
Genau ein Jahr vor der Eröffnung der IGA 2027, lud die Stadt Dortmund, unter dem Motto „Wir blühen vor“ jetzt zur Besichtigung des Baustellengeländes ein. Die Internationale Gartenausstellung (IGA) ist das größte Gartenfestival Europas und findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 im Ruhrgebiet statt. Unter dem Leitmotiv „Wie wollen wir morgen leben?“ zielt die IGA auf Garten- und Landschaftsarchitektur sowie zukunftsweisende Konzepte für Nachhaltigkeit und urbanes Leben. Erstmals findet sie nicht nur in einer Stadt, sondern in einer ganzen Region, dem Ruhrgebiet statt. Allein in Dortmund werden rund eine Million Besucher: innen erwartet.
Die drei verschiedenen Ebenen die die IGA 2027 ausmachen
Mit Begeisterung eröffnete Karin Molde vom Amt für Stadterneuerung die Führung über die ehemalige Kokerei Hansa und das neue Gelände für die IGA nächstes Jahr. Die IGA 2027 ist in drei verschiedene Ebenen gegliedert. Im Zentrum stehen die sogenannten Zukunftsgärten. Jene entstehen aus ehemaligen Industriearealen im Ruhrgebiet. Insgesamt wird es fünf Zukunftsgärten geben, davon drei kostenpflichtig in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen.

Die zweite Ebene sind „Unsere Gärten“. Hier werden bestehende Grünflächen und Parks in den teilhabenden Städten neu inszeniert und aufgewertet. In Dortmund werden der Westfalenpark und die Zeche Zollern gefördert. Denn das Ziel ist es, die grünen Orte der Stadt aufzuwerten und neu zu präsentieren. Im Westfalenpark sind dazu zusätzliche Veranstaltungen geplant.
In der dritten Ebene stehen die Menschen im Vordergrund. Mit dem Konzept „Mein Garten“ sollen Menschen dazu verleitet werden, mitzumachen. Dabei sollen vor allem Vereine, Initiativen aber auch Schulen, Kindergärten und Siedlungen mit gemeinsamen Gärten und Umweltprojekten die nachhaltige Stadtentwicklung mit gestalten können.
Die Historie und der Wandel der Kokerei Hansa in den letzen Jahren
Für den Standort Dortmund steht die Sanierung und Weiterentwicklung des ehemaligen Geländes der Kokerei Hansa im Zentrum. Die Kokerei wurde im Jahr 1870 gegründet. Ab den 1920er-Jahren war sie eine zentrale Produktionsstätte im Ruhrgebiet. Denn mit einer Kapazität von bis zu 5200 Tonnen Koks pro Tag zählte sie zu den leistungsstärksten Kokereien. Dennoch führte die Umstellung auf günstigere Energiequellen 1992 zur Stilllegung der Anlage. Danach wurden viele Betriebsflächen anschließend zurückgebaut oder ins Ausland verkauft und dort wieder neu aufgebaut.

Heute hat sich die Kokerei Hansa in ein Kulturdenkmal und vielseitigen Veranstaltungsort verwandelt. Besucher: innen des Geländes können mit Führungen das Gelände der Kokerei entdecken und damit einen Einblick in die industrielle Vergangenheit erlangen.
Ebenfalls die vorhandenen Gastronomiebetriebe in der ehemaligen Gastiefkühlanlage, „Butterraum“ und das „Schwarzgold“, welches am 1. Mai. 2026 einen neuen Biergarten eröffnet, sind ein großer Teil des Kulturortes.
Zukunftsgarten Kokerei Hansa: Vom Industrieareal zum Kokereipark
Mit der IGA soll das Gelände ganz neu belebt werden, aus dem dem Industrieareal soll ein Zukunftsgarten entstehen. Denn das Ziel der IGA ist es, die Industriekultur des Ruhrgebietes mit innovativer Landschaftsarchitektur zu verbinden. Dafür bleibt die industrielle Vergangenheit bewusst gestalterisch sichtbar, durch Farb- und Gestaltungskonzepte.

Am Standort Dortmund werden zahlreiche Gebäude und Strukturen der ehemaligen Kokerei saniert. Bereits die Kompressorenhalle und das Salzlager wurden zu modernen Veranstaltungsorten umgestaltet, die für Konzerte, Ausstellungen und sogar Hochzeiten genutzt werden können. Ebenfalls modernisiert werden soll der Schwarze Platz, welcher dann im Sommer als Open-Air-Kino fungieren soll.
Die Werkstätten rund um die Kokerei sind ebenfalls frisch saniert. In den Hallen werden zwei Blumenhallenschauen mit insgesamt etwa 20 Präsentationen unter dem Leitmotiv „Welten, Kulturen, Regionen“ gezeigt. Die floristische Gestaltung demonstriert hierbei die vielfältigen Möglichkeiten des Gartenbaus als Kunstform. „In Duisburg und Gelsenkirchen gibt es keine Hallenschauen daher sind wir in Dortmund besonders stolz“, betonte Molde zufrieden.
Die Bepflanzung und Gartenausstellungen im Zukunftsgarten
Um aus dem Gelände eine Gartenschau taugliche Anlage zu machen, musste der gesamte Boden hinter der Kokerei versiegelt und erneuert werden. Dieser war nämlich durch die industrielle Nutzung stark belastet und verschmutzt. Karin Molde erinnert sich an die Anfänge. „Kein Baum konnte in der Erde wachsen“, sagte sie.

Nach der Erneuerung des Bodens, wurde der Garten weitgehend geplant und entworfen. Der Zukunftsgarten Dortmund wird auf rund 7.000 m² die gesamte Bandbreite moderner Garten- und Pflanzenkultur präsentieren.
Von Staudenbeeten bis hin zu Gartengestaltungen und klassischem Wechselflor, steht die Vielfalt der Flora im Vordergrund. Im Zentrum steht auch das vor dem Landschaftsbauwerk gesetzte Staudenbeet. Jenes ist zusammengesetzt aus vielen individuellen Beeten. Angepflanzt wurde es bereits im Winter von Auszubildenden aus ganz Deutschland. Der Deutsche Verbund für Staudenbeete hat es zum eigenen 75 Jubiläum an Dortmund gespendet, so wird dauerhaft Teil des Parks bleiben.
Ein weiteres Highlight wird der Wechselflor, auch Blumenrabatten genannt. Jener wird entlang der Weißen Straße der Kokerei Hansa verlaufen. Auf über 3.000 m² werden saisonal wechselnde Pflanzbilder mit eigenem gestalterischem Konzept gepflanzt. Weitere Schwerpunkte sollen außerdem ein Gemüsegarten, ein Balkongarten und ein neuer Wassergarten werden. Der Wassergarten steht bereits, er wird ausschließlich mit Regenwasser gefüllt und bietet mit Pflanzen und Trittsteinen eine naturnahe Gestaltung.
