Bockwürstchen, Algen, Mehlwürmer - was essen wir in Zukunft?

Die Ausstellung „Foodprints“ in der DASA fragt nach der Ökobilanz unserer Ernährung

Action am Herd: Im tasteLAB, der Vorführ-Küche in der DASA-Ausstellung „Foodprints“, finden auch zahlreiche Workshops statt – hier zum Beispiel ein Kurs zum Thema „Kochen mit Algen“. Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Weihnachten hemmungslos geschlemmt? Zeit für gute Vorsätze beim Essen? Wer sich nicht nur zum Jahreswechsel Gedanken rund um das Thema Ernährung macht, sollte die Ausstellung „Foodprints“ in der DASA nicht verpassen. Dann gibt’s vielleicht schon bald ein Algen-Menü.

Essen wir in Zukunft vielleicht alle bald Algen?

Koch und Gründer: Michael Hofmann vom Algenladen ist Überzeugungstäter Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Michael Hofmann ist Koch und Gründer. Er hat den Onlineshop „Algenladen“ ins Leben gerufen, denn er ist überzeugt: „Den Algen gehört die Zukunft“. Hofmann ist extra aus Gießen nach Dortmund gekommen, um Überzeugungsarbeit zu leisten und ein wenig Werbung für die seiner Ansicht nach unterschätzten Wasserpflanzen zu machen.

Im sogenannten tasteLAB der DASA kocht er ein 5-Gänge Menü mit Algen. Das Angebot ist Teil der Mitmachprogramms der Ausstellung „Foodprints“, die noch bis Sommer 2023 läuft und es ist trotz der vergleichsweise hohen Gebühr von 49 Euro komplett ausgebucht.

Zwölf Teilnehmer*innen haben sich in der Vorführ-Küche, mitten in der Ausstellung versammelt. Gemeinsam ist ihnen ihre Neugier, einzelne Gäste haben bereits Algenerfahrung – Stichwort: Sushi. Aber Algen können noch mehr sein als Sushi und Alge ist eben nicht gleich Alge. Hijiki, Dulse, Nori, Kombu sind nur vier der Algen, die für das Menü zum Einsatz kommen und keine davon ist übrigens richtig grün.

Hofmann erklärt im Kurs die Unterschiede der einzelnen Algensorten, Anbauarten und Besonderheiten, wechselt zwischen Herd und Laptop und beantwortet Fragen. Einzelne Teilnehmer*innen unterstützen ihn am Herd. 

Ein Fünf-Gänge-Menü mixt überraschend und vertraut

Studiert Ernährungswissenschaften und hilft im Algenladen: Jana mit den Nori-Algen-Omeletts Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Den Auftakt bildet ein Omelett mit Nori-Algen, das in Südkorea zum Frühstück sehr beliebt ist und auch bei den Teilnehmer*innen gut ankommt. Alles läuft normal: Eier und Öl in die Pfanne und dann, wenn das Ei oben noch flüssig ist, ein geröstetes Nori-Blatt auflegen. Einrollen, fertig. Eine exotische Note, die man mal wagen kann.

Schwieriger wird’s mit der japanischen Miso-Suppe. Ein Klassiker auf Basis von Kombu-Blättern und Bonito-Flocken, außerdem werden Wakame-Blätter, Tofu, Miso-Paste und Shitake-Pilze benötigt. Hofmann gibt in seiner Rezeptsammlung den Schwierigkeitsgrad für dieses Gericht mit mittel an – vermutlich stellt aber bereits die Beschaffung der exotischen Zutaten eine erste Hürde dar. Hier in der DASA-Küche ist natürlich bereits alles vorbereitet und Hobby-Köchin Silke muss nur noch den Tofu in kleine Würfel schneiden.

Mit Spaß dabei: Hobby-Köchin Silke hilft bei der Zubereitung der Miso-Suppe Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Weiter geht es im Menü dann mit einem interessanten Spaghetti-Duo. Herkömmliche Weizennudeln werden mit der Meeresspaghetti-Alge gemischt – dazu serviert man ein ganz normales Pesto mit Basilikum, Parmesan und Kirschtomaten. Der schwarz-gelbe Nudel-Mix dürfte bei BVB-Fans schon optisch gut ankommen und die Zubereitung ist unkompliziert, in erster Linie eine Frage des Timings: die Spaghetti-Alge braucht mehr als das Dreifache der Garzeit ihrer traditionellen Nudelpartnerin.

