Calisthenics und Parkour, Skaten, Scootern und BMX-Fahren

Im neuen Sport- und Freizeitpark in Dortmund-Hombruch kann man sich so richtig austoben

Gordon Brown (Gründer und Inhaber der Bikeschule Fun-Ride) bei einer Performance. Foto: Torsten Tullius / Dortmund-Agentur

Calisthenics und Parkour, Skaten, Scootern und BMX-Fahren: Der Sport- und Freizeitpark, der derzeit neben der Jugendfreizeitstätte Hombruch entsteht, soll ein Highlight für (Trend-) Sportfans weit über den Stadtbezirk hinaus werden. Zwischen Kieferstraße und Deutsch-Luxemburger-Straße entsteht eine der größten Anlagen ihrer Art in NRW. Im kommenden Jahr soll die Multisportfläche komplett fertig sein – doch schon jetzt sind erste Teilflächen bespielbar. Mit einem bunten Sportprogramm wurden die ersten Sportareale von Bezirksbürgermeister Nils Berning und Jugendamtsleiterin Dr. Annette Frenzke-Kulbach eingeweiht. 

Neues Trendsport-Mekka ist durch die Ideen von Kindern und Jugendlichen entstanden

hinten v.l. Bezirksbürgermeister Nils Berning, Thorsten Schwabe und Dr. Annette Frenzke-Kulbach vom Jugendamt , Melanie Michels (Leiterin Jugendfreizeitstätte Hombruch), Daniel Binder (Jugendamt); (vorne, v.l.) Vertreter von “Team Flyguys” sowie Gordon Brown (Bikeschule Fun-Ride). Foto: Torsten Tullius / Dortmund-Agentur

Basketball- und Bolzplatz, eine Parkour-Anlage zum Überwinden gebauter Hindernisse und Calisthenics-Geräte zum Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht sind bereits bespielbar.

Noch gebaut wird u.a. an einer Mountainbike-Strecke sowie an einem Bereich für Skater*innen und Rollerfahrer*innen. Kinder und Jugendliche aus der Jugendfreizeitstätte Hombruch hatten die Idee zum Sport- und Freizeitpark und waren an der Planung beteiligt.

„Kinder und Jugendliche brauchen Plätze im öffentlichen Raum“, so Frenzke-Kulbach. „Sie sagen uns, was Trend ist und was wir umsetzen sollen. Wir sind sicher, dass die neuen Möglichkeiten nicht nur von Hombrucherinnen und Hombruchern genutzt werden.“ 

Das Projekt wurde mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier NRW 2018“ in Höhe von 1,53 Mio. Euro gefördert. 

Dennis Patro vom „Team Flyguys“ bei einer Parkour-Performance. Foto: Torsten Tullius / Dortmund-Agentur
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Kommentare

  1. Erfolgreicher Vereins Kick Off mit mehr als 40 Teilnehmenden trotz Starkregen im neuen Sport- und Freizeitpark in Dortmund Hombruch (PM)

    Während manch einer den verregneten Sonntag lieber in den eigenen vier Wänden verbrachte, zeigte sich am neuen Sport- und Freizeitpark in Dortmund Hombruch trotz der Wetterbedingungen ein erstaunliches Bild. Mehr als 40 Teilnehmende kamen zum Vereins Kick Off des neu gegründeten Vereins „SchubBars – Calisthenics Dortmund e.V.“, um an der öffentlichen Calisthenics Anlage eine gemeinsame Trainingseinheit zu absolvieren.

    Bereits aus der Entfernung fiel das Geschehen an der Jugendfreizeitstätte in Hombruch ins Auge, denn nicht nur die motivierenden Zurufe der zahlreich Erschienenen, sondern auch spektakuläre Schwünge und Handstände erregten Aufmerksamkeit. Calisthenics heißt der neue Trend aus den USA, der verstärkt auch Einzug in die deutschen Städte nimmt. Das Training mit dem eigenen Körpergewicht vereint Elemente aus dem klassischen Turnen mit bekannten Fitnessübungen und bietet so ganz neue Formen der körperlichen Betätigung. Neben Kraft, Beweglichkeit und Koordination geht es beim Calisthenics um das soziale Miteinander, denn trainiert wird gemeinsam in der Gruppe.

    
„Mit den SchuBars haben wir eine Calisthenics Anlaufstelle für alle Interessierten in Dortmund gegründet. Wir leben die Gemeinschaft, motivieren uns gegenseitig und schaffen ein Umfeld, in dem jeder unabhängig der Vorerfahrungen seine individuellen Grenzen erfahren und über sich hinauswachsen kann“, erzählt Björn Karweger, Vorsitzender des Vereins, voller Freude über die zahlreiche Beteiligung am Kick Off. Der Vereinsname SchubBars setzt sich aus den Wörtern „Schub“, dem Motivationsruf des Vereins und „Bars“, zu deutsch Stangen, an denen trainiert wird, zusammen. Fortan bieten die SchubBars wöchentliche sowohl angeleitetes, als auch freies Training an, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.

    David Gwizdz, Präsident des Deutschen Calisthenics und Streetlifting Verband e.V., der aus Gütersloh zum Kick Off anreiste, lobte die Entwicklungen in Dortmund: „Multifunktionale Bewegungsräume mit integrierten Calisthenics Anlagen sind ein attraktiver Ort, um Jugendliche für Bewegung und Sport zu motivieren. Mit einem gut vernetzen Verein in Dortmund erschließt sich das Potenzial, nachhaltige und niedrigschwellige Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendförderung aufzubauen.“

    Während der Wintermonate hoffen die SchubBars nun auf geeignete Trainingsmöglichkeiten in den Dortmunder Sporthallen. Nicht nur deshalb hat sich der Verein dem Stadtsportbund Dortmund e.V. angeschlossen. „Wir setzen uns dafür ein, dass sich möglichst viele Dortmunder*innen im nahen Wohnumfeld an Calisthenics Anlagen sportlich betätigen können und möchten Alternativen zum klassischen Fitnessstudio schaffen. Daher beteiligen wir uns aktiv an der Dortmunder Sportentwicklung und stehen im Austausch mit der Politik und der Verwaltung“, so Karweger, der sich auch für die Unterstützung des Kick Offs durch das Büro für Kinder- und Jugendinteressen des Jugendamts Dortmund bedankt.

    Mit Blick auf die Zukunft haben die SchubBars bereits weitere Pläne. Bedingt durch die Auswirkungen der Pandemie fällt es vielen Jugendlichen schwer, sich aufzuraffen. Daher plant der Verein Kooperationen mit Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und sozialen Trägern, um Jugendliche an ihren Lebensmittelpunkten zu erreichen, und möchte so zu einem aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil beitragen.

    „Dortmund bietet zahlreiche Perspektiven für neue Sport- und Bewegungsangebote in den Stadtteilen. Wir möchten mit unseren Angeboten einen Beitrag zur Förderung der Jugend und Stärkung der Nachbarschaft leisten“, zeigt sich Karweger optimistisch.

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