49-Jährige wurden leicht verletzt. Die Polizei Dortmund nahm alle drei Männer vorläufig fest. Eine eingerichtete Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Folgemeldung nach versuchten Tötungsdelikt an der Kamener Straße Unnaer Straße in Dortmund – Haftrichter erlässt einen Haftbefehl gegen 37-Jährigen (PM)
Wie berichtet, kam es am Samstagabend des 13. Juni gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung im familiären Umfeld zu einem versuchten Tötungsdelikt.
Nach Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen.
Die an der Auseinandersetzung beteiligten Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass sie in Notwehr/Nothilfe handelten.
Nach versuchtem Tötungsdelikt: Haftrichter ordnet Untersuchungshaft gegen einen 29-Jährigen aus Nordkirchen an (Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund)
Am gestrigen Montagnachmittag kam es gegen 15:30 Uhr an der Beethovenstraße 24 in Werne zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen Beschuldigten aus Nordkirchen und einem 40-jährigen Geschädigten aus Werne, in deren Verlauf der Beschuldigte den Geschädigten mit einem Messer attackierte und schwer verletzte.
Anschließend flüchtete der 29-Jährige vom Tatort. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann wenig später durch die Einsatzkräfte der Polizei in Nordkirchen festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind bisher unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Polizei Dortmund hat eine Mordkommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter heute einen Haftbefehl gegen den 29-Jährigen wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Verkehrsunfall in Dortmund-Körne: Neugeborenes beteiligt – Autofahrer alkoholisiert (PM)
Am Samstagabend (13. Juni) kam es gegen 21:25 Uhr im Stadtteil Körne zu einem Auffahrunfall, bei dem ein neugeborenes Kind leicht verletzt wurde.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 38-jähriger Dortmunder mit seinem Skoda den Körner Hellweg in östliche Richtung. Am Kreuzungsbereich zur Berliner Straße fuhr er auf einen an der Ampel wartenden Seat auf. Durch den Zusammenstoß wurde das wartende Auto in den Kreuzungsbereich geschoben. In diesem befanden sich neben dem 35-jährigen Fahrer auf der Rückbank auch das Neugeborene und die 26-jährige Mutter (alle wohnhaft in Dortmund).
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand fuhr der 38-Jährige unter Einfluss von Alkohol. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Annahme. Ein Arzt entnahm auf der Polizeiwache Körne anschließend eine Blutprobe, seinen Führerschein stellten die eingesetzten Beamten sicher. Der Skoda des 38-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste an der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Durch den Zusammenstoß kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen des Bahnverkehrs. Ein Rettungswagen brachte das neugeborene Kind sowie dessen Mutter in ein umliegendes Krankenhaus.
Erst ein Promille-Radler, dann ein Drogen- und Waffenfund bei Vollstreckung eines Haftbefehls: Ereignisreicher Morgen für Einsatzkräfte der Polizei (PM)
Am Mittwochmorgen des 10. Juni beabsichtigten Polizeibeamte, einen Haftbefehl in Dortmund-Eving zu vollstrecken. Eine Routineaufgabe der Polizei. Doch zu diesem Zeitpunkt ahnten die Beamten noch nicht, welche Überraschungen der Tag noch für sie bereithält.
Um 8 Uhr morgens machten sie sich auf den Weg, um in der Steiermarkstraße einen Haftbefehl zu vollstrecken. Auf der Fahrt über die Bornstraße stellten sie einen 39-jährigen Dortmunder fest, der ein hochwertiges E-Bike schob. Sie entschieden sich, den Mann zu überprüfen, und forderten ihn auf, stehen zu bleiben. Doch dieser dachte nicht daran, setzte sich auf das Fahrrad und versuchte zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung stoppten die Einsatzkräfte den Mann.
Bei der Überprüfung verströmte der Mann einen intensiven Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 2 Promille. Zur Entnahme einer Blutprobe sollte er zur Polizeiwache gebracht werden. Zum Missfallen des Dortmunders. Er leistete Widerstand, indem er sich gegen die Maßnahmen sperrte. Auf der Dienststelle entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Wache entlassen. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Anschließend konnten sie sich wieder ihrem ursprünglichen Auftrag widmen. Endlich an der Steiermarkstraße angekommen, klingelten sie an der Wohnungstür des 21-Jährigen. Als dieser die Tür öffnete, strömte sofort ein intensiver Cannabisgeruch aus der Wohnung. Die Beamten erkannten im Wohnzimmer verschiedene Betäubungsmittel und diverses Verpackungsmaterial. Noch vor Ort räumte der Mann ein, dass sich eine größere Menge Kokain in der Wohnung befände.
Mit einem von der Staatsanwaltschaft erlassenen Durchsuchungsbeschluss und mit angeforderten Unterstützungskräften – darunter auch ein Diensthund – durchsuchten die Beamten die Wohnung. Sie fanden eine Vielzahl unterschiedlicher Betäubungsmittel, Mobiltelefone, diverse Waffen – darunter eine Machete und Schlagstöcke -, illegale Vapes, unverzollte Zigaretten und einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Die Beamten stellten alle Gegenstände sicher.
Zur Vollstreckung des Haftbefehles nahmen Sie den 21-jährigen Dortmunder fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Unbelehrbarer 18-Jähriger rast mit ca. 160 km/h über die Ruhrallee (B54) in Dortmund (PM)
Am 16. Juni führten Polizeibeamte gegen 21 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an der Ruhrallee (B54) in Richtung Innenstadt durch. Dass dabei der eine oder andere Autofahrer dabei mit zu hoher Geschwindigkeit gemessen wird, ist nicht unüblich. Doch der nachfolgende Sachverhalt wird den Einsatzkräften länger in Erinnerung bleiben.
An der Kontrollörtlichkeit auf Höhe des Parkplatzes F2 „Dortmunder Hotel“ gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Um 21:05 Uhr fuhr ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf die Kontrollstelle zu. Der Beamte „laserte“ das Fahrzeug und staunte nicht schlecht. Das Gerät zeigte eine Geschwindigkeit von ca. 160 km/h an. Wohlgemerkt bei erlaubten 60 km/h.
Mit einem Anhaltestab in der Hand betrat der Polizeibeamte die Fahrbahn und gab dem Fahrer ein eindeutiges Anhaltesignal. Doch der VW Golf fuhr nahezu ungebremst auf den Polizeibeamten zu. Dieser musste eine Ausweichbewegung in Richtung der Schutzplanke machen. Erst danach bremste der VW stark ab und kam schließlich zum Stehen. Auf dem Fahrersitz saß ein 18-jähriger Dortmunder.
Als die Beamten ihm eröffneten, dass er Beschuldigter in einem Strafverfahren sei und der Führerschein sichergestellt werde, äußerte er spontan, dass ihm diese Maßnahme „egal“ sei. Schließlich sei ihm bereits vor wenigen Wochen der Führerschein durch die Polizei abgenommen worden. Doch diesen habe er schnell wieder zurückerhalten.
Eine Recherche ergab, dass der Führerschein des 18-Jährigen tatsächlich vor wenigen Wochen durch die Polizei sichergestellt worden war. Der Grund für die Sicherstellung? Der junge Mann war doppelt so schnell durch die Innenstadt gerast, wie eigentlich erlaubt.
Gegen den 18-Jährigen haben die Polizeibeamten zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Einerseits wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen und andererseits wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.
Ob der unbelehrbare Dortmunder seinen Führerschein noch einmal so schnell wiederbekommt ist unwahrscheinlich. Weiterhin fertigten die Beamten einen Bericht für die zuständige Fahrerlaubnisbehörde, die die charakterliche Eignung des Dortmunders prüfen soll.
Mehrere Fahrzeuge eines Autohauses durch Brandstiftung in Hörde beschädigt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bei einem Brand auf dem Gelände eines Autohauses in Dortmund-Hörde sind in der Nacht zu Mittwoch, 17. Juni, mehrere Fahrzeuge erheblich beschädigt oder zerstört worden. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr zum Fred-Ape-Weg alarmiert. Mehrere Notrufe meldeten zunächst den Brand eines Pkw. Noch während der Anfahrt gingen weitere Hinweise auf mehrere brennende Fahrzeuge ein, sodass die Alarmstufe erhöht und zusätzliche Einsatzkräfte angefordert wurden.
Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits zwei Pkw und ein Transporter in Vollbrand. Die Fahrzeuge befanden sich auf einem Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu einem Autohaus, auf dessen Gelände zahlreiche weitere Fahrzeuge abgestellt waren. Zudem bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude übergreifen.
Mit zwei Trupps unter Atemschutz gelang es der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf das Wohnhaus sowie weitere Fahrzeuge zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren etwa 25 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei gerieten auf dem Gelände eines Autohauses an der Hörder Bachallee mehrere Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Insgesamt wurden sechs Pkw teilweise erheblich beschädigt. Bei mehreren Fahrzeugen geht die Polizei von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus. Zudem entstand ein Gebäudeschaden am Autohaus.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Nach dem derzeitigen Stand gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.
Zeugen, die in der Nacht im Bereich der Hörder Bachallee verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter Tel. 0231 1327441 zu melden.
Versuchter Raubüberfall auf Bio-Supermarkt in Dortmund-Barop – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein bislang unbekannter, maskierter Täter hat am Mittwochnachmittag (17. Juni 2026) versucht, einen Bio-Supermarkt an der Stockumer Straße zu überfallen. Die Polizei Dortmund sucht nun mit einer detaillierten Beschreibung nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Flüchtigen geben können.
