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Erste Einblicke in die beiden neuen Berufskollegs im Schatten des Dortmunder U: So sieht es aus!

Erste Einblicke in Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskolleg am Dortmunder U. Der Innenhof

Erste Einblicke in Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskolleg am Dortmunder U: Der Innenhof.

„Da möchte man doch fast wieder unterrichten“, bemerkt die ehemalige Lehrerin und aktuelle Schuldezernentin der Stadt Dortmund, Daniela Schneckenburger, beim Rundgang durch die Räume der fast fertig gestellten Gebäude des Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskollegs.

Die hochwertig ausgestatteten Räume bieten eine fortschrittliche Ausbildung

Erste Einblicke in Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskolleg am Dortmunder U. Der Fachraum für die Mediengestalter Bild und Ton im Robert-Bosch-Berufskolleg

Der Fachraum für die Mediengestalter,

Im Schatten des Dortmunder U wurde im September 2013 mit dem Neubau eines der größten Schulkomplexe Deutschlands begonnen.

Planmäßig zum Frühjahr 2016 soll der Unterricht für mehr als 6000 Schülerinnen und Schüler in den modern ausgestatteten Räumen mit interaktiven Schultafeln und Vernetzung an jedem Lernplatz beginnen.

Hochwertig ausgestattete Fachräume sollen eine fortschrittliche Ausbildung in den technischen und kaufmännischen Berufen beider Kollegs garantieren. 31.600 Quadratmeter beträgt die Geschossfläche des Neubaus. Dabei ist eine, bereits im Betrieb befindliche, Tiefgarage mit 510 Stellplätzen.

Kritiker sehen in dem Finanzierungsmodell Nachteile für die Stadt Dortmund

Erste Einblicke in Robert-Bosch- und Robert-Schuman-Berufskolleg am Dortmunder U. Schulleiter: Rolf Janßen und Klaus Manegold v. l.

Schulleiter: Rolf Janßen und Klaus Manegold v. l.

Erstmals wurde in Dortmund ein innerstädtisches Industrieareal in einer öffentlich- privaten Partnerschaft weiterentwickelt. Rund 80 Millionen Euro wird der Neubau kosten.

Die Stadt Dortmund tritt bei dem Projekt als Mieter auf. Bauherr ist die Projektgesellschaft DoU Baufeld Nord GmbH & Co.KG, Generalübernehmer die Zechbau GmbH. Generalplaner ist das Dortmunder Büro Gerber Architekten. Die Anmietung der Schulen von Seiten der Stadt erfolgt mit einer Laufzeit von 25 Jahren.

Im Rat der Stadt Dortmund hatte es nach dem Richtfest eine kurze – aber sehr kontroverse – Debatte gegeben, ob sich dieses Partnerschaftsmodell generell als für die Stadt lohnend herausstellen wird. Kritiker halten vor, dass diese Vorhaben die Stadt am Ende teurer zu stehen kommen.

Die Einrichtung einer Mensa war von Schülern und Lehrkräften nicht gewünscht

Auch die fehlende Mensa war ein Thema in den Medien. Jedoch sehen die beiden Schulleiter Klaus Manegold und Rolf Janßen keinen Bedarf für eine solchen Einrichtung, die einer Mittagspause von einer Stunde bedurft und den Schultag um diese Zeit verlängert hätte. „Die Schüler und Lehrer wollten das nicht“, erklärt Manegold, Leiter des Robert-Bosch-Kollegs.

Eine Befragung an seiner Schule hat ergeben, dass nur 18 Prozent der Schüler und 28 Prozent der Lehrkräfte eine Ausweitung der Pausenzeiten zustimmten. „Zudem müssen viele Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht zurück in den Betrieb“, so Klaus Manegold.

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