
Unter dem neuen Leitmotto „Dortmund. Eine Stadt für sich. Der Job für Dich.“ präsentiert sich die Stadt als moderne, werteorientierte und attraktive Arbeitgeberin. Ziel ist es, neue Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, teilte die Stadt mit. Rund 11.000 Menschen beschäftigt die Stadtverwaltung zurzeit, in über 70 verschiedenen Berufen in neun unterschiedlichen Berufszweigen, darunter Technik, Verwaltung, IT und Soziales.
Eine Vielfalt an Mitarbeiter:innen
Alle Mitarbeiter:innen der Stadt Dortmund bringen unterschiedliche Qualifikationen und Hintergründe mit. Viele kommen aus der Region, einige sind aus anderen Bundesländern zugezogen. Offizielle Zahlen für Mitarbeiter:innen mit Migrationshintergund gibt es momentan keine. Laut Personal- und Organisationsdezernet und Stadtdirektor Christian Uhr tendiert die Zahl nach oben. Er betont, dass Dortmund eine offene Kultur und Diversität fördert und schätzt. Die Bildung einer Gemeinschaft, in der jede Person sich willkommen fühlt sei enorm wichtig.
Mangel an Bewerbungen vor
Für das Einstellungsjahr 2026 sucht die Stadt Dortmund noch 400 Nachwuchskräfte für rund 40 Ausbildungsberufe oder duale Studiengänge. Das Besetzungsverfahren, so betont der Stadtdirektor, sei noch im vollen Gange.

„Die Fristen für eine Bewerbung gelten nun länger, da dies in den letzten Jahren einen positiven Effekt erzielte und die Stadt jährlich zwischen 8500 und 9500 Bewerbungen zählen kann.“
Besonders in dem Bereich der Verwaltung ist die Resonanz nach Ausbildungsplätzen groß. In spezialisierteren Bereichen, wie dem Straßenbau sind jedoch Ausbildungsplätze unterbesetzt oder können gar nicht belegt werden.
Das Problem wird laut Christian Uhr jedoch angegangen: „Wir versuchen diese Ausbildungsplätze mit Reservelisten auszufüllen, das funktioniert leider nicht immer, weshalb in diesen Gebieten einige Ausbildungsplätze wegfallen.“
Eine neue Marketingstrategie: Das DU als Werbemittel

„Im letzten Jahr allein haben rund 1,9 Millionen Menschen die Karriereseite der Stadt aufgerufen. Dennoch ist es uns wichtig, am Ball zu bleiben“, macht Christian Uhr deutlich. Denn bereits viele andere Städte und Behörden bundesweit setzen auf neue Marketingstrategien. Vor allem das sogenannte Emotionalisieren von Behörden spielt eine große Rolle. Dabei geht es um die direkte emotionale Ansprache der Interessent:innen mit einem persönlichen Du, was das Gefühl von Vertrauen und Nähe erzielen soll.
Angetrieben durch neue Ansätze und den interkommunalen Vergleich veröffentlichte Dortmund neben der neuen Broschüre „Gute Gründe“, auch einen neuen Imagefilm des Zentrums für Ausbildung und Kompetenz (ZAK). Beide visualisieren die diversen Karrieremöglichkeiten und Benefits, die eine Ausbildung bei der Stadt bieten soll sowie die Möglichkeiten für Entwicklung, Work-Life-Balance und einen sicheren Job.
Ergänzend zu den neuen Marketingstrategien werden potentielle Bewerber:innen auch über die gängigen sozialen Netzwerke angesprochen. An Veranstaltungen wie den Karrieretagen der Messe Dortmund am 22. April 2026 und 10.Dezember 2026 sowie die Ausbildungsmesse am 20. Mai 2026 hält die Verwaltung weiter fest.
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Reaktionen
Lernen für morgen: Stadt Dortmund stärkt digitale Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden (PM)
Die Arbeitswelt der Verwaltung wird digitaler – und die Stadt Dortmund gestaltet diesen Wandel aktiv. Mit praxisnahen Schulungen, flexiblen Lernformaten und einem klaren Fokus auf den Arbeitsalltag macht sie ihre Mitarbeitenden fit für die Anforderungen von morgen. Im Zentrum steht dabei nicht nur Technik, sondern vor allem der Mensch.
Die Stadt Dortmund investiert gezielt in die digitalen Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden – und stärkt damit ihre Rolle als moderne Arbeitgeberin mit Perspektive. Im „Zentrum für Ausbildung und Kompetenzen“ (ZAK), einem Teil des Personal- und Organisationsamtes, baut das Team ZAK Digital das Angebot zur Qualifizierung für den digitalen Arbeitsalltag kontinuierlich aus. Neue, praxisnahe Lernformate können flexibel in den Arbeitsalltag integriert werden.