Nach ersten Erkenntnissen betrat der Mann das Geschäft an der Stockumer Straße bereits gegen 14:05 Uhr bis 14:10 Uhr. Um 14:24 Uhr näherte er sich schließlich von hinten einer Kassiererin. Unter Vorhalt eines vermeintlichen Messers forderte er die Angestellte auf, die Kasse zu öffnen.
Nachdem die Kassiererin jedoch verbal Widerstand leistete, flüchtete der Täter anschließend ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Kassiererin blieb körperlich unverletzt.
Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:
– Geschlecht/Alter: männlich, jung – Größe/Statur: ca. 185 cm groß, schlanke Statur
– Erscheinungsbild: europäischer Phänotyp
– Maskierung: auffälliger, bunter, karierter Schal sowie eine große schwarze Sonnenbrille
– Bekleidung: rote Basecap; weißes, langärmeliges Deutschland-Trikot mit schwarzen Streifen an den Ärmeln; dunkelblaue Jeans
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am Mittwochnachmittag im Bereich der Stockumer Straße verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise auf den beschriebenen Täter oder dessen Fluchtweg geben?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalwache der Polizei Dortmund jederzeit unter der Telefonnummer 0231 132-7441 entgegen.
Schwerpunkteinsatz vor mehreren Schulen: E-Scooter-Fails am Morgen bereiten Kummer und Sorgen (PM)
Vielleicht macht es ja jetzt mal, nach diesem Einsatz und den entsprechenden Konsequenzen, „Klick“ bei zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern. Beim Schwerpunkteinsatz „E-Scooter macht Schule“ nahmen die Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund am heutigen Donnerstagmorgen gezielt den Schulweg zahlreicher Kinder und Jugendlicher in den Blick.
Zwischen 7 und 9 Uhr waren die Einsatzkräfte an mehreren weiterführenden Schulen im Stadtgebiet unterwegs – an vier Schulen wurde repressiv kontrolliert, an der fünften Schule lag der Fokus auf der Prävention. Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter sind seit mehreren Jahren ein massives Ärgernis für viele Menschen und eine große Gefahr im Straßenverkehr, da zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer sich damit verbotswidrig fortbewegen. Mit der Social-Media-Serie „E-Scooter-Fails“ hatte das PP Dortmund im Herbst 2025 bereits öffentlichkeitswirksam auf die massiven Gefahren der Verstöße hingewiesen.
Mit Abstand häufigster Verstoß war an den Schulen die Nutzung der falschen Verkehrsfläche: 14-mal waren E-Scooter-Fahrer dort unterwegs, wo sie nicht fahren dürfen – etwa auf dem Gehweg. Das gefährdet vor allem Fußgänger. E-Scooter gehören auf den Radweg oder, wo dieser fehlt, auf die Fahrbahn. Mehrfach standen zudem, ein Klassiker, zwei Personen auf einem Roller. Zugelassen ist der E-Scooter nur für eine Person. Wenn in dieser Konstellation ein Unfall passiert, kann das schwerste Verletzungen zur Folge haben.
Besonderes Augenmerk legten die Beamten auch auf das Mindestalter. Am Immanuel-Kant-Gymnasium und der Max-Born-Realschule zogen die Einsatzkräfte fünf E-Scooter ein, weil sie von Schülerinnen und Schülern unter 14 Jahren geführt wurden. In sechs Fällen richteten sich Anzeigen darüber hinaus gegen diejenigen, die das Fahren unter dem Mindestalter angeordnet oder zugelassen hatten – also gegen Halter und Erziehungsberechtigte.
In sechs weiteren Fällen fertigten die Beamten Strafanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Wer einen E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen fährt, begeht keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
Am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium trafen die Beamten im Rahmen der Kontrolle einen 12-jährigen Dortmunder an, der sein E-Bike über einen Handgashebel antrieb. Eine solche Vorrichtung ist in diesem Zusammenhang nicht vorschriftsmäßig. Eine Betriebserlaubnis konnte nicht vorgelegt werden, und welche Höchstgeschwindigkeit das Rad bauartbedingt erreicht, ist offen. Die Beamten stellten das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sicher. Da der Fahrer noch minderjährig ist, richtet sich die Strafanzeige – Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz – gegen die Erziehungsberechtigten.
Auch die „Elterntaxis“ gehörten zum Einsatz. Vor den Schulen ahndeten die Beamten mehrere Parkverstöße sowie Gurtverstöße. In einem Fall war ein Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gerade im unmittelbaren Schulumfeld entstehen durch haltende und wendende Fahrzeuge unübersichtliche Situationen. Wer sein Kind bringt, sollte mit etwas Abstand zur Schule halten und auf die richtige Sicherung im Fahrzeug achten – das schützt das eigene Kind und alle anderen.
Im zweiten Kontrollabschnitt zum Thema E-Scooter im gesamten Stadtgebiet – diesmal nicht mehr mit dem Schwerpunkt auf Schulen – bestätigte sich das Bild: Erneut war die Nutzung der falschen Verkehrsfläche der häufigste Verstoß (36 Fälle), hinzu kam mehrfach das unzulässige Befahren der Fußgängerzone.
In der Markgrafenstraße fiel den Einsatzkräften ein 31-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Soest auf, der die Straße entgegen der Fahrtrichtung befuhr. Beim anschließenden Abbiegen auf die Hohe Straße wollte er den Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen neben ihm fahrenden Pkw – nur durch starkes Abbremsen ließ sich ein Zusammenstoß verhindern. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sie beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten weitere Maßnahmen ein. Für E-Scooter gelten dieselben Promille- und Drogengrenzen wie für Autos – und wer berauscht fährt, ist seinen Führerschein in aller Regel los.
Die Polizei Dortmund wird auch künftig vor Schulen und im Stadtgebiet kontrollieren und ihre Präventionsarbeit rund um E-Scooter fortsetzen. Denn die meisten der festgestellten Verstöße haben eines gemeinsam: Sie wären allesamt vermeidbar gewesen.
Zeugenaufruf: Autofahrer erfasst Fußgängerin in Lütgendortmund und flüchtet (PM)
Am 9. Juni gegen 14:15 Uhr wird an der Borussiastraße/Kesselborn in Lütgendortmund eine Fußgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Der Autofahrer flüchtete von der Unfallörtlichkeit. Die Polizei Dortmund sucht jetzt nach Zeugen.
Nach ersten Erkenntnissen beabsichtigte eine 62-jährige Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung an einem Fußgängerüberweg mit Fußgängerampel auf Höhe des Imbisses „MyDöpi Dortmund“, die Fahrbahn zu queren. Bei Grünlicht betrat sie die Fahrbahn, wurde von einem Pkw erfasst und schwer verletzt. Angaben zum flüchtigen Fahrzeug konnte sie nicht machen.
Die Polizei Dortmund sucht deshalb Zeugen, die Angaben zum Auto, einem möglichen Fahrer oder Fahrerin oder sonstige sachdienliche Angaben machen können. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich der Polizeiwache Lütgendortmund unter der Nummer: 0231 132-2621 zu melden.
Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer – Polizei stellt 23-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof (PM)
Zu einer Verfolgungsfahrt mit einem Piaggio-Rollerfahrer kam es in der Nacht zu Samstag (20.6.) in der Dortmunder Nord- und Innenstadt. Die Polizei konnte den 23-jährigen Fahrzeugführer aus Dortmund stellen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 3 Uhr den unbeleuchteten, schwarzen Roller ohne Kennzeichen fest. Der Fahrer bog von der Kurfürstenstraße in die Steinstraße ab. Die Beamten gaben dem Fahrer mit dem Blaulicht und den Anhaltezeichen zu verstehen, dass dieser seine Fahrt stoppen soll. Der Rollerfahrer versuchte jedoch zu flüchten.
Seine Flucht ging durch die Linienstraße, entgegen der Fahrtrichtung und zu diesem Zeitpunkt nicht für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Weiter flüchtete er über die Münsterstraße, teilweise über Fußwege. Über mehrere Straßen endete die Flucht letztendlich am Dortmunder Hauptbahnhof.
Der Dortmunder fuhr durch die Verteilerebene und flüchtete zu Fuß in Richtung des Fußballmuseums. Dort konnte der Mann durch Beamte der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei gestellt werden. Die Beamten fanden den Roller des Dortmunders auf der Rolltreppe und stellte diesen sicher.
Bei der Kontrolle des 23-Jährigen ergaben sich Hinweise darauf, dass dieser ohne Führerschein und unter dem Einfluss von Alkohol den unversicherten Roller gefahren ist. Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen ihn ein.
Es kam bei der gesamten Verfolgungsfahrt glücklicherweise zu keiner Gefährdung von Unbeteiligten oder den eingesetzten Polizeibeamten.
Berauscht, gesucht, geflüchtet – Festnahme am Westerholz (PM)
Am Samstagmorgen (20. Juni) haben Polizeibeamte auf einem Parkplatz am Westerholz einen zur Fahndung ausgeschriebenen Mann festgenommen. Der 38-Jährige versuchte zunächst zu flüchten und leistete anschließend Widerstand.
Ein Zeuge verständigte gegen 8 Uhr über den Notruf die Polizei. Er äußerte den Verdacht, dass eine offenbar betrunkene Person mit einem Auto fahren könnte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen auf dem Parkplatz am Westerholz 45 zwei Personen in einem Auto an. Beide machten einen erheblich berauschten Eindruck. Als die Beamten die Identität des 38-jährigen Fahrers überprüfen wollten, versuchte dieser, zu Fuß zu flüchten.
Die Einsatzkräfte holten den Mann nach kurzer Verfolgung ein und hielten ihn fest. Dabei wehrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen. Die Beamten überwältigten und fixierten ihn. Bei der anschließenden Überprüfung stellten sie fest, dass der Mann ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland zur Fahndung ausgeschrieben war. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands brachten die Einsatzkräfte den 38-Jährigen Polen zunächst in ein Krankenhaus. Anschließend wurde er einem Justizvollzugskrankenhaus zugeführt.
