„Integration trifft Inspiration“ in der Petrikirche: Ausstellung stellt zehn starke Frauen vor

Auftakt zu Programm um den Weltflüchtlingstag 2026

Die Stadtkirche Sankt Petri in der Dortmunder Innenstadt zeigt die Integrationsgeschichten von zehn Frauen aus verschiedenen Ländern. Judith Odenthal | Nordstadtblogger

In der Dortmunder Stadtkirche St. Petri an der Kampstraße hat die von Sophia e.V. organisierte und finanzierte Ausstellung „Integration trifft Inspiration – Frauen, die was schaffen“ eröffnet. Die Ausstellung erzählt die Geschichten von zehn Frauen, die ihre Heimat verlassen mussten und sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut haben. Die Ausstellung reiht sich in ein vielfältiges Programm zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2026 ein.

Integrationswege sind nicht einfach: Geschichten aus der Türkei, Ukraine, dem Iran und Syrien

„Integration funktioniert, wenn wir uns Mühe geben. Deshalb wollte ich meine Geschichte hier zeigen“, erzählt Rahime Sayin. Sie ist eine der zehn Frauen, deren Biografien in der St. Petri Kirche ausgestellt sind. Sayin hat fast zwanzig Jahre lang in der Türkei als Biologielehrerin gearbeitet, bevor sie ihre Heimat verlassen musste. Seit acht Jahren lebt sie nun in Deutschland.

Rahime Sayin erzählt ihre Integrationsgeschichte in der Ausstellung „Integration trifft Inspiration“. Judith Odenthal | Nordstadtblogger

„Ich musste viele Prüfungen schaffen, um meinen Beruf hier ausüben zu können, aber am Ende habe ich alles geschafft“, berichtet sie. Mittlerweile unterrichtet sie an einer Gesamtschule in Dortmund. Sie engagiert sich außerdem ehrenamtlich beim Verein Sophia, der die Ausstellung in Kooperation mit der Organisation PerMenti organisiert hat.

Sophia e.V. setzt sich für die Stärkung und das Kennenlernen von Frauen und Mädchen mit und ohne Migrationsgeschichte ein. Eine neue Sprache, neue soziale Kontakte, berufliche Herausforderungen: „Integration ist kein einfacher Prozess. Mit der Ausstellung wollen wir zeigen, wie viel Mut, Kraft und Engagement hinter dem Integrationsweg der Frauen steckt“, sagt Rahime Sayin. Gezeigt werden Frauen aus der Türkei, dem Iran, der Ukraine und Syrien. Die Fotos hat Zehra Kaharan gemacht.

Die Ausstellung ist nur eine von vielen Initiativen zum Weltflüchtlingstag in Dortmund

Die Dortmunder Petrikirche verstehe sich auch als „Frauenkirche“ in Dortmund, erklärt Christel Schürmann, Pfarrerin und Geschäftsführerin der Stadtkirche Sankt Petri. Die Kirche biete zum Beispiel auch feministische Gottesdienste an. „Wir freuen uns deswegen sehr, dass Sophia e.V. mit uns zusammenarbeitet, um diese besonderen Lebensgeschichten zu erzählen.“

Christel Schürmann ist Geschäftsführerin der Stadtkirche St. Petri in der Dortmunder Innenstadt. Polina Zatulko | Nordstadtblogger

Die Ausstellung „Integration trifft Inspiration“ ist Teil eines breiten Programmes, das rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni von verschiedenen Initiativen in der Dortmunder Innenstadt organisiert wird. Die Aktionen organisiert das Bündnis „Beim Namen nennen“.

Hier geht es auch darum, den Menschen zu gedenken, die auf der Flucht nach Europa und an den europäischen Außengrenzen ihr Leben verlieren. Am 17. Juni werden in der Reinoldikirche in der Dortmunder Innenstadt dafür bei einem Mahnmal der Menschenwürde Stoffstreifen mit den Namen und Todesursachen der Verstorbenen beschrieben und auf dem Ostenhellweg aufgehangen. Weitere Gedenkaktionen und Informationsveranstaltungen folgen bis zum 26. Juni.

Auch 2025 gab es viele Tote auf den Migrationsrouten nach Europa

Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben und verschwanden im Jahr 2025 7.900 Menschen auf Flucht- und Migrationsrouten weltweit. Die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher. 43% dieser Menschen kamen auf dem Weg nach Europa um. Besonders tödlich bleibt dabei das Mittelmeer.