Das Besondere dabei ist der ganzheitliche Ansatz. Digitale Fähigkeiten und Kompetenzen werden gezielt mit Bezug auf die tägliche Arbeit geschult. Dabei geht es um Kompetenzen in klassischen Office-Programmen wie Microsoft Word, Excel oder PowerPoint, aber auch um digitale Zusammenarbeit, Selbstorganisation und moderne Arbeitsmethoden.
„Wir möchten unsere Mitarbeitenden so qualifizieren, dass sie digitale Werkzeuge sicher und souverän nutzen können. Lernen soll dabei immer einen direkten Bezug zum Arbeitsalltag haben“, erklärt Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr.
Fortbildung online, zum Selbstlernen oder in Präsenz? Der Mitarbeitende entscheidet
Die Fortbildungsangebote im ZAK werden modular entwickelt und in verschiedenen Formaten angeboten – online, in Präsenz oder zum Selbstlernen. So können Mitarbeitende flexibel lernen und das für sich passende Format wählen. Dank des modularen Aufbaus können Lernangebote Schritt für Schritt weiterentwickelt und effizient angepasst werden.
Besonderen Wert legt die Stadt Dortmund auf Praxisnähe. In vielen Schulungen werden reale Arbeitssituationen aus der Verwaltung aufgegriffen. Durch sogenannte Storytelling-Ansätze lernen die Teilnehmenden an konkreten Beispielen, wie digitale Werkzeuge ihre tägliche Arbeit unterstützen können. IT-Anwendungen werden dabei bewusst mit modernen Arbeitsformen kombiniert, sodass das Gelernte direkt im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann.
Das gilt auch für den Nachwuchs. Bereits während der Ausbildung erhalten jährlich mehr als 200 Nachwuchskräfte der Verwaltung Schulungen zu den wichtigsten digitalen Werkzeugen der Verwaltung. Sie sind eng an die jeweiligen Ausbildungsabschnitte angepasst und finden überwiegend online statt – das kommt den Lerngewohnheiten der jungen Generation entgegen und ist effizient.
Die Initiative zeigt: Digitalisierung bedeutet mehr als neue Technik – sie lebt von gut qualifizierten Menschen, die Verwaltung aktiv weiterdenken.
Einfacher bewerben, schneller starten: Dortmund richtet neues Bewerbungscenter ein (PM)
Die Stadt Dortmund richtet ihre Personalgewinnung neu aus. Sie will auch in einem enger werdenden Arbeitsmarkt genügend qualifizierte Fachkräfte gewinnen und langfristig halten. Der Rat entscheidet im Mai über das Konzept.
Ein wichtiger Baustein ist ein neues Bewerbungscenter, das an der Rheinischen Straße entsteht. Dort laufen Auswahlverfahren künftig an einem Ort zusammen. Moderne Räume, klar strukturierte Abläufe und eine zeitgemäße technische Ausstattung sorgen für transparente und verlässliche Prozesse – für Bewerber*innen ebenso wie für die Fachbereiche.
„Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte ist deutlich härter geworden. Deshalb gestalten wir unsere Personalgewinnung neu – moderner, schneller und zielgerichteter. Mit dem Bewerbungscenter bündeln wir unsere Stärken und setzen konsequent auf digitale Abläufe“, sagt Stadtdirektor und Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr.
Klare Ziele für modernes Recruiting
Mit der Neuausrichtung richtet die Stadt ihr Recruiting auf die Zukunft aus. Die Ziele:
– offene Stellen schneller besetzen
– qualifizierte Fachkräfte früh gewinnen und langfristig binden
– Bewerbungsverfahren einfacher und zügiger gestalten
– die Stadt Dortmund als attraktive Arbeitgeberin sichtbarer machen
Künftig sollen Bewerber*innen zudem gezielter angesprochen werden. Für einzelne Berufsgruppen baut die Stadt Talentpools auf, um passende Kandidat*innen auch über einzelne Bewerbungen hinaus im Blick zu behalten. Stellenangebote werden stärker gebündelt und gezielt dort platziert, wo potenzielle Bewerber*innen erreicht werden.
