Mehr Präsenz, mehr Sicherheit: Polizei Dortmund erweitert Präsenzkonzept auf weitere Stadtteile

Neue Teilkonzepte ergänzen die bestehende „PK Fokus“-Strategie

Bild zeigt Personenkontrolle im Rahmen des Präsenzkonzeptes Fokus
Die Polizei Dortmund weitet das Präsenzkonzept „Fokus“ auf weitere Stadtteile aus. Helmut Sommer für Nordstadtblogger.de

Die Polizei Dortmund baut ihr übergreifendes Präsenzkonzept (PK) weiter aus und überträgt zentrale Elemente der „PK Fokus“ auf zusätzliche Stadtteile. Ziel ist es, die sichtbare Präsenz zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken. Neben der Innenstadt und Teilen der Nordstadt werden künftig auch weitere Bereiche im gesamten Stadtgebiet einbezogen.

Weiterentwicklung des Präsenzkonzepts in Dortmund

Die Polizei Dortmund entwickelt ihr bestehendes Präsenzkonzept weiter und weitet zentrale Ansätze der „PK Fokus“ aus. Diese läuft seit 2023 in der Innenstadt sowie Teilen der Nordstadt und wird auch 2026 fortgeführt. Der Schwerpunkt bleibt weiterhin auf kriminalitätsbelasteten Bereichen bestehen, auch wenn die Fallzahlen insgesamt sinken.

Die Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung fließen nun in die Ausweitung ein. Bewährte Maßnahmen werden dabei lageangepasst auf weitere Bereiche übertragen. Zukünftig werden neben der zentralen „PK Fokus“ alle drei Polizeiinspektionen eigene Präsenzkonzepte bedienen und mit starken Einsatzkräften in ihrem Zuständigkeitsbereich verstärkt sichtbare polizeiliche Präsenz zeigen.

Damit wird der behördenstrategische Schwerpunkt „Sicherheit im Fokus: Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung durch Bekämpfung der Kriminalität im öffentlichen Raum“ weiter gestärkt. Ziel ist es, die sichtbare Präsenz der Polizei zu erhöhen und die Sicherheit der Menschen in Dortmund zu verbessern. Neben präventiven Maßnahmen setzt die Polizei dabei auf konsequente Ansprache, Kontrolle und Verfolgung von Straftäter:innen sowie auf eine enge Zusammenarbeit mit Netzwerkpartner:innen, um die Kriminalitätsbelastung in allen Bereichen signifikant zu senken.

Wirkung der Maßnahmen und Einschätzung

Die Erfahrungen aus der „PK Fokus“ haben gezeigt, dass die angestrebten Ziele durch eine deutlich gestärkte polizeiliche Präsenz und ein stringentes Vorgehen erreicht werden können. Dadurch kann sowohl die objektive Sicherheitslage verbessert als auch das Sicherheitsgefühl der Menschen nachhaltig gestärkt werden.

Stellvertretender Polizeipräsident Achim Stankowitz
Achim Stankowitz, Stellvertretender Polizeipräsident. Foto: Fenja Horstmann für Nordstadtblogger.de

Der derzeitige Behördenleiter Achim Stankowitz betont die Bedeutung der konsequenten Weiterentwicklung des Konzepts und erklärt: „Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund und Lünen hat für uns höchste Priorität. Die Umsetzung der Präsenzkonzepte erfordert einen erheblichen Einsatz personeller Ressourcen. Diese Herausforderung nehmen wir bewusst an.“

„Mit den Erfahrungen aus der „PK Fokus“ übertragen wir erfolgreiche Maßnahmen nun auf weitere Bereiche unserer Stadt. Gleichzeitig können wir damit zielgerichteter auf konkrete Beschwerdelagen auch aus anderen örtlichen Bereichen reagieren, so wie wir das mit der die „PK Fokus“ ergänzenden „Präsenzkonzeption Gastronomie (PK Gastro)“ in der Innenstadt bereits getan haben“, so Stankowitz weiter.

Regionale Teilkonzepte der Polizeiinspektionen

Ein zentraler Bestandteil der erweiterten Präsenzstrategie sind mehrere regional ausgerichtete, aber aufeinander abgestimmte Teilkonzepte. Diese sollen die polizeiliche Präsenz in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gezielt stärken und auf unterschiedliche örtliche Schwerpunkte reagieren.

Personenkontrolle im Rahmen des Präsenzkonzeptes Fokus
Personenkontrolle im Rahmen des Präsenzkonzeptes „Fokus“. Helmut Sommer für Nordstadtblogger.de

In der Polizeiinspektion 1 wurde als Reaktion auf eine anhaltende Beschwerdelage im Umfeld der Dortmunder Innenstadt bereits zu Beginn des Jahres 2026 die „PK Gastro“ initiiert. Diese ergänzt die „PK Fokus“ insbesondere im Innenstadtbereich und bezieht zudem alle erkannten Brennpunkte im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion 1 (Innenstadt und Süd, Süd/West) ein. In der Polizeiinspektion 2 (Dortmunder Westen und Norden) wird ein eigenes Konzept zur Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität umgesetzt. Dabei soll die polizeiliche Präsenz insbesondere in westlichen Stadtteilen mit bestehenden Kriminalitätsschwerpunkten erhöht werden.

In der Polizeiinspektion 3 (Dortmunder Osten und Lünen) liegt der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Straßenkriminalität mit besonderem Fokus auf Jugendkriminalität. Hintergrund sind gestiegene Fallzahlen und eine zunehmende Gewaltbereitschaft junger Täter:innen. Durch verstärkte Präsenz an bekannten Brennpunkten will die Polizei Straftaten verhindern, Zusammenhänge frühzeitig erkennen und das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken.

Weitere Schwerpunkte und flexible Anpassung

Das Konzept „Sicherheit in Bus und Bahn“ (SiBB) konzentriert sich auf Tatorte im Zusammenhang mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Diese PK läuft bereits seit 2010 mit Erfolg und wird beibehalten. Hier erfolgen gezielte Schwerpunkteinsätze unter anderem durch Kräfte der Dortmunder Bereitschaftspolizei, sowie in enger Kooperation mit der Bundespolizei, kommunalem Ordnungsdienst und DSW21.

Bild zeigt Polizei-Präsenz vor dem Hauptbahnhof
Polizei zeigt Präsenz vor dem Hauptbahnhof Helmut Sommer für Nordstadtblogger.de

Zur Unterstützung der stadtweiten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen, die die „PK Fokus“ ergänzen, wird die Dortmunder Einsatzhundertschaft punktuell und anlassbezogen eingesetzt. Dadurch sollen zusätzliche Einsatzlagen flexibel abgedeckt werden können.

Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst – sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren.

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Reaktionen

  1. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Polizei Dortmund kontrolliert vermehrt auch in anderen Stadtteilen (PM)

    Auch die zweite Woche mit dem erweiterten Präsenzkonzept (PK) der Polizei Dortmund zeigt deutliche Erfolge. Neben der „PK Fokus“, die sich auf die Innenstadt und Teile der Nordstadt konzentriert, sind Polizei und kommunaler Ordnungsdienst in weiteren Stadtteilen unterwegs. Unterstützt werden sie weiterhin durch die nordrhein-westfälische Bereitschaftspolizei.

    Auch zwischen dem 24. und 29.04.2026 zeigten die verstärkten Kontrollen Wirkung. Die Polizei fand mehrere Personen mit offenem Haftbefehl und beobachtete diverse Drogenhandel.

    Eine größere Party in Deusen lösten Einsatzkräfte am Freitag, 24.04. auf. Außerdem wurde für vier Niederländer eine E-Scooter Tour wesentlich teurer als vorher angenommen. Da sie über eine rote Ampel fuhren, fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

    Am Samstag, 25.04., beobachteten Einsatzkräfte in der Missundestraße einen Drogenhandel. Sie ermittelten eine 18-jährige tatverdächtigte Person. Bei dem Verkäufer sowie bei einem Käufer stellten Beamten Cannabis sicher und erstellten Strafanzeigen. Bei dem Verkäufer wurde zusätzlich Bargeld zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Er wurde für weitere Maßnahmen zur Kriminalwache gebracht. Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.

    Zwei weitere Drogenhandel beobachteten zivile Kräfte am Montag, 27.04., im Bereich des „Café Kick“. Die Beamten durchsuchten die Personen, stellten die Drogen und Bargeld sicher und fertigten Strafanzeigen. Bei weiteren Personen in dem Bereich fanden die Einsatzkräfte ebenfalls Drogen, ein Pfefferspray und Einbruchwerkzeug – sie stellten alles sicher und sprachen mehrere Platzverweise aus.