Auch der vierte Gang kombiniert Bekanntes mit Unbekanntem: Kartoffeln werden mit Hijiki-Algen zu Rösti verarbeitet und mit einem Linsen-Dip serviert. Die Teilnehmer*innen finden: lecker. Die Vorfreude aufs Dessert steigt.

Der Hauptgang: Weizen- und Meerespaghetti mit Pesto und Tomate Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Mit „Dulse-Serrano auf Melone“ hat sich Michael Hofmann noch einmal etwas Besonderes überlegt. Grundsätzlich ist die Kombination simpel, aber als Geschmackserlebnis eine echte Überraschung.

Die Blätter der Dulse-Algen schneidet er in mundgerechte Stücke und röstet sie im Ofen. Sie beginnen sich zu kräuseln, verfärben sich von rot zu grün und sind ein echtes Knuspererlebnis, das mit einem Streifen Speck durchaus mithalten kann.

Dazu die Honigmelone – top! Fazit der Teilnehmer*innen? Alles gar nicht so schwer, abwechslungsreicher als erwartet und durchaus einen Versuch wert. 

Noch steckt die Algenforschung in der Nische

Algenvielfalt beim Workshop zum gucken, riechen, anfassen und knabbern Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Essen nun bald alle Algen? Wohl nicht, aber Hofmann ist seinem Ziel, „die Vielfalt der pflanzlichen Ernährung zu zeigen“ bei diesem Workshop wieder einen Schritt näher gekommen. 2017 gründete er das Unternehmen weil er „Bock auf Experimente“ hatte und in den Algen eine „tolle Nische“ sah. Seitdem hat sich für ihn ein ganzer Kosmos von Arten und Aromen aufgetan.

Aber von der Produktentwicklung bis zur Marktreife ist es ein weiter Weg: „Cracker und Wraps laufen bereits im Supermarkt“, berichtet Hofmann, andere Dinge seien noch nicht akzeptiert oder nicht konkurrenzfähig. Der Algensalat beispielsweise, wie er in Asia-Restaurants beliebt ist, wird tiefgefroren aus China eingeflogen.

Die Herstellung hier wäre machbar, auch in Bio-Qualität, doch der Salat wäre – traurig aber wahr – trotzdem noch teurer als der „Flugsalat”. Und er wäre übrigens auch nicht grün, denn die Farbe verdankt die China-Variante einem Zusatzstoff. 

Essen und diskutieren – die Teilnehmer:innen des Kochkurses in der Ausstellung „Foodprints“ Daniela Berglehn | Nordstadtblogger

Noch gibt es also viel zu erforschen und zu entwickeln, um die Algen aus der Nische zu führen. Anbautechniken, Geschmacksrichtungen, Industriepartner*innen und Wünsche der Verbraucher*innen sind zu koordinieren.

Doch Hoffmann ist überzeugt, dass Algen eine Lösung für weltweite Ernährungsfragen bieten können: „Der Anbau von Lebensmitteln mit hohem Wasserbedarf wie z.B. Tomaten sorgt häufig in den betroffenen Ländern für große Wasserknappheit. Meeresalgen wachsen schnell und sind nährstoffreich ohne Grundwasser oder Bewässerung.“

Die Algen haben auch keine weiten Wege, Anbaugebiete sind die Bretagne, Norwegen oder auch Irland. Aber die Trocknung der Algen, die kann wiederum sehr energieintensiv sein – es sei denn der Wind übernimmt das. Es ist kompliziert.

Wie steht es um die Ökobilanz unserer Nahrung?

Die Komplexität der Algenwelt, sie führt auch mitten ins Thema der Ausstellung insgesamt. Wie steht es um die Ökobilanz unsere Nahrung, um den „Foodprint“? Es geht hier beim Thema Ernährung nicht länger nur um Kalorien und darum, ob etwas gesund ist – die Ausstellung fragt auch danach, woher unser Essen kommt und wer es macht. Sie möchte zum „Nachdenken über die Essenswelt von heute und morgen anregen“, erläutert DASA-Mitarbeiterin Monika Röttgen.

Blick in die DASA-Ausstellung: Eine von zahlreichen interaktiven Stationen. Fließer Martina

Auf 800 qm Ausstellungsfläche und zahlreichen Stationen werden die komplexen Fragen auf spielerische und interaktive Weise behandelt. Die Ausstellung ist ein wenig wie der Gang durch einen Supermarkt aufgebaut. Am Eingang bekommen Besucher*innen eine Karte und treffen an den verschiedenen Stationen ihre Entscheidung, z.B. für oder gegen ein Produkt. Nebenbei lernen sie mehr über das Mindesthaltbarkeitsdatum oder die Transportwege. Am Ende bekommen alle ihr persönliches Ergebnis.

