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Musikfestival „Halleluyeah“ holt Rockbands zum sechsten Mal vor den Altar der Pauluskirche in der Nordstadt

Acht Bands spielten während des Halleluyeah-Festivals in der Pauluskirche. Foto: Roland Klecker

Von Leonie Krzistetzko

„Es ist schön zu sehen, dass sich das Halleluyeah Festival etabliert hat. Mittlerweile haben wir ein Publikum, das speziell für das Festival anreist“, sagte Friedrich Laker. Er ist Pfarrer der Pauluskirche in der Dortmunder Nordstadt und freut sich über den immer größer werden Anklang des Halleluyeah Festivals. Die Musikveranstaltung fand bereits zum sechsten Mal in der Pauluskirche statt.

Halleluyeah-Festival 2016 in der Nordstadt: Livemusik in der Pauluskirche 

Die Band SirPlain eröffnete das Festival.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad und freiem Eintritt zog das Musikfestival im Rahmen des Hafenspaziergangs zahlreiche Besucher an.

Eröffnet wurden die Konzerte in der Kirche um 15 Uhr 30 mit Folkmusik von Sir Plain. Die drei Musiker aus Dortmund, Unna und Hagen brachten neben Gitarren- und Basssounds auch Trommelrhythmen und ein Xylophon in ihren Songs unter.

Auch die 7-köpfige Dortmunder Folkband Travels and Trunks begeisterte die Besucher. Die Musik erinnerte an eine Mischung aus Young Rebel Set und Glen Hansard. Nach dem Konzert verkaufte die Band ihre Merchandise-Artikel direkt vor dem Altar.

Beendet wurde das Festival mit Stoner-Rock von Neeva.  Auch in diesem Jahr moderierte der Dortmunder Zauberkünstler Pilloso das Festival.

Akustik in der Nordstadt-Kulturkirche begeistert viele BesucherInnen

Die Akustik in der Kirche gefällt vielen Gästen.

Nicht nur wegen den Künstlern selbst kamen viele BesucherInnen in die Kirche. Auch die offene Atmosphäre und außergewöhnliche Location des Festivals zog einige Interessenten an.

„Die Akustik in der Kirche ist etwas ganz Besonderes, das hat mir wieder sehr gut gefallen. Es ist ein ganz anderes Gefühl dort Musik zu hören“, sagte ein Besucher des Halleluyeah-Festivals.

Er war bereits zum zweiten Mal beim Halleluyeah Festival, ganz unabhängig vom Hafenspaziergang. Den Tipp habe er von einer Freundin bekommen.

Insgesamt spielten acht Bands während des Festivals im Rahmen des Hafenspaziergangs in der Pauluskirche.

Off-Stage Programm im Kirchgarten lädt zu DJ Musik und Snacks ein 

Im Garten legen die DJ auf. Fotos: Leonie Krzistetzko

Bezüglich der Musik lag der Fokus auch in diesem Jahr wieder auf Indie-Rock. Allerding waren auch andere Genres wie Electronic und Punkrock vertreten. „Unser Veranstalter und Booker Kay Berthold schafft es jedes Jahr wieder eine interessante Mischung an Künstlern zusammenzustellen“, so Laker.

Im Kirchgarten gab es die Möglichkeit Bandmerchandise zu erwerben, Bio Bratwürstchen oder vegane Linsensuppe zu essen und Cocktails zu Trinken.

Ob im Stehen oder auf den zahlreichen Sitzmöglichkeiten, konnten sich die BesucherInnen bei DJ Musik von DJ Martini, Heyplusyou und Rene Royal unterhalten, die Sonne genießen und viele neue Kontakte zu knüpfen.

Musikfestival versucht Hemmschwellen abzuschaffen – Fortsetzung geplant

Der Kirchgarten lässt zum Verweilen ein.

„Ich freue mich auf den ganzen Tag, auf die Musik und die Leute“, so Laker. Beim Halleluyeah gehe es nicht um Religion. „Die Menschen sollen Spaß an der Musik haben.

Natürlich ist es wichtig und gut, wenn auch junge Menschen merken, dass die Kirche für mehr als nur Gottesdienste offen ist. Dadurch werden einige Hemmschwellen abgeschafft “, ergänzte der Pfarrer.

Je später der Abend wurde desto mehr Besucher strömten in die Kirche und in den Kirchgarten, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen.

„Das hier ist sicherlich eine der größten Veranstaltungen in der Pauluskirche, weil sie sich über einen ganzen Tag erstreckt. Da kommen dann schon Mal 3000 Besucher über den Tag verteilt“, so Laker. Er freut sich schon auf das Festival im nächsten Jahr: „Ein Halleluyeah 2017 ist auf jeden Fall geplant“.

Mehr zum Hafenspaziergang auf nordstadtblogger.de:

Nordstadt-FOTOSTRECKE Hafenspaziergang: Geschichten von Kaiser, Kirchen, Musik, Kultur und Kneipenszene

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