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CORONA: Das öffentliche Leben in Dortmund soll weitgehend zum Erliegen kommen – es gibt aber keine Ausgangssperre

Jetzt schließt auch der Zoo  – die Freizeit draußen sollten Menschen nicht in Gruppen verbringen.

Der Krisenstab der Stadt Dortmund hat am heutigen Montag (16. März 2020) erneut getagt. Oberste Ziele bleiben die Unterbrechung von Infektionsketten sowie die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. Die aktuellsten, zentralen Themen sind der Sachstand und das weitere Vorgehen aus medizinischer Sicht durch das Gesundheitsamt sowie die Sicherstellung der Betreuung der Kinder, deren Eltern als sogenannte Schlüsselpersonen der kritischen Infrastruktur angehören.

Erster Coronafall mit unklarer Ansteckung – das Virus ist wohl „angekommen“

Das Gesundheitsamt meldet 37 positiv auf den Coronavirus getestete Personen. Die Zahl basiert auf den bislang 40 eingegangenen Ergebnissen der 74 gestern durchgeführten Tests. Heute wurden 198 Abstriche genommen. Mit den Ergebnissen wird in den nächsten ein bis zwei Tagen gerechnet.

Dr. Frank Renken, Leiter Gesundheitsamt Dortmund

Dr. Frank Renken ist Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes. Foto: Klaus Hartmann

Weiterhin handelt es sich überwiegend um leichtere Krankheitsverläufe. Am Sonntag wurde erstmals eine Frau, die sich in der Inkubationszeit nicht in einem bekannten Risikogebiet aufgehalten hat und auch keinen Kontakt zu einem bekannten anderen Corona-Patienten hatte, positiv getestet.

Deshalb geht der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Frank Renken davon aus, dass es nun eine beginnende Ausbreitung des neuen Coronavirus in der Bevölkerung auch in Dortmund gibt. Aus Sicht des Gesundheitsamtes gilt diese Bewertung nicht nur für Dortmund.

„Deshalb sind Maßnahmen, um die Sozialkontakte aller Bürgerinnen und Bürger einzuschränken, dringend erforderlich. Solange wir davon ausgehen konnten, dass nur die Personen, die wir als gemeldete Fälle erkannt haben, das Virus weiter verbreiten können, haben wir durch Umgebungsuntersuchungen versucht, Infektionsketten zu unterbrechen“, berichtet Dr. Renken.

„Jetzt müssen wir zusätzlich zu unserer Suche nach Kontaktpersonen weitere Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung zu verlangsamen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, durch Veränderungen des eigenen Verhaltens das Risiko für eine Ansteckung zu verringern. Deshalb wird es immer wichtiger, Sozialkontakte einzuschränken“, so der Leiter des Gesundeheitsamtes.

Änderungen bei der Abstrich-Diagnostik wegen 100 Meter langer Warteschlange

Änderungen muss es auch bezüglich der Abstrich-Diagnostik geben. Am heutigen Tag war die Diagnostikstelle im Gesundheitsamt völlig überlaufen. Die Warteschlange war zeitweise etwa 100 Meter lang. Sehr viele verunsicherte Bürgerinnen und Bürger wollten Abstriche machen lassen, weil sie aus Urlaubsregionen zurückgekommen waren, die nun vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet definiert sind. Auch der Wunsch nach Bescheinigungen zur häuslichen Quarantäne wurde vielfach geäußert.

14 Menschen wurden in Dortmund positiv getestet, 68 Untersuchungen stehen noch aus. Foto: Stadt Dortmund

Das Gesundheitsamt meldet 37 positiv auf den Coronavirus getestete Personen. Heute wurden 198 Abstriche genommen.

Daher weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass Abstriche nur noch bei erkrankten Personen durchgeführt werden, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist.

„Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, deshalb kann die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht mehr durchgeführt werden. Ausnahmen regelt das Gesundheitsamt nur für Bereiche, die zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung erforderlich sind“, erläutert der Gesundheitsamt-Chef.

Um für die erkrankten Menschen gleichzeitig eine einfachere Diagnostik zu ermöglichen, werden zusätzlich zu der Diagnostikstelle im Gesundheitsamt dienstags und donnerstags in der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr durch Dr. Rodewyk in seinen Praxisräumen Testungen angeboten. Auch dort gilt, dass ausschließlich für Erkrankte nach vorheriger telefonischer Anmeldung eine Diagnostik durchgeführt wird. Über die Diagnostikmöglichkeiten im weiteren Verlauf der Woche wird informiert.

Die Corona-Hotline ist mit zum Teil rund 10.000 Anrufen pro Stunde absolut überlastet

Viele Tipps sind bekannt, dennoch legten 10.000 Anrufe die Corona-Hotline in Dortmund lahm.

Viele Tipps sind bekannt, dennoch legten 10.000 Anrufe die Corona-Hotline in Dortmund lahm.

In diesem Zusammenhang gibt die Stadtverwaltung folgenden dringenden Hinweis: Die Corona-Hotline ist mit zum Teil rund 10.000 Anrufen pro Stunde absolut überlastet – trotz der Verstärkung des Teams durch weitere Fachkräfte aus den Bereichen Gesundheit und Rettungsdienst.

