Nordstadtblogger

Blogboulevard und Netzseriosität: Neue Formen des Journalismus – drei Beispiele aus Nordrhein-Westfalen

Die Westfälische Rundschau ist schon lange im Museum - nun auch das Dortmunder Ehrenamtsprojekt „Nordstadtblogger“.

Die Westfälische Rundschau ist schon lange im Museum – ihre eigene Redaktion seit fast acht Jahren entlassen.

Neue Formen des Journalismus – der Blog “Ruhrbarone” setzt auf Meinungsstärke und Debatten,das Portal “Rums” aus Münster und die Dortmunder “Nordstadtblogger” auf die klassischen Regeln.

Ein Bericht von Stefan Keim für WDR 5 „Scala“ – (Audiolink am Ende)

Die Auflagen der Tageszeitungen sinken seit Jahren, auch die meisten Magazine und Zeitschriften werden immer seltener verkauft. Viele bezeichnen den Printjournalismus als Auslaufmodell. Dabei spielt die Presse eine wichtige Rolle für die Meinungsbildung in einer Demokratie. Können Blogger und Onlineportale die Lücke füllen? Neben den Angeboten der etablierten Medien gewinnen Seiten wie die “Ruhrbarone” immer mehr Einfluss, auch in kulturpolitischen Fragen. Die Debatte um die Ruhrtriennale und das Verhältnis der ehemaligen Intendantin Stefanie Carp zur israelkritischen Boykottbewegung BDS wurde von den Ruhrbaronen stark angefeuert. Stefan Keim hat sich mit den neuen Formen des Onlinejournalismus beschäftigt und einige Beispiele für Blogboulevard und Netzseriosität gefunden.

Die Ruhrbarone: “Wir sind meinungsfreudig und haben knallige Überschriften“

Neue Serien und Filme, sympathisch nerdig kommentiert. So präsentiert sich der Podcast des Onlineportals “Ruhrbarone”. Doch die Artikel des Blogs haben ein ganz anderes Profil. Im Augenblick beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren mit den schleppend angelaufenen Corona-Impfungen. Jeden Tag vergleichen sie, wo Deutschland und NRW im Ranking der Geimpften zu finden sind. Und finden kritische und manchmal sehr kritische Worte. Die Attacken richten sich vor allem gegen den Gesundheitsminister. “Spahns 20 000 Tote” ist eine Überschrift der letzten Tage, eine andere “Der ambitionslose Herr Minister Spahn”. Letzterer Text wurde von Stefan Laurin geschrieben.

“Wir sind meinungsfreudig und haben knallige Überschriften, man könnte auch sagen, dass wir oft knallhart sind. Weil wir so sind. Nicht weil wir glauben, so sein zu müssen, um eine höhere Reichweite zu erzielen. Natürlich wollen wir erfolgreich sein, natürlich wollen wir viele Menschen erreichen. Aber wir haben auch die Möglichkeit, relativ ohne große Rücksicht zu nehmen, das zu machen, was wir wollen, was uns wichtig ist. Die Ruhrbarone nehmen nicht den Degen, die nehmen das Beil. Das trifft schon zu”, sagt Stefan Laurin.

Manche Texte sind sehr aggressiv, einige wären in klassischen Medien so nicht denkbar. Es gibt auch sachliche Artikel oder einfache Meldungen.  Stefan Laurin ist Mitgründer des Blogs und verantwortlich im Sinne des Presserechts. “Die Autorinnen und Autoren können machen, was sie wollen, was sie interessiert, was ihnen wichtig ist. Und das wird dann eben auch veröffentlicht. Wir sind eben ein Blog. Wir sind nicht so was wie ne Zeitung oder ein Magazin oder ein Sender. Dass wir ein Blog sind, ist auch etwas, das in unserer DNA steckt. Wir wollen auch nichts anderes sein”, so Stefan Laurin.

Jeden Morgen stellt er den “Ruhr-Piloten” zusammen. Eine Presseschau, die abbildet, was in Bochum, Dortmund und Essen passiert ist, aber weit über das Ruhrgebiet hinausgeht. Überhaupt steht die Region nicht mehr im Zentrum des Interesses der Ruhrbarone.

