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Die neue Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund erhält zwei Millionen Euro Förderung von der EU

In der Akademie für Digitalität und Theater sollen neue Spielformen entwickelt werden. Foto: Edi Szekely

Die Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität erhält im Rahmen des Programms Creative Europe eine besondere Förderung der Europäischen Union. Gemeinsam mit neun weiteren internationalen Partnern erhält die Akademie für Theater und Digitalität einen Betrag von zwei Millionen Euro.

 Forschung und Anwendbarkeit von  digitalen Technologien im Kunstbereich

Die Förderung dient dazu, digitale Technologien im Bereich der Kunst zu entwickeln und für die alltägliche künstlerische Arbeit nutzbar zu machen.

Die Europäische Union fördert im Rahmen des Programms Creative Europe neun europäische Theater und eine Universität, die sich der Forschung und Anwendbarkeit von  digitalen Technologien im Kunstbereich widmen.

Auch im Bereich der Darstellenden Kunst führt die digitale Transformation zu großen Veränderungen. Das zeitgenössische Theater muss die Prozesse des digitalen Wandels verstehen und die veränderten Kommunikationsmodelle der Menschen in seine neuen Konzepte einbeziehen.

Entwicklung neuer Formen des Geschichtenerzählens mit Hilfe von Technologie

Diese Ruine soll abgerissen werden und Platz machen für den Neubau der Akademie für Digitalität und Theater.

Zum Thema „Concrete Utopias in the Digital Age” sollen digitale Technologien verstanden, erlernt und getestet werden, um klassische Erzählweisen auf interaktive Kommunikation zu verlagern. Innerhalb von vier Jahren streben die Partnerinstitutionen an, neue Erzählformen mit einer Vielzahl von Technologien zu verschmelzen.

Zudem geht es um die Entwicklung neuer Formen des Geschichtenerzählens auf der Grundlage von Erzählstrukturen, die im kreativen Spielesektor verwendet werden. Außerdem geht es um die Verwendung dieser neuen Formate zur Ausweitung des Theaters auf den öffentlichen Stadtraum (immersive outreach).

In drei Phasen werden die Theater an der Entwicklung ihrer inhaltlichen und technischen Ziele arbeiten. Am Ende werden insgesamt 27 Produktionen entstehen. Nach vier Jahren streben die Partner neue Verbindungen zwischen den Bereichen Kunst, Berufsausbildung und Industrie an. Das sichtbarste Erbe wird das „Conceptual Tool-Kit“ sein, ein Open-Source-Handbuch für Theater, das immersive Technologie verwendet.

Das Gesamtprojekt wurde mit einem Höchstzuschuss von zwei Millionen Euro ausgezeichnet und läuft von 2019 bis 2023.

Die geförderten Institutionen sind:

  • VAT Theatre, Estland        
  • Pilot Theatre, Großbritannien
  • Szinhaz Kolibri, Ungarn        
  • Teatro O Bando, Portugal        
  • Theater Dortmund, Deutschland        
  • Vårt Teatret, Norwegen        
  • Teatr Ludowy, Polen        
  • Landestheater Linz, Österreich        
  • Elsinor Centro di produzione teatrale, Italien
  • University of York / Digital Creativity Lab, Großbritannien

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