Die Dortmunderinnen und Dortmunder werden gebeten, sich vor einem Anruf auf der Homepage der Stadt unter www.dortmund.de über alle Fragen rund um das Coronavirus zu informieren. Die FAQs werden laufend aktualisiert und ergänzt.

Die allermeisten Fragen, die zurzeit noch telefonisch beantwortet werden, lassen sich auf diese Weise klären. Bitte nur in dringenden Fällen anrufen, appelliert die Stadtverwaltung.

Kinderbetreuung und Schulen hatten nur wenige zu betreuende Kinder

Die Kitas und Schulen sind seit dem heutigen Montag geschlossen. Foto: Alex Völkel

Die Kitas und Schulen sind seit dem heutigen Montag geschlossen. Foto: Alex Völkel

Heute trat die Verfügung der Landesregierung in Kraft, Kindertageseinrichtungen und Schulen für den Regelbetrieb zu schließen.

Eine Notbetreuung wird für Kinder Alleinerziehender oder Eltern und Betreuungspersonen in Kindertageseinrichtungen, bei Kindertagespflegepersonen und in Schulen bis einschließlich zur 6. Klasse dann ermöglicht, wenn das Kind symptomfrei ist, wissentlich keinen Kontakt zu Infizierten hatte, kein Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten vorlag und beide Elternteile oder Alleinerziehende zum Personenkreis „Schlüsselpersonen“ gehören.

Für den heutigen Tag und morgen gilt: diese beiden Tage werden zur Organisation der Betreuung in den einzelnen Schulen und Kitas als Übergangstage bis zu weiteren Festlegungen genutzt. Wichtig ist, dass für die Umsetzung nach den landesseitig vorgegebenen Regeln zunächst Erfahrungswerte in Dortmund gesammelt werden.

Die Lage heute war nach Rückmeldung von Kindertageseinrichtungen und Schulen ruhig. An Grundschulen und weiterführenden Schulen waren nur sehr wenige Kinder zur Notfallbetreuung anwesend, dies gilt auch für Kindertageseinrichtungen.

Die Erfahrungen des heutigen Tages wurden gemeinsam mit den Trägern ausgetauscht. Die zukünftigen Bedarfe werden an die Notwendigkeiten angepasst. Ab Mittwoch müssen Eltern eine einheitliche, vom Land vorgegebene Arbeitgeberbescheinigung vorlegen. Das Formular ist unter www.dortmund.de abrufbar.

Kritik am Land – die Regelungen waren erst sehr spät für Kommunen verfügbar

In Zeiten von Coronaviren kommt das Händeschütteln gänzlich aus der Mode. Foto: Alex Völkel

Die Stadt Dortmund arbeitet unter Hochdruck an den sich aus den neuen Erlassen der Landesregierung vom späten Sonntagabend ergebenden Folgen und Maßnahmen.

Das betrifft die näheren Regelungen zur Betreuung wie zum Beispiel auch die Definition zu den Schlüsselpersonen der kritischen Infrastruktur. Dies und weitere Einzelfestlegungen in Bezug auf die Betreuung in den Kitas und Schulen haben die Stadt Dortmund gestern Abend um 21.45 Uhr über den Städtetag erreicht. Auch die Stadt Dortmund ist dabei, die Definitionen für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu konkretisieren.

Der „Erlass zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen ab dem 16.03.2020 und 17.03.2020“ des Landes war erst nach 23 Uhr am gestrigen Sonntag über die Homepage der Landesregierung verfügbar. Die Stadt Dortmund setzt den Erlass im Rahmen einer Allgemeinverfügung um. Diese tritt am 17.03.2020 um 0:00 Uhr in Kraft.

Schließungen von Discos, Fitnessstudios, Wettbüros, Einrichtungshäusern und Spielhallen

Trotz des Wetters menschenleer bleibt der Westfalenpark – er muss schließen. Foto: Thomas Engel

Hier werden weitere Maßnahmen auf Basis des Infektionsschutzgesetzes angeordnet, die zum Schutz der Bevölkerung die Infektionsketten verlangsamen sollen.

Von diesen Maßnahmen betroffen sind unter anderen Gemeinschaftseinrichtungen, Krankenhäuser, Discos, Gaststätten, Fitnessstudios, Kinos, Spielhallen, Wettbüros, Einrichtungshäuser, Shopping-Malls, Berufsschulen, Hochschulen etc.

Versammlungen unter freiem Himmel sind grundsätzlich untersagt, eine Zulassung ist nur nach vorheriger individueller Verhältnismäßigkeitsprüfung möglich.Die Maßnahmen werden von Mitarbeitenden des Ordnungsamtes kontrolliert. Bei Zuwiderhandlungen erfolgen Schließungen und Zwangsgelder.

Interessenten an Tierheimtieren sollen sich telefonisch anmelden. Archivfoto: Karsten Wickern

Die Stadt Dortmund rät allen, die ihre Freizeit gerne draußen verbringen möchten, das möglichst nicht in größeren Gruppen zu tun, Menschenansammlungen zu vermeiden und den nötigen „Sicherheitsabstand“ zueinander zu wahren.

