
Die Kana-Suppenküche hat jetzt ihr 35-jähriges Bestehen mit einem „Kulturfestival für alle“ gefeiert. Statt eines klassischen Geburtstagsfests lud die Initiative kam vergangenen Samstag (5. September 2026) von 16 bis 21 Uhr an die Kampstraße/Ecke Katharinenstraße ein. Das kostenlose Festival stand unter dem Motto „Wo Menschen sich begegnen, verliert Ausgrenzung ihre Macht“.
Kana-Suppenküche macht auf die Folgen von Armut aufmerksam
Für das Musik- und Kulturprogramm standen Ani Kelé, Cantastrophe, Willi Does, „Singen statt Hetze und Hass“, „Die Alten Damen aus Hamburg“, Kapelsky und Woodpecker auf der Bühne. Ein „Markt der Möglichkeiten“ mit befreundeten Initiativen ergänzte das Programm. Sämtliche Angebote waren kostenlos.
Mit dem Festival machte die Kana-Suppenküche zugleich auf die Folgen von Armut aufmerksam. Diese erschwert nach Ansicht der Initiative nicht nur den Zugang zu Nahrung, Hygiene und sicheren Schlafplätzen, sondern auch zu Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Festival sollte deshalb einen Ort der Begegnung schaffen, an dem Ausgrenzung keinen Platz hat.
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