Susanne Karmeier ist Pfarrerin an der Stadtkirche St. Reinoldi und an Dortmunder Aktionen zum Weltflüchtlingstag beteiligt. Polina Zatulko | Nordstadtblogger

Die IOM nennt viele dieser Tode vermeidbar. Auch Gesetzgebungen wie die Reform des Gemeinsamen Europäische Asylsystems (GEAS), die bis Juni 2026 von den EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden und Migration nach Europa begrenzen soll, wurden unter dem Aspekt des Flüchtlingsschutzes von verschiedensten Akteur:innen kritisiert.

Bei alledem soll die Ausstellung in der Petrikirche den Blick auch auf das Positive lenken, erklärt Susanne Karmeier, Pfarrerin an der Stadtkirche Sankt Reinoldi. „Sonst erträgt man den Rest nicht.“ Es solle deshalb auch darum gehen, „Mut, Widerstandskraft und Hoffnungswillen von Geflüchteten und Flüchtenden“ in den Blick zu nehmen.

Integration als Leistung: „Ich kriege jedes Mal Gänsehaut.“

Auch Sevdanur Özcan wünscht sich mehr Fokus auf diese Aspekte von Flucht, Migration und Integration. Die Sozialwissenschaftlerin und Religionspädagogin hielt zur Auftaktveranstaltung der Ausstellung einen Vortrag zum Thema Integration, in dem sie faktengestützt erklärte, wie diese auch der Stadtgesellschaft nützt. „Ich kriege jedes Mal Gänsehaut, wenn ich sehe, was für eine große Leistung diese Frauen erbracht haben“, sagte sie zu den ausgestellten Biografien.

Sevdanur Özcan ist Sozialwissenschaftlerin und Religionspädagogin. Judith Odenthal | Nordstadtblogger

Sevdanur Özcan will außerdem, dass das Engagement und der große Beitrag von Menschen mit Migrationsgeschichte zur Gesellschaft sichtbarer werden. „Die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, sagen: Wir haben viel von diesem Land bekommen und möchten etwas zurückgeben. Das muss in der Gesamtgesellschaft viel mehr gewürdigt und wahrgenommen werden.“

„Die zehn Frauen, die wir hier heute zeigen, haben ihre eigene Geschichte, ihre Erfahrungen, Talente und Träume mitgebracht“, sagt auch Rahime Sayin. „Wir hoffen, mit der Ausstellung Frauen ermutigen zu können, die noch am Anfang ihres Weges stehen.“ Die Ausstellung in der Petrikirche ist noch bis zum 20. Juni zu sehen und in dieser Zeit dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

 

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PerMenti NRW setzt sich für die Integration von qualifizierten Frauen in ganz NRW ein

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  1. Neue EU-Asylregeln: Informationsabend zu den Folgen für Dortmund – was ändert sich durch das Gemeinsame Europäische Asylsystem?

    Welche Auswirkungen hat das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) auf Deutschland und die Arbeit mit Geflüchteten vor Ort? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Informationsveranstaltung am Mittwoch, 17. Juni, im Reinoldinum.

    Ab Juni 2026 treten neue Regelungen der europäischen Asylgesetzgebung in Kraft. Über die Veränderungen und deren Folgen für die haupt- und ehrenamtliche Arbeit mit Zugewanderten informiert der Rechtsanwalt Manuel Kabis. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.

    Eingeladen wird die Veranstaltung vom Aktionsbündnis „Beim Namen nennen“ gemeinsam mit Flüchtlingsinitiativen in Dortmund, dem Diakonischen Werk Dortmund und der evangelischen Stadtkirche St. Reinoldi.

    Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Reinoldinum am Schwanenwall 34. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt es bei Susanne Karmeier per E-Mail: karmeier@sanktreinoldi.de.

  2. Auftaktveranstaltung zur Ausstellung zum Kirchenasyl zum Weltlflüchtlingstag in St. Reinoldi, (PM)

    Am Dienstag, 16. Juni, findet eine Auftaktveranstaltung zur Ausstellung „Zuflucht geben – Hoffnung teilen“ statt in der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi statt. Sie ist eine Veranstaltung im Kontext vieler Aktionen des Bündnis „Beim Namen nennen“ in Dortmund zum internationalen Weltflüchtlingstag am 20. Juni. Bitte veröffentlichen Sie dazu doch gerne die nachfolgende Pressenotiz in einer Ihrer nächsten Ausgaben. Es gibt außerdem Führungen für Schulklassen. Sie finden alle Informationen zu den drei Aktionswochen und ihrem Anliegen unter: St. Reinoldi: Weltflüchtlingstag 2026.