Der Zoo, der Westfalenpark und das städtische Tierheim sowie das Dietrich-Keuning-Haus bleiben ab dem morgigen Dienstag bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.

Im Tierheim abgegebene Fundtiere können von ihren Halterinnen und Haltern täglich im Zeitraum von 12 bis 13 Uhr abgeholt werden. Interessenten von vermittlungsfähigen Tierheimtieren werden gebeten, sich in diesem Zeitraum telefonisch im Tierheim unter 170 680 zu melden, um einen Termin abzusprechen. Digitale Steckbriefe der vermittelbaren Hunde, Katzen und Kleintiere können auf der Internetseite des Tierheims (www.tierheim.dortmund.de) eingesehen werden.

Keine Termine mehr für Trauerfeiern in städtischen Trauerhallen

Die städtischen Trauerhallen sollen geschlossen bleiben – es gibt keine neuen Termine für Trauerfeiern.

Ab sofort nehmen die Friedhöfe Dortmund keine Termine mehr für Trauerfeiern in städtischen Trauerhallen an. Der Eigenbetrieb mit insgesamt 32 Friedhöfen im Dortmunder Stadtgebiet wird aber fest zugesagte Termine für die nächsten Tage nicht absagen.

Die Friedhöfe bitten um Verständnis dafür, dass in den Trauerhallen die empfohlenen Abstandsregelungen für die Besucherinnen und Besucher nicht eingehalten werden könne.

Die Friedhofsverwaltung möchte Hinterbliebenen jedoch trotzdem einen möglichst würdevollen Abschied ermöglichen – allerdings im kleineren Rahmen, im familiären Kreis und direkt am Grab.

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14 Gedanken über “CORONA: Das öffentliche Leben in Dortmund soll weitgehend zum Erliegen kommen – es gibt aber keine Ausgangssperre

  1. Jenni

    Ich finde es richtig das alles geschlossen wird damit der Virus sich nicht noch mehr ausbreiten kann. Was ich aber nicht verstehe ist das Erzieher trotzdem in die Einrichtungen kommen sollen obwohl keine Kinder betreut werden müssen. Da sollen die Menschen dann andere Arbeiten in den Einrichtungen absolvieren. Kann dann dort der Virus nicht verbreitet werden?

  2. Anonymous

    Hauptsache alle Großraumbüros in Dortmund dürfen weiter in Betrieb bleiben….
    Hunderte Menschen sitzen dicht an dicht in einem Raum, Sitzplätze und Tastaturen werden geteilt und es gibt kein Desinfektionsmittel. So lange man solche Praktiken weiter erlaubt kann ich Maßnahmen wie die Schließung von Spielplätzen nicht ernst nehmen. Meiner Meinung nach müssten Eigentümer von Großraumbüros dazu verpflichtet werden Home Office anzubieten, wenn es technisch möglich ist. Früher oder später wird ansonsten ein Infizierter hunderte andere Menschen anstecken. Auch das Gesundheitsamt zeigt keinerlei Interesse an der Situation. Bei der Hotline heißt es nur „wir arbeiten hier unter denselben Bedingungen, das ist schon in Ordnung“. Es will mir nicht in den Kopf: Soziale Kontakte soll man meiden, aber auf engstem Raum zusammen arbeiten ist nicht problematisch? Ich versteh’s nicht.

  3. DSW21 (Pressemitteilung)

    Eingeschränktes Angebot bei Bus und Bahn ab dem 23. März

    Wegen des Coronavirus‘ ist das öffentliche Leben in Dortmund erheblich eingeschränkt. Aufgrund des starken Rückgangs der Nachfrage reduziert DSW21 deshalb sein Angebot ab Montag, dem 23. März, deutlich. Es entspricht dann in etwa dem Angebot eines Sonntagnachmittags, allerdings mit einem Betriebsbeginn von ca. 5.30 Uhr und einem Betriebsende von ca. 20.30 Uhr. Konkret bedeutet das:

    Stadtbahn
    Alle acht Stadtbahnlinien fahren zwischen ca. 5.30 Uhr morgens und ca. 20.30 Uhr im 15-Minuten-Takt (anstatt des sonst üblichen 10-Minuten-Takts).
    DSW21 setzt größere Bahnen oder Zweiwagen-Züge ein, um Fahrgästen mehr Platz in den Fahrzeugen zu bieten.

    Bus
    Die Buslinien fahren ebenfalls zwischen ca. 5.30 Uhr morgens und ca. 20.30 Uhr abends nach einem Fahrplan wie er sonst an einem Sonntagnachmittag gilt. Auf den meisten Linien bedeutet das einen 30-Minuten-Takt.
    Der NachtExpress (NE) entfällt somit ganz, das gilt auch für die Wochenenden.
    Die Gewerbegebiete in Ellinghausen (IKEA), Brackel (Amazon) und der Indupark werden – wie sonntags – auch nicht direkt angefahren. Für den Bereich Logistikpark Westfalenhütte finden zurzeit Abstimmungen statt, um weiterhin zu den Schichtwechseln Busverbindungen anbieten zu können.
    Die AnrufSammelTaxis (AST) sowie die Linien zum Dortmund Airport (AirportExpress, der AirportShuttle und 490) entfallen.
    DSW21 wird möglichst Gelenkbusse einsetzen, um Fahrgästen mehr Platz in den Fahrzeugen zu bieten.