Der Haldensprung als Verbindung vom Park zum Deusenberg
Ein Hotspot des Zukunftsgartens wird der Deusenberg sein, der einst eine Schuttdeponie und heute im grüner Aussichtshügel ist. Zur IGA 2027 wird der Berg weiterentwickelt. Die Westfront des Berges wird mit Rampen und Teppen versehen, um Zugang zu neuen Aussichtspunkten zu schaffen. Ein Highlight wird eine Himmelschaukel auf dem Berg sein. Ebenso werden die Wege rund um den Berg saniert und eine neue Mountainbike-Strecke installiert.

Der Kokereipark und der Deusenberg werden durch den sogenannten „Haldensprung“ miteinander verbunden. Eine 160 Meter lange Brücke, die sowohl für Fußgänger als auch für Radfahrer zugänglich ist. Die Realisierung der Brücke war ausschließlich durch Fördermittel im Rahmen der IGA möglich, viele Anwohner: innen sind freuen sich sehr auf die neue Ost-West Verbindung.
Denn diese stellt einen bedeutenden Schritt zur besseren Erreichbarkeit von Huckarde und Deusen dar. Die Brücke ist barrierefrei gestaltet und bietet durch neu angelegte Treppen und Rampen eine komfortable und sichere Nutzung für alle Besucher: innen.
Thomas Popa vom Tiefbauamt berichtete über den Ablauf des Bauprojekts. Bereits im Februar 2024 starteten die Rodungsarbeiten, die unter besonderer Zeitvorgabe durchgeführt werden mussten. Innerhalb von lediglich 28 Tagen wurden insgesamt 13.000 Quadratmeter Fläche gerodet, um Platz für die Brücke zu schaffen. Der Bau der Brücke erfolgte in sieben Bauabschnitten und war äußerst zeitintensiv. Laut Popa sei die Brücke nun grob fertig, fehlen würden nur noch Kleinigkeiten.
Das Landschaftsbauwerk und der Schwarz-Weiße-Rundweg
Ein besonderer Blickfang ist auch das neue zentral im Zukunftsgarten liegende Landschaftsbauwerk. Ein aus versiegelter Erde der Kokerei aufgeschütteter Hügel. „Der Deusenberg in klein“, beschreibt Molde. Das Landschaftsbauwerk dient als Aufenthaltsort, besonders zum Picknicken. Erreichbar ist er durch Treppen sowie Rampen. Auf der westlichen Hangseite sind Kletterelemente und Sitzstufen in Bau.

Die neu geteerten Wege rund um das Landschaftsbauwerk wurden mithilfe einer besonders aufwendigen Strukturierungstechnik, dem Besenstrich gestaltet. Die Wege tragen zur Enthaltung des Industriecharmes des Areals bei.
Der östlich verlaufende Weg bietet Blick auf den Deusenberg und ist in einem hellen Ton gehalten. Dies symbolisiert die sogenannte „Weiße Straße“, die einst für den Transport chemischer Nebenprodukte genutzt wurde. Im Gegensatz dazu steht der dunkel geteerte Weg entlang der westlichen Achse, der die „Schwarze Straße“ zum Kokstransport repräsentiert.
Die Wege kreuzen sich vor der Ofenbatterie. Hierdurch ergibt sich der Schwarz-Weiße-Rundweg als Grundstruktur durch das Gesamtindustrieareal. „Leider kam es bereits jetzt schon zu Vandalismus auf den Wegen“, erklärte Molde bedrückt. Um die Straßen und die Anlage vor noch mehr Fällen von Vandalismus zu schützen, wird überlegt einen Sicherheitsdienst einzustellen.
Die „Wolke“ ist eine riesige Erlebnisskulptur für klein und groß
Am nördlichsten Punkt des Kokereiparks entsteht die „Wolke“, eine große begehbare Kletter- und Erlebnisskulptur. Sie soll aus sieben Stahlringen zusammengesetzt werden, der kleinste der Ringe mit einem Durchmesser von elf Metern, der Größte mit einem vom 28 Metern. Zwischen den Ringen werden Kletternetze gespannt und Schaukeln aufgehangen. Die Statue ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene zugänglich.

Um die „Wolke“ herum sollen Wasserspielplätze entstehen, sowie Trampoline in den Boden gelassen werden. Diese Elemente sowie die „Wolke“ bleiben auch nach der IGA erhalten. Für die IGA werden ebenfalls Toiletten und Gastronomie im nördlichen Teil des Parks installiert. Eine temporäre Hauptbühne für Konzerte und Veranstaltungen entsteht ebenfalls.
Die Fundamente für die das begehbare Kunstwerk sind bereits gegossen. Trotz der zeitlichen Verzögerung aufgrund des wechselnden Auftragnehmers, soll der kleinste Ring bereits Anfang Mai testweise aufbaut werden. „Wir sind sehr gespannt“, berichtete Molde und erläuterte, dass sie sich kaum vorstellen kann, welche Dimensionen die „Wolke“ letztlich annehmen wird.
Die Besucherlenkung um Massenschlagen vor dem Eingang vermeiden
Um die erwarteten Besucherströme zu bewältigen, wird die Infrastruktur rund um das Gelände umfassend angepasst. Der Haupteingang wird nach Süden verlegt, denn dort ist mehr Platz um die „Gästeströme zu kanalisieren“, betonte Molde. Ein weiterer Eingang und Ausgang seien bereits in Planung.

Parkplätze sind nur eingeschränkt vorgesehen, direkt am Gelände werden nur Behinderten-Parkplätze entstehen. Stattdessen wird ein temporärer Parkplatz am Wodeacker gebaut. Dieser ist fünf Minuten Fahrzeit von dem IGA-Gelände entfernt. Daher wird Shuttle-System von und zu dem IGA-Gelände eingerichtet.
Fahrradstellplätze direkt beim Gelände sind ebenso bereits in Planung. „Wir hoffen das viele im Sommer mit dem Fahrrad kommen werden“, erklärte Molde. Denn Ziel ist es, die Anreise möglichst nachhaltig und effizient zu gestalten.
Das gesamte Programm von den 178 Tage IGA und die Kosten
Die IGA bietet 178 Tage lang über 6.000 Veranstaltungen an fünf Standorten. Neben den fünf Zukunftsgärten, die im Ruhrgebiet entstehen, bietet die IGA auch ein abwechslungsreiches und breit gefächertes Veranstaltungsprogramm.

Nicht nur klassische Events wie Konzerte, Theateraufführungen und Open-Air-Kino, sondern auch zahlreiche Mitmach-Projekte zum aktiven Teilnehmen, sind Teil des Programmes.
Zu den Mitmach-Angeboten zählen beispielsweise Sportprogramme, spezielle schulpädagogische Formate und das After-Work-Format. Ebenso bereichern Ferienprogramme, Kinderführungen, Mitmachstationen und Aktionstage das Gesamtangebot der IGA. Während den Veranstaltungen stehen ebenfalls Biergärten, Snackstände und gastronomische Angebote für Besucher bereit.
