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Das Weihnachtskonzert von CantaStrophe in der Nordstadt erbrachte 2000 Euro für die Flüchtlingsarbeit

Das Weihnachtskonzert war ein schöner Erfolg.

Das Weihnachtskonzert war ein schöner Erfolg.

Weihnachtslaune zu verschenken gab es am letzten Sonntag beim Weihnachtskonzert von CantaStrophe. Und ganz nebenbei wurden dabei 2000 € Spenden für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge gesammelt.

Brechend volle Markuskirche beim Weihnachtskonzert

„Mit CantaStrophe weiß man nie so ganz genau, was einen erwartet … aber immer ist es besonders herzlich, irgendwie anders und einfach schön.“ Das Weihnachtskonzert in der brechend vollen Markuskirche bestätigte diesen Satz einer Besucherin auf´s Eindrucksvollste.

Es begann ergreifend zart mit einem Menuett aus dem 16. Jhd. – vom Chor und einem Blockflötenquartett in Dolby Surround dargeboten. Eine ausgezeichnete Mischung aus traditionellen und neueren deutschen, englischen, amerikanischen und französischen Weihnachtsliedern folgte und garantierte einen ganz außergewöhnlich klangvollen Nachmittag.

Von Weihnachtsliedern über Leonhard Cohen bis hin zu einem flotten Boogie Woogie

Das Weihnachtskonzert war ein schöner Erfolg.

CantaStrophe freute sich über eine voll besetzte Markus-Kirche. (Fotos: Verein)

Der Chorleiter Jürgen Kleinschmidt schaffte es mit seiner unnachahmlich lockeren und experimentierfreudigen Art einmal mehr, das Publikum zum Mitsingen, –summen und –swingen zu bewegen.

Es gab mit Hallelujah (Leonhard Cohen), Dieser Weg (Xavier Naidoo), Stille Nacht und dem wunderschön zarten Entre le Boeuf gleich mehrere Gänsehautmomente. Doch als Tobi Schneider am Klavier Alle Jahre wieder mit einem flotten Boogie Woogie begann, sprang das begeisterte Publikum fast auf die Bänke und klatschte, wippte und sang aus vollem Hals mit.

Dass das Konzert ein voller Erfolg war, zeigte sich auch in den Spenden der Besucher: Nahezu 2000 Euro spendeten die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer für die zwei Projekte des Chores für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hier in Dortmund. Das Geld wird den Organisationen im Januar übergeben.

Folgende Projekte werden bedacht:

  • Das Clearinghaus der AWO in Eving bietet Platz für 38 Jugendliche im Alter von 14 -17 Jahren, die unbegleitet – ohne Sorge- bzw. Erziehungsberechtigten – in Deutschland eingereist sind. Die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge werden nach § 42 SGB VIII in Obhut genommen.
    Mehr Informationen: http://www.awo-dortmund.de/mastercms5/templates/index.php5?Select_id=6dde8c9e-ffef-c976-714f-b8dcec6e2c9f&Open_flag=plus 
  • Der Verein für Erziehungshilfen Mengede e.V. wurde 1981 gegründet. Wohn- und Tagesgruppen bestehen in Do-Mengede, Do-Oestrich, Do-Scharnhorst, Do Am Zippen und in Nottuln. Zusätzlich gibt es die Mobilen Dienste für den Gesamtraum Dortmund.
    Die pädagogische Einrichtung betreut unter anderem minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge aus verschiedenen Nationen. Die Wohngruppe in Do-Oestrich hat 10 Plätze und zusätzlich werden die Migranten in Form von betreutem Wohnen (ab dem 17. Lebensjahr) unterstützt. Insgesamt sind es 20-30 Kinder/Jugendliche im Alter von 15-18. Aktuell kommen die Kinder aus Schwarzafrika, der Elfenbeinküste, Syrien, Albanien und Marokko.
    Mehr Informationen: www.vfe-mengede.de

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