Steinerne Zeugnisse erinnern an das reiche und vielfältige jüdische Leben in Dortmund

Auf neun Friedhöfen befinden sich 1.233 historische jüdische Grabstätten

Von Klaus Winter In einer bevölkerungsreichen Stadt wie Dortmund sterben naturgemäß auch viele Menschen. Entsprechend groß muss die Vorsorge sein, für die Verstorbenen würdige Plätze als letzte Ruhestätte zu finden. Das gilt selbstverständlich für alle …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Herzlichen Glückwunsch, Innenstadt-Nord, zum 175jährigen!

Inbetriebnahme des ersten Bahnhofs war die Geburtsstunde der Nordstadt

Von Klaus Winter Auf den Tag genau heute vor 175 Jahren wurde der erste Dortmunder Bahnhof eröffnet. Ein stolzes Jubiläum, das man eigentlich hätte feierlich begehen können. Aber anders als 1997, als es Festakte, Vorträge …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Dr. Paul Linsmann ließ markantes Haus im Hafenquartier erbauen

Der Arzt setzte sich für Kranke, aber auch für seinen Berufsstand ein

Von Klaus Winter Das in Formen des Bauhaus-Stils errichtete Gebäude an der Ecke Gneisenau- /Clemens-Veltum-Straße sucht in der ganzen Stadt seinesgleichen. Deshalb verwundert es nicht, dass es immer wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerät. …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Das St. Leohaus war eine wichtige karitative Einrichtung

Wird jetzt am Schlusskapitel der Geschichte des Leohauses geschrieben?

Von Klaus Winter Zur katholischen Geschichte der Nordstadt gehört ein Zentrum an der Westerbleichstraße, das leicht übersehen werden kann. Sein Mittelpunkt ist zwar die Michaelskirche. Die wurde aber rund 20 Meter von der Baufluchtlinie zurückversetzt …

Eine Lichterfabrik an der Brückstraße verärgerte einst die Nachbarschaft in der Dortmunder City

Moses Herzfeld musste viele Jahre lang um sein Unternehmen kämpfen

Von Klaus Winter Die Brückstraße gehört zum ältesten Straßennetz innerhalb des Wallrings. Im jahrhundertelangen Zeitraum ihres Bestehens hat sie natürlich allerlei Änderungen erfahren. Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert hat sich ihr Erscheinungsbild mehrfach …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Die Stollenstraße musste für neue Wohnungen verlängert werden

Bauprojekt zwischen Born- und Alsenstraße sollte das letzte der Stadt sein

Von Klaus Winter In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurde im Bereich der heutigen Nordstadt in beachtlichem Umfang neuer Wohnraum geschaffen. Grund dafür war die große Wohnungsnot, die eine Folge des Ersten Weltkrieges war. …

Kaufhaus Gebr. Kaufmann: Erinnerung an ein ehemaliges Highlight des Westenhellwegs

Eine Fassade und zwei Grabsteine sind die letzten Zeugnisse

Von Klaus Winter Der Westenhellweg ist Dortmunds Einkaufsstraße Nr. 1. Dass er diese Entwicklung nahm, ist nicht zuletzt der Verdienst jüdischer Kaufleute. Warenhäuser wie Sternberg & Co., Biermann & Heinemann, Rose & Co. und andere …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Die „Herberge zur Heimat“ als Anlaufstelle am Königshof (Teil 2)

Wandernde Handwerksgesellen und Tippelbrüder fanden Obdach

Von Klaus Winter Mit dem Neubau einer Herberge zur Heimat am Königshof, nahe dem Nordausgang des neuen Hauptbahnhofes wurde zügig begonnen. Im August 1908 war der Rohbau fertiggestellt. Nach Abschluss der Baumaßnahme sollte das Haus …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Die „Herberge zur Heimat“ für wandernde Gesellen (Teil 1)

Dortmund war ein Knoten im weiten Netz für Handwerker auf der Walz

Von Klaus Winter Wandernde Handwerksgesellen in ihrer traditionellen Kleidung sind heutzutage nur selten auf den Straßen zu sehen. Im 19. Jahrhundert und auch lange Zeit danach noch gehörten Handwerker auf der Walz dagegen zum Alltag. …

In Dortmund-Wickede wurden schon im Jahr 1931 jüdische Kindergräber geschändet

Der alte jüdische Friedhof ist heute eine Gedenkstätte

Von Klaus Winter Die ehemalige jüdische Gemeinde von (Dortmund-) Wickede war klein. Am 1. Dezember 1900 lebten gemäß einer Volkszählung gerade einmal 21 Juden im Ort. Ihre Toten bestatteten sie zunächst auf dem jüdischen Friedhof …

SERIE Nordstadt-Geschichte(n): Der Hackländer-Platz war ein Geschenk an die Stadt

Die Spender-Familie und ein Dichter waren Namensgeber

Von Klaus Winter In der Stadt, auch in der Nordstadt gibt es Plätze, die sich einer lebhaften Frequenz und einer offensichtlichen Aufenthaltsqualität erfreuen. Zu dieser Gruppe gehört der Hackländer-Platz nicht. Der Verkehr hier wird heute …

Das Ehrenfeld auf dem Hauptfriedhof Dortmund erinnert an die Pogromnacht von 1938

Die Asche von Ermordeten wurde am Rennweg beigesetzt

Von Klaus Winter Der westlich des Rennwegs gelegene Teil des Hauptfriedhofs ist in weiten Teilen ein Zeugnis der Gräuel des nationalsozialistischen Deutschlands. Die Massengräber der russischen, polnischen und jugoslawischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter mit ihren Denkmalen …