    Aufgrund aktueller Beschwerden suchten die Einsatzkräfte vermehrt den Heinrich-Schmitz-Platz im Unionviertel auf. Gegen Abend gab es dort eine Auseinandersetzung. Die Beamten fanden bei einem Beteiligten ein Einhandmesser und stellten dieses sicher. Eine Aufnahme in das Messertrageverbotskonzept wird geprüft.

    Weitere Drogenhandel beobachteten die Einsatzkräfte im Dietrich-Keuning-Park. Sie fanden bei den beteiligten Personen, Cannabis, eine Feinwaage und sogenannte „Magic Mushrooms“. Sie fertigten dazu Strafanzeigen und sprachen Platzverweise aus.

    Die Kontrollkräfte fanden außerdem eine Person, die zur Fahndung ausgeschrieben war und brachten sie ins Zentrale Polizeigewahrsam.

    In der Münsterstraße kontrollierten die Beamten ein Auto. Sie stellten fest, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für das Auto ausgegeben waren. Es folgte eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.

    Einmal Drogen, ein offener Haftbefehl und Alkohol am Steuer – das gab es für die Einsatzkräfte am Dienstag, 28.4., in Huckarde.

    In der Rahmer Straße beobachteten Einsatzkräfte einen Drogenhandel. Sie fertigten eine Strafanzeige für den Handel (Verkäufer) und einen für den Besitz (Käufer). In der Kleingartenparzelle des Verkäufers fanden die Beamten außerdem Bargeld in dealertypischer Stückelung, Kokain und einen 45-Jährigen, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Sie stellten Drogen und Geld sicher und brachten den 45-jährigen in das Zentrale Polizeigewahrsam.

    Im Bereich der Gustav-Heinemann-Gesamtschule war ein 50-Jähriger mit seinen beiden Kindern auf einem E-Scooter ohne Kennzeichen unterwegs. Der Mann war erheblich alkoholisiert. Die Einsatzkräfte übergaben die Kinder an die Mutter und ordneten eine Blutprobe an.

    Eine weitere Person mit Haftbefehl fanden die Einsatzkräfte am gleichen Tag in der Ravensberger Straße. Sie nahmen die Person fest und brachten sie in die JVA Dortmund. Eine weitere Person mit offenem Haftbefehl fanden die Beamten gegen 16:20 Uhr an der Martinstraße. Auch hier ging es für die Person direkt zur JVA.

    Einen weiteren Drogenhandel beobachteten sie am Nachmittag am Busbahnhof. Die Einsatzkräfte stellten die Drogen sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Später beobachteten Einsatzkräfte die gleichen Verkäufer bei einem Handel im Dietrich-Keuning-Park. Sie brachten die Beschuldigten zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.

    Auch am Mittwoch (29.09.) fanden die Einsatzkräfte eine Person mit offenem Haftbefehl. Der 59-Jährige wurde in die JVA Dortmund gebracht.

    Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Die Polizei Dortmund wird auch künftig regelmäßig über die ausgeweiteten Präsenzkontrollen berichten.

  2. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Einsatzkräfte der PK „Fokus“ stellen Drogen und Bargeld sicher (PM)

    In den vergangenen Tagen waren Einsatzkräfte weiterhin im Bereich der Innenstadt und der nördlichen Innenstadt präsent. Unterstützung erhielten sie durch Beamte der Bereitschaftspolizei NRW. Ziel des Präsenzkonzepts „Fokus“: Mehr Präsenz, mehr Sicherheit.

    Nach mehreren Bürgerbeschwerden kontrollierten die Beamten am Donnerstagabend (30.04.) vermehrt am Heinrich-Schmitz-Platz. Dabei geriet eine 14-köpfige Personengruppe in den Fokus der Einsatzkräfte. Bei einem Mann fanden die Beamten ein verbotenes Einhandmesser und stellten dieses sicher. Ein weiterer Mann führte das Rauschmittel Kath mit sich, welches ebenfalls sichergestellt wurde. Am Ende der Kontrollen sprachen die Beamten Platzverweise gegen die Gruppe aus.

    Am Samstag (02.05.) lag der Schwerpunkt der Kontrollen unter anderem auf der Poser- und Raserszene. Erfreulicherweise wurden weder im Bereich Phoenix-West, noch am Dortmunder Wall relevante Verstöße festgestellt.

    Montag (04.05.) wollten zivile Einsatzkräfte gegen 17 Uhr zwei Personen vor einem Café auf der Braunschweiger Straße kontrollieren. Als diese die Beamten erkannten, flüchteten sie. Nach kurzer Flucht konnten die Einsatzkräfte einen der Beiden (einen 25-Jährigen) festnehmen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem Kokain und 400 Euro Bargeld, zu dessen Herkunft der Mann keine Erklärung liefern konnte. Die Konsequenzen: Drogen und Bargeld wurden sichergestellt, den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

    Mehrere Beschwerden von Anwohnern führten dazu, dass zivile Einsatzkräfte am Dienstag (05.05.) im Bereich der Flotowstraße vermehrt kontrollierten. Dabei fielen den Beamten drei Personen auf, welche mit Betäubungsmitteln handelten. Bei den Kontrollen wurden mehrere Verkaufseinheiten Marihuana sowie Bargeld sichergestellt. Die Dealer erwarten nun Strafverfahren.

    Am Mittwoch (06.05.) fiel den Einsatzkräften auf, dass aus einer Wohnung im Bereich der Kuckelke Drogen verkauft wurden. Als der Dealer seine Wohnung verließ, nahmen ihn die Beamten vorläufig fest. Dabei fanden sie 23 Verkaufseinheiten Kokain und einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag. Anschließend wurde die Wohnung mit einem richterlichen Beschluss durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte weitere Drogen (Kokain und Cannabis) sowie weiteres Bargeld sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

    Insgesamt kontrollierten die Beamten zwischen dem 30.04. und dem 06.05. 333 Personen und 96 Fahrzeuge. Gegen 87 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen, außerdem fertigten die Einsatzkräfte 21 Strafanzeigen. Die regelmäßigen Kontrollen dauern weiter an.

  3. Präsenzkonzeption FOKUS – Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Polizei für Sie vor Ort (PM)

    Mit Dortbunt bot sich den Polizeikräften der Präsenzkonzeption ein erfreulich ruhiger Start in die neue Kontrollwoche. Trotz des hohen Besucheraufkommens blieb es bei wenigen polizeilichen Maßnahmen.

    In den Bereichen Nordmarkt, Dietrich-Keuning-Park und in der City stellten die Beamten insgesamt achtmal einen illegalen Handel mit Betäubungsmitteln fest. Die Drogen sowie mehrere Hundert Euro Bargeld wurden sichergestellt und die entsprechenden Anzeigen geschrieben. Die Tatverdächtigen erhielten Platzverweise. Unter den sichergestellten Betäubungsmitteln wurde auch die besonders gefährliche Droge „Crack“ aufgefunden und aus dem Verkehr gezogen werden.

    Bei den Personenkontrollen konnten auch zwei Haftbefehle vollstreckten werden. Nach der Bezahlung des entsprechenden Betrages durften die beiden Personen wieder ihrer Wege gehen.

    Auf dem Wall bewegten sich innerhalb der normalen Verkehrsteilnehmer geschätzte 120 – 150 Fahrzeuge der Dater-, Poser- und Raserszene. Bei den durchgeführten Verkehrskontrollen wurden mehrere Verstöße festgestellt. Unter anderem fertigten die Beamten Anzeigen wegen fehlendem Versicherungsschutz und des Fahrens unter Drogeneinfluss.

    In einer Gaststätte im Bereich der Brückstraße wurde durch einen Gast der Hitlergruß gezeigt. Die Personalien wurden festgestellt, ein Platzverweis ausgesprochen und eine Strafanzeige gefertigt.

    An der Straße Alter Burgwall unterstützten die Kräfte der Präsenzkonzeption ein Streifenteam bei einem Randalierer. Der Mann wollte dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen und wurde zur Durchsetzung des Platzverweises dem Polizeigewahrsam zugeführt.

    Etwas skurril ging es weiter, als eine verwirrte Person an der Hansastraße/ Bissenkamp auf die Polizeibeamten zu kam. Diese führte nämlich einen Teleskopschlagstock mit sich. Da sich bei dieser Person der Verdacht auf einen medizinischen Notfall erhärtete, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Nach der Behandlung vor Ort konnte die Person entlassen werden. Der Schlagstock wurde sichergestellt und eine Strafanzeige geschrieben.

    In der Donnerstagnacht bemerkten die Einsatzkräfte einen Streit zwischen einem Pärchen. Der Streit konnte geschlichtet werden. Bei der Überprüfung der Personalien nannten die nicht unerheblich alkoholisierten Personen zunächst falsche Namen, zudem leistete die Frau Widerstand. Mit der Hilfe von Zeugen konnten schlussendlich die richtigen Personaldaten festgestellt und überprüft werden. Im Laufe des Gespräches mit den Polizisten beruhigten sich beide Personen. Dem ausgesprochenen Platzverweis kamen beide Personen unverzüglich nach. Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung wurden gefertigt.