Das Konzept ist anschaulich und funktioniert ohne erhobenen Zeigefinger. Das kommt gut an und gerade die Mitmachaktivitäten und das tasteLAB erfreuen sich laut Röttgen großer Beliebtheit bei den Besucher*innen. Täglich lassen sich hier kleine Geschmacksabenteuer erleben – z.B. in Form von Algensmoothies oder Mehlwurmschokolade.

Auch weitere Kurse sind geplant. Der nächste findet am 14. Februar von 17 bis 19 Uhr statt und kostet 15 Euro – dann geht es um das „Kochen mit Resten“ und Kooperationspartnerin ist der Frau Lose e.V., der sich in Dortmund für Lebensmittelrettung und „unverpacktes einkaufen“ einsetzt. Auch das ein wichtiges Thema und vielleicht auch ein guter Vorsatz für das neue Jahr?

Weitere Informationen:

  • Die Ausstellung „Foodprints“ läuft noch bis 27. August 2023
  • Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr
  • Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr
  • Kursangebote und Termine unter www.dasa-dortmund.de
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Neu in der DASA in Dortmund: „Foodprints“ – Eine interaktive Ausstellung über Ernährung

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Reaktionen

  1. Mehlwürmer und Zündstoff – Die DASA im ersten Halbjahr (PM)

    Die Zukunft auf dem Teller, reichlich Zündstoff an der Wand und ein Mega-Festival: Die DASA Arbeitswelt Ausstellung präsentiert ihr neues Programm fürs erste Halbjahr.

    Im Mittelpunkt steht weiterhin die aktuelle Sonderausstellung “FOODPRINTS”, die aus den Zutaten Technologie, Innovation und Nachhaltigkeit das Essen von morgen mit vielen kulturhistorischen Rückbezügen mixt. Die interaktive Schau serviert noch bis zum 27. August Wissenshäppchen rund um die Ernährung und bietet außerdem täglich im Koch- und Schmeckbereich der Ausstellung ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Kochkurse und Aktionstage machen Appetit auf noch mehr Stärkendes.

    Das Thema Essen sorgt immer wieder für Zündstoff. Daher eröffnet die DASA ab dem 24. März eine Ausstellung über “Konflikte”. Hier geht es ums entspannte Streiten und Eintauchen in spannungsgeladene Welten, in denen wir viel über den Umgang miteinander erfahren. Die Ausstellung ist bis 2024 zu sehen.

    Als erster Veranstaltungshöhepunkt lockt das Mitmach-Festival Maker Faire Ruhr voller Erfindergeist und Geistesblitzen am 25./26. März. Tickets dazu sind bereits jetzt unter http://www.makerfaire-ruhr.com erhältlich.

    Für Schulklassen ab der 8. Jahrgangsstufe und für Berufskollegs gibt es außerdem einen neuen Workshop zum menschenwürdigen Arbeiten mit dem Schwerpunkt auf dem globalen Norden.

    Darüber hinaus erneuert sich die DASA kräftig. Es gibt Umbaumaßnahmen im Gastrobereich, der damit deutlich gästefreundlicher und barriereärmer werden soll. Der Bereich “Hochbau” ist selbst zur Baustelle geworden und der “Farnwald” im Obergeschoss weicht einer neuen Attraktion ab 2024. Ein neues Orientierungssystem hilft bei den vielen Entdeckungen in Deutschlands größtem Ausstellungshaus zur Arbeitswelt.

    Der Eintritt ist für Menschen bis 18 Jahren und Schüler*innen kostenfrei. Der Normaleintritt kostet 6 EUR, eine Familienkarte für zwei Erwachsene und beliebig viele Kinder 9 EUR.

    Das Halbjahresprogrammheft ist digital auf der Homepage der DASA unter http://www.dasa-dortmund.de zu finden. Außerdem liegt es an bald vielen Stellen im Ruhrgebiet in gedruckter Form aus.