Dauerkarten können bereits jetzt erworben werden. Die Ticketpreise einer Dauerkarte belaufen sich für Erwachsene (ab 25 Jahren) auf 155 Euro. Junge Erwachsene (15-24 Jahre), sowie Begünstigte zahlen 77,50 Euro für den täglichen Zutritt bei einem vorher festgelegten Standort. Dauerkarten mit zu Zutritt zu allen Standorten sind teurer. Tageskarten liegen zwischen 29,90 und 59 Euro.
Eine große Investition in die Zukunft von Dortmund
Die Entscheidung sich an der IGA 2027 zu beteiligen, war für Dortmund auch eine strategische. Neben der touristischen Aspekt, geht es vor allem um nachhaltige Stadtentwicklung. Mit der Entstehung des Zukunftsgartens: Kokereipark und der Aufwertung der bereits bestehenden Parks, soll der Strukturwandel in Dortmund sichtbar und erlebbar gemacht werden.

Im Zuge dessen ist nach langer Kommunikation mit den Bürger: innen rund um den Zukunftsgarten ein Bewegungsgarten entstanden. „Die Menschen haben sich die Sportanlage gewünscht“, so Molde. Entstanden ist er direkt neben der Kletterhalle Bergwerk.
Die Sportanlange bietet neben einem Basketballplatz und Fußballfeld auch einen Pump-Track zum Fahrradfahren, sowie einen Fitnessbereich und zahlreiche Bänke. Der Bewegungsgarten eröffnet offiziell nach dem Ende der IGA 2027.
Die Gesamtkosten für das Dortmunder IGA-Projekt belaufen sich auf rund 36 Millionen Euro. Davon wird ein Großteil durch Fördermittel von Land und Bund getragen während die Stadt einen Eigenanteil von 14,6 Millionen übernommen hat. Die Investitionen sollen langfristig wirken und die geschaffene Infrastruktur, in Form von neuen Grünflächen über das Ausstellungsjahr hinaus bestehen bleiben. Folglich wird die IGA 2027 wird damit nicht nur ein Großereignis für das Ruhrgebiet und Dortmund, sondern auch ein langfristiger Impuls für die Zukunft der Stadt.
Das betont auch Oberbürgermeister Alexander Kalouti: „Ich freue mich schon jetzt auf die IGA 2027 in Dortmund, mit ihr feiern wir 178 Tage lang ein buntes Fest rund um die Kokerei Hansa und den Deusenberg, einem einzigartigen Areal, an dem Industriekultur, Natur und moderne Freizeitangebote auf beeindruckende Weise zusammenkommen.“
Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!
Mehr dazu auf Nordstadtblogger:
Zwischen Baustelle und Zukunftsvision: Die IGA 2027 erreicht eine neue Entwicklungsphase
Der Emscher-Weg wird für die IGA 2027 zur zentralen Radverbindung ausgebaut
IGA 2027: Montage der letzten Teile der Brücke „Haldensprung“ und Start der Staudenpflanzung
Zukunftsgarten für die IGA2027: Der Rat soll grünes Licht zum Bau des Kokereiparks auf Hansa geben
IGA 2027: Montage der letzten Teile der Brücke „Haldensprung“ und Start der Staudenpflanzung
Auf dem Weg zur IGA 2027: Wie der Zukunftsgarten rund ums die Kokerei Hansa wächst
Zweite Treppe für den Deusenberg: Ab 2025 kann er auch vom Westen aus erklommen werden
Das Nahverkehrsmuseum Mooskamp wird Teil des Dortmunder Zukunftsgartens bei der IGA 2027
Zur IGA 2027 soll ein eigener inklusiver und nachhaltiger „Zukunftsgarten“ entstehen
Industriekultur trifft Zukunftsgarten: So sieht das IGA-Gelände genau ein Jahr vor Eröffnung aus


Reaktionen
Wie schmeckt Dortmund – als Tee? IGA 2027 lädt zum Wildkräuter-Workshop ein (PM)
In knapp einem Jahr eröffnet der Zukunftsgarten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Bis dahin soll ein „Dortmund-Tee“ mit einer lokalen Wildkräuter-Mischung entstehen. Aber wie soll sie schmecken? Am Samstag, 30. Mai, 12 Uhr startet dazu ein kostenloser IGA-Tee-Workshop.
Gemeinsam können Besuchende dort Kräuter verkosten, die in den Dortmunder Stadtteilen wachsen – und daraus die Dortmunder IGA-Teemischung entwickeln, die am besten zu Dortmund passt. Das Projekt lief bereits sehr erfolgreich in Duisburg und Gelsenkirchen und kommt jetzt nach Dortmund.
Ort des Workshops ist das Welthaus Dortmund e.V., ein Gemeinschaftshaus in der Dortmunder Innenstadt (Rosental 1). Ausgangspunkt war eine Entdeckungsreise durch die eigenen Nachbarschaften im Frühjahr. Schulklassen unternahmen „Grün-Recherchen“ in Dortmund und kartierten die Pflanzenvielfalt vor ihrer Haustür. Die Aktion ist Teil der Kampagne „1 Quadratmeter IGA“ unter dem Leitmotiv „Zusammenwachsen“.
Der Geschmack der Stadt
Die Kräuter, die sich für Tee eignen, stehen nun im Mittelpunkt des Workshops. Denn was die Schüler*innen an Kräutern gefunden und identifiziert haben, bringt das Team der IGA-Mitmache-Ebene MEIN GARTEN jetzt in Bio-Qualität mit, um gemeinsam zu mischen, zu probieren und zu kosten. Ziel ist es, eine ureigene Dortmunder Teemischung zu kreieren, die den Geschmack der Stadt widerspiegelt – und ein sinnliches Symbol für die vegetative Stärke und Vielfalt darstellt.
Projektleiterin Friederike Faas: „Es geht darum, die Potenziale einer grünen Stadtlandschaft sichtbar zu machen: Was wächst vor unserer Haustür? Wie können wir es für uns nutzbar machen? Und wie können wir unsere Umgebung selbst grüner gestalten?“
Pop-Up-IGA kommt im Juli nach Dortmund
Der fertige Tee wird im Anschluss in der Pop-Up-IGA Dortmund ausgeschenkt – einer temporären Bühne mit Teehaus, die von Juli bis Ende 2026 in der Dortmunder Innenstadt Station macht. Die Pop-Up-IGA bietet Raum für Veranstaltungen und zeigt in einer interaktiven Ausstellung den Weg zur Teemischung. Bei einer frischen Tasse des Dortmunder Tees können Besucher*innen ins Gespräch kommen. Begleitend entsteht aus den Kräutern die Samenmischung „1 Quadratmeter IGA“, mit der sich an vielen Orten ein eigenes Stück Grün anlegen lässt – ein bisschen IGA für Balkon oder Garten.