    Bei der Durchführung der Präsenzkonzeption legten die Beamten ein besonderes Augenmerk auf Fußstreifen, um die örtlichen Gewerbetreiben mit mehr Anwesenheit und Ansprechbarkeit der Polizei zu unterstützen. Auch in Zukunft werden die Beamtinnen und Beamten der Präsenzkonzeption FOKUS für mehr Sicherheit und mehr Präsenz für Sie vor Ort sein.

  4. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – gemeinsamer Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Jugendkriminalität (Gemeinsame Presseerklärung von Polizei und Stadt Dortmund)

    Bei einem gemeinsamen Schwerpunkteinsatz von Polizei und Stadt Dortmund wurden in der Nacht von Mittwoch auf Christi Himmelfahrt insgesamt 210 Personen kontrolliert.

    Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 3 und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dortmund reagierten damit auf Beschwerden aus der Anwohnerschaft und eigenen Erkenntnissen zu möglichen Brennpunkten.

    Nicht zuletzt wegen des nass-kalten Wetters, aber auch durch die deutlich sichtbare Präsenz von uniformierten und zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kam es in dieser Nacht zu keinen nennenswerten Störungen oder Straftaten durch Jugendliche.

    Im Gegenteil: Bei einer Kontrolle fiel ein 16-Jähriger auf, gegen den die Polizei bereits ein Messertrageverbot ausgesprochen hatte. Bei der für ihn unerwarteten und spontanen Durchsuchung wurden dann auch weder Messer noch andere gefährliche Gegenstände gefunden.

    Der Kommunale Ordnungsdienst legte einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften des Jugendschutzes insbesondere durch die Überprüfung von Kiosken. In diesem Zusammenhang wurden zwei Verstöße geahndet. In drei Fällen wurden Tabakartikel sichergestellt.

    Gemäß der neuen und erweiterten Präsenzstrategie der Polizei Dortmund werden derartige Schwerpunkteinsätze im Nordosten Dortmunds, aber auch in Lünen, welches ebenfalls zur Zuständigkeit der Polizeiinspektion 3 zählt, weiterhin in unregelmäßigen Abständen durchgeführt.

    Kommunaler Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und Polizei Dortmund analysieren hierfür stetig die Situation und die Beschwerdelage der Anwohnerschaft, um auf neue Entwicklungen angemessen reagieren zu können.

  5. Polizei Dortmund, Bundespolizei und DSW21 – Gemeinsam für Sicherheit in Bus und Bahn (PM)

    Am 19.05.2026, führten Beamte der Polizei Dortmund sowie der Bundespolizei gemeinsam mit der DSW 21 zahlreiche Kontrollen am Dortmunder Hauptbahnhof sowie an ausgewählten Haltestellen der Stadtbahn durch. Besonderes Augenmerk lag dabei nicht nur auf Kontrollen zur Bekämpfung von Drogen- und Gewaltkriminalität, sondern auch auf Maßnahmen zur Eindämmung von Messerkriminalität im öffentlichen Raum.

    Ziel der Kontrollen ist die Stärkung der Sicherheit im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs und der Stadtteilbahnhöfe. Bereits seit 2018 kooperiert das Polizeipräsidium Dortmund im Rahmen dieser Präsenzkonzeption („SiBB – Sicherheit in Bus und Bahn“) mit der Bundespolizei, DSW21 und dem kommunalen Ordnungsdienst in fester Projektstruktur.

    In der Zeit von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr führten die Kräfte insgesamt 141 Personenkontrollen durch, davon endeten 60 in einem Bürgergespräch und 17 mit einem Platzverweis. Den örtlichen Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen bildete dabei der Dortmunder Hauptbahnhof sowie die Haltestellen Kampstraße und Leopoldstraße der Stadtbahn.

    Im weiteren Verlauf der Kontrollen kam es zu insgesamt vier Strafanzeigen, vier Festnahmen und einer Zuführung zur Wache. Darüber hinaus fertigten die Beamten zwei Berichte und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das WaffG. In diesem Zusammenhang wurden zwei Messer sichergestellt. Eine Prüfung für die Aufnahme in das Messertrageverbotskonzept folgt.

    Durch Mitarbeitende der DSW21 (Fahrausweisprüfer) wurden insgesamt 2692 Fahrgäste kontrolliert. Daraus ergaben sich 171 Beanstandungen.

    Einzelne Sachverhalte im Überblick:

    Beamte der Bundespolizei konnten im Dortmunder Hauptbahnhof einen 45-Jährigen antreffen. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl besteht. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

    Ebenfalls im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs, konnte eine 45-jährige männliche Person mit einem sehr hochwertigen Fahrrad angetroffen werden. Da kein Eigentumsnachweis erbracht werden konnte, stellten die Einsatzkräfte das Fahrrad sicher. Zusätzlich lag für diese Person ein Haftbefehl vor, welchen er nicht begleichen konnte. Aus diesem Grund wurde er dem zentralen Polizeigewahrsam zugeführt.

    Ähnlich erging es einem 30-Jährigen Mann an der Haltestelle Leopoldastraße. Einsatzkräfte stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen diesen ein Haftbefehl besteht. Die Beamten brachten ihn ebenfalls in das zentrale Polizeigewahrsam.

    Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollen am Dortmunder Hautbahnhof, konnten zudem zwei Personen, wegen des Verdachtes des illegalen Aufenthaltes angetroffen werden. Eine Person wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung vorzeitig entlassen. Die zweite Person wurde dem zentralen Polizeigewahrsam zugeführt.

    Um die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Bereich des ÖPNV zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken, sind auch zukünftig derartige Kontrollen von Fahrgästen und verdächtigen Personen in weiteren Einsätzen geplant.

  6. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Polizei kontrolliert über 270 Personen (PM)

    Im Zeitraum vom 15. Mai – 20. Mai führte die Polizei Dortmund im Rahmen des Präsenskonzept Fokus erneut zahlreiche Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in Dortmund durch. Mit Unterstützung der Nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes Dortmund wurden mehrere Örtlichkeiten in der Dortmunder Innenstadt sowie im Nordstadtbereich kontrolliert.

    Die vorliegenden Zahlen verdeutlichen die fortbestehende Notwendigkeit der Maßnahme: Die Polizeibeamten kontrollierten in den letzten Tagen 276 Personen und mehr als 70 Fahrzeuge, sprachen knapp 40 Platzverweise aus und fertigten 13 Strafanzeigen.

    Gegen Mitternacht (vom 15. Mai auf den 16. Mai) kam es zu zwei Bränden von Papiercontainern im Westpark. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nahmen die eingesetzten Beamten eine Person vorläufig fest, auf die die Personenbeschreibung passte. Eine erkennungsdienstliche Maßnahme und die Fertigung einer Strafanzeige erfolgte im Nachgang.

    Bei der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität am 16. Mai führten die Einsatzkräfte Kontrollen im Bereich der Dortmunder Innenstadt sowie der Nordstadt durch. Zunächst stellten die Beamten im Bereich der Heroldstraße eine Personengruppe fest. Bei der Kontrolle fanden sie bei einer Person drei Verkaufseinheiten (vermutlich Kokain). Nachdem die Betäubungsmittel sichergestellt wurden, erhielt die Person ein Platzverweis und ein entsprechendes Strafverfahren.

    Zivilkräfte der Polizei Dortmund führten derweil Kontrollen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs durch. Hier stellten sie einen Betäubungsmittelhandel fest. Vor Ort ergaben sich Hinweise auf mögliche Verstecke für weitere Betäubungsmittel, weshalb der Diensthund an der Örtlichkeit unterstütze. Insgesamt fand der Diensthund 37 Tütchen mit Cannabis, zwei Folienwickler (Verpackunstechniken für Kokain) sowie acht Ecstasy-Tabletten. Die Beamten fertigten wegen des Handels mit Betäubungsmitteln Strafanzeigen.

    Bei einem weiteren Einsatz rund um den Dortmunder Wall zur Bekämpfung der Raser- und Poserszene wurden zeitweise bis zu 140 Fahrzeuge festgestellt. Im Rahmen mehrere Verkehrskontrollen wurden insgesamt 11 Verwarngelder erhoben.

    Gezielte Kontrollen führten Beamten der Polizei Dortmund (20. Mai) im Bereich Stadtgarten, Alten Markt sowie im Innenstadtbereich durch. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen am BaseCamp fiel den Beamten eine Person auf, die beim Erblicken der Polizei den Weg änderte und sich entfernen wollte. Bei der anschließenden Kontrolle legte die Person eine italienische Identitätskarte vor. Da sich der Verdacht einer Identitätsfälschung sowie des illegalen Aufenthalts erhärtete, verlegten die Beamten die polizeiliche Maßnahme zur Polizeiwache. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt.