“Die Ruhrbarone wurden gegründet, um in der Debatte über das Zusammenwachsen des Ruhrgebiets eine wichtige Stimme zu sein. Diese Debatte gibt´s aber nicht mehr. Ich glaub, dass Bochum, Dortmund und Essen sich irgendwo im unteren Mittelfeld der deutschen Städte etablieren können. Und beim Rest geht es einfach runter, ich glaub auch nicht mehr, dass es eine große Zukunft hat. Ich hab mich 20 Jahre mit dem Thema Ruhrgebiet beschäftigt, und mittlerweile find ich es auch einfach nicht mehr so spannend”, räumt Stefan Laurin ein.

Er verdient sein Geld als freier Mitarbeiter anderer Medien. Bei den “Ruhrbaronen” freut er sich, wenn genug Anzeigen und Spenden reinkommen, dass niemand draufzahlen muss. Das Angebot ist kostenlos. Das Honorar wird in Aufmerksamkeit bezahlt. Zum Beispiel wenn überregionale Medien die Ruhrbarone zitieren. 

“Die Ruhrbarone sind im Prinzip angetrieben durch Leidenschaft, nicht durch das Geldverdienen. Wir machen wirklich das, was uns Spaß macht, was uns interessiert und was uns wichtig ist. Wenn das andere Leute auch so sehen und viele das lesen, freuen wir uns. Wenn Sie´s nicht tun, mein Gott, dann ist das eben so. Es muss halt wirklich in erster Linie Spaß machen”, so der Ruhrbaron.

Nordstadtblogger: Faire Berichterstattung nach journalistischen Kriterien

Gruppenfoto im Büro zum fünfjährigen Bestehen des Projekts mit zwei Dritteln der Aktiven.

Gruppenfoto im Büro zum fünfjährigen Bestehen im April 2018 des Projekts mit zwei Dritteln der Aktiven.

Ebenfalls aus dem Ruhrgebiet kommen die Nordstadtblogger. Im Gegensatz zu den Ruhrbaronen konzentrieren die Autorinnen und Autoren sich hier auf das Geschehen vor Ort. Alexander Völkel ist der Gründer und verantwortliche Redakteur.

“Wenn über die Nordstadt berichtet wird, ist es Rotlicht-Blaulicht und nicht viel was anderes. Aber der Stadtteil hat viel mehr zu bieten als das und vor allem viele engagierte Menschen. Insofern passt der Begriff von der anderen Öffentlichkeit schon. Nicht in dem Sinne, wir wollen eine Werbeagentur für die Nordstadt sein, sondern wir sind dafür angetreten, nach journalistischen Kriterien ne faire Berichterstattung zu machen, also ein Gesamtbild zu vermitteln”, erklärt Alexander Völkel.

Die einen sehen in der multikulturell geprägten Dortmunder Nordstadt einen Ort des Drogenhandels und der Kriminalität. Andere – darunter viele Künstlerinnen und Künstler – werden von der Lebendigkeit und Urbanität angezogen. Die Seite der Nordstadtblogger wirkt allerdings weder hip noch abgedreht, sondern seriös und zuverlässig. Manchmal sogar ein bisschen bieder. 

“Also bei Nordstadtblogger gibt es vor allem unaufgeregte Berichterstattung, ausführliche Berichterstattung, hintergründige Berichterstattung und möglichst nicht Berichterstattung, die auf Clickbaiting setzt”, macht Alexander Völkel deutlich.

„Clickbaiting“ ist ein Begriff aus dem Wörterbuch des Onlinejournalismus. Er bedeutet, dass man mit allen Mitteln versucht, möglichst viele Klicks, also Zugriffe zu bekommen. Stefan Laurin von den Ruhrbaronen räumt freimütig ein, mit Mitteln des Boulevard Aufmerksamkeit zu erzielen. Auch die gedruckten Zeitungen in Dortmund orientieren sich an den Onlinezugriffen auf ihre Artikel. Themen, die wenige Clicks bringen, kommen weder ins Blatt noch auf die Webseite. Darunter leidet besonders die Dortmunder Kultur. Wenn es Pressekonferenzen in freien Theatern oder auch im Konzerthaus gibt, erscheinen oft nur die Nordstadtblogger.