Thomas Reichling, Projektgruppenleiter IGA 2027 im Dortmunder Amt für Stadterneuerung, betont: „Eine schöne Gelegenheit und Beispiel dafür, dass alle von uns Teil der IGA 2027 werden damit das Ruhrgebiet auf seinem Weg zur grünsten Industrieregion der Welt ein Stück weit begleiten können.“
Bitte anmelden unter:
https://www.iga2027.ruhr/service/veranstaltungen/detailansicht-iga/tee-workshop-in-dortmund
IGA 2027-Projekt „ZusammenWachsen“ mit polis Award ausgezeichnet: Auszeichnung in der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“ würdigt innovative Beteiligungskultur und nachhaltige Stadtentwicklung im Ruhrgebiet (PM)
Ruhrgebiet. Das IGA 2027-Projekt „ZusammenWachsen“ ist mit dem renommierten „polis Award 2026“ ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunikative Stadtgestaltung“ setzte sich das Projekt gegen vier weitere nominierte Beiträge durch und belegte den ersten Platz. Der „polis Award“ zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für Stadt- und Projektentwicklung im deutschsprachigen Raum und würdigt Projekte mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz, innovativen Ansätzen und nachhaltiger Wirkung.
Das Projekt „ZusammenWachsen“ zeigt beispielhaft, wie Beteiligung, Bildung und Stadtgestaltung auf neue Weise zusammengedacht werden können. Ziel ist es, Menschen in hochverdichteten Quartieren des Ruhrgebiets zu aktiven Mitgestalter:innen ihres urbanen Umfelds zu machen – niedrigschwellig, interkulturell und generationsübergreifend.
Im Mittelpunkt steht dabei Tee als verbindendes Medium: Kinder kartieren Wildpflanzen im Stadtraum, lernen Stadtökologie kennen und entwickeln gemeinsam mit Familien und Nachbarschaften lokale Kräuterteemischungen. Leerstände werden zu temporären Pop-Up-IGAs und Teehäusern umgestaltet, die Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Gestaltung ermöglichen. So entstehen neue Zugänge zu Themen wie Biodiversität, Schwammstadt-Prinzipien, Entsiegelung und klimaresilienter Stadtentwicklung.
Mit seinem radikal niedrigschwelligen Ansatz richtet sich „ZusammenWachsen“ gezielt an die internationale Stadtgesellschaft des Ruhrgebiets. Menschen werden eingeladen, ihren Freiraum aktiv wahrzunehmen und mitzugestalten. Damit greift das Projekt den internationalen Gedanken der IGA 2027 Ruhrgebiet unmittelbar auf und übersetzt ihn in konkrete gemeinschaftliche Praxis.
„Die Auszeichnung mit dem polis Award bestätigt eindrucksvoll, dass die IGA 2027 Ruhrgebiet weit mehr ist als eine klassische Gartenausstellung. Unsere Projekte schaffen konkrete Zukunftsperspektiven für die Region und bringen Menschen zusammen, die ihre Stadt aktiv mitgestalten wollen. Ich freue mich sehr über diese besondere Auszeichnung“, erklärt Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH.
Auch Friederike Faas, Abteilungsleiterin „Mein Garten & Veranstaltungen“ der IGA 2027 Ruhrgebiet, sieht in der Auszeichnung eine wichtige Anerkennung für den partizipativen Ansatz des Projekts: „ZusammenWachsen zeigt, wie Stadtentwicklung dann besonders wirksam wird, wenn Menschen unmittelbar beteiligt werden. Das Projekt schafft über gemeinsames Erleben, Lernen und Gestalten neue Verbindungen zwischen Natur, Nachbarschaft und urbanem Raum.“
Entwickelt und umgesetzt wird „ZusammenWachsen“ von der Projektgemeinschaft tinkerbrain – Institut für Bildungsinitiativen, Studio Quack und STUDIO IN//stabil. Die IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH ist Auftraggeberin im Rahmen des Programms „Mein Garten“.
„Mit ZusammenWachsen konnten wir an die langjährige Erfahrung und das Wissen des grünen Netzwerks im Ruhrgebiet anknüpfen, um einen Prozess darauf aufzubauen, der Identifikation stiftet und neue Wertschätzung für urbanes Grün schafft. Dass dieser Ansatz nun den ersten Preis erhalten hat, freut uns sehr, weil er nicht zuletzt zeigt, dass kooperative Stadtgrüngestaltung besondere Qualität entfalten kann, wenn Auftraggebende wie die IGA 2027 dafür echte Gelingensbedingungen schaffen“, sagt Anke M. Leitzgen, Gründerin des tinkerbrain Instituts für Bildungsinitiativen.
Das Projekt „ZusammenWachsen“ ist aktuell im Pop-Up-IGA-Store „MEIN Tee-GARTEN“ in der Gelsenkirchener Innenstadt erlebbar. Der temporäre Projektraum befindet sich auf der Bahnhofstraße 69 in 45879 Gelsenkirchen und ist montags von 12 bis 16 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr Informationen – auch zum Konzert- und Veranstaltungsprogramm sind online hier zu finden: https://www.iga2027.ruhr/pop-up-iga/ .
Hintergrund IGA 2027Unter dem Motto: „Wie wollen wir morgen leben?“ präsentiert die Internationale Gartenausstellung 2027 auf internationaler Bühne und in drei Ebenen innovative Lösungsideen für Zukunftsfragen der Grünen Infrastruktur und der Stadtentwicklung in Metropolregionen. Die Ebene der „Zukunftsgärten“ bietet daneben auch die Kulisse für die Präsentationen des Garten- und Landschaftsbaus und der Pflanzenproduktion sowie für ein vielfältiges Veranstaltungsangebot. Die Kommunen zeigen auf der Ebene „Unsere Gärten“ die grünen Schätze der Region. Die Ebene „Mein Garten“ gibt den Bürgerinnen und Bürgern Raum sich zu beteiligen mit privaten Initiativen und Kooperationen.
Hintergrund polis AwardDer polis Award für Stadt und Projektentwicklung wurde im Jahr 2015 vom Wuppertaler Verlag Müller + Busmann GmbH + Co. KG ins Leben gerufen und wird seither in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur alljährlich am Abend des 1. Messetages auf der polis Convention in Düsseldorf verliehen. Über 250 Projekte wurden seit der ersten Verleihung im Frühling 2016 ausgezeichnet, rund 440 nominiert. Eine 15-köpfige, hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus interdisziplinären Expert:innen aus Stadtplanung, Architektur, Immobilienwirtschaft und Fachpresse, hatte sich Ende März in Wuppertal getroffen, um aus insgesamt 160 Einreichungen zunächst die fünf Nominierten in jeder Kategorie und anschließend die jeweils Erst-, Zweit- und Drittplatzierten zu bestimmen. Vorsitzender der Jury ist Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur.