Die Polizei fertigte unter anderem eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen zu einer möglichen Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel dauern an.
40-Jähriger schlägt auf 33-Jährigen ein und verletzt ihn schwer: Haftrichter ordnet eine Untersuchungshaft an (PM)
Am 19. Juni kam es gegen 14:30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Schwanenwall in Dortmund zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 33-jähriger Dortmunder schwer verletzt wurde. Zwischenzeitlich konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein 40-jähriger Tatverdächtiger befindet sich in Untersuchungshaft.
Ersten Erkenntnissen zufolge traf sich der tatverdächtige 40-jährige Spanier ohne festen Wohnsitz mit dem 33-jährigen Geschädigten in der genannten Wohnung. Dort kam es zunächst zu einem verbalen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Dabei schlug der 40-Jährige auf den Dortmunder ein. Der 33-Jährige konnte sich schwer verletzt losreißen und aus der Wohnung und dem Haus flüchten. Draußen sprach er eine Streifenwagenbesatzung an. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe. Ein Krankenwagen brachte den Dortmunder zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
Weitere alarmierte Einsatzkräfte trafen den 40-jährigen Spanier im Treppenhaus an und nahmen ihn fest. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Waffe oder ein gefährlicher Gegenstand eingesetzt wurde, wurde über die Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung beantragt, um die mögliche Tatwaffe aufzufinden und Spuren zu sichern. Anschließend wurde die Wohnung durchsucht. Eine Tatwaffe konnte jedoch nicht gefunden werden.
Im Krankenhaus konnte schließlich eine Lebensgefahr für den 33-Jährigen ausgeschlossen werden. Der tatverdächtige Spanier wurde in das Polizeigewahrsam gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen den 40-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland an.
Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei nimmt Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest – Zeugen gesucht (PM)
In der Nacht zu Sonntag (21.6.) nahm die Polizei einen Spiegel-Dieb im Gerichtsviertel fest. Der 18-Jährige hatte vorzugsweise von hochwertigen Fahrzeugen die Spiegelgläser mehrerer Autospiegel geklaut.
Nach bisherigem Ermittlungsstand meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 00:45 Uhr zwei Männer in der Saarbrücker Straße. Die Beiden machten sich auffällig an den Außenspiegeln der geparkten Fahrzeuge zu schaffen. Die Polizeibeamten trafen die Beiden im Bereich Weißenburger Straße/Güntherstraße an. Als sie die Polizisten erblickten, versuchten beide Tatverdächtige zu flüchten.
Ein 18-Jähriger aus Litauen versuchte auf einem Fahrrad davonzufahren. Die Beamten konnten dies verhindern und nahmen ihn vorläufig fest. Bei der Festnahme leistete der Litauer Widerstand. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Durchsuchung des 18-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass der Mann ein Pfefferspray dabeihatte.
Der andere Tatverdächtige flüchtete. Er wird wie folgt beschrieben:
– zwischen 20-25 Jahre alt
– osteuropäischer Phänotyp
– ungefähr 170 cm groß
Bislang geht die Polizei von mindestens acht beschädigten Fahrzeugen bzw. Außenspiegeln aus. Da die besonderen Haftgründe gegen den 18-Jährigen nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen des Diebstahls mit Waffen.
Hinweisgeber wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der: 0231/132-7441.
Ammoniakaustritt in Logistikzentrum (PM Feuerwehr Dortmund)
Die Feuerwehr Dortmund wurde am heutigen Nachmittag gegen 15:00 Uhr zu einem gemeldeten Austritt von Ammoniak in ein Logistik-Verteilerzentrum an der Feineisenstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlsystem zu einem Austritt von Ammoniak gekommen war. Der betroffene Bereich war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch den Betreiber geräumt worden. Im Einsatzverlauf traten durch Deckenklappen geringe Mengen Ammoniak aus, die lediglich durch ihren charakteristischen Geruch wahrnehmbar waren. Durchgeführte Messungen im Nahbereich verliefen jedoch ohne Feststellung gefährlicher Konzentrationen und ergaben keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Einsatzkräfte kontrollierten die betroffene Anlage und ergriffen Maßnahmen, um einen weiteren Austritt des Kältemittels zu verhindern. Gemeinsam mit dem Betreiber wurden weitere Maßnahmen zur Aufnahme und Beseitigung des ausgetretenen Ammoniaks abgestimmt. Verletzte Personen gab es glücklicherweise nicht.
An dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund beteiligt.
Verkehrsunfall mit Flucht in Dorstfeld: 61-Jähriger Fußgänger verletzt – Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall mit Flucht (10.06.2026) an der Wittener Straße an der Bushaltestelle „Dortmund-Dorstfeld“ sucht die Polizei Dortmund nach dem flüchtigen Fahrzeugführer und nach Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge trat der 61-Jährige aus Lüdenscheid gegen 22:20 Uhr von der Bushaltestelle auf die Haltebucht, um nach dem Bus zu sehen. Hierbei fuhr der Unbekannte aus unerklärlichen Gründen mit seinem Fahrzeug über die Haltebucht. Dabei stieß er mit dem 61-Jährigen zusammen, der dabei auf den Gehweg fiel und sich leicht verletzte. Der Fahrzeugführer setzte seine Fahrt in südlicher Richtung unbeirrt fort.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter der Telefonnummer 0231/132-2121 entgegen.
Verkehrsunfall in Dortmund-Berghofen zwischen Autofahrerin und Radfahrer: Radfahrer muss schwerverletzt in Krankenhaus (PM)
Am Montag (22. Juni 2026) kam es gegen 12 Uhr an der Einmündung Wittbräucker Straße/Dachsweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt.
Erkenntnissen zufolge fuhr die 74-jährige Autofahrerin aus Dortmund auf der Wittbräucker Straße in Richtung Dachsweg. Beim Abbiegen nach links in den Dachsweg übersah sie den entgegenkommenden 72-jährigen Radfahrer. In Höhe der Einmündung stießen beide zusammen.
Der 72-Jährige prallte dabei mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Er verletzte sich durch den Unfall schwer und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.
31-Jähriger in psychischer Ausnahmesituation mit Messer im Gleisbett an der Münsterstraße – Polizei verhindert Schlimmeres (PM)
Am Montag (22. Juni) gegen 15:40 Uhr gingen bei der Polizei Notrufe über einen Mann ein, der sich mit einem Messer bewaffnet im Gleisbett an der Münsterstraße/Haydnstraße aufhielt. Die Polizei konnte den 31-jährigen Rumänen aus Dortmund unter Androhung der Schusswaffe zu Boden bringen.
Ersten Erkenntnissen zufolge lief der 31-Jährige am Nachmittag in einer psychischen Ausnahmesituation mit einem Messer in der Hand im Gleisbett herum. Die Polizei forderte den Mann mit gezogener Dienstwaffe auf, das Messer niederzulegen. Er kam den Anweisungen widerstandlos nach. Anschließend wurde er durchsucht und festgenommen.
Bei der Durchsuchung des psychisch ausfälligen Mannes konnten Betäubungsmittel festgestellt werden. Diese wurden im Nachgang beschlagnahmt. Aufgrund seines Zustands wurde der 31-Jährige in Polizeigewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.
Durch das schnelle Eintreffen der Polizeibeamten und die schnellen Notrufe der Zeugen konnte verhindert werden, dass jemand bei diesem Einsatz verletzt wurde.
Zwei Supermärkte innerhalb weniger Tage durch auffällig gekleideten Mann ausgeraubt – die Polizei sucht nach Zeugen (PM)
Innerhalb weniger Tage (17. und 20. Juni) kam es zu je einem Raubdelikt auf den Biomarkt „Fruchtbare Erde“ in der Stockumer Straße und auf den SuperBiomarkt am Westfalendamm. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich möglicherweise um denselben Täter handelt. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Am 17. Juni gegen 14:05 Uhr betrat eine bislang unbekannte, maskierte männliche Person den Biomarkt „Fruchtbare Erde“. An der Kasse forderte er die Kassiererin unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstands auf, die Kasse zu öffnen. Doch diese weigerte sich und schrie den Mann laut an. Daraufhin verließ er das Geschäft, stieg auf ein Fahrrad und flüchtete in Richtung Baroper Straße, möglicherweise auch über die Persebecker Straße.
Am 20. Juni gegen 17 Uhr betrat ebenfalls ein maskierter Mann den SuperBioMarkt am Westfalendamm. Unter Vorhalt eines Pfeffersprays forderte er die Kassiererin auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter erbeutete einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag und flüchtete über den Kortumweg. Verletzt wurde niemand.
Ersten Erkenntnissen nach deuten die bisherigen Ermittlungen darauf hin, dass es sich möglicherweise um den gleichen Täter handeln könnte. Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:
– Männlich
– Geschätztes Alter: 20-30 Jahre
– ca. 180-185 cm groß
– Schlanke/sportliche Statur
– Markante, große, schwarze Sonnenbrille
– Auffällige rote Kopfbedeckung
– Das Gesicht war mit einem bunten, karierten Schal bedeckt
– Er trug Einweghandschuhe
– Dunkle Hose
Die Polizei Dortmund sucht nun Zeugen, die zum Tatzeitpunkt einen Mann beobachtet haben, auf den die Täterbeschreibung zutreffen könnte, oder die sonstige sachdienliche Angaben machen können. Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441
Nach Schlag mit einer Glasflasche: Bundespolizei trennt Kontrahenten (PM)
Am 23. Juni trennten Bundespolizisten drei Personen voneinander. Zuvor hatte es Belästigungen und Faustschläge sowie Schläge mit einer Flasche gegeben.