    Fahrplanauskünfte
    Aktuelle Informationen zum Angebot und zu allen Maßnahmen sowie Fahrplanauskünfte finden Sie auf http://www.bus-und-bahn.de (bub.mobi). Da es sich um einen Sonderfahrplan handelt, finden Sie die genauen Fahrten nur im Web sowie in der DSW21-App, nicht aber in den gedruckten Auskunftsquellen wie z.B. dem Fahrplanbuch oder Aushängen. Nutzen Sie zur Orientierung bitte auch die digitalen Anzeiger vor Ort.

    Hintergrund und Ausblick
    DSW21 folgt den Vorgaben der Behörden sowie den Empfehlungen der ÖPNV-Branche. Alle Maßnahmen werden so kurzfristig wie möglich angepasst, sollte dies nötig sein. Die Gesundheit aller Beteiligten – Mitarbeitenden wie Fahrgästen – steht dabei an erster Stelle. Gleichzeitig wird DSW21 alles dafür tun, seine Aufgabe in der Daseinsvorsorge wahrzunehmen und das eingeschränkte Angebot in angemessener Weise zu erbringen.
    Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter des Betriebs bei DSW21, meint dazu: „Auch für uns bedeutet Corona mit seinen Folgen eine Ausnahmesituation. Wir müssen deshalb um Ihr Verständnis bitten. Wir werden Erfahrungen sammeln und unser Angebot weiter anpassen. Wir werden auf einzelne Einrichtungen zugehen und Lösungen finden. Wir lernen täglich dazu, insofern sind wir auch in dieser Situation für Hinweise und Rückmeldungen unserer Fahrgäste dankbar.“

    Kontakt und Fragen
    Die KundenCenter an der Petrikirche, am Bahnhof Hörde und in Castrop-Rauxel sowie der HaltePunkt in der Kampstraße sind bis auf Weiteres geschlossen.
    Bitte nutzen Sie folgende Kontaktmöglichkeiten:
    • Fragen und Hinweise zum Angebot: 0231.955-3385, kundenresonanz@dsw21.de
    • Servicenummer („Schlaue Nummer“): 0180 6 504030 (0,20 €/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobil max. 0,60 €/Anruf)
    • Abonnenten: 0231.955-2555, abo@dsw21.de
    • Weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: https://www.bus-und-bahn.de/31043.html

  4. Flughafen Dortmund (Pressemitteilung)

    Passagieraufkommen am Dortmund Airport schrumpft stark – Shops und Besucherterrasse schließen

    Die von der NRW-Landesregierung beschlossenen Einschränkungen im Freizeitbereich zur Eindämmung des Coronavirus sowie die sich weltweit ständig verschärfenden Einreisebestimmungen, haben nicht nur negative Auswirkung auf den Flugverkehr am Dortmund Airport. Auch Shops, die Besucherterrasse und Buslinien sind betroffen.

    Passagierentwicklung
    Die Passagierzahlen am Dortmund Airport entwickeln sich stark rückläufig und sinken von Tag zu Tag zuletzt auf über minus 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahrestag. Damit erlebt der Flughafen einen nie dagewesenen Einbruch seiner Fluggastzahlen.

    Besucherterrasse
    Die Besucherterrasse am Dortmund Airport bleibt ab sofort bis zum 19. April geschlossen.

    Busverbindung
    Im Zuge der Reduzierung des Fahrplanangebotes wird DSW21 ab Montag, den 23. März, den Verkehr der Buslinie 490 einstellen. Damit entfällt die direkte Busverbindung zwischen Aplerbeck und dem Dortmund Airport sowie der Shuttletransport zwischen den Parkplätzen P6 und P5 und dem Terminal. Zeitgleich werden auch der AirportExpress zwischen dem Dortmunder Hauptbahnhof und dem Dortmund Airport sowie der AirportShuttle zwischen dem Bahnhof Holzwickede und dem Dortmund Airport eingestellt.

    Shops
    Mit dem Coffee Fellows, Take Away, der East Bar und West Bar und dem Bella Vista schließen zum Wochenende alle gastronomischen Angebote am Airport. Auch der Heinemann Duty Free Shop ist seit dem 18. März 2020 geschlossen.

  5. Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH (Pressemitteilung)

    Planbare Behandlungen im St.-Johannes-Hospital werden verschoben

    um eine mögliche weitere Verbreitung des Coronavirus und eine Ansteckung besonders gefährdeter Personengruppen zu vermeiden und im Notfall ausreichend Versorgungskapazitäten vorhalten zu können, verschieben wir im St.-Johannes-Hospital planbare Behandlungen, die auch zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden können.

    Wir möchten unsere medizinischen Ressourcen in dieser außergewöhnlichen Situation zielgerichtet einsetzen, um weiterhin Schwererkrankte bestmöglich zu versorgen, Intensivkapazitäten vorzuhalten und Überlastungen möglichst zu vermeiden.
    Wir danken allen Patienten und Angehörigen für ihr Verständnis!