    Auch im Bereich Gronaustraße lief eine Person vor den kontrollierenden Beamten davon. Die Person warf unterwegs ein Tütchen mit mehreren verkaufsfertigen Einheiten Cannabis weg. Die Betäubungsmittel stellten die Beamten sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

    Die Polizei Dortmund wird die Maßnahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ auch weiterhin fortführen. Ziel bleibt es, durch konsequente Kontrollen Straftaten frühzeitig zu erkennen, Kriminalität zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt nachhaltig zu stärken.

  7. Großer Frühjahrsputz im und am Dortmunder Hauptbahnhof: Stadt und EDG beteiligen sich an DB-Aktion und bringen Umfeld auf Vordermann (PM)

    Ein blitzsauberer Hauptbahnhof mit Wohlfühlatmosphäre: Das ist das Ziel des großen Frühjahrsputzes, den die Deutsche Bahn (DB) dem Dortmunder Hauptbahnhof verpasst. Stadt Dortmund und EDG machen da gerne mit und haben auch das Bahnhofsumfeld von Grund auf gereinigt. Bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch, 27. Mai, hat sich Oberbürgermeister Alexander Kalouti angeschaut, wie die Arbeiten vorangehen.

    Kaugummis abkratzen, verschmierte Fensterscheiben schrubben, Dreck und Staub aus allen Ecken wischen, Grafitti beseitigen: Die DB nimmt den Frühjahrsputz im Dortmunder Hauptbahnhof in diesem Jahr besonders ernst und bringt das Gebäude bis in den letzten Winkel auf Vordermann. Für Reisende und Besucher*innen des Hauptbahnhofs ist das eine sehr gute Nachricht: Wo es sauber und ordentlich aussieht, fühlen sich die meisten gleich viel wohler.

    Damit auch das Bahnhofsumfeld mithalten kann, haben sich die Stadt Dortmund und die EDG an der Aktion beteiligt. Im Auftrag des Tiefbauamts hat die EDG den Bahnhofsvorplatz auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern intensiv gereinigt. Um den Publikumsverkehr nicht zu stören, haben die Teams die Reinigung auf mehrere Tage verteilt und in die frühen Morgenstunden verlegt. Die Besucher*innen der City kennen diese gründliche Nassreinigung schon vom Westen- und Ostenhellweg: Die zentrale City-Achse, die jeden Tag Tausende Menschen besuchen, wurde in den vergangenen Monaten einer intensivierten Flächennassreinigung unterzogen.

    „Wir wollen die gesamte Stadt sauber machen. Da ist der Bahnhofsbereich natürlich sehr wichtig – er ist das Tor zur Stadt. Menschen, die zum ersten Mal nach Dortmund fahren, bekommen hier ihren ersten Eindruck. Daher ist es wichtig, dass wir hier öfter und auch gründlicher reinigen. Und ich glaube, man sieht den Effekt“, sagte Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

    Auch wenn kein großer Frühjahrsputz ansteht, sind Mitarbeiter*innen der EDG jeden Tag am Hauptbahnhof im Einsatz. Mehrfach täglich leeren sie Papierkörbe, heben Abfall vom Boden auf, reinigen verschmutzte Flächen und beseitigen auch wildwachsendes, störendes Unkraut.

    Insgesamt reinigt die DB 200 Bahnhöfe und Stationen in NRW in diesem Frühjahr besonders umfassend und gründlich. Deutschlandweit sind es 1.400.

  8. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – Die Polizei Dortmund zieht positive Bilanz für die PK Fokus (PM)

    Im Rahmen der erweiterten Präsenzkonzeption „FOKUS“ setzte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen Tagen ihre verstärkten Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in der Innenstadt und angrenzenden Bereichen fort. Ziel der Maßnahmen ist die Bekämpfung der Messergewalt, sowie, der Drogen- und Straßenkriminalität, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund zu verstärken. Unterstützt werden sie weiterhin durch die Einsatzhundertschaften der Polizei NRW.

    Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 302 Personen, sprachen 64 Platzverweise aus, fertigten 22 Strafanzeigen und führten fünf Freiheitsentziehungen durch.

    Bereits am Donnerstag (21. Mai) kontrollierten Einsatzkräfte mehrere verdächtige Personen, die der Drogenszene zugeordnet werden konnten und stellten dabei unter anderem Kokain, Heroin sowie weiteres Betäubungsmittel sicher. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle konnte eine Person keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen, des Weiteren begründete ein Drogenvortest den Verdacht auf den Einfluss von berauschenden Mitteln. Die Person wurde zum Zwecke einer Blutprobenentnahme, durch einen Arzt, der Polizeiwache Nord zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person entlassen. Die Polizei Dortmund weist in diesem Zusammenhang daraufhin: Wer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Des Weiteren zieht es straf- und auch führerscheinrechtliche Konsequenzen nach sich. Am Wochenende wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen, sowie Haftbefehle vollstreckt. Einsatzkräfte stellten unter anderem Betäubungsmittel, ein verbotenes Einhandmesser und Bargeld sicher. Die Beamten schrieben entsprechende Strafanzeigen und beschlagnahmten die verbotenen Gegenstände.

    Auch die Erweiterung der Präsenzkonzeption „Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität in den Wachbereichen Huckarde, Eving, Lütgendortmund und Mengede“ Fokus zeigte eine positive Bilanz. Es fanden mehrere Personenkontrollen statt. Ein Haftbefehl konnte vollstreckt werden. Der ausstehende Geldbetrag konnte im weiteren Verlauf auf der Polizeiwache beglichen werden. Die Person führte weiterhin einen verbotenen Schlagstock mit sich. Die eingesetzten Kräfte leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und stellten den Gegenstand sicher. Eine weitere Person führte ein verbotenes Einsatzmesser mit. Auch hier wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und ein Messertrageverbot geprüft. Gleichzeitig fanden im Bereich der Innenstadt und im nördlichen Bereich Kontrollmaßnahmen statt. Am Nordmarkt stellten die Beamten ein herrenloses E-Bike fest. Die Überprüfung der Rahmennummer ergab, dass dieses als gestohlen gemeldet wurde. Aufgrund der frühen Schließungszeit des Café Kick waren vermehrt Personen der örtlichen Drogenszene im Stadtpark anzutreffen. Bei einer Kontrolle zweier Personenfanden die Beamten Betäubungsmittel stellten es sicher. Eine weibliche Person führte ein verbotenes Einhandmesser mit. Die Beamten schrieben eine entsprechende Strafanzeige und leiteten das Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auch in diesem Fall wird ein Messertrageverbot geprüft.

    Die Polizei Dortmund wird ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Präsenzkonzeptes weiterhin fortführen. Durch sichtbare Polizeipräsenz und gezielten Kontrollen sollen insbesondere Straßen- und Gewaltkriminalität, der Drogenhandel sowie Messerdelikte konsequent bekämpft werden. Gleichzeitig soll das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund nachhaltig gestärkt werden.

  9. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – PK Fokus: Positive Wochenbilanz. Einsatzkräfte stellen Einbruchswerkzeug und Betäubungsmittel sicher.(PM)

    Auch in der letzten Woche waren die Einsatzkräfte im Bereich der Dortmunder Innenstadt sowie in verschiedenen Stadtteilen des gesamten Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Dortmund unterwegs. Die Auswahl der Kontrollorte erfolgt dabei regelmäßig auf Grundlage der örtlichen Kriminalitätsbelastung sowie von Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern.

    Durch die erhöhte Sichtbarkeit der Polizei senden wir ein starkes Signal an die Bewohnerinnen und Bewohner, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und Kriminalität im öffentlichen Raum zurückzudrängen. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der neben präventiven Maßnahmen auch konsequente Ansprachen und die Verfolgung von Straftaten beinhaltet. Unser Ziel ist es, die Kriminalitätsbelastung zu senken, die objektive Sicherheitslage und damit folgerichtig auch die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich und den Stadtteilen zu steigern.

    Aufgrund der Beschwerdelage und eines folgenschweren Verkehrsunfalls wurde der Bereich Phönix West in die Aufklärungs- und Kontrollmaßnahmen einbezogen. Während der Kontrollen konnten jedoch nur wenige Personen und Fahrzeuge angetroffen werden. Auch der Dortmunder Wall war wenig frequentiert.

    Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 121 Personen und 36 Fahrzeuge. Sie erteilten elf Platzverweise, ahndeten 26 Ordnungswidrigkeiten sowie 17 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Außerdem fertigten sie sieben Strafanzeigen an und stellten sieben Gegenstände sicher. Darunter befand sich auch ein Messer.