Gegen 02:35 Uhr hielt sich ein 24-Jähriger mit seiner 20-jährigen Begleiterin in einem Geschäft am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Beim Verlassen des Geschäfts provozierten zwei ukrainische Staatsangehörige den Mann. Dieser zeigte sich unbeeindruckt und setzte seinen Weg fort. Das nahmen die beiden Aggressoren zum Anlass, dem Paar bis zum Haupteingang des Bahnhofs zu folgen. Dort bedrängten sie die aus Unna und Hamm kommenden weiter und drohten ihnen mit körperlicher Gewalt.
Der Hammer ging daraufhin auf die beiden Ukrainer zu, um die Situation verbal zu klären. Die beiden Jugendlichen (18 und 19 Jahre alt) griffen ihn unvermittelt mit Faustschlägen an. Einer von ihnen griff dann zu einer auf dem Boden liegenden Glasflasche und schlug mehrmals auf den Kopf des 24-Jährigen ein. Mehrere Streifen der Bundespolizei bemerkten die Auseinandersetzung, trennten die Angreifer, brachten sie zu Boden und fesselten sie.
Zur Feststellung der Identität führten die Beamten alle zur nahegelegenen Dienststelle. Nach erfolgten Belehrungen äußerten sich die an der Auseinandersetzung Beteiligten nicht. Eine ärztliche Versorgung wurde ebenfalls von allen abgelehnt. Die beiden syrischen Staatsangehörigen wurden daraufhin entlassen. Kurze Zeit später wurde auch der 19-jährige Ukrainer entlassen. Bei dem 18-jährigen Ukrainer, bei dem eine ED-Behandlung erfolgte, wurden Fingerabdrücke genommen und Lichtbilder angefertigt. Anschließend entließen die Beamten ihn ebenfalls.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte die Videoaufnahmen des Dortmunder Hauptbahnhofs.
Schwerer Unfall an der Haltestelle Zeche Minister Stein: Stadtbahn erfasst 76-Jährigen in Eving – Polizei ermittelt zur Unfallursache (PM)
Ein 76-jähriger Fußgänger ist am Dienstagabend, 23. Juni, bei einem Zusammenstoß mit einer Stadtbahn in Dortmund-Eving schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 18.15 Uhr an der Haltestelle Zeche Minister Stein auf der Evinger Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei überquerte der Dortmunder die Evinger Straße, obwohl die Ampel für ihn Rot zeigte. Der Fahrer der in Richtung Innenstadt fahrenden Stadtbahn leitete zwar eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der 76-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer der Stadtbahn erlitt einen Schock und wurde ebenso wie eine Zeugin vom Rettungsdienst und der psychosozialen Notfallversorgung der Feuerwehr betreut. Ein vorsorglich alarmierter Rettungshubschrauber landete in der Nähe der Unfallstelle, musste jedoch nicht eingesetzt werden und konnte kurze Zeit später wieder starten.
Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrten Polizei und Feuerwehr die Evinger Straße sowie die Stadtbahnstrecke zeitweise vollständig. Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache.
Großbrand auf ehemaligem Zechengelände in Schüren: 60 Einsatzkräfte im Einsatz – Feuerwehr löscht Großbrand ohne Verletzte (PM)
Ein Brand in einer Lagerhalle auf dem ehemaligen Zechengelände „Bickefeld“ in Dortmund-Schüren hat am Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle eine weithin sichtbare Rauchsäule im Bereich Schüren. Daraufhin rückten zwei Löschzüge und der Rettungsdienst zur Erlenbachstraße aus. Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung zu erkennen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem historischen Gebäude, das verschiedene Firmen als Lager- und Büroräume nutzen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich glücklicherweise niemand im Gebäude. Die Feuerwehr konzentrierte sich deshalb auf die Brandbekämpfung und den Schutz der angrenzenden Gebäude. Verletzt wurde niemand.
Die Einsatzkräfte löschten den Brand von außen über eine Drehleiter durch bereits geborstene Fenster. Gleichzeitig kontrollierten Atemschutztrupps den als Büros genutzten Gebäudeteil auf der Rückseite. Weitere Trupps bekämpften die Flammen von einem Vordach aus. Weil eine eingezogene Holzdecke teilweise eingestürzt war oder einzustürzen drohte, konnten die Einsatzkräfte den Lagerbereich nicht von innen löschen.
Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und überprüfte anschließend das Dach sowie den Spitzboden auf Glutnester. Dafür entfernten die Einsatzkräfte über die Drehleiter einige Dachziegel und kontrollierten die Dachkonstruktion mit einer Wärmebildkamera. Aus dem kaum betroffenen Gebäudeteil brachten sie vorsorglich Gasflaschen ins Freie. Die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik rückte ebenfalls an, musste jedoch nicht eingreifen.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 13.30 Uhr. Abschließend deckte die Feuerwehr den Lagerraum mit Schaum ab. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Während des Einsatzes blieb die Erlenbachstraße ab der Bahnlinie gesperrt. Der Zugverkehr war nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 3 (Neuasseln), 4 (Hörde) und 5 (Marten), des Löschzugs 13 (Berghofen) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.
Öffentlichkeitsfahndung nach Bandendiebstahl in einer Supermarkt-Filiale (PM)
Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund fahndet die Dortmunder Polizei jetzt öffentlich nach den drei auf den Bildern abgebildeten Männern.
Die drei bislang unbekannten Tatverdächtigen brachen am 15.05.2025 gegen 20:08 Uhr in das Kassenbüro einer Supermarkt-Filiale an der Altenderner Straße in Dortmund ein und entwendeten dort Tabakwaren im mittleren vierstelligen Eurobereich.
Die Bilder stehen im Fahndungsportal zum Abruf bereit: https://polizei.nrw/fahndung/207834
Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen auf den Bildern machen? Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231/132-7441.
Umfangreicher Fund nach Wohnungsdurchsuchung – Polizei stellt Drogen, Medikamente, Waffen und Bargeld sicher (PM)
Anlässlich eines von den Einsatzkräften beobachteten Drogenhandels erfolgte am Dienstag (23.06.26), gegen 18:20 Uhr, eine Wohnungsdurchsuchung in Bövinghausen mit bemerkenswertem Drogen- und Waffenfund. Die Beamten nahmen eine Person fest.
Zivile Einsatzkräfte konnten am selben Tag, gegen 17:15 Uhr, an der Provinzialstraße in Dortmund einen Drogenhandel beobachten. Hierbei stellten die Kräfte Kokain und ein Messer fest. Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte die Wohnung des 55-jährigen Drogenverkäufers.
Nach ersten Erkenntnissen konnten die Einsatzkräfte verschiedene Drogen in nicht geringer Menge (Kokain, Heroin, Amphetamin, Ecstasy, Cannabis und Ketamin), verschreibungspflichtige Medikamente, mehrere Waffen sowie Munition auffinden und sicherstellen. Darüber hinaus stellten die Polizisten ein Mobiltelefon und Bargeld im vierstelligen Bereich sicher, den 55-jährigen Bewohner nahmen sie fest. Der Tatverdächtige wurde dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen erfolgen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz. Die sichergestellten Gegenstände werden nun kriminaltechnisch untersucht.
Sicherheit an Bahnhöfen Bundespolizei im Einsatz gegen Gewaltkriminalität Allgemeinverfügung zum Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen an zahlreichen Bahnhöfen in NRW (PM)
Die Bundespolizei in Nordrhein-Westfalen erlässt eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände an Bahnhöfen zeitweise untersagt. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit und Ordnung in den öffentlichen Verkehrsräumen, insbesondere an Großstadtbahnhöfen sowie auf ausgewählten Zugstrecken, weiter zu erhöhen und potenzielle Gefahren präventiv zu minimieren.
Ab dem 26.Juni 2026,15:00 Uhr durchgängig bis zum 28. Juni 2026, 03:00 Uhr ist das Mitführen gefährlicher Gegenstände an mehreren Bahnhöfen und auf ausgewählten Bahnstrecken in NRW verboten. Die Bundespolizei führt damit erneut verstärkte Maßnahmen gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen und Zügen durch. Dabei stehen insbesondere gefährliche Gegenstände im Fokus der polizeilichen Kontrollmaßnahmen.
Das Verbot zum Mitführen gefährlicher Gegenstände gilt im oben genannten Zeitraum an den Bahnhöfen Bonn Hbf., Dortmund Hbf., Düsseldorf Hbf., Essen Hbf., Hamm Hbf., Köln Hbf., Krefeld Hbf., Mönchengladbach Hbf., Münster Hbf. und Wuppertal Hbf. Darüber hinaus umfasst die Allgemeinverfügung die Bahnstrecke der S 8 von Wuppertal nach Mönchengladbach sowie die Bahnstrecke von Köln nach Bonn einschließlich der jeweiligen Unterwegsverkehrsstationen. Der Geltungsbereich umfasst die Gebäudekomplexe der Bahnhöfe inklusive der Gleisanlagen. Ausgenommen sind die jeweiligen U-Bahn- bzw. Stadtbahnbereiche. Rund 2,7 Millionen Reisende nutzen im Durchschnitt täglich das Verkehrsmittel Bahn in NRW. Die Bahnhöfe sind auch an Wochenenden, insbesondere bei Großveranstaltungen in den Städten, sehr stark frequentiert und werden zur An- und Abreise genutzt.
Gewaltdelikte stellen in diesem Zusammenhang ein bedeutsames Kriminalitätsphänomen dar. Die Anzahl der durch die Bundespolizei festgestellten Gewaltdelikte auf Bahnanlagen in NRW ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch wenn es in 2025 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2024) gab, sind die Großstadtbahnhöfe in NRW von Gewaltkriminalität belastet. Jede Tat ist eine zu viel.
