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URLAUB@HOME: Sonntagsführungen in Hoesch-Museum und Steinwache – zudem: Geheimnisse eines Friedhofs im Ostpark

Dauerausstellung im Hoesch-Museum: Markentafel der Stahlarbeiter. Foto: Peter Kocbeck/Hoesch-Museum

Wegen der Corona-Pandemie empfiehlt es sich nicht unbedingt, in den Ferien zu verreisen. Wer sich dazu entschieden hat oder entscheiden musste, in diesem Jahr daheim zu bleiben, braucht sich dennoch nicht grämen. In Dortmund gibt es in diesem Sommer reichhaltige Angebote, für Jung und Alt. Regelmäßig stellen wir in unserer kleinen Serie URLAUB@HOME einige von ihnen vor. Diesmal geht es am kommenden Wochenende (Sonntag, 26. Juli) ins Hoesch-Museum, die Steinwache und – last, but not least – wartet im Ostpark eine geheimnisvolle Gräberwelt.

Stahlzeit in Dortmund: Sonntagsführung durch das Hoesch-Museum: Das Leben der „Hoeschianer“

Das Hoesch-Museum in der Nordstadt, in der Nähe des Borsigplatzes. Foto: Archiv NSB

Die Anfänge der Eisen- und Stahlindustrie seit 1840, das Leben und Arbeiten der „Hoeschianer“ und der Strukturwandel – um diese Themen geht es in der öffentlichen Führung „Stahlzeit in Dortmund“ am Sonntag, 26. Juli, 14 bis 15 Uhr im Hoesch-Museum (Eberhardstr. 12). Originale Werkzeuge, authentische Objekte und interaktive Stationen lassen Vergangenheit und Gegenwart lebendig werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. ___STEADY_PAYWALL___

Die Führung kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Coronabedingt können maximal neun Gäste teilnehmen, die einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Vorab müssen sich die Teilnehmenden in Listen eintragen, um ggf. Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Eine Anmeldung bis Donnerstag ist erwünscht: per Mail an hoesch-museum@web.de oder telefonisch: (0231) 84 45 856).

Sonntagsführungen in der Steinwache und Möglichkeit, die dortige Ausstellung zu besuchen

Im Inneren der Dortmunder Steinwache: c’est l’horreur. Foto: Thomas Engel

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache bietet am Sonntag, 26. Juli, um 14 Uhr zwei Führungen an. In der Gedenkstätte selbst gibt es eine Einführung in die Geschichte des Hauses sowie in die Dauerausstellung.

Anschließend kann die Ausstellung besucht werden und die Mitarbeiter*innen stehen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung. Eine klassische Führung durchs Haus ist derzeit aufgrund der geringen Raumgröße der ehemaligen Zellen nicht möglich.

Parallel beginnt im Hof der Steinwache eine öffentliche Führung für zehn Teilnehmende, die an unterschiedliche Orte in der Innenstadt führt und deren NS-Geschichte vorstellt. Thematisiert werden dabei die „Machtergreifung“ in Dortmund, der blutige Terror der Nationalsozialisten 1933, Krieg, Holocaust und Zwangsarbeit.

Sonntagsspaziergang über den Ostfriedhof in Kooperation mit der Ausstellung „Pia sagt Lebewohl“

Der 1876 eingeweihte Ostfriedhof, genannt „Ostpark“, ist außergewöhnlich kunstvoll – und ein Ort, an dem man entlang der Grabmale prominenter Dortmunderinnen und Dortmunder die Stadt- und Wirtschaftsgeschichte erlaufen kann. Mehr über die teils denkmalgeschützten Skulpturen und Denkmäler auf dem Ostfriedhof sowie die dort Bestatteten erzählt Marco Prinz beim nächsten „Spaziergang zur Kunst im öffentlichen Raum“ am Sonntag, 26. Juli.

Ostfriedhof: Grabmal des Bergmann. Foto: Stadt Do

Los geht es um 14 Uhr am Haupteingang, Robert-Koch-Straße 35. Die Führung dauert anderthalb Stunden. Unter anderem geht es zu den Arbeiten des gebürtigen Dortmunder Bildhauers Benno Elkan, der seine künstlerische Laufbahn in Dortmund mit Grabmalen begann.

Der Spaziergang findet statt in Kooperation mit der Ausstellung „Pia sagt Lebewohl“ in der DASA, die noch bis zum 9. August vom individuellen und professionellen Umgang mit dem Sterben und der Trauer erzählt.

Der Spaziergang kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Tickets gibt es ausschließlich an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Telefon (0231) 50-25525. Dort müssen die Teilnehmer*innen auch ihre Daten hinterlassen. Es besteht keine Möglichkeit, am Tag der Tour vor Ort eine Karte zu erwerben.

Alle Teilnehmenden benötigen einen Mund-Nasen-Schutz und müssen 1,5 Meter Abstand zueinander halten. Die Gruppe wird auf acht Menschen beschränkt.

 

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  1. Auf den Spuren von Stahl und Eisen: Geführte Fahrradtour zur Hoesch-Geschichte (PM) Beitrags Autor

    Auf den Spuren von Stahl und Eisen: Geführte Fahrradtour zur Hoesch-Geschichte

    Die Spuren von Stahl und Eisen in Dortmund mit dem Drahtesel erfahren – diese Gelegenheit bietet das Hoesch-Museum Dortmund am Sonntag, 6. September. Die geführte Fahrradtour startet um 11 Uhr am Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12, und geht zuerst exklusiv über das Gelände der ehemaligen Westfalenhütte, heute ThyssenKrupp Steel. Die weiteren großen Stationen liegen am PHOENIX-See und auf dem Phoenix West-Gelände. Zurück am Hoesch-Museum gibt es zum Abschluss eine kurze Einführung in die Dauerausstellung.

    Die Teilnehmer*innen fahren teils entlang der ehemaligen Gleistrasse der Stahl- und Eisentransporte und über die Wege der ehemaligen Elias-Bahn. Die Strecke ist etwa 27 km lang. Die Fahrt unter der fachkundigen Leitung von Walter Gockel und Ute Baum dauert einschließlich einer Pause am PHOENIX-See drei bis vier Stunden. Die Tour kostet 5 Euro pro Person. Die Teilnehmer*innen benötigen verkehrstaugliche Fahrräder, müssen sich sicher im Straßenverkehr und in der City bewegen können und sollten Fahrradhelme tragen.

    Eine Anmeldung bis Donnerstag (3. September) ist erforderlich unter (0231) 8 44 58 56 oder hoesch-museum@web.de. Coronabedingt ist die Anzahl der Gäste eingeschränkt. Bei der Fahrt ist zwischen den Haushalten ein Mindestabstand von zwei Radlängen einzuhalten. Beim Halt an markanten Punkten gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter. Eine Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen und ist im Museum verpflichtend.

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