  2. DASA – Termien für Familien im Februar und März (PM)

    AUSSTELLUNGEN

    FOODPRINTS – Die interaktive Ausstellung über Ernährung

    Da serviert die DASA Arbeitswelt Ausstellung ein Schmankerl: FOODPRINTS ist eine interaktive Ausstellung über Ernährung und lädt ab 29.10.22 auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Zukunft von Technik und Ernährung in Dortmund ein. Das “tasteLAB ist ein Koch- und Schmeckbereich, in dem täglich einige ungewohnte Kostproben zum Schnabulieren bereitstehen. In Mitmach-Stationen tischt die DASA mundgerechte Wissenshäppchen auf und einige Snacks aus der Kulturgeschichte des Essens gibt’s noch auf die Hand. Die Ausstellungsgäste entdecken, was alles im Essen steckt – an Technologie, an Ressourcen und nicht zuletzt an Arbeitsprozessen.

    Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf die Frage des “Fußabdrucks”, also darauf, welche ökologischen, sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Zutaten wir täglich mitverzehren.

    FOODPRINTS ist eine Ausstellung des Technischen Museums Wien in Kooperation mit dem Parque de las Ciencias in Granada und der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Ziel ist es, den internationalen Austausch und die nachhaltige Museumspraxis zu fördern.

    14.02.23, 17-19 h
    Reste-Kochen
    Experimentelles Kochen im “tasteLAB”
    Gemeinsam mit den Lebensmittelretterinnen von ‘Frau Lose’ kochen wir ein nachhaltiges Gericht aus dem, was im Handel so übrig bleibt.
    Anmeldung: besucherdienst-dasa@baua.bund.de | 15 EUR

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    KONFLIKTE – Eine Ausstellung über Streitkultur

    24.03.22-28.01.24
    Konflikte sind allgegenwärtig – in der Familie, im Arbeitsleben, in der Politik. Ebenso vielfältig sind ihre Erscheinungsformen: Ob Gewissensbisse, Zoff zu Hause, Tarifstreik oder
    die derzeitigen Kriege und Krisen – Konflikte verändern die Welt, im
    Großen wie im Kleinen.

    Die Ausstellung “Konflikte” ergründet die Entstehung von Konflikten und fragt nach Lösungsstrategien. Wann und wie entsteht ein Konflikt? Wann ist eine Angelegenheit einen Konflikt wert? Wann lohnt es sich, einen Streit vom Zaun zu brechen, Stellung zu beziehen? Und wann ist es Zeit, Kompromisse zu suchen? Ihr betretet szenografische Raumbilder, die sich in vier Bereichen zum Thema “Innere Konflikte”, “Private Konflikte”, “Gesellschaftskonflikte” und “Konflikttheorie” gliedern. Es gibt Medienstationen und Objekte zu entdecken,die auf anschauliche und überraschende Weise einen Zugang zu diesem komplexen Thema ermöglichen. Entdeckt Dioramen mit Methoden zur Konfliktlösung. Und: Bezieht selbst Stellung!

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    VERANSTALTUNGEN

    Jugend forscht – Regionalwettbewerb

    15.02.23
    Unter dem Motto “Mach Ideen groß!” startet “Jugend forscht” in die neue Wettbewerbs-Runde. Egal ob Flecken-Entferner ohne Waschmittel, kalte Kristalle oder neue Brennstoffe: Innovative Ideen aus “jungen” Köpfen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind hier garantiert.
    Mit Feierstunde für Angehörige und Gäste ab 16 h. Dafür: Eintritt frei.

    Letzte Hilfe – Grundlagenwissen zu Sterben und Tod

    08.02.23| 11-15 Uhr
    22.03.23 | 13-17 Uhr
    NEU FÜR KINDER (8-16 Jahre)

    Begleitung bis in die letzten Lebensstunden: für viele Menschen ein inniger Wunsch, für
    die Angehörigen eine Herausforderung. Wie man Leiden lindern kann oder Abschied nimmt steht ebenso auf der Agenda wie viele praktische Fragen rund um die Patientenverfügung.
    Veranstalter: Hospiz Am Ostpark, bethel.regional. aus Dortmund
    Anmeldung | keine Gebühr

    Maker Faire Ruhr

    Das Ideen- und Erfinder-Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation
    25 + 26.03.23, 10.00 – 18.00 Uhr

    Wenn Gurken Strom erzeugen, Droiden blinken und das Jahrhundert von gestern in die Welt von morgen einlädt, ist wieder Maker Faire Ruhr. Phantastisches, Verrücktes und Digitales: Das sind die Zutaten für dieses Festival der Extra-Klasse. Die DASA verwandelt sich erneut in ein kreatives Ideenlabor.
    Außergewöhnliche Aussteller*innen präsentieren, was sie in Hinterhöfen und Garagen, Dachböden und Gärten fabriziert haben. Hier stehen Basteln, Bauen, Erkunden, Experimentieren, Upcycling und vor allem Spaß haben im Mittelpunkt. Zu Gast sind Steampunker, Programmier-Cracks, 3-D-Begeisterte oder FabLabs, schwerpunktmäßig aus dem Ruhrgebiet.
    Wer mag, kann außerdem an Workshops am Stand oder Vorträgen teilnehmen.