    Im Bereich des Heinrich-Schmitz-Platzes, des Westparks und des Hohen Walls kontrollierten die Einsatzkräfte drei Personen, die mit Betäubungsmitteln handelten. Sie stellten die Betäubungsmittel und das Bargeld in dealertypischer Stückelung sicher und fertigten entsprechende Strafanzeigen.

    An der Beurhausstraße trafen die Beamten auf einen polizeibekannten Straftäter. Bei seiner Kontrolle entdeckten sie Aufbruchswerkzeug, das sie sicherstellten.

    Insgesamt blicken wir auf einen ruhigen Wochenverlauf zurück, was möglicherweise auch mit den kühlen Temperaturen und dem wechselhaften Wetter zusammenhängen könnte.

    Doch der Sommer steht vor der Tür, sodass zeitnah wieder eine Belebung der Stadtteile und der Innenstadt zu erwarten ist. Im Rahmen des Präsenzkonzepts „Fokus“ wird die Polizei Dortmund selbstverständlich fortlaufend mit hohem Personalaufwand Präsenz zeigen und flexibel auf Lageveränderungen reagieren.

  10. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit – Einsatzkräfte der PK „Fokus“ stellen Drogen und Bargeld sicher (PM)

    Auch in den vergangenen Tagen waren Einsatzkräfte der Polizei im Bereich der Innenstadt und der nördlichen Innenstadt präsent. Dabei erhielten sie Unterstützung durch Beamte der Bereitschaftspolizei NRW. Ziel des Präsenskonzept „Fokus“: mehr Präsenz, mehr Sicherheit.

    Am Wochenende (05.06. und 06.06.) lag der Schwerpunkt der Kontrollen unter anderem auf der Poser- und Raserszene. Erfreulicherweise wurden weder im Bereich Phoenix-West, noch am Dortmunder Wall relevante Verstöße festgellt. Aber auch im Innenstadtbereich und in der Nordstadt, führten die Kräfte Kontrollen durch. So stellten sie am 08.06. ein Körperverletzungsdelikt an der Brinkhoffstraße zwischen zwei Personen fest und schritten ein. Dabei stellten die Beamten Pfefferspray und ein selbstgebautes Schlagwerkzeug sicher und fertigten eine entsprechende Strafanzeige.

    Am Montag (08.06) kontrollierten die Beamten im Bereich der Uhland- Ecke Mallinckrodtstraße eine Personengruppe, die sich auffällig verhielt. Bei der folgenden Kontrolle fanden die eingesetzten Beamte bei einer Person mehr als 10 Verkaufseinheiten mit Kokain und stellten es sicher. Am Ende sprachen die Beamten einen Platzverweis aus.

    Weiterhin wurden verstärkte Kontrollen im Umfeld des Café Kicks durchgeführt. Hier stellten die Beamten bei einer Personengruppe mutmaßliches Diebesgut sowie einen unterschlagenen Fahrzeugschlüssel fest. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahme wurden die Personen vor Ort entlassen. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahl und Fundunterschlagung.

    Auch an diesem Tag bestreifte die Polizei nach mehreren Bürgerbeschwerden gezielt den Bereich der Braunschweiger Straße. Dabei konnte ein reger Drogenhandel aus einem Gebäude beobachtet werden. Bei den Käufern stellten die Beamten mehrere Kokaineinheiten sichern. Aber auch bei den Verkäufern fanden die Polizisten mehreres verkaufsfertiges Cannabis und Kokain und stellten es sicher. Zudem fanden die Beamten bei einem der Verkäufer ein Einhandmesser und insgesamt über 1000 Euro Bargeld. Die Einsatzkräfte nahmen fünf Betäubungsmittelhändler vorläufig fest und brachten sie ins Polizeigewahrsam und fertigten entsprechende Strafanzeigen.

    Am Dienstag (09.06) lag der Schwerpunkt der Kontrollen unter anderem erneut auf dem Innenstadtbereich und der nördliche Innenstadt. Den Einsatzkräften fiel im Keuningpark eine Person auf, die ein Versteck für Betäubungsmittel gerade hergerichtet hatte. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten mehrere Verkaufseinheiten Marihuana sicher, die in der Socke versteckte waren. Auch am Nordausgang des Hauptbahnhofes fanden die Beamten bei einer Personenkontrolle mehr als ein Dutzend Verkaufseinheiten Marihuana. Die eingesetzten Kräfte stellten das Betäubungsmittel sicher und fertigten im Anschluss eine Strafanzeige.

    Insgesamt kontrollierten die Beamten zwischen dem 05.06. und dem 10.06. 413 Personen und 160 Fahrzeuge. Gegen 94 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen, außerdem fertigten die Einsatzkräfte 26 Strafanzeigen. Die regelmäßigen Kontrollen dauern weiter an.

  11. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit: Präsenzkonzeptionen wirken – Polizei mit Ordnungspartnern vor Ort (PM)

    Mit den Präsenzkonzeptionen FOKUS und SiBB (Sicherheit in Bus und Bahn) sorgte die Polizei Dortmund und Kräfte der Hundertschaften aus dem Land NRW zusammen mit der Bundespolizei, dem Zoll, dem Kommunalen Ordnungsdienst, dem Sicherheitspersonal der DSW21 und der DB Sicherheit für mehr Sicherheit und mehr Präsenz in der Dortmunder Innenstadt sowie in ausgewählten Bereichen der Vororte.

    Zum Beginn des Wochenendes (12. Juni) starteten die Einsatzkräfte mit der Unterstützung des Hauptzollamtes bei Kontrollen in unterschiedlichen Lokalitäten. Dabei stellte der Zoll in einem Geschäft an der Schützenstraße gefälschte Markenartikel (Haushaltswaren) fest und stellte diese sicher. Des Weiteren fanden die Beamten vor Ort illegale Tabakprodukte und eine größere Menge Bargeld. Im Zuge der Maßnahme wurde eine fünfstellige Summe zur Gewinnabschöpfung sichergestellt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes stellten die Kräfte des Zolls auch in weiteren Lokalen diverse Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz und unerlaubten Alkoholausschank fest. Zu guter Letzt konnten die Polizeibeamten der PK FOKUS noch einen Graffiti-Sprayer auf frischer Tat an der Skellstraße fassen.

    Nach den Kontrollen mit dem Zoll am Freitag ging es mit der Unterstützung des Kommunalen Ordnungsdienstes am Montag (15. Juni) weiter. Bei den gemeinschaftlichen Gewerbekontrollen konnten die Einsatzkräfte neben Verstößen gegen das Gewerberecht auch Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht feststellen. Eine der kontrollierten Personen hat gegen das Messertrageverbot verstoßen und die entsprechenden Maßnahmen wurden eingeleitet. Bei weiteren Unterstützungseinsätzen konnten die Beamten im Rahmen einer Fahndung drei vermisste Kinder wieder auffinden und an Erziehungsberechtigte übergeben.

    In der Zwischenzeit kontrollierten weitere Teams der PK FOKUS in und an Grünanlagen und Parks sowie an bekannten Hotspots gezielt im Betäubungsmittel (BtM)-Milieu Hier liegen stets die illegalen Dealer im Fokus der Polizei. Dabei zogen die Beamten verschiedene Drogen aus dem Verkehr und stellten insgesamt einen vierstelligen Bargeldbetrag sicher. Besonders geriet dabei ein Dortmunder ins Visier der Einsatzkräfte. Die Beamten wurden zu einem Streit zwischen besagtem Dortmunder und einer Frau gerufen. Beim Erblicken der Uniformen warf der Mann schnell zwei mit Drogen gefüllte Plastiktüten über einen Zaun. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte Entlassungspapiere aus der Haft, diese waren erst zwei Tage alt. Haftgrund war ebenfalls der Verdacht des illegalen Handels mit BtM. Also wurde er postwendend festgenommen.

    Bei einem weiteren Unterstützungseinsatz trafen Beamte der Hundertschaft auf einen Ladendieb im Bereich der Mallinckrodtstraße. Soweit, so unspektakulär. Jedoch viel der Mann anschließend immer wieder durch Ordnungsstörungen in der Innenstadt auf. Dies tat er solange bis ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Aber auch dem kam er nicht nach, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste.