    Wer: Ev. Stadtkirche St. Reinoldi und das Aktionsbündnis Beim Namen nennen mit den Flüchtlingsinitiativen in Dortmund, dem Diakonischen Werk Dortmund und der Ev. Kirche in Dortmund
    Ort: Ev. Stadtkirche St. Reinoldi
    Infos: Susanne Karmeier, Pfarrerin an der Ev. Stadtkirche St. Reinoldi, karmeier@sanktreinoldi.de, Telefon: 0231.91 25 337
    Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Dienstag, 16. Juni 18-20 Uhr in der Reinoldikirche
    Auftaktveranstaltung zur Wanderausstellung zum Kirchenasyl: „Zuflucht geben – Hoffnung teilen“
    Flüchtlingsschutz unter Druck: Letzter Ausweg Kirchenasyl?
    Vernissage: Hingucken – Hineinsetzen – Infos, Gespräch – Austausch beim Imbiss

    Was ist Kirchenasyl? Seit wann gibt es das und warum? Was genau geschieht, wenn eine Kirchengemeinde Geflüchtete beherbergt, um sie vor eine Abschiebung zu schützen? Darf sie das und welche Regeln gelten dafür? Was erleben Geflüchtete im Kirchenasyl? Und was ist eigentlich die Praxis in Dortmund und Lünen?

    Ins Gespräch gehen:
    Annette Back (Pfarrerin in Dortmund) und Unterstützungsteam
    Helge Hohmann (Beauftragter der Ev. Kirche von Westfalen für Flucht und Asyl)
    Bodo Weirauch (Beauftragter der Ev. Kirche Dortmund Kirchenasyl)
    Moderation: Martina Herold (Bereichsleitung Migration und Integration, Diakonie Dortmund), Susanne Karmeier (Pfarrerin an St. Reinoldi)
    Musik: Banderas International

    Infos zur Ausstellung:

    Zuflucht geben – Hoffnung teilen – Eine Wanderausstellung zum Kirchenasyl
    16. bis 27. Juni in St. Reinoldi während der Offenen Kirche,
    Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, So, 21.6. 0-18 Uhr

    Was erleben Geflüchtete im Kirchenasyl? Und wie erleben sie es? Wie erleben es die, die Kirchenasyle ermöglichen? Die Ausstellung erzählt von persönlichen Erfahrungen, rechtlichen Hintergründen und was es für ein Kirchenasyl braucht – das ist viel und gar nicht viel…

  3. Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag in St. Reinoldi (PM)

    Mit einem besonderen Gottesdienst beteiligt sich die Evangelische Stadtkirche St. Reinoldi am Sonntag, 21. Juni, um 11.30 Uhr am Internationalen Weltflüchtlingstag. Unter dem Titel „Menschenwürde antastbar?!“ stehen die Themen Flucht, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung im Mittelpunkt.

    Die Predigt hält Dr. Nathalie Eleyth vom Ethik-Zentrum der Universität Zürich. Ergänzt wird der Gottesdienst durch Spoken-Word-Beiträge des Künstlers und Aktivisten Hurt Rambis (Hannes Lage). Mitwirkende sind zudem Superintendentin Heike Proske, Pfarrerin Susanne Karmeier sowie Mitglieder des Bündnisses „Beim Namen nennen“.

    Der Gottesdienst bildet den Abschluss eines 24-stündigen Lesemarathons mit den Namen und Schicksalen von Menschen, die auf der Flucht nach Europa gestorben sind. Im Anschluss können Besucher:innen am „Mahnmal der Menschenwürde“ mitwirken und Namen von Verstorbenen auf Stoffstreifen festhalten.

    Die Veranstaltung findet in der Reinoldikirche, Ostenhellweg 2, statt. Weitere Informationen zu den Aktionswochen rund um den Weltflüchtlingstag gibt es bei St. Reinoldi und dem Bündnis „Beim Namen nennen“.