Die Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei werden anlässlich der Allgemeinverfügung nochmals intensiviert. Die polizeiliche Präsenz wird weiter sichtbar erhöht. Reisende sollten sich darauf einstellen, dass vermehrt Gepäckstücke und Taschen auf das Mitführen gefährlicher Gegenstände überprüft werden.
Ziel ist es, die Bahnhöfe sicherer zu machen und durch die Kontrollen Gewaltstraftaten und Eskalationen durch den Einsatz von gefährlichen Gegenständen von Vornherein zu verhindern. Die Kontrollmaßnahmen an den Bahnhöfen anlässlich der Allgemeinverfügung dienen somit auch als Gefahrenfilter und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei der An- und Abreise sowie für städtische Veranstaltungen. Die Allgemeinverfügung stellt einen wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Gewaltkriminalität mittels gefährlicher Gegenstände dar.
Verstöße gegen das Mitführverbot können mit einem Platzverweis, Bahnhofsverbot bzw. Beförderungsausschluss oder einem Zwangsgeld geahndet werden. Sofern bei einem Verstoß gegen die Allgemeinverfügung zugleich auch ein Verstoß gegen andere Gesetze, wie beispielsweise das Waffengesetz. erfüllt ist, kommt die Einleitung von Bußgeld- oder Ermittlungsverfahren in Betracht. Die gefährlichen Gegenstände können sichergestellt werden.
Das Mitführverbot umfasst gefährliche Gegenstände wie Feuerwaffen aller Art, Messer aller Art, Hieb- und Stoßwaffen und alle weiteren Gegenstände, die potenziell geeignet sind, erheblicher Verletzungen herbeizuführen wie exemplarisch Werkzeuge, Baseballschläger, Eisenstangen, u.v.m. Neben den Kontrollmaßnahmen geht es auch um zielgerichtete Präventionsarbeit im Bereich der Gewaltkriminalität. Die Bundespolizei appelliert: Sicher im Alltag – sicher ohne Waffen!
> Waffen bieten nur trügerische Sicherheit. Sie können die Bereitschaft erhöhen, Gewalt eskalieren zu lassen oder Schäden zu vergrößern.
> Wer eine Waffe trägt, vernachlässigt oft deeskalierende Techniken und Kommunikationsstrategien, die zu einer Beruhigung der Situation beitragen können.
> Waffen erschweren Helfenden oder der Polizei zu erkennen, wer Täter und wer Opfer ist.
> Die Waffe kann im ungünstigsten Fall entwendet und gegen den Träger eingesetzt werden
> Der Einsatz von Waffen führt schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen und kann erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen haben.
> Deko-, Anscheins-, Spielzeug- und Schreckschusswaffen sind von echten Waffen häufig nicht zu unterscheiden. Das Mitführen kann schlimmstenfalls zum Schusswaffeneinsatz durch die Polizei führen.
Seit 2018 hat die Bundespolizei in NRW bereits 75 solcher Allgemeinverfügungen anlassbezogen und zeitlich begrenzt an ausgewählten Bahnhöfen und auf Bahnstrecken durchgeführt. Dabei wurden bisher insgesamt mehr als 2.400 gefährliche Gegenstände sichergestellt. Weitere Informationen zur Allgemeinverfügung wie Ausnahmen, Begriffsbestimmungen und FAQs sind auf der Homepage der Bundespolizei (www.bundespolizei.de/allgemeinverfügungen) abrufbar. Außerdem sind in den betroffenen Bahnhöfen Plakate ausgehangen, die auf das Mitführverbot hinweisen.
Polizei und Feuerwehr: Vandalismus, Raubüberfall, Unfälle und Garagenbrand beschäftigen Einsatzkräfte – Unbekannter beschädigt Außenspiegel von 22 Autos
Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zu Freitag auf der Rahmer Straße in Dortmund an insgesamt 70 geparkten Fahrzeugen gegen die Außenspiegel getreten oder geschlagen. In 22 Fällen wurden die Spiegel beschädigt, bei den übrigen Fahrzeugen konnten sie wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden. Der Sachschaden liegt im oberen vierstelligen Bereich.
Eine Zeugin hatte den etwa 1,80 Meter großen, sportlich gebauten und dunkel gekleideten Mann gegen 23.34 Uhr beobachtet und die Polizei alarmiert. Die Tat erstreckte sich entlang der Rahmer Straße zwischen Hausnummer 312 und der Einmündung „Zum Kniepacker“. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
Bewaffneter Überfall auf Tankstelle in Dorstfeld
Ein maskierter Täter hat am Donnerstagabend gegen 22.50 Uhr eine Tankstelle an der Wittener Straße überfallen. Der mit einer Pistole bewaffnete Mann bedrohte eine 51-jährige Angestellte und forderte Bargeld aus der Kasse. Im Verlauf eines Handgemenges griff er selbst in die Kasse und flüchtete mit einem dreistelligen Geldbetrag zu Fuß in Richtung Oberbank.
Die Angestellte blieb unverletzt. Der Täter wird als etwa 17 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, schlank und komplett schwarz gekleidet beschrieben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Telefon 0231/132-7441 entgegen.
E-Scooter-Fahrer schwer verletzt – mehrere Strafverfahren
Ein 27-jähriger Dortmunder ist am Donnerstagabend gegen 20.06 Uhr auf der Heydbrinkstraße mit seinem E-Scooter gegen ein geparktes Auto gefahren und hat sich dabei schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Er kam in ein Krankenhaus, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Bei den Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass der E-Scooter schneller als die erlaubten 20 km/h fahren konnte. Dadurch bestand kein gültiger Versicherungsschutz mehr. Zudem verfügte der Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Die Polizei stellte den Roller sicher und leitete Strafverfahren gegen den Fahrer sowie den Halter des Fahrzeugs ein.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit E-Scooter
Nach einem Verkehrsunfall in Mengede sucht die Polizei einen grauen Pkw und dessen Fahrer. Eine 39-jährige E-Scooter-Fahrerin war am Freitag, 19. Juni, gegen 17.40 Uhr am Mengeder Markt mit dem Auto zusammengestoßen und leicht verletzt worden. Der Autofahrer flüchtete vom Unfallort.
Während der Unfallaufnahme ergab sich zudem der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss stand. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mengede unter Telefon 0231/132-2721 entgegen.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung eines Garagenbrandes
Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat am Donnerstagabend einen Garagenbrand an der Varziner Straße in Huckarde bekämpft. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei Garagen bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr verhinderte, dass sich die Flammen auf ein benachbartes Wohnhaus und eine Trafostation ausbreiteten.
Der Einsatz dauerte mehr als dreieinhalb Stunden. Rund 60 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B326
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B326 ist in der Nacht zu Freitag ein 34-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß gegen 0.12 Uhr ein mit zwei Personen besetzter Pkw aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Motorrad zusammen.
Der 27-jährige Autofahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die B326 wurde für die umfangreiche Unfallaufnahme zwischen der Ausfahrt Wuppertal-Nord und dem Autobahnzubringer in Fahrtrichtung Düsseldorf voll gesperrt.
Polizei warnt vor Wechselgeldbetrug
Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Baumarkts in Aplerbeck hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Betrugsversuch verhindert. Ein 58-jähriger Mann wollte Ware gegen Bargeld umtauschen, die nach Einschätzung der Polizei zuvor durch einen Wechselgeldbetrug erlangt worden war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und stellte bei einer Durchsuchung des Autos Beweismittel sicher.
Die Polizei weist darauf hin, dass Wechselgeldbetrüger ihre Opfer durch Gespräche verwirren und so versuchen, mehr Geld zurückzuerhalten, als ihnen zusteht. Betroffen sein können nicht nur Geschäfte, sondern auch Privatpersonen. Die Polizei rät deshalb, beim Bezahlen aufmerksam zu bleiben und bei Verdachtsfällen sofort den Notruf 110 zu wählen.
Unfallflucht nach Zusammenstoß mit Radfahrerin
Nach einer Unfallflucht auf der Hohen Straße sucht die Polizei einen mutmaßlich blauen Opel mit Dortmunder Kennzeichen. Eine 53-jährige Fahrradfahrerin wurde am Mittwoch, 17. Juni, gegen 12.15 Uhr beim Überqueren der Fahrbahn in Höhe der Querungshilfe von dem Auto erfasst und verletzt.
Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt anschließend fort, ohne sich um die Verletzte oder die Unfallaufnahme zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mitte unter Telefon 0231/132-1121 zu melden.
Die Polizei Dortmund sucht einen räuberischen Erpresser (PM)
Am 17.06.26, gegen 14:05 Uhr, kam es in einem Supermarkt in Dortmund-Hombruch zu einer versuchten räuberischen Erpressung. Ein unbekannter Mann forderte Geld von der Kassiererin und hielt hierbei einen nicht erkennbaren Gegenstand in der Hand. Er flüchtete anschließend ohne Beute aus dem Supermarkt.
Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:
– 18 bis 25 Jahre alt
– ca. 1,80 bis 1,90 m groß
– hagere Statur
– dunkle Haarfarbe
– bekleidet mit einem Deutschland-Trikot, Jeans und grauer Mütze
– trug außerdem nach eine Sonnenbrille und ein weiß/rot kariertes
Tuch vor dem Gesicht
Bilder zur Fahndung sind im Fahndungsportal der Polizei eingestellt: https://polizei.nrw/fahndung/208037
Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, wenden sich bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund 0231/132-7441.