    Am Mittwoch (17. Juni) fanden erneut gemeinsame Kontrollen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst statt. An diesem Tag lag die nördliche Innenstadt im Fokus der Einsatzkräfte. Erneut wurden bekannte Örtlichkeiten aufgesucht, um der Beschwerdelage der Anwohner gerecht zu werden. Bei der Überprüfung eines Niederländers an der Braunschweiger Straße fanden die Einsatzkräfte Drogen und Bargeld. Des Weiteren ergaben sich Hinweise auf zwei türkische Staatsbürger, welche offenbar mit ihm zusammenarbeiteten und illegal Drogen verkauften. Der Niederländer und einer seiner Komplizen konnten sofort festgenommen werden. Der andere floh in einen Barbershop. Nach kurzer Verfolgung fanden die Beamten ihn auf einer Toilette des Geschäftes. Dort holten die Einsatzkräfte auch mehrere verkaufsfertige Tütchen Drogen aus dem Siphon der Toilette. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass noch mehr Drogen in den Räumlichkeiten zu finden sind, wurde das Geschäft mit Hilfe eines Drogenspürhundes durchsucht. Tatsächlich fand der Hund weitere Drogen sowie eine Schreckschusspistole (PTB) und einen Schlagstock. Es folgte die Sicherstellungen aller aufgefunden Sachen (Bargeld, Drogen, Waffen). Doch damit nicht genug. Es ergaben sich weitere Hinweise bei der Durchsuchung auf einen Pkw der als „Lager“ genutzt werden soll. In diesem Pkw fanden die Polizisten weitere Drogen sowie verschreibungspflichtige Medikamente. Der Niederländer wurde vorläufig festgenommen und am nächsten Tag aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Seine Komplizen wurden nach Abschluss aller Maßnahmen von der Wache Nord entlassen. Die besonderen Voraussetzungen der Untersuchungshaft lagen nicht vor.

    Nahezu zeitgleich kontrollierten zivile Beamte der Polizei Dortmund ein Fahrzeug auf der Klosterstraße. In diesem befanden sich drei junge Männer, welche für die Beamten zum Teil keine Unbekannten waren. Bei einem der Männer wurde eine nicht geringe Menge Kokain aufgefunden. Zudem trug er der in Bremerhaven gemeldete Mann zwei verbotene Messer bei sich. Davon ein Einhandmesser und ein Wurfmesser. Die Beamten stellten die Gegenstände sicher und nahmen den Eigentümer vorläufig fest. Die Vorführung des Mannes steht noch aus. Ein Messertrageverbot wurde eingeleitet.

    Parallel zur Präsenzkonzeption FOKUS führte die Polizei Dortmund zusammen mit der Bundespolizei, der DSW 21 und der DB Sicherheit einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz im Rahmen der Präsenzkonzeption „Sicherheit in Bus und Bahn“ (kurz SiBB) durch. Die Synergien zweier Konzeptionen zusammen mit unseren Partnern entfalten eine gebündelte Präsenz und sorgten so für mehr Sicherheit. Die Kombination aus der Bereitschaftspolizei des Landes und der DB Sicherheit wurde in diesem Zusammenhang erstmalig durchgeführt. Den örtlichen Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen bildete der Hauptbahnhof Dortmund sowie der Hörder Bahnhof und die Haltestelle Kampstraße der Stadtbahn. In und um die Bahnhöfe kontrollierten die Einsatzkräfte gemeinsam über 200 Personen. Dabei stellten sie mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen das Waffengesetz fest (verbotene Reizstoffsprühgeräte) und sprachen zahlreiche Platzverweise aus. Zudem kontrollierten insbesondere die Mitarbeitenden der DSW21 über 2400 Fahrgäste in den Bahnen.

    Aus Sicht der Polizei war es eine erfolgreiche Einsatzwoche. Die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden und Organisationen hat erneut gezeigt, wie wichtig ein abgestimmtes Vorgehen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist. Gemeinsame Präsenz, konsequente Kontrollen und der enge Austausch aller Beteiligten sorgen für mehr Sicherheit und stärken das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum.

  12. Schwerpunktkontrollen am Dortmunder Wall: Polizei und Stadt ziehen Bilanz nach nächtlichem Einsatz – Autokorsos nach WM-Sieg sorgen für vollen Innenstadtring (Gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Polizei Dortmund)

    In der Nacht von Samstag (20.06.) auf Sonntag (21.06.) führten die Polizei Dortmund und die Stadt Dortmund im Rahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ einen großangelegten Schwerpunkteinsatz im Bereich des Dortmunder Walls durch. Unterstützt wurde die Polizei dabei vom Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund (KOD) sowie der Stadtkasse. Ab 21:15 Uhr richteten die Kooperationspartner eine feste Kontrollstelle auf dem Ostwall ein.

    Der Fokus lag hierbei auf der konsequenten Bekämpfung erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitungen. An dieser Stelle wurden insgesamt neun Verstöße dokumentiert. Zwei Fahrzeugführende müssen aufgrund der Schwere des Verstoßes mit einem Fahrverbot rechnen. Den Spitzenwert lieferte ein 22-jähriger Dortmunder: Er wurde bei erlaubten 30 km/h mit vorwerfbaren 67 km/h gemessen – nach Abzug von 3 km/h Toleranz entspricht dies einer Überschreitung von 34 km/h. Parallel zu den polizeilichen Maßnahmen zeigte der KOD deutliche Präsenz und ahndete unter anderem 15 Verstöße gegen das Lärmschutzgesetz.

    Polizei und städtische Verkehrsüberwachung richteten zudem während des gesamten Einsatzes acht automatisierte Messstellen ein. Im Rahmen dieses Messverfahrens wurden insgesamt 4.288 Fahrzeuge kontrolliert, wobei sich 500 Geschwindigkeitsverstöße ergaben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Ruhrallee in Höhe der DB-Brücke, wo die Polizei eigenständige Messungen durchführte. Hier passierten 2.091 Fahrzeuge die Messstelle, von denen sich 341 nicht an die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h hielten.

    Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) des Ordnungsamtes leitete unter anderem 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein – zum Beispiel wegen Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung.

    Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes war mit zwei Messfahrzeugen an insgesamt sieben Messstellen im Einsatz. Es wurden 2.197 Fahrzeuge kontrolliert und 159 Verstöße festgestellt. Den traurigen Spitzenwert stellte dabei ein Fahrer auf, der auf der Münsterstraße mit 117 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen wurde.

    Nach dem Ausgang des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste nahm der Verkehr am Wall, insbesondere auf dem Außenwall, rapide zu. Euphorische Fußballfans feierten den Sieg der Nationalmannschaft mit den typischen Begleiterscheinungen wie Autokorsos, was zu einem massiven Rückstau vom Burgtor bis zum Neutor führte. Die Polizei Dortmund betont in diesem Zusammenhang, dass die Euphorie und Freude über den sportlichen Erfolg vollkommen verständlich sind, die Straßenverkehrsordnung jedoch auch bei Feierlichkeiten uneingeschränkt gilt. Verhaltensweisen wie das ungesicherte Mitfahren auf oder außerhalb des Fahrzeugs sowie permanentes, unnötiges Hupen gefährden nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern erschweren auch den ohnehin fordernden Einsatz der Sicherheits- und Rettungskräfte erheblich. Die Polizei appelliert daher dringend an alle Verkehrsteilnehmenden, auch bei aller Begeisterung besonnen zu bleiben und sich strikt an die Verkehrsregeln zu halten.

  13. Mehr Präsenz, mehr Sicherheit: Einsatzkräfte kontrollieren 420 Personen und 227 Fahrzeuge im Dortmunder Stadtgebiet (PM)

    In den vergangenen Tagen (18. bis 25. Juni) kontrollierte die Dortmunder Polizei zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und mit Unterstützung der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei zahlreiche Personen und Fahrzeuge in unterschiedlichen Stadtteilen.

    Neben der „Präsenzkonzeption Fokus“, die sich auf die Innenstadt und Teile der Nordstadt konzentriert, sind Polizei und kommunaler Ordnungsdienst auch in weiteren Stadtteilen präsent. Mit diesen Maßnahmen und dem erweiterten Präsenzkonzept (PK) soll die Sicherheit im gesamten Dortmunder Stadtgebiet erhöht werden.

    Nach Bürgerbeschwerden bestreiften Zivilkräfte am Donnerstag, dem 18. Juni, gezielt einen Spielplatz im Odemsloh/Am Schlosspark in Mengede. Eine verdächtige Person wurde hinsichtlich eines möglichen Drogenverkaufs kontrolliert. Es wurden keine verdächtigen Feststellungen getroffen.

    Nach gezielten Kontrollmaßnahmen, bei denen Zivil- und Uniformkräfte zum Einsatz kamen, kontrollierten die Einsatzkräfte in den frühen Abendstunden eine Personengruppe. Sie war zuvor beim Handel mit Betäubungsmitteln beobachtet worden, an den dortigen Sitzgelegenheiten „Am Pilz“ im Evinger Stadtpark. Bei dem tatverdächtigen Verkäufer handelte es sich um einen 17-jährigen Dortmunder. Bei der Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten Betäubungsmittel und Bargeld. Gegen den Jugendlichen leiteten sie ein Strafverfahren ein und verständigten seine Erziehungsberechtigten.