Jetzt bewerben: Stadt Dortmund fördert Kulturprojekte zur IGA 2027 (PM)
Zur IGA 2027 startet die Stadt Dortmund zwei Sonderförderprogramme für Kulturprojekte rund um Kunst, Natur und Garten. Künstler*innen, Vereine und Initiativen können sich ab sofort beim Kulturbüro bewerben.
Dortmund wird 2027 einer der Hauptstandorte der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet sein. Vom 23. April bis Oktober 2027 entsteht rund um die ehemalige Kokerei Hansa in Huckarde und Mengede ein „Zukunftsgarten“, der Industriekultur und Natur verbindet.
Kunst und Kultur begleiten die IGA in ganz Dortmund
Die Stadt Dortmund möchte die IGA jedoch nicht nur auf dem Ausstellungsgelände erlebbar machen. Geplant ist ein stadtweites Kulturprogramm in Parks, Gärten und Stadtteilen. Bürger*innen und Gäste sollen Dortmund neu entdecken und sich mit der Leitfrage der IGA auseinandersetzen: „Wie wollen wir morgen leben?“
Sonderförderung „GartenKunstFest“
Mit dem Förderprogramm „GartenKunstFest“ unterstützt das Kulturbüro Dortmund professionelle Kulturprojekte, die sich mit Kunst, Natur und Garten beschäftigen. Gefördert werden öffentliche Projekte im gesamten Stadtgebiet – ausgenommen ist das IGA-Gelände selbst.
Die Förderung richtet sich insbesondere an die Freie Kulturszene Dortmunds. Pro Projekt stehen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Anträge können ab sofort gestellt werden. Bewerbungsschluss ist der 18. August 2026.
Informationen zu Voraussetzungen, Unterlagen und Antragstellung gibt es unter dortmund.de/Sonderfoerderung-IGA-GartenKunstFest
„IGA in den Stadtteilen“ bringt Kultur in die Quartiere
Zusätzlich startet die Stadt das Förderprogramm „IGA in den Stadtteilen“. Ziel ist ein dezentrales Begleitprogramm in allen Dortmunder Bezirken.
Gefördert werden Kulturprojekte von Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger*innen, die Kunst und Natur verbinden und die IGA in die Stadtteile tragen. Das Sonderförderprogramm IGA in den Stadtteilen ist Teil der Kulturarbeit in den Stadtbezirken und wird von der Sparkasse Dortmund unterstützt. Pro Stadtbezirk stehen bis zu 2.500 Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 27. Juli 2026.Weitere Informationen:
dortmund.de/kulturarbeit-stadtbezirke
Hintergrund zur IGA 2027
Die Internationale Gartenausstellung findet 2027 erstmals im Ruhrgebiet statt. Dortmund zählt zu den Hauptstandorten. Neben Ausstellungen der Gartenbranche sind zahlreiche Veranstaltungen zu Kultur, Sport, Bildung und Forschung geplant. Mit den Förderprogrammen möchte die Stadt die IGA als Erlebnis für ganz Dortmund gestalten und sich als grüne, moderne und lebenswerte Großstadt präsentieren.
Weitere Informationen: dortmund.de/IGA
Bildungsprogramm zur IGA 2027: 35 Projekte starten in Dortmund (PM)
Das Bildungsprogramm im Rahmen der IGA 2027 in Dortmund nimmt weiter Fahrt auf: In diesem Jahr starten insgesamt 35 Projekte, die sich mit wichtigen Zukunftsthemen rund um Nachhaltigkeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe beschäftigen.
Unter dem Leitgedanken „Wie wollen wir morgen leben?“ findet 2027 die Internationale Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet, in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen statt. In Dortmund wird sie auch genutzt, um mit dem Bildungsprogramm neue Impulse für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft zu setzen. Die Koordination des Bildungsprogramms liegt dabei beim Regionalen Bildungsbüro der Stadt Dortmund, das die Umsetzung gemeinsam mit den beteiligten Akteur*innen begleitet. Die geförderten Projekte zeigen, wie vielfältig und praxisnah Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umgesetzt werden kann.
Vielfältige Projekte für alle
Die Bandbreite der Projekte ist groß: Sie reicht von kreativen und handwerklichen Angeboten wie Upcycling-Werkstätten, der Gestaltung von Mosaiken oder dem Herstellen von Farben aus der Natur über praktische Projekte wie Gewächshäuser, Urban Farming und die Belebung von Bürgergärten bis hin zu alltagsnahen Angeboten wie Fahrradwerkstätten und dem Einsatz von Fahrradrikschas.
Auch Themen aus Wissenschaft und Umwelt spielen eine Rolle – zum Beispiel bei Bodenuntersuchungen und -forschungen oder Projekte zum Nährstoffkreislauf, die ökologische Zusammenhänge verständlich machen. Darüber hinaus beschäftigen sich einzelne Vorhaben mit zukunftsorientierten Themen wie Mobilität, Ressourcennutzung und der Frage, wie wir künftig in unseren Quartieren leben möchten.
Ergänzt wird das Programm durch ein Nachhaltigkeitsfest, inklusive Konzerte und BNE-Projekttage. Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen für verschiedene Zielgruppen.
Die große Vielfalt zeigt auch das starke Engagement in Dortmund: Schulen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Sport- und Gartenvereine, große und kleinere Initiativen sowie Künstler*innen aus dem gesamten Stadtgebiet bringen sich ein und gestalten die Projekte aktiv mit.
Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten sowie eine Übersicht der Standorte im Dortmunder Stadtgebiet gibt es auf der Website. Dort können Interessierte über eine interaktive Karte weitere Informationen zu den Projekten abrufen: dortmund.de/bildungsprogrammiga2027
Fördermittel für 2026 vollständig ausgeschöpft
Mit dem Start der 35 Projekte sind die Mittel des Bildungsfonds IGA 2027 für das Jahr 2026 vollständig ausgeschöpft. Das große Interesse zeigt, wie wichtig das Thema ist und wie engagiert die Dortmunder Bildungslandschaft ist.
Akteur*innen, die neue Projektideen einbringen möchten, können sich bereits jetzt für eine Förderung im Jahr 2027 bewerben. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragstellung finden sich unter:
https://www.dortmund.de/services/bildungsfonds-iga2027.html
Gemeinsam Zukunft gestalten
Ganz im Sinne des Mottos des Bildungsprogramms IGA 2027 „Gemeinsam Zukunft gestalten“ leisten die gestarteten Projekte einen wichtigen Beitrag, nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln zu stärken und die Bildungslandschaft in Dortmund langfristig weiterzuentwickeln.