  6. Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn (Pressemitteilung)

    Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund informiert

    Unsere Reaktionen:
    Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind oder Jugendlichen sind in dieser Situation besonders gefährdet. Alle gesellschaftlichen Vorsichtsmaßnahmen schützen auch die betroffenen Kinder und ihre Familien. Eine Begleitung durch externe Ehrenamtliche, die in die Familie kommen, verbietet sich derzeit vollständig. Löwenzahn hat daher vorübergehend alle Begleitungen ausgesetzt.Das gilt auch für die Treffen der Geschwistergruppen bis einschließlich April.

    Auch alle verschiebbaren Außentermine, Fortbildungen, Informationsveranstaltungen oder Arbeitsbesprechungen in größerem Rahmen wurden und werden abgesagt. Arbeiten im Löwenzahn Büro werden, wo immer möglich, ins Homeoffice verlegt. Im Dienst hält eine Stallwache die Erreichbarkeit aufrecht.

    Was können Sie tun um zu helfen:
    Bitte halten Sie sich an die Empfehlungen des Robert Koch Institutes. Vermeiden Sie soziale Kontakte. Verschieben Sie Reisen und Besuche. Meiden Sie Gruppen. ­Achten Sie auf Handhygiene und bleiben Sie zu Hause, wenn sich Krankheitssymptome zeigen. Sie helfen dadurch die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen und schützen dadurch das Leben die Kinder, die wir begleiten!
    Bleiben Sie auch weiterhin Teil unseres Netzwerkes und damit an der Seite der betroffenen Familien.

    Was können wir tun:
    Da die Betroffenen, als Hochrisikopersonen nicht mehr das Haus verlassen sollen, sind sie auf Hilfe angewiesen. Löwenzahn hat daher mit seinen Ehrenamtlichen einen Hilfs- und Einkaufsdienst für die Familien einrichten. Durch ständige Erreichbarkeit könne die Familien den Hilfsdienst auch für andere notwendige Verrichtungen in Anspruch nehmen, um das Haus nicht zu verlassen. Der Dienst ist für alle betroffenen Familien nutzbar. Eine Information an unsere Kollegen vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser ist bereits erfolgt.

  7. Handwerkskammer (HWK) Dortmund (Pressemitteilung)

    Rückstellung der Beitragsbescheide / Neue Hotlines und FAQ
    Volle Unterstützung für 20.000 Mitgliedsbetriebe in der Corona-Krise

    Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund konzentriert sich in der Corona-Krise auf die volle Unterstützung ihrer fast 20.000 Mitgliedsbetriebe im Kammerbezirk. Heute Vormittag wurde von der HWK-Führungsspitze deshalb die Entscheidung getroffen, die Beitrags- bescheide bis auf Weiteres zurückzustellen. Kammer-Präsident Berthold Schröder dazu: „Wir möchten mit diesem Schritt dazu beitragen, unsere Mitgliedsunternehmen in diesen unsicheren Zeiten ein Stück weit zu entlasten.“ Die Corona-bedingten wirtschaftlichen Folgen seien zum aktuellen Zeitpunkt schwer abzuschätzen. Jedoch sei das kunden- orientierte Handwerk bereits jetzt erheblich von den Auswirkungen der umfangreichen Schutz- und Präventionsmaßnahmen betroffen. Schröder: „Wir alle müssen jetzt enger zusammenstehen und uns solidarisch zeigen. Für die Handwerkskammer Dortmund bedeutet das auch, den Betrieben keine zusätzlichen Kostenverpflichtungen zuzumuten!“
    HWK-Hauptgeschäftsführer Carsten Harder: „Wir informieren unsere Mitglieder über jede neue Entwicklung, ganz besonders wenn es um Fragen nach finanzieller Unterstützung oder zu den Modalitäten und Anlaufstellen für Kurzarbeitergeld geht.“ Die Entscheidungen von Land und Bund zur Eindämmung der Pandemie trage man in vollem Umfang mit, auch wenn die Maßnahmen tiefgreifend seien und gerade den kleinen und kleinsten Betrieben besonders viel abverlange. Harder: „Wir stehen mit unseren Berater-Teams bereit, alle Fragen bestmöglich zu beantworten und individuell weiter zu helfen.“ Die Mitgliedsbetriebe könnten sich darauf verlassen, so Harder, dass die Kammer zu jedem Zeitpunkt über alle wichtigen Informationen verfüge und diese auf allen HWK-Kanälen veröffentliche.
    Da der Publikumsverkehr derzeit ruhen muss, werden zudem für alle wichtigen Fachbereiche Hotlines frei geschaltet. „Wir wollen sicher- stellen, dass wir für unsere Mitgliedsbetriebe auch in einer Zeit besonderer Herausforderungen besten Service leisten“, sagt Harder. Die Hotline-Nummern sowie die FAQ’s stehen in Kürze auf der HWK- Homepage: http://www.hwk-do.de

  8. Grüne Dortmund (Pressemitteilung)

    Soforthilfe-Fonds für Selbstständige, Kulturschaffende und Eltern – GRÜNE setzen sich für Soforthilfen ein

