Zeitgleich Wohnungsbrände in der Nordstadt und Wickede

Beim Einsatz in der Enekingstrasse entwickelte sich große Hitze. Fotos: Feuerwehr Dortmund
Beim Einsatz in der Enekingstrasse entwickelte sich große Hitze. Fotos: Feuerwehr Dortmund

Nahezu zeitgleich kam es am Freitagabend (13. August 2021) zu zwei Wohnungsbränden in Wickede und der Nordstadt von Dortmund, bei den jeweils mehrere Menschen verletzt wurden.

Sieben Bewohner*innen aus der Nordstadt mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus

Auch an der Brackeler Straße brannte es.
Auch an der Brackeler Straße brannte es.

An der Brackeler Straße in der Nähe des Borsigplatzes kam es um 19.35 Uhr zu einem Wohnungsbrand im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich schon die meisten Bewohner*innen des Hauses selbstständig in Sicherheit gebracht. Jedoch mussten zwei weitere Mieter, die im Dachgeschoss wohnten, über eine Drehleiter der Feuerwehr gerettet werden.

Sowohl die beiden Geretteten, als auch fünf weitere Personen wurden zur ärztlichen Untersuchung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Das eigentliche Feuer konnte von drei Atemschutztrupps zügig gelöscht werden. Während des Einsatzes musste die Brackeler Straße komplett gesperrt werden. An diesem Einsatz waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte) und 2 (Eving) sowie die Freiwillige Feuerwehr Löschzug 29 (Deusen) beteiligt.

In Wickede wurden mehrere Personen sowie ein Feuerwehrmann durch Brandrauch verletzt 

Durch die extreme Hitze und die Brandausdehnung des Feuers, wurde das Dach in Mitleidenschaft gezogen.

Der zweite Wohnungsbrand ereignete sich nur zwei Minuten später in Wickede in der Enekingstraße. Hier wurden die Mieter*innen durch den ausgelösten privaten Rauchwarnmelder auf das Feuer aufmerksam. Es brannte eine Wohnung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung. Die Einsatzkräfte hatten in der Anfangsphase des Einsatzes die Information bekommen, dass noch ein Kind in der Brandwohnung sei.

Von dieser Information getrieben, wurden gleich mehrere Atemschutztrupps im Innenangriff zur Suche des Kleinkindes eingesetzt. Glücklicherweise stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass sich das gesuchte Kind in einer Nachbarwohnung befand und unverletzt war. Durch die extreme Hitze und die Brandausdehnung des Feuers, wurde das Dach des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen, so dass im weiteren Verlauf Teile des Flachdaches geöffnet werden mussten.

Auch bei diesem Brand wurden mehrere Personen sowie ein Feuerwehrmann durch Brandrauch verletzt und in verschiedene Krankenhäuser zur Behandlung transportiert. Da an der Einsatzstelle eine große Anzahl von Personen Ihre Wohnungen verlassen mussten, wurde ein Bus zur vorübergehenden Betreuung bestellt. Bei diesem Einsatz waren 36 Einsatzkräfte verschiedener Feuer- und Rettungswachen sowie die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug 16 (Hombruch) und 24 (Asseln) beteiligt.

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