Aggressive 16-Jährige randaliert in der Notaufnahme: Polizei Dortmund setzt Taser ein (PM)
Mithilfe des wirksamen Einsatzes des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) konnten Beamte der Polizei Dortmund eine Randaliererin in der Notaufnahme im Unfallklinikum Dortmund-Nord in der Nacht von Samstag auf Sonntag (28. Juni) gegen 3:30 Uhr überwältigen.
Das Klinikpersonal hatte die Polizei zuvor gerufen, weil die 16-jährige Dortmunderin in der Notaufnahme randalieren würde. Nach bisherigen Erkenntnissen stand die Frau unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Sie trat extrem aggressiv auf und kam den Aufforderungen der Beamten nicht nach.
Als sie im weiteren Verlauf in aggressiver Weise auf die Polizisten zuging, wurde der Taser wirksam eingesetzt. Im Anschluss fixierten die Beamten die junge Frau widerstandslos. Ursprünglich war die Frau wegen einer Handverletzung in die Notaufnahme gekommen – diese wurde anschließend durch das Krankenhauspersonal versorgt. Sie verblieb stationär im Krankenhaus.
E-Scooter prallt auf Streifenwagen: Bedrohung am Kiosk in Eving endet nach erfolgreicher Fahndung durch die Polizei (PM)
Eine Bedrohung an einem Kiosk an der Kreuzung Lindenhorster Straße/Bergstraße in Eving führte zu einem Polizeieinsatz und einer anschließenden Verfolgung und Festnahme.
Eine Frau und ein Mann sollen nach ersten Erkenntnissen am Montag (29.06.) um 22:21 Uhr eine Person im Kiosk mit einem Hammer und einem Pfefferspray bedroht haben. Laut Zeugenaussagen versuchten die beiden tatverdächtigen Dortmunder Drogen an die Kioskbesucher zu verkaufen. Als diese ablehnten, reagierten die Tatverdächtigen aggressiv und bedrohten die Personen im Kiosk. Anschließend flüchteten die beiden auf einem E-Scooter.
Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte die beiden Tatverdächtigen an der Unterführung der Lindenhorster Straße. Die Flüchtigen kamen den Beamten auf einem E-Scooter entgegen. Die Polizeikräfte hielten ihren Streifenwagen an, stiegen aus und forderten die beiden deutlich hörbar auf, stehen zu bleiben.
Der Fahrer verlangsamte zunächst seine Fahrt, beschleunigte dann jedoch plötzlich und fuhr gegen die bereits geöffnete Fahrertür des Streifenwagens. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Die Einsatzkräfte nahmen sie anschließend vorläufig fest.
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 33-jährigen Dortmunder. Seine Begleiterin ist 29 Jahre alt und ebenfalls in Dortmund gemeldet. Während der Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte deutliche Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum fest. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeikräfte einen Hammer sowie zwei Pfeffersprays und stellten die Gegenstände sicher. Erste Tests zeigten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Die Beamtinnen und Beamten veranlassten eine Blutprobe bei dem 33-jährigen Fahrer.
Die eingesetzten Polizeikräfte blieben unverletzt. Am Streifenwagen entstand Sachschaden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte beide Tatverdächtigen. Da die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft gegen die beiden nicht vorlagen, wurden sie nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, den 33-Jährigen außerdem wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Alkoholgenuss. Außerdem prüft die Polizei Dortmund, ob gegen die beiden ein Messertrageverbot erwirkt werden kann. Dies beinhaltet nicht nur das Trageverbot von Messern sondern auch von anderen gefährlichen Gegenständen.
Einbruch in Freibad-Kiosk am Schwimmweg – Polizei sucht Zeugen (PM)
In der Nacht von Freitag (26. Juni) auf Samstag (27. Juni) ist es am Schwimmweg in Dortmund zu einem Einbruchdiebstahl gekommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die bislang unbekannten Täter geben können.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Einbrecher im Zeitraum zwischen Freitagabend, 22:00 Uhr, und Samstagmorgen, 06:00 Uhr, gewaltsam Zutritt zu dem Kiosk auf dem Gelände des dortigen Freibades.
Aus den Räumlichkeiten entwendeten die Täter einen niedrigen Bargeldbetrag. Anschließend flüchteten sie unerkannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: – Haben Sie in der besagten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Freibades am Schwimmweg beobachtet? – Können Sie Angaben zu potenziellen Tätern oder deren Fluchtrichtung machen?
Hinweise nimmt die Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231 132-7441 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Böllerknall an der Hauptschule Husen: 15 Schülerinnen und Schüler leicht verletzt (PM)
Am heutigen Mittwoch (01.07.2026) wurde gegen 10:30 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Schulhof der Hauptschule Husen ein Knallkörper gezündet. Durch die laute Detonation wurden insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 15 Jahren leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten die 11- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler ein Knalltrauma und teilweise Schwindel. Zwei von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und möglichen Tatverdächtigen dauern an.
Dreijährige auf Westenhellweg von E-Scooter erfasst – Polizei sucht Zeugen (PM)
Ein drei Jahre altes Mädchen ist auf dem Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt von einem E-Scooter erfasst und leicht verletzt worden. Der Fahrer hielt nach dem Unfall zunächst an, flüchtete anschließend jedoch vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 29. Juni, um 14.37 Uhr. Das Mädchen war gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Westenhellweg in Richtung Osten unterwegs. In Höhe der Hausnummern 70 bis 84 näherte sich von hinten ein junger Mann auf einem E-Scooter und touchierte das Kind. Dabei erlitt die Dreijährige leichte Verletzungen.
Der Fahrer hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Befinden des Mädchens. Anschließend verließ er jedoch den Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Die Polizei beschreibt den Mann als etwa 1,75 Meter groß mit westasiatischem Phänotyp. Er trug ein weißes T-Shirt und eine kurze dunkle Hose, hatte dunkle Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 entgegen.
Tödlicher Unfall, Schüsse und mehrere Unfallfluchten: Polizei zieht Wochenendbilanz (PM)
Ein tödlicher Verkehrsunfall, mehrere Verkehrsunfallfluchten, Gewaltdelikte sowie ein tödlicher Wasserrettungseinsatz haben Polizei und Feuerwehr am Wochenende in Dortmund beschäftigt.
53-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
Bei einem Verkehrsunfall auf der Hannöverschen Straße ist am Samstag, 4. Juli, eine 53-jährige Dortmunderin ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine BMW-Fahrerin von der Hannöverschen Straße in die Flughafenstraße abbiegen und prallte aus bislang ungeklärter Ursache auf einen VW Beetle sowie ein Motorrad. Die Fahrerin des VW starb noch an der Unfallstelle. Der Motorradfahrer und die Beifahrerin im BMW wurden leicht verletzt. An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Während der Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich über mehrere Stunden gesperrt.
Person tot aus dem Dortmund-Ems-Kanal geborgen
Ebenfalls am Samstag rückte die Feuerwehr zu einem Großeinsatz am Dortmund-Ems-Kanal aus. Eine Person war im Bereich der Straße Im Siesack aus einem Schlauchboot gestürzt und untergegangen. Trotz eines stundenlangen Such- und Rettungseinsatzes mit Rettungsbooten sowie Hubschraubern von Feuerwehr und Polizei konnten die Einsatzkräfte die vermisste Person gegen 15.30 Uhr nur noch tot aus dem Wasser bergen.
Streit in der Innenstadt endet mit schwerer Verletzung
Ein Streit zwischen zwei Männern eskalierte in der Nacht zu Samstag auf der Hansastraße. Nach Angaben der Polizei spuckte ein 29-Jähriger aus Schwerte zunächst auf die Motorhaube des VW Golf eines 23-jährigen Dortmunders. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, anschließend fuhr der Tatverdächtige mit dem Auto des Dortmunders davon. Als der 23-Jährige den Fahrer stoppen wollte, wurde er mitgeschleift und schwer verletzt.
Der Tatverdächtige setzte seine Fahrt fort und beschädigte auf seinem Weg mehrere Absperrpfosten, Verkehrsschilder sowie Mobiliar einer Außengastronomie. Wenig später stellte er sich auf der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Die Polizei nahm ihm eine Blutprobe ab und leitete mehrere Strafverfahren ein. Die Polizei korrigierte später ihre erste Mitteilung: Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelte es sich um einen VW Golf und nicht um einen Smart.
Schreckschusspistole nach Schüssen sichergestellt
In Westerfilde nahm die Polizei am Samstagabend einen 38-jährigen Dortmunder fest. Nach einem Notruf hatten Einsatzkräfte den Verdacht überprüft, dass ein Mann mehrfach mit einer Schreckschusspistole aus einem Fenster geschossen hatte. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fanden die Waffe später in der Wohnung des alkoholisierten Tatverdächtigen und stellten sie sicher. Gegen ihn wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Taser-Einsatz nach Streit in Indoorspielplatz
Nach einem Streit in einem Indoorspielplatz an der Schlägelstraße setzte die Polizei am Samstagabend einen Taser gegen einen 26-jährigen Dortmunder ein. Der Mann verhielt sich nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv und ließ sich auch durch die Androhung des Einsatzes nicht beruhigen. Nach dem Einsatz konnten ihn die Beamten festnehmen. Der Dortmunder wurde leicht verletzt. Bei der Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag, den er beglich. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Polizei sucht Zeugen nach zwei Unfallfluchten
Nach einer Unfallflucht auf der Borsigstraße sucht die Polizei Zeugen. Ein bislang unbekannter E-Scooter-Fahrer touchierte dort einen 43-jährigen Fußgänger zunächst mit dem Lenker am Arm. Als der Dortmunder den Mann auf den Zusammenstoß ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht und flüchtete mit seinem E-Scooter. Der Gesuchte ist nach Angaben der Polizei etwa 18 bis 19 Jahre alt, hat lockige Haare und trug ein orangefarbenes T-Shirt. Hinweise nimmt die Polizeiwache Nord unter der Telefonnummer 0231 132-2321 entgegen.