    Die Fraktion der GRÜNEN im Landtag fordert die sofortige Einrichtung eines „Corona-Krisenfonds“ für NRW in Höhe von 15 Milliarden Euro. Damit sollen betroffene Betriebe, Solo-Selbstständige und Kulturschaffende, die durch die Coronakrise akut in ihrer Existenz bedroht sind, schnelle und unbürokratische Soforthilfen beziehen können. Die Landtagsfraktion setzt damit einen Vorschlag um, den die OB-Kandidatin der GRÜNEN in Dortmund, Daniela Schneckenburger, gemacht hatte. Auch die GRÜNE Ratsfraktion hatte sich schon im Finanzausschuss mit einem Antrag auf unbürokratische Unterstützung für existentiell bedrohte Freischaffende und Kleinstunternehmer – notfalls auch durch die Stadt – stark gemacht. Entsprechende Gelder müssen jetzt umgehend zur Verfügung gestellt werden.

    „Das ist genau der richtige Weg. Jede abgesagte oder verschobene Messe, jedes geschlossene Café, jedes abgesagte Konzert und jedes leere Restaurant werden derzeit zu existenzbedrohenden Situationen für die Veranstalter*innen und Betreiber*innen – das gilt auch für viele Soloselbständige in unterschiedlichen Branchen. Jetzt gilt es, durch Überbrückungshilfen Existenzen zu sichern“, begrüßt Daniela Schneckenburger den Antrag der GRÜNEN Landtagsfraktion.

    Mit dem von den NRW-GRÜNEN vorgeschlagenen Krisenfonds sollten auch Eltern entlastet werden. So soll das Land aus dem Fonds Elternbeitragserstattungen für ausgefallene Kinderbetreuungszeiten finanzieren. Zusätzlich soll auch die Finanzverwaltung des Landes zur Entlastung akut betroffener Bürgerinnen und Bürger beitragen, indem sie großzügige, zinslose Stundungen ermöglicht, Vorauszahlungen reduzieren lässt und auf Vollstreckungen offener Forderungen vorübergehend verzichtet. Zur Finanzierung des Fonds wollen die GRÜNEN eine Ausnahmeregelung der Schuldenbremse ermöglichen.

    „Auch Dortmund und seine Bürger*innen benötigen nun die solidarische Unterstützung des Landes, um die Folgen der Krise abschwächen zu können. Die Landesregierung und Ministerpräsident Laschet sollten deshalb diese Forderung nach einem Schutzschirm umsetzen“, so Daniela Schneckenburger.

  9. NGG Dortmund (Pressemitteilung)

    Corona Tarifvertrag in der Systemgastronomie
    Systemgastronomie: Absicherung von Unternehmen und Beschäftigten in Krisenzeiten

    Die Sozialpartner in der Systemgastronomie, die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS), übernehmen in Krisenzeiten Verantwortung für ihre Branche. In Rekordzeit haben sich beide Seiten auf eine Zusatzvereinbarung im gerade verhandelten Entgelttarifvertrag geeinigt. Diese tarifliche Vereinbarung ermöglicht rückwirkend ab 1. März 2020 die Einführung von Kurzarbeit in der Systemgastronomie und schafft somit rechtlich Zugangsmöglichkeiten zum Kurzarbeitergeld.

    BdS und NGG nehmen die Bedrohung der Branche durch die Corona-Pandemie ernst: Zurückgehende Gästezahlen, Umsatzeinbußen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens stellen eine Belastungsprobe für die Branche, deren Unternehmen und für die mehr als 120.000 Beschäftigten dar. Sandra Mühlhause, BdS-Präsidentin, ordnet das Ergebnis ein: „Wir haben in den letzten Tagen eine unglaubliche, gesundheitspolitische Dynamik erlebt, die nicht spurlos an unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft vorbeigegangen ist. Die Auswirkungen betreffen viele unserer überwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen. Deshalb mussten wir zügig Handeln. Das haben wir getan.“

    BdS-Hauptgeschäftsführerin und Verhandlungsführerin der BdS-Tarifkommission Andrea Belegante äußert sich deshalb auch sehr zufrieden über die vertrauensvolle Einigung im Eiltempo: „Die Sozialpartner haben mit der heute vereinbarten Ergänzung zur Kurzarbeit einen extrem wichtigen Schritt zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen, ausgelöst durch die ‚Corona-Krise‘, unternommen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle die enge, konstruktive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit dem Sozialpartner NGG. Mit dieser Lösung sichern wir Arbeitsplätze und verschaffen den Unternehmen etwas Luft zum Atmen“

    Manfred Sträter, Geschäftsführer NGG Dortmund: „Uns war es wichtig, dass wir den drohenden Einkommensverlust bei Kurzarbeit für die Beschäftigten mit der Regelung etwas abfedern können. Wenn ein Store schließt oder die Beschäftigten weniger eingesetzt werden und Kurzarbeit beantragt wird, dann müssen die Beschäftigten mit dem reduzierten Lohn, dem Kurzarbeitergeld und einer Aufstockung durch den Arbeitgeber auf 90 Prozent ihres alten Nettolohns kommen. Vor allem haben wir es geschafft, einen Kündigungsschutz zwei Monate über die Laufzeit der Kurzarbeit hinaus zu vereinbaren. Das ist ein Stück weit Sicherheit und sichert das Einkommen für Tausende unserer Mitglieder und die Beschäftigten in der Systemgastronomie.“ „Wir hoffen, dass wir damit auch ein Zeichen für andere Branchen setzen können. Am Ende dürfen die Beschäftigten nicht die leittragenden dieser Krise sein“, so Sträter weiter.