    Am Freitag, dem 19. Juni, beobachteten Einsatzkräfte einen Handel mit Betäubungsmitteln in einem Hauseingang in der Thomasstraße. Nach einer Kontrolle der betreffenden Personen stimmte der Verkäufer einer Wohnungsdurchsuchung zu. Die Beamten stellten Kokain und Bargeld sicher und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

    In der Wißstraße war ein Mann auf einem hochwertigen E-Bike unterwegs, der offensichtlich der Betäubungsmittelszene angehört. Einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad konnte er nicht vorlegen. Da der Verdacht des Diebstahls bestand, stellten die Einsatzkräfte das Fahrrad sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Ebenso stellten sie einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher, der aus dem Verkauf von Betäubungsmitteln stammte. Gegen weitere Personen der Betäubungsmittelszene im Bereich der Wißstraße und des Stadtgartens wurden Platzverweise ausgesprochen.

    An der Evinger Straße sammelten sich auf einem Parkplatz mehrere Fahrzeuge. Durch ihre Anwesenheit verursachten die Fahrzeuge und die dazugehörigen Personen dort Ruhestörungen. Die Personen erhielten einen Platzverweis für das Gelände. Im Bereich der dortigen Fast-Food-Lokale und der Parkplätze ansässiger Firmen zeigte sich die Evinger Straße stark frequentiert von Personen der Poser- und Tunerszene.

    Gerade in den Sommermonaten kommt es in den Abendstunden an den Wochenenden vermehrt zu Ruhestörungen, die auch von Personengruppen ausgehen, die sich in den Parks aufhalten. Mit Kontrollen und Maßnahmen der Polizei muss dort jederzeit gerechnet werden.

    Am Samstag, dem 20.06., stellten unsere Einsatzkräfte ein großes Aufkommen an Personen fest, die zum Public-Viewing-Event der Stadt Dortmund im Bereich des Dortmunder Hafens (Hafengarten) kamen. Einige von ihnen zeigten ihren Unmut darüber, dass das Gelände bereits um 21:45 Uhr gesperrt wurde, und versuchten, die Absperrungen zu überklettern. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei unterstützten den Ordnungsdienst des Veranstalters kurzfristig. Durch aktive Kommunikation konnte die Lage ruhig gehalten werden.

    Am Montag, dem 22. Juni, fanden Kontrollmaßnahmen am ZOB und im Dietrich-Keuning-Park statt. Dabei wurde ein gesuchter Verdächtiger, der mutmaßlich einen Wohnungseinbruch begangen hatte, erkannt und vorläufig festgenommen. Der Mann konnte identifiziert werden. Nach weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde er wegen fehlender Haftgründe entlassen.

    In der Braunschweiger Straße kontrollierten die Einsatzkräfte eine Person, die einen Teleskopschlagstock bei sich führte. Der Schlagstock wurde sichergestellt und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. Ebenso Bestandteil des Verfahrens ist ein entsprechender Bericht zur Erwirkung eines Messertrageverbots. Nach einem ausgesprochenen Platzverweis war der Einsatz dort beendet.

    Am Dienstag, dem 23. Juni, nahmen Einsatzkräfte an der Kampstraße zwei Tatverdächtige nach einer Körperverletzung mit einem Schlagstock in Gewahrsam. Da sich eine der Personen unerlaubt in Deutschland aufhielt, wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Der Schlagstock wurde sichergestellt.

    In der letzten Woche kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 420 Personen und 227 Fahrzeuge. In 29 Fällen wurden Strafanzeigen gefertigt. Die Polizei stellte 21 Gegenstände sicher und sprach 117 Platzverweise aus.

    Auch in den kommenden Wochen wird die Polizei in Dortmund weiterhin Präsenz in unterschiedlichen Stadtteilen zeigen und an unterschiedlichen Orten Schwerpunktkontrollen durchführen.

    Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Die Polizei Dortmund wird auch künftig regelmäßig über die ausgeweiteten Präsenzkontrollen berichten.

  14. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – Polizei reagiert auf Beschwerden und stellt Drogen sicher – auch erfreulich wenige Feststellungen an bestimmten Örtlichkeiten (PM)

    Auch in den vergangenen Tagen (26. Juni bis 1. Juli) setzte die Polizei Dortmund ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Dortmunder Stadtgebiet fort. Die Einsatzkräfte kontrollierten bekannte Brennpunkte, reagierten gezielt auf aktuelle Beschwerden aus der Bevölkerung und stellten unter anderem Betäubungsmittel, illegale Vapes, ein Messer und möglicherweise entwendete Fahrzeuge sicher.

    Am Freitag (26. Juni) zeigten die Einsatzkräfte verstärkt Präsenz in der Dortmunder Innenstadt. Die Kontrollen konzentrierten sich unter anderem auf die Kampstraße, die Brückstraße, den Westen- und Ostenhellweg, den Stadtgarten, das Café Kick sowie die Wege zum Dortmunder Hauptbahnhof. Weitere Verkehrsmaßnahmen fanden auf dem Wallring und in den angrenzenden Straßen statt.

    Aufgrund aktueller Beschwerden über möglichen Drogenhandel in der Wißstraße bestreiften Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst den Bereich ab 22 Uhr verstärkt. Erfreulicherweise trafen die Einsatzkräfte dort keine Situation an, die den zuvor gemeldeten Beschwerden entsprach.

    Am Samstag (27. Juni) führten die Einsatzkräfte mehrere zeitlich versetzte Fußstreifen im Bereich der Brückstraße, des Platzes von Leeds und der Ludwigstraße durch. Dabei kontrollierten sie 77 Personen und sprachen acht Platzverweise aus. Gegen eine Person fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil sie in der Nähe von Minderjährigen Cannabis konsumierte.

    Bei weiteren Kontrollen in der Wißstraße, im Stadtgarten und in der Hansastraße überprüften die Polizisten zwölf Personen und erteilten ihnen Platzverweise.

    Im Keuninghauspark hielten sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Familien und Kinder auf. Da die Einsatzkräfte keine verdächtigen oder störenden Situationen feststellten, waren dort keine weiteren Kontrollmaßnahmen erforderlich.

    Zivilkräfte kontrollierten außerdem in der Innenstadt einen polizeibekannten Mann, der mit einem hochwertigen Fahrrad unterwegs war. Da der Verdacht bestand, dass das Fahrrad aus einer Straftat stammen könnte, stellten die Beamten es zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sicher und fertigten eine Strafanzeige.

    Bei einer weiteren kontrollierten Person stellten die Einsatzkräfte einen offenen Haftbefehl fest. Der Mann konnte die ausstehende Geldstrafe vor Ort bezahlen und damit eine Inhaftierung abwenden.

    Am Sonntag (29. Juni) reagierten die Einsatzkräfte auf Beschwerden aus dem Dortmunder Unionsviertel. Auf dem Heinrich-Schmitz-Platz beobachteten Zivilkräfte den Handel mit Cannabis. Ein kontrollierter Käufer räumte den Erwerb ein. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer fanden die Beamten mehrere verkaufsfertige Einheiten Cannabis sowie Bargeld. Sie stellten die Drogen und das Geld sicher, fertigten eine Strafanzeige und erteilten dem Mann einen Platzverweis.

    Nach einem aktuellen Hinweis auf den Verkauf illegaler Vapes kontrollierten Präsenzkräfte gezielt einen Kiosk in Dortmund-Mengede. Dort stellten sie Verstöße gegen das Tabakerzeugnisgesetz fest und beschlagnahmten insgesamt 60 Vapes. Zudem leiteten sie ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei ein.

    Weitere Kontrollen im Rahmen der ausgeweiteten Präsenzkonzeption verliefen in Mengede erfreulicherweise ohne nennenswerte Feststellungen.

    Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere polizeibekannte Personen. Bei zwei Personen sprachen sie Platzverweise aus. Darüber hinaus trafen die Beamten einen Mann an, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Da er die offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Einsatzkräfte in die Justizvollzugsanstalt Dortmund.

    Am Montag (30. Juni) beobachteten Polizisten auf der Rheinischen Straße die Übergabe von Betäubungsmitteln. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer fanden sie mehrere verkaufsfertig verpackte Einheiten Amphetamin und Cannabis. Die Beamten stellten die Drogen sicher und fertigten eine Strafanzeige.

    Bei der Kontrolle der mutmaßlichen Käuferin kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen und einem tätlichen Angriff auf die eingesetzten Polizeibeamten. Zwei Beamte wurden dabei verletzt und waren anschließend nicht mehr dienstfähig.

    Bei der Frau stellten die Einsatzkräfte Amphetamin, Cannabis und ein Einhandmesser sicher. Zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten sie die Frau in das Polizeigewahrsam. Neben den Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs und des Drogenhandels fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Messers. Darüber hinaus regten sie die Prüfung eines individuellen Messertrageverbots an.

