Nordstadtblogger

62.665 Briefwahlanträge für die Stichwahl liegen vor

Bis zu fünf Wahlzettel können Dortmunder am 25. Mai in der Wahlkabine ausfüllen.

Am 15. Juni werden die Dortmunder erneut zur Wahl aufgerufen.

62.665 Briefwahlanträge für die OB-Stichwahl zwischen Amtsinhaber Ullrich Sierau (SPD) und Herausforderin Dr. Annette Littmann (CDU) liegen vor. Die weitaus überwiegende Zahl der bereits vorliegenden Anträge resultiert aus der gleichzeitigen Beantragung der Briefwahlunterlagen für die Hauptwahl sowie eine mögliche Stichwahl. Dies war bereits mit der ersten Wahlbenachrichtigungskarte möglich. Die Stichwahl findet am kommenden Sonntag statt. CDU-Herausforderin Dr. Annette Littmann war eigentlich nur eine „Notlösung“

Wahl-Party im Rathaus Dortmund

Amtsinhaber Ullrich Sierau (SPD) muss in die Stichwahl.

SPD-Amtsinhaber Ullrich Sierau musste in die Stichwahl – und das – obwohl seine ärgste Herausforderin Dr. Annette Littmann zunächst kaum mehr als eine Notlösung war. Ein Ratsmandat wollte die CDU ihrem Neuzugang von der FDP nicht geben. Erst als Sierau kurzfristig doch noch den Weg für Neuwahlen frei gemacht hatte, kam sie für das OB-Amt in Frage. Umso selbstbewusster kann die Kandidatin auf ihre 32 Prozent blicken – im Wahlkampf selbst war sie eher blass und blieb beim Ergebnis hinter dem des früheren CDU-Kandidaten Hans-Joachim Pohlmann.

Zwölf Prozent Vorsprung für den Amtsinhaber bei der ersten Wahl am 25. Mai

Wahl-Party im Rathaus Dortmund

Die frühere FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Annette Littmann geht für die CDU in die Stichwahl.

Sierau erreichte trotz Amtsbonus und generalstabsmäßiger Vorbereitung nur 43,7 Prozent. Er sah für die Stichwahl noch Luft nach oben und machte wahltaktische Überlegungen für sein Abschneiden verantwortlich. Daniela Schneckenburger (Grüne) kam am 25. Mai auf 11,2 Prozent und Dr. Hans-Christian Tödt (Linke) auf starke 5,8 Prozent. Der frühere Nordstadt-Quartiersmanager David Grade (Piraten) erreichte 2,1 Prozent und lag damit noch vor Lars Rettstadt (FDP). Der Liberale büßte 3,1 Prozent ein und schaffte es nur mit Mühe, die Kandidaten von NPD und FBI hinter sich zu lassen.

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