Die Museumsnacht 2026 bietet neue Orte und überraschende Einblicke – 500 Veranstaltungen

Es gibt ein Finale mit Marquess und einem Musikfeuerwerk

Bild vom Dortmunder U
Ein besonderes Highlight ist das beliebte Fassadenmapping Dortmunder U, das mit eindrucksvollen Lichtinszenierungen und einem Zusammenspiel aus Bild und Klang jedes Jahr zahlreiche Besucher:innen begeistert. Foto: storyLab KiU

Dortmund wird zum Schauplatz der DEW21 Museumsnacht: Mehr als 500 Veranstaltungen an rund 40 Orten locken am 19. September bis in die Nacht mit neuen Spielorten, offenen Türen, Musik, Licht und Mitmachaktionen. Den Abschluss bildet ein Finale mit der Band Marquess und einem Musikfeuerwerk.

Vier neue Spielorte: Vom Blitzer-Fahrzeug bis zum Beatboxen

Gruppenfoto mit Plakat
Andrea Schmadtke (Marketing Museen), OB Alexander Kalouti, Peter Flosbach (DEW21) und Kerstin Keller-Düsberg (Agentur Konzeptschmiede). Foto: Niklas Kähler für die Stadt Dortmund

Seit 26 Jahren verbindet die DEW21 Museumsnacht Dortmunds Museen, Kulturorte und ungewöhnliche Spielstätten zu einem nächtlichen Kulturparcours. Neu dabei sind in diesem Jahr das Ordnungsamt, die Handwerkskammer Dortmund, das Westfalenhaus und das Vokalmusikzentrum NRW.

Vom Nachmittag bis tief in die Nacht können Besucher:innen Ausstellungen entdecken, hinter sonst verschlossene Türen schauen, experimentieren, zuhören, tanzen und selbst aktiv werden – ob bei Kunst, Industriegeschichte, Fußball, Natur, Stadtgeschichte oder Musik.

Vier neue Spielorte erweitern in diesem Jahr das Programm. Beim Ordnungsamt Dortmund gibt es unter anderem die Gelegenheit, sich an einem echten Messfahrzeug „blitzen“ zu lassen.

Die Handwerkskammer zeigt moderne Werkstätten und Technologien, vom Schweißroboter bis zur Wasserstofftechnik. Das Vokalmusikzentrum lädt zum Beatboxen und Experimentieren mit der eigenen Stimme ein. Auch Feuerwehr, Polizei und der Hauptfriedhof öffnen an diesem Abend Türen, die sonst selten öffentlich zugänglich sind.

Die Dortmunder Museen werden zu Erlebnisräumen

Im Dortmunder U treffen aktuelle Kunst, Siebdruck, ein Escape-Room und ein Fassadenmapping aufeinander. Die DASA macht Wissenschaft mit Experimenten und Mitmachangeboten erlebbar. Im Naturmuseum Dortmund geht es mit Forscher*innenstationen, Fossilien und einem nächtlichen Museumsrundgang auf Entdeckungstour.

Rund um das Kindermuseum Adlerturm warten interaktive Angebote auf  Entdecker*innen – unter anderem feurige Mitmach-Stationen. Foto: Sebastian van den Akker

Industriekultur wird im Hoesch-Museum und auf Zeche Zollern lebendig, Fußballgeschichte gibt es im BORUSSEUM und im Deutschen Fußballmuseum.

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte lädt mit der Ausstellung „KONSUM“ dazu ein, den eigenen Umgang mit Dingen neu zu betrachten. Im Kindermuseum Adlerturm geht es ins mittelalterliche Dortmund, inklusive Rüstung, Bogenschießen und Feuershow.

Literatur, Musik und Kunst gibt es bis in die Nacht

Mit „Connected – Digitale Kultur im Ruhrgebiet“ wird die historische Phoenixhalle zur immersiven Bühne. Foto: Culturespaces-Vincent Pinson

Auch außerhalb der Museen gibt es einiges zu entdecken: Saša Stanišić, der 2023 mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet wurde, liest in St. Reinoldi. Frank Goosen erzählt im Baukunstarchiv NRW vom Wohnen und Leben.

Im domicil treffen Jazz, Clubsound und Ruhrpott-Balkan aufeinander, das Konzerthaus lädt zum gemeinsamen Musizieren und bewussten Hören ein. Zeitgenössische Kunst, digitale Bildwelten und Lichtinszenierungen gibt es unter anderem bei Phoenix des Lumières, im Dortmunder Kunstverein und im Torhaus Rombergpark.

Finale mit Marquess und Musikfeuerwerk über dem Rathausdach

Mit Hits wie „Vayamos Compañeros“ oder „La
Histeria“ laden Marquess die Besucher*innen der DEW21Museumsnacht zum Mitsingen, Tanzen und Feiern ein. Foto: Marquess

Auf dem Friedensplatz steigt ab 20 Uhr die Open-Air-Party. Nach dem musikalischen Auftakt von DJ Dennis Audiorebel und Saxophonist Maxim Diagilew bringt Marquess ab 22.15 Uhr mit Latin-Pop und Hits wie „Vayamos Compañeros“ Stimmung nach Dortmund.

Um 23.45 Uhr folgt der Abschluss: ein Musikfeuerwerk über dem Rathausdach. Wer danach noch weiterziehen möchte, findet bis spät in die Nacht Musik, Lichtkunst, Performances und Begegnungen in der ganzen Stadt.

Tickets: Early-Bird-Preis bis 6. September

Plakatmotiv zur 26. Dortmunder DEW21 Museumsnacht. Nordstadtblogger-Redaktion | Nordstadtblogger

Wer früh bucht, zahlt weniger: Bis zum 6. September kostet das Early-Bird-Ticket 5 Euro, danach 14,50 Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen durchgehend 3 Euro.

Tickets gibt es online unter dortmunder-museumsnacht.ticket.io (zuzüglich Vorverkaufsgebühren), im DSW21-KundenCenter Petrikirche (Kampstraße 46), bei Thalia Mayersche am Westenhellweg und an der Harkortstraße sowie am Veranstaltungstag an den im Programmheft gekennzeichneten Spielorten.

Eine Übersicht über weitere Vorverkaufsstellen gibt es online. Das Ticket gilt zugleich als KombiTicket für den ÖPNV: Ab 15.25 Uhr bringen Sonderlinien von DSW21 die Besucher:innen zu vielen Veranstaltungsorten.

Weitere Informationen unter dortmunderdewmuseumsnacht.de.

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