Auch nach einer Unfallflucht auf der Rheinischen Straße bittet die Polizei um Hinweise. Dort wurde ein 20-jähriger E-Scooter-Fahrer von einem schwarzen Auto am Arm erfasst und stürzte. Der Fahrer oder die Fahrerin setzte die Fahrt fort, ohne anzuhalten. Zeuginnen und Zeugen können sich bei der Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231 132-1121 melden.
Einbruch scheitert an aufmerksamen Anwohnern
Aufmerksame Anwohner haben am Sonntag, 5. Juli, einen versuchten Kellereinbruch an der Münsterstraße beobachtet. Nach Angaben der Polizei hatte ein 38-jähriger Dortmunder über ein leerstehendes Ladenlokal Zugang zu einem Mehrfamilienhaus erhalten und im Heizungskeller Kupferrohre demontiert. Als er entdeckt wurde, flüchtete er zunächst ohne Beute. Polizeibeamte nahmen ihn wenig später im Nahbereich fest. Da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen versuchten Einbruchs.
Leichtverletzte nach Unfall auf der A40
Auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund verlor eine 34-jährige Dortmunderin am Samstagabend in Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Barop die Kontrolle über ihren Wagen. Das Auto prallte gegen die Betonschutzwand, hob kurzzeitig vom Boden ab, stieß anschließend gegen einen weiteren Pkw und schleuderte über alle drei Fahrstreifen. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen der Polizei rund 32.000 Euro.
Weitere Unfallflucht mit E-Scooter – Zwei Schulkinder verletzt
Die Polizei ermittelt außerdem nach einer Verkehrsunfallflucht in Mengede. Am Mittwoch, 1. Juli, waren zwei junge Männer gemeinsam auf einem E-Scooter auf dem Gehweg der Dörwerstraße unterwegs und stießen nach Angaben der Polizei mit einer Gruppe von Schülerinnen zusammen, die nach Schulschluss an einer Bushaltestelle warteten. Der Fahrer soll die Kinder zunächst angeschrien haben, aus dem Weg zu gehen. Wegen der hohen Geschwindigkeit konnten zwei elfjährige Mädchen nicht mehr ausweichen und wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Anschließend flüchteten Fahrer und Mitfahrer mit dem E-Scooter vom Unfallort. Nach Zeugenangaben handelte es sich um einen auffällig grün lackierten Leih-E-Scooter des Anbieters Lime. Der Fahrer wird als junger Erwachsener mit kurzen roten lockigen Haaren und Bart beschrieben. Sein Mitfahrer soll etwas jünger und kleiner gewesen sein und kurze schwarze Haare gehabt haben. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie Unfallflucht und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich bei der Polizeiwache Mengede unter der Telefonnummer 0231 132-2721 zu melden.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Wartungsarbeiten, Festnahmen nach Raub und Mordkommission ermittelt nach Messerangriff (PM)
Polizei durchsucht acht Objekte wegen Verdachts auf organisierten Waffen- und Drogenhandel
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen gegen den organisierten Handel mit Waffen und Betäubungsmitteln haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag, 7. Juli, acht Objekte in Dortmund und Lünen durchsucht. Betroffen waren fünf Wohnungen, zwei Lagerhallen und ein Imbiss.
Bei dem Einsatz vollstreckten die Ermittler einen Haftbefehl gegen einen 37-jährigen türkischen Staatsbürger. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft gewerbsmäßigen Handel mit Waffen und Kokain vor. Verletzt wurde bei den Durchsuchungen niemand.
Die Ermittlungen laufen bereits seit Mitte 2025. Bereits am 26. Juni hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang eine Wohnung und einen Handwerksbetrieb in Dortmund durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte in der Wohnung eines 29-jährigen Dortmunders mit türkischer Staatsangehörigkeit insgesamt 62 Handfeuerwaffen sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei fahndet mit Phantombild nach Tatverdächtigem am Signal Iduna Park
Mit einem Phantombild sucht die Polizei Dortmund nach einem Mann, der am Samstag, 17. Januar, einen 45-Jährigen auf dem Vorplatz des Signal Iduna Parks schwer verletzt haben soll. Die Tat ereignete sich gegen 18 Uhr vor dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC St. Pauli.
Das Amtsgericht Dortmund hat die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Wer Hinweise zur Identität des abgebildeten Mannes geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter Tel. 0231 132-7441 zu melden. Das Phantombild ist im Fahndungsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.
Notruf 110 bleibt trotz Wartungsarbeiten jederzeit erreichbar
Wegen Wartungsarbeiten an der Telefonanlage kommt es am Donnerstag, 9. Juli, zeitweise zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit des Polizeipräsidiums Dortmund und seiner Außenstellen. Betroffen sind Telefonnummern, die mit der Ziffernfolge 132 beginnen.
Die Einschränkungen sind zwischen 4 und etwa 6 Uhr mit einer möglichen Ausfallzeit von bis zu 60 Minuten sowie zwischen 22 Uhr und Freitag, 10. Juli, 6 Uhr mit einer Ausfallzeit von bis zu 30 Minuten zu erwarten. Von der zweiten Wartungsphase ausgenommen sind die Polizeiwachen Huckarde, Nord und Körne.
Die Polizei bittet Bürger*innen, sich in dringenden, aber nicht eilbedürftigen Fällen während der Wartungsarbeiten per E-Mail an poststelle.dortmund@polizei.nrw.de zu wenden. Der Notruf 110 ist von den Arbeiten nicht betroffen und jederzeit erreichbar.
Nach Messerangriff in Scharnhorst: Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß – Polizei sucht weitere Zeugen
Nach dem Messerangriff in Dortmund-Scharnhorst hat die Polizei ihre Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts fortgesetzt. Die Mordkommission ermittelt weiter, allerdings konnte sich der dringende Tatverdacht gegen die beiden zunächst festgenommenen Dortmunder im Alter von 29 und 33 Jahren bislang nicht erhärten. Sie wurden deshalb aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten am Montag, 6. Juli, gegen 19.05 Uhr drei Männer auf dem Parkplatz eines Wohnkomplexes an der Spannstraße zunächst in einen verbalen Streit. Wenig später brach ein 26-jähriger Dortmunder im Bereich eines Spielplatzes mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen zusammen. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass dem Verletzten ein Mobiltelefon geraubt worden war.
Die Mordkommission bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Tatablauf machen können, sich bei der Polizei zu melden.
Nach Messerangriff in Brackel: Tatverdächtiger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft
Nach dem versuchten Tötungsdelikt im Dortmunder Stadtteil Brackel befindet sich der 51-jährige Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft schwebt seine gleichaltrige Ehefrau nach intensiver medizinischer Behandlung nicht mehr in Lebensgefahr.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet das Ehepaar am späten Montagabend im Hofgerichtsweg in Streit. Dabei soll der Mann seine Ehefrau mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Tatort fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 51-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen gefährlicher Körperverletzung und bestehender Fluchtgefahr Haftbefehl. Die Ermittlungen der Mordkommission zum genauen Tatablauf und zu den Hintergründen dauern an.
Polizei bietet Zivilcourage-Kurse an – Nur noch wenige Plätze frei
Wie kann ich helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Antworten auf diese und weitere Fragen vermittelt die Polizei Dortmund in einem zweitägigen Zivilcourage-Kurs. Unter den Leitgedanken „Frühzeitig aus bedrohlichen Situationen aussteigen!“ und „Helfen, ohne Selbstgefährdung!“ lernen die Teilnehmenden unter anderem, wie Gewalt entsteht, welche Wirkung Körpersprache hat und wie sich bedrohliche Situationen entschärfen lassen.
Der Kurs findet am Dienstag, 21. Juli, und Dienstag, 28. Juli, jeweils von 16.30 bis 19.30 Uhr statt. Die Polizei weist darauf hin, dass beide Termine wahrgenommen werden sollten. Für den aktuellen Kurs sind noch wenige Plätze frei, weitere Termine sind bereits in Planung.
Polizeimeldungen aus Dortmund: Durchsuchungen nach Ausschreitungen, Unfallfluchten und Ermittlungen der Bundespolizei (PM)
Polizei durchsucht Wohnungen nach Ausschreitungen bei prokurdischer Versammlung
Nach den Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer prokurdischen Versammlung am 20. Januar hat die Polizei Dortmund am Mittwoch sieben Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Beteiligte an den Ausschreitungen, bei denen unter anderem ein syrisches Restaurant in der Dortmunder Innenstadt beschädigt worden war.
Im Rahmen der Ermittlungskommission „City“ leitete die Polizei 30 Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ein. Bislang konnten 19 Tatverdächtige identifiziert werden.
Durchsucht wurden Wohnungen in Dortmund, Bochum, Lünen, Werdohl und Datteln. Sechs Tatverdächtige trafen die Einsatzkräfte an ihren Wohnanschriften an. Sichergestellt wurden unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke. Festnahmen gab es nicht.
Autofahrer flüchtet nach Zusammenstoß in Derne – Polizei sucht Zeugen
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der Altenderner Straße sucht die Polizei nach einem flüchtigen Autofahrer. Gegen 22.30 Uhr wollte der bislang unbekannte Mann von der Altenderner Straße nach links in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen und missachtete dabei nach bisherigen Erkenntnissen die Vorfahrt eines 24-jährigen Dortmunders.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der unbekannte Fahrer sprach zunächst mit einem Zeugen, flüchtete anschließend aber zu Fuß in Richtung Dortmund. Sein Fahrzeug ließ er am Unfallort zurück.