Alexander Völkel ist Gründer und ehrenamtlicher Redaktionsleiter von Nordstadtblogger.

Alexander Völkel ist Gründer und ehrenamtlicher Redaktionsleiter von Nordstadtblogger.

“Das ist bei vielen so, dass die Nordstadtblogger noch diejenigen sind, die beispielsweise Terminjournalismus noch wahrnehmen, die sich der Kulturthemen annehmen, auch wenn wir uns bewusst sind, dass das nicht die clickträchtigen Themen sind. Es ist ja schon wie früher in der Zeitung, dass man sagt, wer liest denn eigentlich den Kulturteil oder das Feuilleton? Das ist ja doch eine überschaubare Zielgruppe. Nichtsdestotrotz machen wir die Themen, und wir machen sie auch gerne”, beteuert der Lokaljournalist und Blogger Alexander Völkel.

Fast alle Blogs, die einen journalistischen Anspruch haben, werden von Profis gemacht. Allerdings oft in ihrer Freizeit. Alexander Völkel gehörte zu den vielen Mitarbeiterinnern und Mitarbeitern, die vor einigen Jahren von der Westfälischen Rundschau entlassen wurden. Seitdem gibt es in Dortmund zwar noch eine weitere Zeitung mit vielen Abonnenten, die Ruhrnachrichten. Aber die Inhalte sind die gleichen, es gibt keine eigenen Redaktionen mehr. Zombie-Zeitungen wird dieses Phänomen genannt, sie erscheinen noch, sind aber hirntot. Um eine Alternative anzubieten, arbeitet Alexander Völkel ehrenamtlich 30 bis 50 Stunden in der Woche.

“Wie wir die Themen präsentieren, ist das jetzt nicht unbedingt auf Masse ausgelegt. Aber das ist auch nicht unser Anspruch. Bei Verbänden, in der Politik, vor allem auch im sozialen Bereich, Menschen aus der Flüchtlingshilfe, Leute, die sich für politischen Extremismus interessieren und natürlich für das Thema Integration und Zuwanderung, auch Menschen, die sich für Stadtentwicklung und Verkehr interessieren, sind bei uns richtig”, erklärt Alexander Völkel.

„Rums“ will online den „neuen Journalismus für Münster” liefern

“Der Rums-Brief mit Ralf Heimann. Münster. Guten Tag. Die Grünen haben am Freitag auf die schlechte Berichterstattung über ihre Pläne zur autofreien Innenstadt mit einem Flyer reagiert, der mit Mythen und Halbwahrheiten aufräumen soll, der aber womöglich alles nur noch schlimmer macht.”

Ebenfalls auf das Geschehen in ihrer Stadt konzentrieren sich die Autorinnen und Autoren von Rums in Münster. Die Hauptartikel erscheinen als Briefe an das Publikum und enthalten neben aktuellen Diskussionen auch Tipps, zum Beispiel wo man besonders leckere Marmelade kaufen kann. Ein wichtiges Thema ist gerade die autofreie Innenstadt. Die Rums-Redaktion macht die Grünen darauf aufmerksam, dass sie in ihrem Flyer nicht die Kritik an ihren Plänen wiederholen sollen. 

“So etwas sollte man in der Kommunikation nie tun, denn das Gehirn funktioniert leider nicht so, wie wir und das wünschen würden. Wiederholungen verfestigen Informationen nur, so werden auch Unwahrheiten zu vermeintlichen Gewissheiten. Außerdem verlässt sich das Gehirn eher auf das, was es zuerst hört.”,

Marc-Stefan Andres ist freier Journalist und Projektmanager bei Rums. “Unser Brief, unser Kernmedium, ist manchmal sehr lang. Das sind manchmal 10 000, 12 000 Zeichen, allein der Kerntext, der Haupttext. Und das muss man sich erst einmal trauen, das auch anfangen zu lesen. Wir versuchen, das Angebot zu machen. Die Leute, also unserer Leser*innen, die sollen auch die Möglichkeit bekommen, die Themen auf ne etwas andere Art und Weise zu lesen. Das muss nicht immer einfach sein.”

