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„Umweltblitzer“ an der Brackeler Straße wird jetzt installiert

Umweltzone - Umweltblitzer

In Hagen hat man in der Umweltzone schon im Sommer 2012 einen „Umweltblitzer“ installiert, der nur Fahrzeuge mit mehr als 2,8 Tonnen Gesamtgewicht aufnimmt. Archiv-Bild: Alex Völkel

Jetzt wird es ernst: Ab Anfang Juli soll das Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge ab 2,8 Tonnen Gesamtgewicht an der Brackeler Straße konsequent geahndet werden. Ab Montag wird mit der Installation der so genannten „Umweltblitzer“ in diesem Teilbereich des Borsigplatz-Quartiers begonnen.

Umweltzone wird häufig missachtet

Die Anlage sollte eigentlich schon im Februar 2014 in Betrieb gehen. Seit einiger Zeit besteht für die 300 Meter lange Strecke der Brackeler Straße zwischen dem Borsigplatz und der Straße Im Spähenfelde ein Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge aller Art ab 2,8t Gesamtgewicht, da dort die Grenzwerte für Luftschadstoffe teilweise massiv überschritten werden. Einen erheblichen Anteil an dem Schadstoffausstoß haben die dort illegal fahrenden Lastkraftwagen.

Fahrzeuge in beide Fahrtrichtungen werden erfasst

Nach Beendigung der Bauarbeiten zur Einrichtung der Messplätze in diesem Bereich der Brackeler Straße werden am 30. Juni bzw. am 1. Juli die beiden Säulen der Messanlage installiert und justiert. „Insofern steht einer technischen Kontrolle des Durchfahrtsverbotes für Fahrzeuge aller Art ab 2,8t Gesamtgewicht nichts mehr im Wege“, teilt Andreas Rieck, stellvertretender Leiter der Verkehrsüberwachung, mit.

Jeder Verstoß gegen Umweltzone wird mit 20 Euro geahndet

Diese eigentlich für Geschwindigkeitsmessungen konzipierte Messanlage ist durch eine intelligente Kameratechnik ebenso in der Lage die durchfahrenden Fahrzeuge entsprechend ihrem Gewicht bzw. der Achsbreite zu klassifizieren. So wird jedes durchfahrende Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht ab 2,8t in beiden Fahrtrichtungen erfasst. Die festgestellten Verstöße werden dann mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro geahndet.

Reduzierung der Schadstoffemmissionen erwartet

„Mit dieser Anlage erhoffen wir uns eine größere Beachtung des Durchfahrtsverbotes und eine merkliche Verbesserung der Schadstoffsituation an der Brackeler Straße“, ergänzt Heinrich Bornkessel, Teamleiter für Immissionsschutz im Umweltamt.

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