Ermittlungen ergaben, dass der Wagen außer Betrieb gesetzt war und die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Die Polizei stellte das Auto sicher. Der Sachschaden wird auf rund 14.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Scharnhorst unter Tel. 0231 132-3621 zu melden.
Schwer verletzter Motorradfahrer nach Unfall auf der Rheinischen Straße
Nach einem Verkehrsunfall auf der Rheinischen Straße sucht die Polizei weitere Zeugen. Ein 62-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund wurde am Dienstagnachmittag schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen warteten der Motorradfahrer und ein 54-jähriger Autofahrer mit ihrem VW Golf an einer roten Ampel auf der Rheinischen Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Anschließend kam es zu dem Unfall. Unklar ist bislang, ob der Autofahrer auf das stehende Motorrad auffuhr oder der Motorradfahrer zunächst aus bislang ungeklärter Ursache stürzte und anschließend vom Auto erfasst wurde.
Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme musste die Rheinische Straße zeitweise gesperrt werden. Hinweise nimmt die Polizeiwache Huckarde unter Tel. 0231 132-2121 entgegen.
Bundespolizei warnt nach Gleisbetretung in Dortmund-Germania vor Lebensgefahr
Nach einem gefährlichen Vorfall am Haltepunkt Dortmund-Germania ermittelt die Bundespolizei wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Eine 31-jährige Frau hatte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr den Gleisbereich betreten. Der Lokführer einer einfahrenden S-Bahn konnte eine Kollision nur durch eine Schnellbremsung verhindern.
Anschließend setzte sich die Frau auf die Bahnsteigkante des gegenüberliegenden Gleises, sodass eine weitere S-Bahn ebenfalls stark abbremsen musste. Die alarmierte Bundespolizei kontrollierte die 31-Jährige. Hinweise auf eine Eigen- oder Fremdgefährdung oder einen medizinischen Ausnahmezustand ergaben sich nach Angaben der Beamten nicht.
Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen. Moderne Züge seien häufig erst sehr spät zu hören und könnten nicht ausweichen. Zudem gingen von Bahnanlagen weitere erhebliche Gefahren aus.
Illegales Autorennen und Bierkisten-Unfall: Polizei ermittelt nach zwei Einsätzen (PM)
Die Polizei Dortmund hatte auf den Autobahnen rund um Dortmund gleich zwei größere Einsätze. Auf der A40 stellten Beamte zwei mutmaßliche Teilnehmer eines illegalen Autorennens, im Kamener Kreuz sorgte ein verunglückter Lastwagen für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Verdacht auf illegales Autorennen auf der A40
Zivile Einsatzkräfte beobachteten am Mittwoch, 8. Juli, gegen 22.45 Uhr auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund ein mutmaßlich verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Nach Angaben der Polizei fuhren zwei BMW-Fahrer im Alter von 24 und 28 Jahren auf Höhe der Anschlussstelle Dorstfeld nebeneinander, nahmen Blickkontakt auf und beschleunigten anschließend mehrfach gleichzeitig auf Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.
Die Fahrt führte bis zum Ausbauende der A40 an der Wittekindstraße. Im Stadtgebiet bremsten beide Fahrer zunächst wegen eines stationären Blitzers ab und beschleunigten anschließend erneut auf etwa 90 km/h. Aufgrund der Verkehrslage mussten sie ihre Geschwindigkeit schließlich wieder reduzieren.
Die Polizei kontrollierte den 24-Jährigen an der Baurat-Marx-Allee. Der zweite Fahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die Beamten stellten die Führerscheine beider Männer sicher. Gegen sie wird wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Lkw verliert bis zu 150 Bierkisten im Kamener Kreuz
Ein Lastwagen verlor am Donnerstag, 9. Juli, gegen 4 Uhr im Kamener Kreuz auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen zwischen 100 und 150 volle Bierkisten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet das Fahrzeug im sogenannten Kreisel Oberhausen aus bislang ungeklärter Ursache in einer Kurve gegen die Schutzplanke. Dabei verteilte sich die Ladung auf der Fahrbahn.
Der Fahrer blieb unverletzt, wurde vorsorglich jedoch in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der aufwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb der Kreisel Oberhausen voraussichtlich bis in die Mittagsstunden gesperrt. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Mercedes-Fahrer flüchtet nach Unfall in Derne – Polizei sucht Zeugen (PM)
Nach einem Verkehrsunfall in Dortmund-Derne sucht die Polizei den Fahrer eines Mercedes-Benz, der nach dem Zusammenstoß zu Fuß geflüchtet ist. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 7. Juli, gegen 22.45 Uhr an der Kreuzung Altenderner Straße/Walther-Kohlmann-Straße.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Mercedes-Fahrer von der Altenderner Straße in die Walther-Kohlmann-Straße abbiegen. Dabei missachtete er nach Angaben der Polizei die Vorfahrt eines entgegenkommenden 24-jährigen Dortmunders. Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 14.000 Euro.
Nach dem Unfall stieg der Mercedes-Fahrer aus seinem Wagen und unterhielt sich mit einem Zeugen in gebrochenem Englisch. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Walther-Kohlmann-Straße.
Der Mann wird als etwa 1,75 Meter groß, 40 bis 50 Jahre alt und hager beschrieben. Er hatte kurze Haare im Boxerschnitt, keinen Bart und trug eine schwarze kurze Cargohose sowie ein blaues T-Shirt. Die Polizei beschreibt ihn als südosteuropäisch aussehend.
Die Polizei bittet insbesondere um Hinweise auf eine möglicherweise verletzte Person, auf die diese Beschreibung zutrifft und die im Bereich der Unfallstelle oder in der näheren Umgebung gesehen wurde. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Dortmund-Scharnhorst unter der Telefonnummer 0231 132-3621 zu melden.
Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Autofahrer in Dortmund-Mitte: Die Polizei sucht Zeugen (PM)
Bereits am Donnerstag (2. Juli 2026) kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer auf der Möllerstraße/Rheinischen Straße. Die Polizei sucht Zeugen.
Erkenntnissen zufolge befand sich der Radfahrer gegen 8:20 Uhr auf der Mittelinsel der Fußgängerfurt der Möllerstraße, um die Straße mit seinem Fahrrad zu überqueren.
Beim Überqueren kamen ihm weitere Fußgänger entgegen. Aus ungeklärten Gründen kam es im weiteren Verlauf zum Zusammenstoß mit einem 26-jährigen Autofahrer aus Dortmund, der von der Rheinischen Straße nach rechts in die Möllerstraße abbog.
Durch den Zusammenstoß fiel der 67-jährige Radfahrer aus Dortmund auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Warum es zum Unfall kam, ist bislang ungeklärt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter der Telefonnummer 0231/132-1121 entgegen.
Nach mutmaßlichen Drogenhandel: Polizei nimmt 21-Jährigen fest (PM)
Nach einem mutmaßlichen Drogenhandel am Mittwochabend (8. Juli) nahmen zivile Einsatzkräfte einen Mann fest und stellten Drogen sicher. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.
Gegen 22 Uhr beobachteten Polizeibeamte während der Streifenfahrt, in der Straße Droote, in Dortmund, einen mutmaßlichen Drogenhandel. Ein verdächtiger Mann übergab einer weiteren Person ein Tütchen mit einer auffälligen Substanz. Als die Polizisten sich entschieden, den Mann zu kontrollieren, rannte er davon.
Nach einer kurzen Nacheile stellten die Einsatzkräfte den 21-Jährigen aus Dortmund. Bei einer anschließenden Personenkontrolle fanden die Beamten eine nicht geringe Menge an Betäubungsmittel bei ihm auf. Zur weiteren Sachverhaltsklärung ging es mit dem Dortmunder zur nächsten Polizeiwache.
Mit einem richterlichen Beschluss betraten die Polizisten mit zwei Diensthunden die Wohnung des Beschuldigten. In der Wohnung fanden die Beamten eine weitere nicht geringe Menge an Betäubungsmittel sowie Utensilien zur Herstellung und Verarbeitung von Substanzen. Auch wurden Vapes in einer höheren dreistelligen Anzahl gefunden. Die Polizeibeamten stellten die aufgefundenen Drogen und Vapes sicher.
Während der Durchsuchungsmaßnahme in der Wohnung, verhielt sich ein weiterer Mann vor dem Haus verdächtig. Bei einer anschließenden Kontrolle konnten auch bei dem 22-Jährigen aus Bergkamen mehrere Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt werden.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme wurde der 22-Jährige vor Ort entlassen. Den 21-Jährigen brachten die Beamten ins Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft an.
Zeugen nach Verkehrsunfallflucht im Kreuzviertel gesucht (PM)
Nach einem Verkehrsunfall am Freitag, 3. Juli, gegen 15 Uhr in der Dortmunder
Innenstadt sucht die Polizei Zeugen. Ein 26-jähriger Dortmunder fuhr mit einem Leih-E-Scooter auf der Großen Heimstraße in Richtung Norden. An der Kreuzung zur Kreuzstraße nahm ihm nach
bisherigen Erkenntnissen ein silberfarbener Kombi die Vorfahrt. Der
E-Scooter-Fahrer bremste stark ab, stürzte und erlitt mehrere Frakturen an den
Armen. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort. Der flüchtige Faher wird als männlich beschrieben. Hinweise nimmt die Polizeiwache Mitte unter 0231/132-1121 entgegen.
Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizei (PM)
Dortmund In der Nacht zu Mittwoch (15. Juli) kam es auf der Lindenhorster Straße in
Dortmund-Lindenhorst zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 61-Jähriger erlitt
lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 01:15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus zu familiären Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf wurden mehrere Personen mit
Messern verletzt. Insgesamt wurden drei Personen in Krankenhäuser gebracht. Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.