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Modernisierung und Energieeinsparung im Fokus: Spar- und Bauverein eG will weiter nachhaltig in die Zukunft investieren

Den VertreterInnen der Mitglieder konnte ein ausgezeichneter Geschäftsbericht vorgestellt werden. Foto: Thomas Engel

Alljährliche VertreterInnen-Versammlung bei der Spar- und Bauverein eG, Präsentation der Unternehmenskennzahlen für das Geschäftsjahr 2017: die Dortmunder Traditionsgenossenschaft für Wohnungsbau und -vermietung kann mit einem Überschuss von rund 3,8 Millionen Euro einen gutes Jahresergebnis präsentieren. Und hat dabei mit Maßnahmen zur Modernisierung ihrer Immobilien in Nachhaltigkeit, daher Zukunft investiert.

Stabile schwarze Zahlen und Wohnwertsteigerung im Fokus des Vorstandsarbeit

Guter Dinge ob guter Zahlen bei Spar- und Bau (v.l.): Michael Langenkämper (Aufsichtsratsvorsitzender), Martin Trockels (Vorstand) und Franz-Bernd Große-Wilde (Vorstandsvorsitzender). Foto: Spar- und Bau.

Im Fokus der Geschäftstätigkeit stünde stets die nachhaltige Ergebnisstabilisierung bei möglichst hoher Investitionstätigkeit mit dem Ziel der Wohnwertsteigerung im Bestand, fasst der Vorstandsvorsitzende der Dortmunder Genossenschaft, Franz-Bernd Grosse-Wilde, auf der jährlichen VertreterInnen-Versammlung die strategische Orientierung seines Hauses zusammen.

Die Versammlung vertritt die Interessen der Mitglieder der Spar- und Bauverein eG. Dort kommen die gewählten Vertreter der Genossenschaft zusammen, um unter anderem den Jahresabschluss zu genehmigen, Vorstand und Aufsichtsrat zu entlasten sowie Wahlen zum Aufsichtsrat durchzuführen.

Zumindest, was die vorgestellten Kennzahlen des vergangenen Geschäftsjahres betraf, dürfte seitens der Mitglieder wenig zu meckern gewesen sein: Wirtschaftlich gut aufgestellt bei erheblichen Investitionen in die Zukunft, ließe sich zusammenfassen.

Trotz zahlreicher Modernisierungsmaßnahmen: signifikanter Jahresüberschuss in 2017

Zahlenwerk Spar- und Bau für 2017, Überblick. Quelle: Spar- und Bau

Das vorgestellte Zahlenwerk für 2017 zeigt die Genossenschaft wirtschaftlich gut aufgestellt: Ein Jahresüberschuss in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro – gegenüber ca. 3,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Zudem hat der Spar- und Bauverein seinen Angaben zufolge in erheblichem Umfang die Modernisierung der Wohnungsbestände vorangetrieben: Die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen seien darauf ausgerichtet, zum Einen den Wohnkomfort deutlich zu steigern, andererseits Energieeinsparungen nachhaltig zu realisieren.

Im Detail, so konnten die InteressenvertreterInnen hören, wurden barrierefreie Balkone – 86 in der Anzahl – und Aufzüge errichtet, Sicherheitstechniken zum Schutz gegen Einbruch installiert, Außenwände, Dachböden und Kellerdecken zusätzlich gedämmt sowie Heizungen, Fenster und Türen ausgetauscht.

Neubauprojekte in Hörde, Brackel und Schüren schreiten voran: erste MieterInnen eingezogen

Hinweistafel am Eingang zur Versammlung: statt für etwaige Abmahnungen zu zahlen, möchte Spar- und Bau lieber weiter modernisieren.

Florian Ebrecht weist auf einen weiteren wichtigen Aspekt der ergriffenen Maßnahmen hin: „Auch die Umsetzung von hochwertigen Farbkonzepten an den Fassaden gehört als wesentliche Maßnahme zur Aufwertung des jeweiligen Wohnumfeldes zu den elementaren Bestandteilen der individuellen Modernisierungskonzepte“, so der Prokurist und Leiter des Technischen Gebäudemanagements.

Im Berichtsjahr investierte die Genossenschaft mehr als 14 Millionen Euro in die Großmodernisierung von über 80 Gebäuden, um insgesamt 642 Wohnungen in verschiedenen Stadtteilen aufzuwerten. Für neun Maßnahmen erhielt die Spar- und Bauverein eG Förderzusagen von der Stadt Dortmund.

Der Vorstand erläuterte auf der VertreterInnenversammlung zudem den aktuellen Baufortschritt der drei Neubauprojekte am Phoenix See in Dortmund-Hörde, an der Reichshofstraße in Dortmund-Brackel sowie bei der Energie-Plus-Siedlung, welche die Genossenschaft zurzeit in Dortmund-Schüren errichten lässt.

Und es gibt dort bereits konkret-praktische Erfolge, nämlich bezugsfertigen Wohnraum – denn die Wahrheit liegt in Dortmund bekanntlich nicht in der Theorie, sondern da, wo‘s drauf ankommt: sowohl in Brackel, als auch in Schüren haben die ersten BewohnerInnen eine Bleibe gefunden.

 

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