Hunderttausende für Final-Wochenende in Dortmund erwartet

Der BVB im Finale der Champions League: Drei Standorte für Public Viewing übertragen live

Im Dortmunder Rathaus wurden die Pläne für das Public Viewing am Finaltag der Champions League vorgestellt. Foto: Julius Obhues für Nordstadtblogger.de

Es ist der größte internationale Erfolg von Borussia Dortmund seit 2013 – durch die gewonnenen Halbfinal-Spiele gegen Paris Saint-Germain (beide 1:0) steht der Verein im Finale der Königsklasse. Damals wie heute ist das Ziel klar: In Wembley den Henkelpott holen. Viele eingefleischte Fans werden am 1. Juni nach London reisen, viele bleiben aber auch in Dortmund. Alles Wichtige über das Public Viewing lesen sie hier.

Größtes Public Viewing für den BVB jemals in Dortmund

Der Andrang nach Dortmund wird gigantisch: Mit über 300.000 Menschen in Schwarz-Gelb rechnet Polizeipräsident Gregor Lange am ersten Juni-Wochenende. Damit trotzdem alle das Spiel, zumindest an der Leinwand, verfolgen können, plant die Stadt drei Standorte für das Public Viewing.

Auch auf dem Festplatz Eberstraße  soll es ein Public Viewing geben – einer von drei Orten. Archivfoto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

So sollen auf dem Festplatz Fredenbaum an der Eberstraße, dem Hansaplatz und in den Westfalenhallen 3 und 4 Fans zusammenkommen. Der Friedensplatz ist durch eine Parallelveranstaltung belegt und kann daher nicht, wie sonst in den letzten Jahren, genutzt werden.

Es soll das bisher größte Public Viewing für den BVB werden, das Dortmund bisher gesehen hat. Auf dem Festplatz an der Eberstraße in der Nordstadt können bis zu 20.000 Fans das Spiel auf einer 95 Quadratmeter großen Leinwand verfolgen.

Auch wenn der Ball in London erst um 21 Uhr rollt, geht das Fest bereits um 16 Uhr los. Ein buntes Programm mit Musik werde angeboten, erklärt Schausteller Patrick Arens. Für eine ungestörte An- und Abreise werde die Stadt ab Samstag, 1. Juni, 12 Uhr an der Eberstraße Haltverbote einrichten.

An drei Orten soll es ein Public Viewing geben. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Nicht ganz so groß, aber mit ähnlich guter Stimmung können Fans am Hansaplatz das Spiel verfolgen. Maximal 7.500 Menschen können hier auf einer 53 Quadratmeter großen Leinwand hoffentlich viele Tore der Borussia genießen.

Das sorgt auch für eine logistische Herausforderung. Innerhalb von drei Stunden muss die Szenerie aufgebaut werden, vorher findet, wie jeden Samstag, der Wochenmarkt statt.

Für beide Orte ist der Schaustellerverband Rote Erde zuständig. Für Kaltgetränke und Grillstände ist demnach gesorgt. Besucher:innen sollten allerdings das strikte Glasflaschenverbot beachten. Der Eintritt ist kostenlos.

U-Bahnen fahren am Abend des Champions League Finales länger

Auch Indoor können rund 11.000 Fans das größte Event im Vereinsfußball genießen. Die Westfalenhallen 3 und 4 im südlichen Teil der Innenstadt öffnen ihre Pforten, allerdings nur für Fans, die zuvor ein Ticket gekauft haben. Ab Mittwoch, 15. Mai, 10 Uhr können diese über die Website des Veranstalters für einen Preis von 9,09 Euro erworben werden. Über den Nordeingang können Besucher:innen ab 18 Uhr in die Hallen strömen. Neben einem grandiosen Fußballabend gehören auch DJ-Sets und Livemusik zum Rahmenprogramm.

2013 gab es das Endspiel auch in der Westfalenhalle zu sehen. Die große Halle ist dieses Mal belegt, Public Viewing gibt es in den Hallen 3 und 4. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Fans an den genannten Standorten müssen sich keine Sorgen machen, trotz des ein oder anderen Kaltgetränks nach Hause zu kommen. Alle Standorte sind gut an den ÖPNV angebunden. Auf volle Bahnen muss man sich aber einstellen: Zusätzlich zum Champions League Finale findet in Dortmund das Kultur-Festival „Extraschicht“ und ein Bier-Fest auf dem Friedensplatz statt.

„Am Finaltag (1. Juni) werden alle Stadtbahnlinien von DSW21 länger unterwegs sein und die Fahrgäste mindestens bis 1 Uhr nachts ab Stadtmitte in die Außenbezirke bringen. Die U45 wird bis nach 1 Uhr in der Nacht die U41 bis Fredenbaum bzw. ab Fredenbaum verstärken. Auf den Linien U45/U46 wird DSW21 ab 18 Uhr im regulären 10- bzw. 15-Minuten-Takt durchgängig Zwei-Wagen-Züge einsetzen“, erklärt die Stadt.


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Reaktionen

  1. ExtraSchicht: Hoesch Museum in Dortmund sagt Teilnahme wegen Champions League-Finale ab (PM)

    Ein Spielort weniger bei der ExtraSchicht 2024: Das Hoesch Museum in Dortmund hat seine Teilnahme an der langen Nacht der Industriekultur abgesagt. Grund dafür ist das Champions League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid, das ebenfalls am 1. Juni stattfindet. Wegen der damit verbundenen Fußballübertragungen sowie möglicher Autokorsos rund um den Borsigplatz sei eine sichere und zuverlässige An- und Abreise der Gäste nicht zu gewährleisten, so die Leiterin des Museums.

    Die ExtraSchicht 2024 findet in diesem Jahr im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Route Industriekultur statt. Projektträger ist die Ruhr Tourismus GmbH, Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Gefördert wird die ExtraSchicht 2024 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der RAG-Stiftung sowie der RAG Montan Immobilien GmbH.

    Weitere Infos: http://www.extraschicht.de

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