Hintergrund zur IGA 2027Die Internationale Gartenausstellung findet 2027 erstmals im Ruhrgebiet statt. Dortmund zählt zu den Hauptstandorten. Neben Ausstellungen der Gartenbranche sind zahlreiche Veranstaltungen in ganz Dortmund zu Kultur, Sport, Bildung und Forschung geplant.
dortmund.de/iga
Mehr als 50 Orte, rund 100.000 Menschen: IGA 2027 plant Weltrekord im Ruhrgebiet und Dortmund macht mit – die Dortmunder Orte für das „IGA Picknick 2027“ sind der Westfalenpark und die Zeche Zollern (PM)
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet bringt Menschen im gesamten Ruhrgebiet an einen Tisch oder auf die Picknickdecken: Mit dem „IGA Picknick 2027“ am 20. Juni 2027 kündigt sich ein einzigartiges Veranstaltungsformat an, das Gemeinschaft, Vielfalt und die grüne Zukunft der Region erlebbar macht. Dortmund ist mit dem Westfalenpark und der Zeche Zollern dabei.
Die IGA 2027 bringt Menschen im gesamten Ruhrgebiet an einen Tisch – oder vielmehr auf eine Picknickdecke: Unter dem Titel „Das größte dezentrale Picknick der Welt“ sollen sich am 20. Juni 2027 zeitgleich zwischen 13 und 15 Uhr Menschen an mehr als 50 Standorten im gesamten Ruhrgebiet zum gemütlichen Picknick treffen und damit einen neuen Weltrekord aufstellen. Das Event bringt Menschen in Parks, auf Grünflächen und an besonderen Orten im gesamten Ruhrgebiet zusammen und macht erlebbar, wie viel Lebensqualität und Engagement in dieser Region steckt. Vom Picknick am Wasser über Kulturpicknicks bis hin zum klassischen Familienpicknick wird alles dabei sein.
Bis zu 100.000 Teilnehmende erwartet
Das Projekt wurde heute erstmals im Grugaparks in Essen offiziell vorgestellt. Schirmherr der Veranstaltung ist Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Vertreter*innen aus rund 50 Kommunen des Ruhrgebiets, die Geschäftsführung der IGA 2027 sowie weitere Projektbeteiligte waren mit dabei. Denn das IGA Picknick wurde gemeinsam mit den Kommunen im Ruhrgebiet entwickelt und versteht sich als Einladung an alle Menschen im Ruhrgebiet und drumherum. Dank seines dezentralen Charakters können zahlreiche Städte, Initiativen, Vereine sowie lokale Akteurinnen und Akteure aktiv eingebunden werden.
„Mit dieser Aktion machen wir die grünen Schätze des Ruhrgebiets und ihre ganze Vielfalt sichtbar – auch in Dortmund. Und es ist großartig, wenn wir die Menschen auf neue Art und Weise an vielen Orten gleichzeitig zusammenbringen können. Sie können das Ruhrgebiet an diesem Tag einmal mehr als große Einheit erleben“, sagt Stefan Szuggat, Dortmunder Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Menschen mitmachen und Teil dieser Veranstaltung werden. Ich lade deshalb schon jetzt alle Bürger*innen herzlich ein, in den Westfalenpark zu kommen oder zur Zeche Zollern. Ein Tag, der bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird.“
Westfalenpark und Zeche Zollern werden die Dortmunder Picknick-Hotspots
Die Stadt Dortmund hat mit dem Westfalenpark und seinen großen Grünflächen einen etablierten Standort für das IGA Picknick ausgewählt, der zentral gelegen und gut erreichbar ist. Zweiter Dortmunder Picknick-Standort für den Rekordversuch ist das Gelände rund um das Museum Zeche Zollern des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Bövinghausen. Das Picknicken und Feiern in kleinen und großen Gemeinschaften steht natürlich im Zentrum. Aber es wird auch ein generationsübergreifendes Begleitprogramm geben. Die Details stehen heute noch nicht fest, denn daran wird noch emsig gefeilt.
Stellungnahmen zum IGA Picknick 2027:Nina Frense, Geschäftsführerin der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH:Das IGA Picknick wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen im Ruhrgebiet entwickelt und versteht sich als Einladung an alle Menschen im Ruhrgebiet und drumherum. Dank seines dezentralen Charakters können zahlreiche Städte, Initiativen, Vereine sowie lokale Akteurinnen und Akteure aktiv eingebunden werden. „Das IGA Picknick steht beispielhaft für die Idee der IGA 2027: Gemeinsam Zukunft gestalten, Menschen verbinden und die Vielfalt unserer Region sichtbar machen. Es bringt Menschen in Parks, auf Grünflächen und an besonderen Orten im gesamten Ruhrgebiet zusammen und zeigt, wie viel Lebensqualität, Engagement und Gemeinschaft in unserer Region steckt. Dass sich zahlreiche Kommunen und Partner beteiligen, freut mich sehr und macht das IGA Picknick zu einem Format, das die regionale Zusammenarbeit auf besondere Weise erlebbar werden lässt.“
Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Schirmherr der Veranstaltung: „Kaum eine andere Region in Europa ist so durch andauernden Wandel geprägt wie das Ruhrgebiet. Vom Zentrum der Montanindustrie hat sich die Region zur modernen Metropolregion im Herzen Europas gewandelt. Durch die Internationale Gartenausstellung 2027 beweist das Ruhrgebiet erneut seine besondere Dynamik und Weltoffenheit. Das IGA Picknick bringt Menschen aus dem ganzen Land in der Region zusammen und zeigt, wie stark und vielfältig diese Region ist.“
Garrelt Duin, RVR-Regionaldirektor und Aufsichtsratsvorsitzender der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH: „100.000 Menschen, 50 Orte, eine Region: Das IGA-Großpicknick zeigt, was das Ruhrgebiet ausmacht. Hier wächst eine Gemeinschaft voller Kreativität und Lebensfreude zusammen. Und wir laden Gäste ein, daran teilzuhaben und mitzufeiern.“
iga2027.ruhr
dortmund.de/iga
Großer Andrang: Weitere Baustellenführungen in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund IGA 2027 Ruhrgebiet bietet zusätzliche Termine vom 28. August bis 2. Oktober an (PM)
Ruhrgebiet. Die Baustellenführungen in den Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet stoßen auf großes Interesse. Aufgrund des großen Erfolgs erweitert die IGA 2027 ihr Angebot: Vom 28. August bis zum 2. Oktober 2026 finden jeden Freitag um 16:30 Uhr weitere Führungen an den Standorten Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund statt.
Die Führungen geben Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die Entwicklung der Zukunftsgärten bereits vor der Eröffnung der IGA 2027 aus nächster Nähe zu erleben. IGA-Mitarbeitende informieren über den aktuellen Baufortschritt, erläutern die Planungen und zeigen, welche neuen Landschaften, Wege, Plätze und Attraktionen bis zum kommenden Frühjahr entstehen.
„Das große Interesse zeigt, wie aufmerksam die Menschen im Ruhrgebiet die Entstehung der Zukunftsgärten verfolgen. Deshalb freuen wir uns, weitere Termine anbieten und noch mehr Besucherinnen und Besuchern einen direkten Einblick in den Wandel vor Ort ermöglichen zu können“, sagt Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH.