Bewerben wird einfacher
Die Stadt Dortmund verbessert den gesamten Bewerbungsprozess für alle, die sich für eine Arbeit bei der Stadt Dortmund interessieren. Klare Abläufe, verständliche Informationen und eine moderne Ansprache helfen dabei, sich schnell zu orientieren und unkompliziert zu bewerben. Damit stärkt die Stadt Dortmund ihre Verwaltung insgesamt. Sie sorgt dafür, dass Fachbereiche schneller Unterstützung bekommen und handlungsfähig bleiben.
dortmund.de/karriere
„Der Job für Dich“: Stadt Dortmund bietet im nächsten Jahr rund 400 Ausbildungs- und Studienplätze an (PM)
Die Stadt Dortmund will auch 2027 ausreichend Nachwuchskräfte gewinnen: Geplant sind rund 400 Ausbildungs- und Studienplätze sowie Angebote für Quereinsteiger*innen. Der Rat entscheidet noch über den Vorschlag.
Die Stadt Dortmund will im Jahr 2027 insgesamt 420 Nachwuchskräfte gewinnen. Vorgesehen sind 391 Ausbildungs- und Studienplätze in neun Berufsfeldern sowie 29 Plätze für Quereinsteigende, die sich zur Verwaltungsfachwirtin oder zum Verwaltungswirt qualifizieren können. Der Verwaltungsvorstand unterstützt die geplante Zahl an Nachwuchskräften. Nun befassen sich die politischen Gremien mit dem Vorschlag.
Ob Verwaltung, Handwerk, Technik, IT, Soziales oder Sicherheit: Bewerbende finden ein breites Angebot und können ihre Stärken gezielt einbringen – unabhängig von Schulabschluss oder beruflichem Hintergrund.
Gute Perspektiven nach der Ausbildung
Die Stadt setzt auf eine Ausbildung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. Wer seine Ausbildung erfolgreich abschließt, hat sehr gute Chancen, übernommen zu werden. Das schafft Planungssicherheit für viele Nachwuchskräfte. „Wir arbeiten für die Menschen in unserer Stadt und wollen Dortmund gemeinsam lebenswert gestalten. Dafür brauchen wir engagierte Nachwuchskräfte und eine starke Ausbildung,“ sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti.
Chancen für Quereinsteigende
Seit 2025 bietet die Stadt eine Weiterqualifizierung für Berufserfahrene an. Sie eröffnet den Einstieg in den gehobenen Verwaltungsdienst. Das Angebot kommt gut an und soll künftig jedes Jahr zur Verfügung stehen. Stadtdirektor Christian Uhr, Personal- und Organisationsdezernent: „Ob am Anfang der Karriere oder mit Berufserfahrung – bei uns finden viele Zielgruppen passende Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten. Wir freuen uns, dass wir auch 2027 sichere Perspektiven bei einer wertschätzenden Arbeitgeberin anbieten können.“
Ab Sommer informiert die Stadt online über alle Ausbildungs-, Studien- und Qualifizierungsangebote. Interessierte können sich dort direkt bewerben.
dortmund.de/karriere
Quereinsteigen bei der Stadt: 29 neue Mitarbeitende starten in Dortmund – Interesse bleibt mit über 1.000 Bewerbungen groß – ab 1. Juni fürs nächste Einstellungsjahr bewerben (PM)
Mit Neugier, frischen Perspektiven und viel Motivation sind 29 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger diese Woche in ihre Laufbahn bei der Stadt Dortmund gestartet. Im Rathaus wurden sie offiziell begrüßt. Das Interesse an diesem besonderen Qualifizierungsweg bleibt groß, wie die Bewerbungszahlen zeigen.
Der Quereinstieg ist in Dortmund angekommen. Insgesamt 1.042 Bewerbungen sind für den aktuellen Jahrgang eingegangen – über 400 mehr als im vergangenen Jahr. Das große Interesse unterstreicht die wachsende Bedeutung dieses Angebots. „Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Stadt Dortmund als Arbeitgeberin attraktiv ist – und dass viele Menschen bereit sind, Verantwortung im öffentlichen Dienst zu übernehmen“, betont Stadtdirektor Christian Uhr.
Die neuen Kolleginnen und Kollegen bringen eine breite Palette an beruflichen Erfahrungen mit: von Büromanagement, Groß- und Außenhandel und Logistik über Mediengestaltung bis hin zu Pädagogik und Informatik. Diese Vielfalt ist ein Gewinn für die Stadt Dortmund – und ein wichtiger Baustein, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und steigender Anforderungen an eine bürgernahe Verwaltung zu begegnen.
Der Quereinstieg soll in Dortmund fortgeführt werden – vorbehaltlich eines entsprechenden Ratsbeschlusses. Das Bewerbungsportal für den nächsten Jahrgang öffnet am 1. Juni 2026. Interessierte können sich hier informieren und für das Einstellungsjahr 2027 bewerben: dortmund.de/karriere