    Bei weiteren gezielten Kontrollen der Drogenszene in der Innenstadt fanden Einsatzkräfte bei einer Person Kokain und stellten zudem einen mutmaßlich entwendeten E-Scooter sicher. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.

    Am Dienstag (1. Juli) kontrollierten Einsatzkräfte auf dem Nordmarkt einen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Seine Ehefrau erschien vor Ort, um die offene Geldstrafe zu bezahlen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass auch gegen sie ein Haftbefehl bestand. Beide ausstehenden Beträge konnten schließlich bezahlt und die Haftbefehle damit abgewendet werden.

    Im Bereich der Kampstraße trafen Polizisten außerdem einen Mann an, der bereits in den vergangenen Tagen mehrfach mit mutmaßlich entwendeten E-Scootern aufgefallen war. Für den von ihm genutzten E-Scooter bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Da der Mann zudem keine nachvollziehbaren Angaben zum Eigentümer machen konnte, stellten die Beamten das Fahrzeug zur Eigentumssicherung sicher.

    Im Verlauf der Kontrollen fertigten die Einsatzkräfte außerdem zwei Verkehrsstrafanzeigen.

    Die Polizei Dortmund wird ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen fortsetzen. Dabei fließen sowohl polizeiliche Erkenntnisse als auch aktuelle Hinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung in die Auswahl der Kontrollorte ein.

    Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

  15. KOD zeigt Präsenz in den Dortmunder Stadtbezirken: Verstöße geahndet, Jugendschutz im Blick (PM)

    Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) war am vergangenen Wochenende in der Nacht auf den 4. Juli in mehreren Stadtteilen im Dortmunder Osten und Westen unterwegs und hat dort schwerpunktmäßig kontrolliert. Die Ziele: Durch sichtbare Präsenz, Kontrollen und das konsequente Ahnden von Verstößen die öffentliche Sicherheit und Ordnung stärken – auch außerhalb der City.

    Im Einsatz waren sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte. Kontrolliert wurde unter anderem in Aplerbeck, Brackel, Scharnhorst, Wickede, Körne, Asseln und Lanstrop sowie in Dorstfeld, Lütgendortmund, Kirchlinde, Huckarde, Mengede, Westerfilde, Eichlinghofen und Bodelschwingh.

    Die Bilanz: Die Mitarbeitenden des KOD stellten knapp 100 Personalien fest, sprachen mehrere Platzverweise aus und leiteten 77 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein. Die Verstöße betrafen unter anderem das Landesimmissionsschutzgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz, das Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Dortmund.

    Ein besonderer Fokus galt dem Jugendschutz: In 14 Fällen fanden die Einsatzkräfte bei Jugendlichen Alkohol oder Tabakwaren. Die Gegenstände wurden sichergestellt, die Erziehungsberechtigten wurden informiert. Nach einem Atemalkoholtest brachte der KOD einen Jugendlichen nach Hause.

    Auf der Bodelschwingher Kirmes unterstützte der KOD die Polizei bei einer Fahndung nach einer tatverdächtigen Person nach einem Diebstahl. Die gesuchte Person konnte angetroffen und an die Polizei übergeben werden.

    Mit solchen Schwerpunktkontrollen ist der KOD regelmäßig in den Dortmunder Stadtbezirken unterwegs. Die Einsätze ergänzen die täglichen Kontrollen in der City.

  16. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. – Polizei Dortmund setzt Präsenzkonzeption Fokus konsequent fort (PM)

    Die Polizei Dortmund hat ihr Präsenzkonzeption Fokus mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei auch in der vergangenen Woche konsequent fortgeführt. Im Zeitraum vom 2. bis 8. Juli standen erneut die Dortmunder Innenstadt und die nördliche Innenstadt mit ihren bekannten Brennpunkten im Mittelpunkt der Einsatzmaßnahmen. Ziel bleibt es, durch eine hohe sichtbare Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Straftaten konsequent zu verfolgen und Störungen der öffentlichen Ordnung frühzeitig zu unterbinden.

    Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Dafür waren uniformierte und zivile Einsatzkräfte täglich an wechselnden Schwerpunkten unterwegs. Kontrolliert wurden unter anderem die Bereiche rund um das Café Kick, die Kampstraße, die Katharinentreppe, den Alten Markt, den Nordmarkt, den Dietrich-Keuning-Park, den Nordausgang des Hauptbahnhofs sowie weitere Örtlichkeiten, zu denen Bürgerbeschwerden vorlagen.

    Im Verlauf der Woche überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 206 Personen, sprachen 66 Platzverweise aus und vollstreckten drei Haftbefehle.

    Die intensive Präsenz führte erneut zu einer Vielzahl polizeilicher Maßnahmen. Bereits am 2. Juli nahmen Einsatzkräfte in der Nordstadt einen 18-jährigen Mann aufgrund eines bestehenden Untersuchungshaftbefehls fest.

    Am 3. Juli reagierte die Polizei auf Beschwerden über campierende Personen in Hauseingängen der Clausthaler Straße. Mehrere Personen aus der Betäubungsmittelszene erhielten Platzverweise. Zudem stellten Einsatzkräfte am Brügmannplatz einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag zur präventiven Vermögensabschöpfung sicher, nachdem kontrollierte Personen die Herkunft des Geldes nicht plausibel erklären konnten.

    Am 6. Juli stellten Polizeikräfte im Bereich des Café Kick einen Handel mit Kokain fest. Bei dem Tatverdächtigen wurden verkaufsfertige Konsumeinheiten sowie Bargeld sichergestellt. Darüber hinaus leiteten die Beamten mehrere Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein und verhinderten durch ihr schnelles Eingreifen eine Auseinandersetzung innerhalb der Betäubungsmittelszene.

    Im Bereich der Braunschweiger Straße führte eine kurzfristige Observation zur vorläufigen Festnahme eines mutmaßlichen Kokainhändlers. Bei ihm wurden eine nicht geringe Menge Kokain sowie ein gefährlicher Gegenstand, ein spitzes Dekomesser, sichergestellt. Zudem besitzt der Mann kein Aufenthaltsrecht in Deutschland. Aus diesem Grund fertigten die Beamten eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durchsuchten die Einsatzkräfte einen Kiosk, in dem mehrere Bargeldverstecke mit insgesamt fast 5.000 Euro entdeckt und präventiv sichergestellt wurden. Außerdem fanden die Beamten dort ein Elektroimpulsgerät und leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein.

    Auch im Dietrich-Keuning-Park stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz sowie den Handel mit Cannabis fest. Bargeld und Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der Jägerstraße überprüften die Beamten zudem einen Autofahrer, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln war. Während der Kontrolle stellten die Kräfte in dem Pkw des Beschuldigten auch noch ein Einhandmesser fest. Ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren und ein Strafverfahren leiteten die Polizisten gegen ihn ein.

    Am 7. Juli gingen Einsatzkräfte im Stadtgarten sowie im Bereich des Nordausgangs des Hauptbahnhofs und des Dietrich-Keuning-Parks erneut konsequent gegen den Handel mit Betäubungsmitteln vor. Mehrere mutmaßliche Dealer wurden kontrolliert, Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt sowie Strafverfahren eingeleitet. Ein Dealer versuchte bei Erblicken der Polizei etwas in seiner Unterhose zu verstecken. Die Beamten fanden ein größeres Stück vermutlich Kokain genau an dieser Stelle und in der Hosentasche noch Bargeld. Bei einem Tatverdächtigen wurde zudem ein unerlaubter Aufenthalt in Deutschland festgestellt. Darüber hinaus stellten die Beamten griffbereit abgelegte Messer sowie ein Reizstoffsprühgerät sicher. Die Polizisten fertigten entsprechende Strafanzeigen. Am Nordmarkt wurde bei einer Personenkontrolle außerdem eine größere Menge Kokain aufgefunden und sichergestellt. Auch hier folgten Strafverfahren.

    Am 8. Juli nahmen Einsatzkräfte in der Nordstadt eine Frau aufgrund von zwei bestehenden Haftbefehlen fest. Sie wurde in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen gebracht. Zudem stellten die Beamten einen Randalierer am Nordmarkt fest. Dieser setzte sich in ein vorbeifahrendes Cabrio. Die Einsatzkräfte brachten ihn daraufhin zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam. Eine Verkehrskontrolle führte darüber hinaus zur Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Fahrens unter dem Einfluss von THC.

    Die Polizei Dortmund wird ihre Präsenzkonzeption Fokus auch weiterhin konsequent fortsetzen. Neben der sichtbaren Präsenz im öffentlichen Raum bilden gezielte Kontrollen, die konsequente Verfolgung von Straftaten sowie die enge Orientierung an aktuellen Beschwerdelagen die Grundlage der Einsätze.

    Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

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