    Die NGG NRW fordert den Deutschen Hotel und Gaststättenverband (DEHOGA) auf, auch für diese Branche eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.

  10. Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW (Pressemitteilung)

    Corona-Krise: Freie Wohlfahrtspflege warnt vor Insolvenz sozialer Dienste und Einrichtungen

    Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Freien Wohlfahrtspflege bittet NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Corona-Krise um Unterstützung für die sozialen Dienste und Einrichtungen in NRW. „Da wir uns mit unseren absolut gesellschaftsrelevanten Diensten und Einrichtungen keinen Rückzug aus der Versorgung erlauben können, brauchen wir Ihre Unterstützung und schützende Zusage, dass öffentliche Finanzierungen weiter erfolgen und existenzgefährdende finanzielle Belastungen ausgeglichen werden“, schreibt der LAG-Vorsitzende Dr. Frank Johannes Hensel.

    In vielen notwendigen und systemrelevanten Arbeitsfeldern im Gesundheits- und Sozialsektor seien Liquiditätsengpässe zu verzeichnen, warnt Hensel. Grund seien Minderbelegungen, Aufnahmestopps und Personalnot. „Anders als kommerzielle Anbieter dürfen gemeinnützige Träger kaum Risikorücklagen bilden und sind für Schließungen oder Ausfallzeiten strukturell nicht ausgerichtet“, so Hensel.

    Wenn aber Kostenträger ankündigen, dass für nicht zu erbringende Leistungen auch keine Kosten übernommen würden, andererseits aber alle Vorhaltekosten weiter zu Buche schlügen, dann, so warnt Hensel, „werden Dienste und Einrichtungen in die Insolvenz gehen und während aber auch nach der Krise ausfallen“.

    Betroffen sei nahezu das gesamte Spektrum sozialer Arbeit: Beratungsstellen, Hilfen für Wohnungslose und andere besonders belastete Personengruppen, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, für Menschen mit Behinderung sowie ältere und pflegebedürftige Menschen.

  11. Landeselternkonferenz (Stellungnahme)

    MITHILFE DURCH MITWIRKUNG -SOLIDARITÄT-

    LIEBE ELTERN- was können wir tun? Unsere Mitwirkung als Vorbild ist nun gefragt, für die Gesundheit unserer Kinder und unserer Mitmenschen. Wir bitten Sie deshalb eindringlich den Empfehlungen der Regierung und der jeweils zuständigen Ministerien zu folgen und diese wirklich ernst zu nehmen:

    Vermeiden Sie Treffen mit anderen, lassen Sie Ihre Kinder nicht mit anderen zusammenspielen, die nicht in Ihrem privaten Haushalt leben. Bitte organisieren Sie keine privaten Gruppen- Betreuungen oder Treffen und bauen Sie bitte keine parallelen Kita- oder Schulbetreuungsstrukturen auf. Bitte informieren Sie sich dazu ausführlich auf der Homepage der Ministerien, unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infe ktionsschutz/300-Coronavirus/index.html
    und
    https://www.mags.nrw/coronavirus

    Für alle Eltern, die keine Einzelbetreuung Ihrer Kinder bereitstellen können und die zu den wichtigen Arbeitnehmer*innen zählen, die unsere medizinische und weitere Grundversorgung dankenswerterweise aufrechterhalten, gibt es Betreuungsangebote in den Kitas und den Schulen aller Schulformen in NRW. Nutzen Sie dafür das Antragsformular und melden sich bei Ihrer Kita- oder Schulleitung!

    Noch setzt die Regierung auf Freiwilligkeit und die Vernunft aller Einwohner*innen, dazu braucht es unsere Mitwirkung und Mithilfe als Eltern!

    Was können WIR noch tun:

    Zeigen wir uns solidarisch! Viele Menschen sind durch die Schulschließungen und Schließung anderer öffentlicher Einrichtungen und abgesagter Veranstaltungen finanziell betroffen und bangen um ihre Existenz! Doch wir ALLE könnten durch kleine Opfer Solidarität leisten. Lassen Sie uns auf die Rückzahlung von Reisekosten, Tickets etc. verzichten und zahlen wir die Beiträge für Fitnessstudio, den Verein, den Chor, die Nachhilfe etc. bitte weiter, sofern leistbar.

    Es ist sicherlich für uns ein kleiner finanzieller Verlust, für eine entgangene Freizeitaktivität, Veranstaltung etc. , der aber Hoffnung geben kann! Damit können wir eine Weile die Folgen für die Betroffenen schmälern, Ängste mildern und vielleicht Arbeitslosigkeit und Konkurs abwenden. Dafür können wir uns hoffentlich, nach überstandener Epidemie, wieder auf großartige Veranstaltungen, Shows, den Verein und vieles mehr freuen. Bitte lassen Sie uns jetzt gemeinsam unseren Mitmenschen helfen und Sie unterstützen.

