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Mit Mitteln des Quartierfonds können BewohnerInnen eigene Projektideen zur Entwicklung des Unionviertels umsetzen

Der U-Turm ist prägend für das Stadtumbaugebiet Rheinische Straße.

Der U-Turm ist prägend für das Dortmunder Unionviertel. BewohnerInnen können ihre eigenen Ideen zur Quartiersentwicklung einbringen und sich um Fördermittel bewerben. Foto: Klaus Hartmann

Der Quartiersfonds ist ein Instrument zur Förderung von guten Projektideen und Aktionen im Viertel, die das Zusammenleben verbessern und/oder die Attraktivität des direkten Wohnumfeldes steigern. Eingeführt wurde der Quartiersfonds im Unionviertel im Rahmen des Stadtumbaus und hat in sieben Jahren fast 70 Projekte ermöglicht und gefördert. Ende 2015 wurde der Quartiersfonds im Rahmen des Stadtumbaus eingestellt, wird aber seit 2016 aus Mitteln der Bezirksvertretung Innenstadt-West, dem Aktionsfonds Soziale Stadt der Stadt Dortmund sowie Überschüssen aus einer Photovoltaik-Anlage der DEW21 weitergeführt, sodass weiterhin Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. 

Das Motto lautet: Das Zusammenleben im Quartier aktiv fördern!

Im Rahmen des Quartiersfonds können vielfältigste Projekte gefördert werden. Diese reichen von

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  • Veranstaltungen über Workshops und Kurse,
  • Öffentlichkeitsarbeit und Imageverbesserung,
  • Aktionen zur Förderung des interkulturellen Zusammenlebens und der Nachbarschaft,
  • bis zu Kultur- und Jugendprojekten und vielem mehr.

Eine BewohnerInnenjury entscheidet zwei Mal im Jahr, welche Projekte gefördert werden

Im Rahmen des Quartiersfonds können vielfältigste Projekte gefördert werden.

Eingereicht werden können Anträge zur Förderung vorrangig von Anwohnerinnen und Anwohnern, nachbarschaftlichen Gruppen, Initiativen und Vereinen aus dem westlichen Unionviertel oder Unterdorstfeld. Für die quartiersbezogenen Projekte zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements stehen jährlich Mittel von etwa 16.000 Euro zur Verwendung bereit. 

Die Jury besteht aus 13 Personen, sieben Anwohnerinnen und Anwohnern und sechs Institutionenvertretern. Diese sind der Bezirksbürgermeister und vier weitere VertreterInnen ortsansässiger Organisationen und Einrichtungen aus dem Bereichen Wohnungswirtschaft, Kunst und Kultur, Integration und Bildung. Die AnwohnervertreterInnen haben dabei immer eine Stimme mehr als die Institutionenvertreter. Die Jury tagt zwei Mal im Jahr und stimmt über die Anträge ab.

Das Einreichen eines Antrags auf Förderung eines Projekts wird durch ein vorgedrucktes Formular erleichtert (siehe angehängten Link). Anträge können zwei Mal im Jahr eingereicht werden, am 8. März und am 30. August 2019. Die Jury tagt zwei Wochen später und entscheidet über die Bewilligung der Anträge. Das Quartiersmanagement ist ganzjährig ansprechbar und hilft bei Fragen zu Antragsstellung gerne weiter. 

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Weitere Informationen:

  • www.unionviertel.de/quartiersfonds
  • Antragsformular, hier:
  • Quartiersmanagement. In Trägerschaft der Stadtteilgenossenschaft InWest eG
    Yvonne Johannsen, Rheinische Straße 143, 44147 Dortmund
    Sprechzeiten: Dienstag 14-17 Uhr oder nach Vereinbarung
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