    Mehr unter http://www.makerfaire-ruhr.com

  3. Besucherzahlen 2022: DASA auf Aufholjagd (PM)

    Der lange Atem der Pandemie: Auch im vergangenen Jahr sind die Corona-Folgen für die DASA Arbeitswelt Ausstellung noch spürbar gewesen. Doch der Aufwärtstrend in Sachen Besucherzahlen ist seit Jahresmitte deutlich.
    Mit satten 150.000 Gästen hat die DASA das Jahr 2022 beendet. In den beiden Vorjahren lag der Wert bei jeweils nur 60.000, Corona ließ eben grüßen, das Haus war über Monate geschlossen.

    Auch in 2022 gab es bis nach Ostern noch reichlich Einschränkungen. Dennoch hat die DASA nun wieder rund 75% ihres “üblichen” Besuchervolumens erreicht. Auch die Zahl der gebuchten Angebote wie Führungen hat sich wieder erholt und erreicht etwa Zweidrittel im Vergleich zu früher. Mit attraktiven Ausstellungen und wieder geplanten Großveranstaltungen wie der Maker Faire Ruhr im März hofft das Ausstellungshaus daher auch in 2023 weiter auf regen Zuspruch.

  4. Ausstellung in der DASA – Lehrkräfteinfo zu “FOODPRINTS” (PM)

    Wie Lehrkräfte die aktuelle Ausstellung “FOODPRINTS” über Ernährung im Unterricht nutzen können, zeigt eine Online-Einführung am Dienstag, 17.01.23, 17-18 Uhr. Hierbei geht es um die Frage, wie anhand der Ausstellung Themen wie Ernährung, Technik und Nachhaltigkeit im Unterricht zum Einsatz kommen können. Die Ausstellung macht Appetit auf die Frage, wie wir uns künftig ernähren und gibt historische Rückblicke.

    DASA-Pädagogin Marleen Schulze Middendorf führt durch einen einstündigen Rundgang. Interessierte können ihn ganz bequem am heimischen Rechner mitmachen. Schwerpunkt sind neben Einblicken in die Ausstellung die Vermittlungsmöglichkeiten für die Sekundarstufe I.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter besucherdienst-dasa@baua.bund.de ist nötig, um den Online-Zugang zugeschickt zu bekommen. Die Ausstellung “FOODPRINTS” steht noch bis zum 27. August 2023 und stammt aus dem Technischen Museum in Wien.

  5. Führung im Westfalenpark zum Thema „essbare Wildpflanzen“ (PM)

    Auf einem Auge wild?! Mit essbaren Wildpflanzen fit durch’s ganze Jahr, das ist das Motto der ersten Führung, die dieses Jahr am kommenden Sonntag, 29. Januar 2023 von 11 bis 12 Uhr im Westfalenpark Dortmund stattfindet.

    Zu jeder (!) Jahreszeit finden wir in essbaren Wildpflanzen wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Das macht sie zum Immunbooster und heimischen Superfood. Ihre gesunde, ursprüngliche Kraft kann unsere Ernährung bereichern. Regional, saisonal und ur-bio. Mit diesem Spaziergang zu wilden Ecken im Westfalenpark will die Journalistin und zertifizierte Fachberaterin Claudia Maschner neugierig machen – auf die Ernährung mit essbaren Wildpflanzen.

    Woran können wir die richtigen Pflanzen sicher erkennen? Wie werden sie verwendet? Es gibt die wichtigsten Sammelregeln und Tipps, um sofort mit der Selbstversorgung beginnen zu können.
    Anmeldungen laufen über E-Mail westfalenpark@dortmund.de oder telefonisch unter 0231 50-26100. Informationen sind auch auf Westfalenpark.de zu finden.

    Claudia Maschner bietet 2023 über das ganze Jahr sechs Führungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten an, die vorab auf der Internetseite des Westfalenparks und über Social Media angekündigt werden.

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