Die zusätzlichen Baustellenführungen werden in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen angeboten. Sie finden vom 28. August bis einschließlich 2. Oktober 2026 jeweils freitags um 16:30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen, alle Termine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: https://www.iga2027.ruhr/baustellenfuehrungen
Baustellen- und Familienfest in allen fünf Zukunftsgärten der IGA 2027: Exklusive Einblicke in die entstehenden Zukunftsgärten am 10. Oktober – kostenloses Programm für die ganze Familie – Start des Tageskartenvorverkaufs (PM)
Ruhrgebiet. Ein Blick hinter die Bauzäune, Musik und Unterhaltung, Aktionen für die ganze Familie und jede Menge Vorfreude auf 2027: Rund ein halbes Jahr vor der Eröffnung der Internationalen Gartenausstellung lädt die IGA 2027 Ruhrgebiet am Samstag, 10. Oktober 2026, von 14 bis 19 Uhr zum Baustellen- und Familienfest ein. Zeitgleich können Besucherinnen und Besucher die fünf Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen und im Emscherland entdecken. Der Eintritt ist frei.
Unter dem Motto „Wir blühen vor“ zeigt die IGA, was an ihren zentralen Schauplätzen bereits entstanden ist – und was sich bis zur Eröffnung im April 2027 noch verändern wird. In Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Lünen öffnen sich dafür die Baustellen. Im Emscherland zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen können die Gäste den von der Emschergenossenschaft bereits im Zuge des Renaturierungsprojektes Emscher-Umbau gebauten Natur- und Wasser-Erlebnis-Park bei geführten Touren kennenlernen.
„Ein halbes Jahr vor der Eröffnung möchten wir zeigen, wie viel an unseren Standorten schon entstanden ist. Wer am 10. Oktober durch die Zukunftsgärten geht, kann bereits erahnen, welche besonderen Orte hier 2027 auf die Besucherinnen und Besucher warten. Das Baustellenfest soll Lust aufs Entdecken wecken und vor allem eines: gemeinsam die Vorfreude auf die IGA feiern“, sagt Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet. „Am 10. Oktober startet auch der Verkauf unserer Tagestickets. Wer sich schon auf einen gemeinsamen IGA-Besuch mit Familie oder Freunden freut, kann sich nun die passenden Karten sichern – und damit sich selbst oder anderen eine Freude machen. Denn die IGA lebt vor allem von den Menschen, die hier zusammenkommen.“
Von Baustellenführungen bis Kinderzauberei
An den IGA-Standorten erwartet die Gäste am 10. Oktober ein Programm für Groß und Klein: Live-Musik und Chöre, Zauberei und Musikkabarett, Gartentipps, Mitmachaktionen und gastronomische Angebote machen aus dem Blick hinter die Kulissen einen Nachmittag für die ganze Familie.
Im RheinPark Duisburg (Liebigstraße 5, 47053 Duisburg) können die Gäste die Baustelle ohne Voranmeldung erkunden. Zusätzlich gibt es stündlich bis 17 Uhr Führungen. Für Unterhaltung sorgen bis 19 Uhr unter anderem Marcel Wunder mit magischen Momenten, Musikkabarett mit Melanie Zink sowie zum Abschluss ein Sundowner mit Club 47.
Im Nordsternpark Gelsenkirchen (Grothusstraße 201, 45883 Gelsenkirchen) stehen neben Musik und Mitmachaktionen eine Baustellenroute zum selbstständigen Erkunden auf dem Programm. Zusätzlich gibt es auch hier stündlich bis 17 Uhr Führungen. Musikalisch sind unter anderem der Voicetoys e. V. und die Indie-Rockband „Post Punchline“ des Gelsenkirchener Independent-Labels 99 Rocket Records dabei.
Auf dem Gelände der Kokerei Hansa in Dortmund (Emscherallee 11, 44369 Dortmund) reicht das Programm von Gartentipps und Kinderzauberei über den Sounding People Chor und die Coverband „Trials of Life“ bis zum musikalischen Ausklang mit DJ. Von 14 bis 17 Uhr werden stündlich Führungen angeboten. Sie starten am IGA 2027-Stand am Zugang zum Kokereipark.
Im Landschaftspark Viktoria in Lünen (Zwolle Allee 10, 44534 Lünen) werden von 14 bis 18 Uhr stündlich Baustellenführungen angeboten. Gleichzeitig präsentiert sich die IGA mit einem Infostand beim Drachenfest.
Im Natur- und Wasser-Erlebnis-Park Emscherland (Emschertalweg, 45665 Recklinghausen, Parkplatz an der Suderwicher Straße in Castrop-Rauxel) gibt es von 14 bis 18 Uhr ein Familienprogramm. Führungen durch das Emscherland starten um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr. Für diese Führungen ist eine vorherige Anmeldung beim Tourismusbüro Recklinghausen (https://recklinghausen-tourismus.de/blaugruenes-emscherland) oder je nach Verfügbarkeit vor Ort erforderlich.
Startschuss für den Tageskartenvorverkauf
Der 10. Oktober ist zugleich ein wichtiger Termin auf dem Weg zur IGA 2027: An diesem Tag startet offiziell der Vorverkauf der Tageskarten für die Internationale Gartenausstellung. Tickets und Gutscheine sind am 10. Oktober während des Baustellenfestes in den IGA-Zukunftsgärten Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund erhältlich sowie in Vorverkaufsstellen, beispielsweise in den TouristInfos in Essen, Mülheim, Oberhausen und Hattingen, im Infopunkt Bottrop, Maxipark Hamm und Landschaftspark Duisburg Nord. Selbstverständlich können die Karten auch online (www.iga2027.ruhr) erworben werden.
Das Ruhrgebiet blüht auf: Tagestickets für die IGA 2027 ab sofort erhältlich (PM)
Ruhrgebiet. Der Countdown für einen besonderen Sommer im Ruhrgebiet läuft: Ab sofort sind Tagestickets für die Internationale Gartenausstellung 2027 erhältlich. Vom 23. April bis 17. Oktober kommenden Jahres lädt die Region Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus ein, das Ruhrgebiet neu zu entdecken. Wo einst Kohle gefördert und Stahl produziert wurde, entstehen außergewöhnliche Gartenlandschaften und neue Orte für Kultur, Freizeit und Begegnung. Rund 6.000 Veranstaltungen begleiten die Ausstellung. Erstmals findet eine Internationale Gartenausstellung in einer gesamten Metropolregion statt.
Mit dem Start des Tagesticketverkaufs können Besucherinnen und Besucher ihren Ausflug oder ihre Reise ins Ruhrgebiet frühzeitig planen und bleiben bei der Wahl ihres Besuchstages flexibel: Die Tagestickets sind nicht an ein bestimmtes Datum gebunden. Sie ermöglichen an einem Tag den Besuch aller drei eintrittspflichtigen Zukunftsgärten in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund. Außerdem kann der Besuch der IGA-Zukunftsgärten Lünen und Emscherland geplant werden. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in den regionalen Verbundgebieten von VRR und WestfalenTarif ist im Tagesticket enthalten. Von Viersen bis Höxter und von Rommerskirchen bis Minden ist die Nutzung des ÖPNV somit kostenfrei.