  4. Migration zwischen Politik und Alltag: Expert:innen diskutieren in St. Reinoldi (PM)

    Anlässlich des Weltflüchtlingstags lädt die Initiative „Beim Namen nennen“ am Donnerstag, 18. Juni, zu einer Gesprächsveranstaltung in die Evangelische Stadtkirche St. Reinoldi ein. Im Mittelpunkt steht das Thema „Migration im Spannungsfeld von Politik und Alltag“. Beginn ist in der Reinoldikirche am Ostenhellweg 2. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Diskutiert werden Fragen, die die öffentliche Debatte seit Jahren prägen: Kann Migration gesteuert werden? Lassen sich Menschen auf der Flucht aufhalten oder umlenken? Wie kann Integration in Dortmund gelingen? Und welchen Beitrag kann die Gesellschaft dazu leisten?

    Zu Gast sind Prof. Dr. Ludger Pries und Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoğlu. Pries ist Soziologe und Migrationsexperte an der Ruhr-Universität Bochum. Er war unter anderem Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Migration und Integration sowie Inhaber des Wilhelm-und-Alexander-von-Humboldt-Lehrstuhls am El Colegio de México in Mexiko-Stadt. Er berichtet von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen und internationalen Erfahrungen.

    Mit ihm diskutiert Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoğlu vom Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migration, Rassismus und gesellschaftliche Teilhabe. Sie beschäftigt sich insbesondere mit zivilgesellschaftlichem Engagement, Migrant:innenorganisationen und deren Rolle in der Migrationsgesellschaft. Aktuell forscht sie unter anderem zu den Potenzialen und Strukturen von Migrant:innenorganisationen in Dortmund sowie zur Weitergabe von Umgangsstrategien mit Rassismus innerhalb von Familien.

    Die Veranstaltung wird von Susanne Karmeier, Pfarrerin an St. Reinoldi und Koordinatorin des Aktionsbündnisses „Beim Namen nennen“, eröffnet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum einzubringen. Die Moderation übernimmt Paul Gerhard Stamm, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe Aplerbeck.

    Weitere Informationen gibt Susanne Karmeier unter karmeier@sanktreinoldi.de oder telefonisch unter 0231 91 25 337.

  5. Weltflüchtlingstag: Mahnwache und Gedenkaktion in der Reinoldikirche – 24 Stunden gegen das Vergessen: Die Namen der Toten an Europas Grenzen werden verlesen (PM)

    Mit einer 24-stündigen Gedenkaktion und einer Mahnwache macht das Aktionsbündnis „Beim Namen nennen“ gemeinsam mit der Evangelischen Stadtkirche St. Reinoldi am Samstag, 20. Juni, auf das Schicksal von Geflüchteten aufmerksam. Anlass ist der internationale Weltflüchtlingstag.

    Von 11.30 Uhr am Samstag bis 11.30 Uhr am Sonntag werden in der Reinoldikirche die Namen und Schicksale von Menschen verlesen, die auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. Nach Angaben der Veranstalter sind seit 1993 mehr als 72.500 Menschen an den europäischen Grenzen gestorben, allein in diesem Jahr bereits mehr als 1.200.

    An der Gedenkaktion beteiligen sich zahlreiche Vertreter:innen aus Politik, Kultur, Kirche und Stadtgesellschaft. Unter anderem lesen die Bürgermeisterinnen Britta Gövert und Ute Mais, Konzerthaus-Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech, der Leiter des Dietrich-Keuning-Hauses, Levent Arslan, Musik-Dortmund-Leiter Stefan Prophet, Sozialdezernentin Birgit Zoerner Füsers, Jan-Henrik Gruszecki von der Dortmunder Borussia Brauerei, Nejra Dedić-Demirović von der Fachhochschule Dortmund, Superintendentin Heike Proske sowie die Theologin Dr. Nathalie Eleyth. Musikalisch begleitet wird die Aktion unter anderem von Musiker:innen der Dortmunder Philharmoniker, des domicil sowie von Frank Scheele und Gilda Razani. Die Reinoldikirche bleibt während der gesamten 24 Stunden geöffnet.

    Ebenfalls am Samstag findet von 12 bis 12.30 Uhr vor der Reinoldikirche der „Circle of Silence“ statt. Die Mahnwache am Mahnmal der Menschenwürde erinnert an die Toten und setzt zugleich ein Zeichen gegen das Sterben von Geflüchteten und Asylsuchenden an Europas Grenzen. Begleitet wird die Aktion von der Trommelmusik von Uta C. Schmitz und einem gemeinsamen Schweigen.