“Neuer Journalismus für Münster” heißt Rums im Untertitel. Die Seite gibt es nur hinter einer Bezahlschranke, 1400 Leute haben sie abonniert. Die etablierten Tageszeitungen – auch in Münster gibt es zwei, die aber die gleichen Artikel drucken – sehen Rums nicht als Konkurrenz. Sie haben eine sechsstellige Leserschaft, allerdings schrumpft die Zahl der verkauften Ausgaben. Die Tendenz von Rums ist steigend. Die Redaktion punktet mit komplexen, aufwändig recherchierten Texten. Eine aktuelle Kolumne liefert einen Lagebericht der Münsteraner Museen, ein Schwerpunkt analysiert die Debatte um den Musik-Campus, eine große Reportage beschäftigt sich mit der Situation unterschiedlicher Menschen aus der Veranstaltungsindustrie. 

“Journalistische Ethik ist für uns sehr wichtig, weil wir einfach versuchen wollen, nicht das zu machen, was viele andere Medien machen. Nämlich nur eine Seite zu Gehör zu bringen oder auch zwei, die eine widerstreitende Meinung haben. Sondern wir versuchen halt, Inhalte einzuordnen, zu analysieren und gleichzeitig so viele Stimmen zu hören wie möglich. Zur journalistischen Ethik gehört für uns auch dazu, dass wir werbefrei sind, weil wir dadurch keine Rücksicht nehmen müssen, was uns andere Leute sagen”, sagt Marc-Stefan Andres.

Im März 2020 ist Rums gegründet worden. Knapp ein Jahr später werden die Macherinnen und Macher oft als Berater zu ähnlichen Projekten gebeten. Natürlich haben sie sich bei ihrem Start gefragt, für welches Publikum sie schreiben.

“Die sind zwischen 30 und 60, die haben einen akademischen Hintergrund, die sind Bildungsbürger*innen in welcher Hinsicht auch immer. Das war unsere Zielgruppe, auf die wir uns ganz am Anfang fokussiert haben, um überhaupt unser Produkt zu schärfen, um zu schauen, was passiert. Was wir gemerkt haben, dass unsere Zielgruppe viel breiter ist. Wir haben auch Menschen aus dem nichtakademischen Umfeld, wir haben auch junge Leute, wir auch viele ältere Leute, die ein digitales Medium lesen“, betont er.

Es gibt ein verbindendes Element: Alle drei Blogs haben eine unsichere Finanzierung

Der neue Journalismus hat viele unterschiedliche Formen. Die Ruhrbarone setzen auf absolute Freiheit des Einzelnen, auf starke Meinungen und flirten mit dem Boulevard. Die Nordstadtblogger kämpfen für die journalistische Seriosität und gegen die Tendenz zur Aufregung. Und Rums traut sich hohen Anspruch und Komplexität. Marc-Stefan Andres meint, dass diese Formen des Journalismus an Bedeutung gewinnen werden.

“Die Leser*innenschaft der großen Verlage wird immer älter. Ich denke, dass solche Medien wie wir – und die gibt´s ja auch in vielen anderen Städten – ne gute Ergänzung zu diesem alten System sind, wenn man möchte. Deswegen glaube ich schon, dass es so was wie Rums ganz oft geben wird”, so Marc-Stefan Andres.

Eins allerdings haben alle drei Blogs gemeinsam: die unsichere Finanzierung. Alexander Völkel von den Nordstadtbloggern: “Ich weiß nicht, ob wir der Journalismus der Zukunft sind. Wir sind ein Stück weit journalistische Notwehr, sag ich mal. Ich würde mir natürlich wünschen, dass gut gemachter Journalismus nicht vom Ehrenamt abhängt, sondern als gemeinnützig und förderwürdig erachtet wird. Das wäre für mich die Zukunft. Die Gesellschaft hat mehr solche Angebote verdient.”

Woran sich die Frage anschließt: Wenn das Zeitungssterben weitergeht, muss Qualitätsjournalismus durch Stiftungen oder öffentliche Mittel finanziert werden? Oder kann man auf vieles verzichten, ohne die Demokratie zu gefährden? Das wird in naher Zukunft eine zentrale Debatte sein – für die neuen und die klassischen Medien.

Hier gibt es den Audiobeitrag von Stefan Kaim für WDR 5 (Scala)

 

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