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Richtfest: Hundertschaft der Bereitschaftspolizei Dortmund bekommt auf Zeche Minister Stein ein größeres Gebäude

So soll der Erweiterungsbau für die Bereitschaftspolizei künftig aussehen. Foto: Engelhardt Architekten Dortmund

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving entsteht derzeit ein Erweiterungsbau für die Hundertschaft der Bereitschaftspolizeihundertschaft.  Jetzt feierten die Beteiligten des Bauprojekts das Richtfest. Der Neubau soll für eine Entlastung der angespannten Gebäudesituation sorgen und somit den Arbeitsalltag der BeamtInnen erleichtern.

Dr. Daniela Lehmeier: „Die Hundertschaft ist ein zentrales Element für die Sicherheit in NRW“

Oliver Stens (v.l.), Monika und Johannes-Heinrich Kompernaß, Stefan Rundholz, Gregor Lange, Architekt Jörg Engelhardt, Dirk Puppe, Leiter der 3. BPH, sowie Dr. Daniela Lesmeister. Foto: Polizei

Auf einer Fläche von ca. 3000 Quadratmetern entsteht in Eving eine neue Unterbringung der Bereitschaftspolizeihundertschaft (BPH). Auch 23 Geräte- und Carportplätze für Einsatzfahrzeuge beinhaltet das neue Gebäude. Es ergänzt das bereits bestehende Gebäude so, dass der Polizei zukünftig ca 4650 Quadratmetern Fläche für ihren Dienst zur Verfügung stehen.

Mit der Erweiterung sollen die Arbeitsbedingungen der BPH verbessert werden. „Die Hundertschaft ist ein zentrales Element für die Sicherheit in NRW“, betont Dr. Daniela Lehmeier, Leiterin der Polizeiabteilung im NRW-Innenministerium. Der Neubau solle die hohen Belastungen für die BeamtInnen mindern helfen.

Der Bezirksbürgermeister Oliver Stens erinnert sich an die Probleme, die es bis dato für die BPH gibt. Teilweise hätten die Beamten Sportgeräte aufgrund des Platzmangels ins Freie gestellt, um dort trainieren zu können. Dementsprechend schnell sei der Antrag für den Bau im Rat einstimmig beschlossen worden.

Erweiterungsbau soll zum Jahresende fertig werden – Modernisierung im „Altbau“

Polier Manfred Geuecke sprach den Richtspruch beim Richtfest für den Erweiterungsbau. Foto: Karsten Wickern

Mit der Fertigstellung des Neubaus rechnen die Beteiligten zum Jahresende. Im Anschluss wird dann das 1994 gebaute Bestandsgebäude modernisiert. So soll das gesamte Bauprojekt bis ende April 2019 abgeschlossen werden.

Die Polizei wird das Gebäude zukünftig von der Immobiliengesellschaft J.H. u. M. Kompernaß GbR anmieten, welche mehrere Millionen Euro in das Gebäude investiert. Die BauherrInnen Monika und Johannes- Heinrich Kompernaß zeigten sich erfreut über den Bauvortschritt und freuen sich über die Polizei als ihr „zuverlässigster Mieter“. 

„Ich freue mich sehr, dass den engagierten Beamtinnen und Beamten der 3. BPH für ihren herausfordernden Dienst in Zukunft ein so modernes Gebäude zur Verfügung stehen wird„, betont Polizeipräsident Gregor Lange. „Sie werden insbesondere an Wochenenden landesweit eingesetzt, was viele Einschränkungen im privaten Bereich mit sich bringt. Dessen bin ich mir bewusst. Ich hoffe, dass wir durch den professionellen Erweiterungsbau einen Teil unserer Wertschätzung für ihren Einsatz zum Ausdruck bringen können.“

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