    In der für uns alle ungewöhnlichen und vielleicht schwierigen Situation, hoffen wir auf Ihre Mitwirkung, Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.

    Wir hoffen, dass Sie uns Ihre Familien gut durch diese Zeit kommen und gesund bleiben!
    Mit besten Grüßen
    Ihr LEK-NRW Vorstand

  12. PR

    Wie kann es sein, dass die Messe Dortmund immer noch beharrlich an der Intermodellbau 2020 festhält (23.4. bis 26.4.20) während Deutschland fast komplett lahmgelegt ist. Wenn diese Messe stattfinden würde, wäre es für mich unverständlich.
    MfG
    PR

    1. Messe Dortmund GmbH (Pressemitteilung)

      Neuer Termin für INTERMODELLBAU – Messe findet im August 2020 statt

      Die Messe Dortmund GmbH hat aufgrund der aktuellen Entwicklung die INTERMODELLBAU, weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport, verschoben. Damit reagiert die Westfalenhallen Unternehmensgruppe auf die weltweite Corona-Pandemie sowie die Anordnung der zuständigen Behörden.

      In den letzten Wochen hatte die Messe Dortmund bereits die ersten Frühjahrsmessetermine als Reaktion auf den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW verschoben, um die Risiken der weiteren Übertragung zu minimieren und Infektionsketten möglichst zu unterbrechen. Das behördliche Veranstaltungsverbot und die nun verlängerten Einschränkungen für das öffentliche Leben bis zum 19. April stehen der Durchführbarkeit der INTERMODELLBAU entgegen, da die bereits geplanten und notwendigen Aufbauarbeiten der Messe von der Sperrfrist betroffen sind.

      Bisheriges Datum: 23. – 26. April 2020
      Neues Datum: 13. – 16. August 2020

  13. edg Dortmund (Pressemitteilung)

    Sauberes Dortmund 2020 – Mach mit! Absage aller Abfallsammel-Aktionen und des Aktionstages

    Leider haben sich durch die aktuelle Situation aufgrund der Corona-Krise neue Ent- wicklungen ergeben, die bei den Organisatoren der Aktion „Sauberes Dortmund 2020“, dem Umweltamt der Stadt Dortmund und der EDG, zu folgender Entscheidung geführt haben: Alle Abfallsammel-Aktionen finden zum Schutz der Teilnehmer*innen und den Empfehlungen entsprechend, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, nicht statt! Der Aktionstag zu Abschluss der Aktion, der für den 25. April 2020 termi- niert war, wird ebenfalls abgesagt.

    Bis zum Anmeldeschluss am 14. März wurden 210 Anmeldungen mit 10.800 Teilnehmer*innen gezählt. Ein neuer Rekord bei den Anmeldungen, der zeigt, wie wichtig den Dortmunder*innen die Stadtsauber- keit ist. Umweltamt und EDG bedauern die Absagen und bedanken sich bei allen für das bekundete En- gagement.

    Alle angemeldeten Teilnehmer*innen werden persönlich über die Absage informiert. Eine Rückgabe der schon abgeholten Ausstattung (Greifzangen, Handschuhe, Abfallsäcke) ist nicht erforderlich. Sie steht den Teilnehmer*innen für zukünftige Aktionen zur Verfügung. Rückfragen beantworten weiterhin die Mit- arbeiter*innen am EDG-Aktionstelefon unter 0231/9111-999 (Mo-Do, 8-16 Uhr, Fr, 8-14 Uhr).
    Die Aktion „Sauberes Dortmund 2020 – Mach mit!“ sollte traditionell mit einem Aktionstag auf dem Reinoldi-Kirchplatz enden. Als Höhepunkt der Veranstaltung war die Prämierung der Gewinner*innen durch Umweltdezernent Ludger Wilde und die EDG-Geschäftsführer vorgesehen. Der Aktionstag ist eben- falls abgesagt.

    Grundsätzlich ist weiterhin die Übernahme einer Abfallpatenschaft möglich; Informationen hierzu und ein Anmeldeformular gibt es unter http://www.edg.de.

    Ergänzende Maßnahmen der edg

    Die Infomobil-Termine in den Stadteilen werden ab sofort eingestellt.

    Die Frage der Schließung der Recyclinghöfe wird in vielen Städten unterschiedlich bewertet. Die Zahl der Anlieferungen bei uns ist zwar gestiegen, der Massenansturm vom Dienstag hat sich aber nicht fortgesetzt. Nach Einschätzung unseres Gesundheitsteams ist die Ansteckungsgefahr für Kolleg*innen bei Einhaltung aller Empfehlungen gering. Da die Tätigkeit nicht in geschlossenen Räumen ausgeübt wird, die Zeitspanne des Kontaktes deutlich unter der von Medizinern als kritisch bewerteten Dauer liegt, bleiben die Recyclinghöfe wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Dortmunder Abfallwirtschaft zunächst offen. Wir werden dieses Entscheidung täglich bei sich ändernden Rahmenbedingungen überprüfen.

    Wir bitten erneut eindringlich darum, bereits jetzt die dringende Notwendigkeit der Nutzung der Recyclinghöfe zu überdenken und auf Anlieferungen zu verzichten.

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