    Vor und nach der Mahnwache können Besucher:innen die Namen Verstorbener auf Stoffstreifen schreiben und diese am Mahnmal anbringen.

    Veranstalter sind die Evangelische Stadtkirche St. Reinoldi, das Aktionsbündnis „Beim Namen nennen“, Flüchtlingsinitiativen in Dortmund, das Diakonische Werk Dortmund sowie die Evangelische Kirche in Dortmund.

    Weitere Informationen gibt Pfarrerin Susanne Karmeier von der Evangelischen Stadtkirche St. Reinoldi per E-Mail an karmeier@sanktreinoldi.de oder telefonisch unter 0231 9125337.

  6. Flucht, Rückkehr und Perspektiven: Expert:innen informieren im Reinoldinum – Initiative „Beim Namen nennen“ lädt zum Austausch über die Situation von Geflüchteten ein (PM)

    Die Initiative „Beim Namen nennen“ lädt am Dienstag, 23. Juni, zu einer Informationsveranstaltung über die sich verändernden Bedingungen für Geflüchtete ein. Von 18 bis 20.30 Uhr informieren Vertreter:innen städtischer Ämter und weiterer Einrichtungen im Reinoldinum am Schwanenwall 34 über aktuelle Entwicklungen. Im Mittelpunkt stehen die Situation von Geflüchteten aus Syrien und der Ukraine sowie Fragen zu Asyl und Migration.

    Thematisiert werden unter anderem die Debatte um eine mögliche Rückkehr nach Syrien, der sogenannte Rechtskreiswechsel von Geflüchteten aus der Ukraine sowie die Frage, welche Auswirkungen aktuelle Entwicklungen im Iran auf die Situation in Dortmund haben könnten. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Mitarbeitenden der beteiligten Ämter.

    An der Veranstaltung wirken Sarah Wüllner, Leiterin der Abteilung für Fluchtmigration im Amt für Migration, Andreas Kaufmann vom Sozialamt, Frank Langenberg vom Jobcenter, Anna Schneider von der Rückkehrberatung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie Melanie Schmickler, Leiterin des Amts für Migration, mit. Moderiert wird der Abend von Paul Gerhard Stamm, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe Aplerbeck e. V.

    Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Menschen aus Syrien und der Ukraine sowie an Ehrenamtliche und weitere Interessierte, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen gibt Paul Gerhard Stamm per E-Mail an pgstamm@dokom.net.

  7. Filme, Musik und Gespräche: Benefizabend zum Weltflüchtlingstag im domicil – „Beim Namen nennen“ lädt zum Abschluss der Aktionswochen ins domicil ein (PM)

    Ein Benefizabend mit Filmen, Musik, Gesprächen und einer Disco bildet am Freitag, 26. Juni, den Abschluss der Aktionswochen des Bündnisses „Beim Namen nennen“ zum Weltflüchtlingstag. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im domicil Dortmund an der Hansastraße 7–11. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen zwei Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zugute, die Geflüchtete in Sarajevo sowie Menschen in der Ukraine unterstützen.

    Zum Auftakt ist die Ausstellung „Dortmunder Erfolge: Wir haben es geschafft!“ von Train of Hope und den Nordstadtbloggern zu sehen. Anschließend steht von 19 bis 21 Uhr unter dem Titel „Andere Saiten“ ein Film- und Gesprächsabend auf dem Programm. Gezeigt werden Kurzfilme aus Deutschland, den Niederlanden, Griechenland und dem Iran sowie Produktionen aus Bochum und Dortmund.

    Die Filme beschäftigen sich mit Flucht, Freiheit, Exil, Gewalt, Solidarität und Neuanfang. Sie greifen Fragen nach Identität, politischer Verfolgung und den Möglichkeiten des Ankommens auf. Im Anschluss sprechen Filmemacher:innen, Protagonist:innen und Gäste über Migration, Freiheit, Gemeinschaft und das Leben im Exil.

    Für die musikalische Begleitung sorgen Kiomars Musayyebi an der Santur und Andreas Heuser an der Bariton-Violine. Durch den Abend führt Dr. Sarah Sander vom Institut für Migrationsforschung (IfM) der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

    Ab 21.30 Uhr übernimmt die Berliner DJ Ipek die Turntables. Mit Disco, House und internationalen Sounds lädt die „Diaspora Disco“ zum Feiern, Tanzen und Begegnen ein.

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