„Wir laden die Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus ein, mit uns einen Sommer voller Entdeckungen zu erleben. Das Ruhrgebiet hat sich immer wieder neu erfunden. Zur IGA 2027 zeigen wir, wie viel Schönheit, Lebensfreude und Zukunft in dieser Region stecken. Zwischen großen Gärten, Kunst und beeindruckenden Zeugnissen unserer Industriegeschichte schaffen wir Orte, an denen Menschen zusammenkommen und eine gute Zeit miteinander verbringen. Als Gastgeberin freuen wir uns auf alle, die neugierig auf dieses Ruhrgebiet sind – und auf die Begegnungen, die daraus entstehen. Mit dem Start des Tagesticketverkaufs wird aus der Vorfreude eine konkrete Verabredung: Wir sehen uns 2027 im Ruhrgebiet“, sagt Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet.
Von großen Blütenbildern bis zu bekannten Bühnenacts
Auf mehr als 33.000 Quadratmetern gärtnerischer Ausstellungen entfaltet sich die Vielfalt der IGA: Rosen und Stauden, außergewöhnliche Pflanzenraritäten und aufwendig gestaltete Blumenhallenschauen treffen auf Wassergärten, schwimmende Beete und einzigarte Industriearchitektur. Über Frühling, Sommer und Herbst entstehen immer neue Farben und Gartenbilder. Dazu kommt ein Programm, das weit über den Garten hinausreicht: KAMRAD und Glasperlenspiel, die Neue Philharmonie Westfalen und die Deutsche Oper am Rhein gehören ebenso dazu wie Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, den das Schauspiel Dortmund unter freiem Himmel an der Kokerei Hansa inszeniert. Jeden Tag erwartet die Gäste in den Zukunftsgärten Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund Programm. Lichtkunst, Tanz, Sport und Familienangebote ergänzen den IGA-Sommer.
„Gartenkunst kann staunen lassen, inspirieren und den Blick auf die Natur verändern. Unsere Gärtnerinnen und Gärtner und die Floristikteams schaffen dafür eindrucksvolle Blütenbilder, die sich vom Frühjahr bis in den Herbst immer wieder wandeln. Zugleich eröffnen drei unterschiedliche Kunstkonzepte neue Perspektiven auf unsere Zukunftsgärten: der Internationale Skulpturengarten in Duisburg, die Ausstellung ‚spark – from work to progress‘ mit 16 künstlerischen Positionen aus Nordrhein-Westfalen auf der Kokerei Hansa in Dortmund – viele davon eigens für die IGA entwickelt – und ein Klangkunstparcours mit Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler in Gelsenkirchen. Dazu kommen Musik, Theater und ein großartiges Liveprogramm. Ich freue mich auf die Menschen, die wegen der Gärten zu uns kommen und dabei die Kunst entdecken – oder nach einem Konzertbesuch Lust bekommen, am nächsten Tag durch unsere Gärten zu streifen“, so Hanspeter Faas.
Ein Tag, viele Möglichkeiten
Blühende Gartenlandschaften entdecken, Kunst vor industrieller Kulisse erleben oder den Besuch mit einem Konzert verbinden: Die Tageskarte eröffnet vielfältige Möglichkeiten, den ganz persönlichen IGA-Tag zu gestalten. Florale Inszenierungen, wechselnde Blumenhallenschauen, Ausstellungsbeiträge und das Veranstaltungsprogramm sind ohne zusätzliche Eintrittsgelder enthalten. Wer möchte, kann an einem Tag mehrere Zukunftsgärten besuchen und dabei unterschiedliche Seiten der Region kennenlernen.
Verschiedene Ticketkategorien eignen sich ebenso für einen Tagesausflug wie als Baustein einer längeren Ruhrgebietsreise – und als Geschenk für Menschen, mit denen man 2027 Zeit verbringen möchte. Die Dauerkarte ermöglicht den täglichen Eintritt über die gesamte Laufzeit der IGA. Tickets und Gutscheine sind online unter http://www.iga2027.ruhr sowie an ausgewählten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Fünf Zukunftsgärten als Einladung, die Region neu zu entdecken
Die IGA 2027 verbindet Gartenkunst und Pflanzenvielfalt mit Industriekultur, internationaler Kunst und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm. Ihre fünf Zukunftsgärten liegen im RheinPark Duisburg, im Nordsternpark Gelsenkirchen, an der Kokerei Hansa in Dortmund, im Landschaftspark Viktoria in Lünen und im Emscherland zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen.
Unter der Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ zeigt die Ausstellung zugleich, wie Grün unsere Städte lebenswerter machen kann. Weitere Garten- und Parkprojekte in den Kommunen sowie private Initiativen tragen die IGA in die gesamte Region. Erwartet werden rund 3,1 Millionen Besuche.
Einblicke in die entstehenden Zukunftsgärten
Begleitet wurde der Verkaufsstart am 10. Oktober von einem kostenlosen Baustellen- und Familienfest in allen fünf Zukunftsgärten. Unter dem Motto „Wir blühen vor“ haben sich rund 5.000 Besucherinnen und Besucher über die Schauplätze der kommenden Gartenausstellung informiert. Führungen, Musik und Mitmachangebote gaben einen Vorgeschmack auf das, was die Gäste 2027 erwartet.
Mit dem gestarteten Tagesticketverkauf reicht diese Einladung nun weit über die Region hinaus: Der nächste Ausflug, ein gemeinsames Wochenende oder eine Reise ins Ruhrgebiet können schon heute mit der Vorfreude auf die IGA beginnen.
Informationen zur IGA 2027 und zum Ticketverkauf: http://www.iga2027.ruhr
Über die IGA 2027 RuhrgebietUnter dem Motto: „Wie wollen wir morgen leben?“ präsentiert die Internationale Gartenausstellung 2027 auf internationaler Bühne und in drei Ebenen innovative Lösungsideen für Zukunftsfragen der Grünen Infrastruktur und der Stadtentwicklung in Metropolregionen.
Die Ebene der ZUKUNFTSGÄRTEN bietet daneben auch die Kulisse für die Präsentationen des Garten- und Landschaftsbaus und der Pflanzenproduktion. Kommunen zeigen auf der Ebene UNSERE GÄRTEN die grünen Schätze der Region. Die Ebene MEIN GARTEN gibt den Bürgerinnen und Bürgern Raum sich zu beteiligen mit privaten Initiativen und Kooperationen.
Die Internationale Gartenausstellung mit rund 6.000 Veranstaltungen findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 erstmals nicht in einer einzelnen Stadt, sondern in einer gesamten Metropolregion statt. Insgesamt werden rund 3,1 Millionen Besuche erwartet.